• Produktbild: Wie die Schweine

Wie die Schweine Die deutsche Ausgabe des Tiktok-Phänomens "Tender is the flesh"

44

15,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15544

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Morally Grey

Erscheinungsdatum

22.01.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

2,8/13,2/20,8 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Koralle / Lichtgrau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Cadáver exquisito

Übersetzt von

Matthias Strobel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47023-7

Beschreibung

Rezension

»Bazterrica ist eine starke Stilistin.
»Eine kühne, schreckliche und unvergessliche Vision der Zukunft.« ("i-D")
»Eine ergreifende Dystopie, die alle lesen müssen.« ("DAZED")
»Ein alarmierendes, ein prophetisches Buch.« ("Words Without Borders")
»Ein unerbittlicher und beunruhigender Blick darauf, wie Menschen ihr Einverständnis zu Gräueltaten geben.« ("Kirkus Review")
»Fesselnd und düster, mit einem wahrhaft überraschenden Ende. Und es könnte allen die Lust auf Bacon-Sandwichs verderben.« ("The Times")
»Das erschreckende Porträt unserer grenzenlos egoistischen Gesellschaft.« ("Le Monde")
»Ein Roman von hypnotischer Kraft.« ("L'Obs")
»Ein schonungsloses Porträt unserer Konsumgesellschaft.« ("Les Inrockuptibles")
»In einer entmenschlichten Welt konfrontiert uns die Autorin mit schwindelerregenden Fragen nach Gewalt, Liebe und Macht.« ("Livres Hebdo")

Produktdetails

Verkaufsrang

15544

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Morally Grey

Erscheinungsdatum

22.01.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

2,8/13,2/20,8 cm

Gewicht

292 g

Farbe

Koralle / Lichtgrau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Cadáver exquisito

Übersetzt von

Matthias Strobel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47023-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    5/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ekelhaft gut

    Ein hochliterarischer Horrorroman, ohne dass das Blut hektoliterweise fließt. Das Buch ist echt erschreckend und unglaublich beklemmend und ein toller Spiegel zum heutigen Fleischkonsum.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    07.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großartig!

    WIE DIE SCHWEINE Agustina Bazterrica Marcos arbeitet in einer Schlachterei. Er ist dafür verantwortlich, dass der Betrieb reibungslos läuft und die Schlachtungen ordnungsgemäß durchgeführt werden - schließlich ist Fleisch heutzutage ein kostbares Gut. Nachdem ein Virus damals alle Tiere befallen hatte und sowohl Nutz- als auch Haustiere notgeschlachtet werden mussten, wurde Fleisch zu einem nahezu unbezahlbaren Luxus. Doch der Heißhunger auf Fleisch blieb: Menschen begannen sich gegenseitig zu überfallen, bis schließlich die Entscheidung getroffen wurde, Menschen zu züchten, um die Rolle der Nutztiere zu übernehmen. „In einigen Ländern verschwanden massenweise Immigranten. Immigranten, Obdachlose, Arme. Sie wurden verfolgt und geschlachtet. Legalisiert wurde dieses Vorgehen, als die Regierungen unter Druck gesetzt wurden von einer millionenschweren Industrie, die zum Stillstand gekommen war. Die Schlachthöfe wurden entsprechend angepasst. Es dauerte nicht lange, da wurden sie wie Vieh gezüchtet, um die massive Nachfrage nach Fleisch zu stillen.“ (S. 15) Privat ist Marcos ein ganz normaler Mann, der mit den Lasten seines Lebens kämpft: Er trauert um seinen verstorbenen Sohn, seine gescheiterte Ehe und kümmert sich um seinen dementen Vater. Agustina Bazterrica hält uns mit diesem erschreckenden und eindringlichen Roman einen Spiegel vor: Überbevölkerung, Pandemien - und mittendrin der Mensch, der sich nur um seine nächste Mahlzeit sorgt. Das Buch wurde mir empfohlen und der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Ich habe es mit großem Interesse gelesen. Es ist eine herausragende Dystopie, die eine unaufhaltsame Sogwirkung entfaltet. Keine Minute konnte ich mich dem Buch entziehen, selbst wenn es mich stellenweise abgestoßen hat. Sieht so unsere Zukunft aus? Ganz besonders gut gefiel mir außerdem das Cover des Buches: Rohes Fleisch in einem Frischhalte-Beutel. Der weiße, matte Druck sieht aus wie ein Papier-Etikettaufkleber im Supermarkt und weist Gewicht, Preis und den Barcode aus. Ob ihr jetzt das Buch lest, bleibt euch überlassen, mir gefiel es sehr und es wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. 5/ 5

  • Christian

    aus Berlin

    5/5

    13.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Pflichtlektüre

    Dieses Buch hat mich tief bewegt, ich lebe schon seit längerem Vegan, trotz dessen hat dieses Buch mir nochmal vor Augen geführt in was für einer Gesellschaft wir teilweise leben. Dieses Buch sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre an jeder Oberschule sein.

  • Bewertung

    5/5

    03.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Grauenhaft aber wichtig

    Wie ethisch vertretbar ist es eigentlich Tiere zu essen und wie ändert sich diese Frage, wenn Tiere auf einmal durch Menschen ersetzt werden? Die Art und Weise, wie die Autorin dieses Gedankenexperiment in eine grauenvolle und so reale Geschichte gesponnen hat, ist absolut bemerkenswert. zwar sollte man sich gut überlegen, wie viel ins Detail blutige und angsteinflößende Beschreibungen man aushalten kann, bevor man das Buch liest, doch lesenswert ist es dennoch auf jeden Fall. So bedacht und nahegehend hat dieses Buch einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

  • Neteinba

    aus Aargau

    5/5

    05.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Bringt einem zum Nachdenken

    Dieses Buch ist nicht für schwache Nerven und dennoch sollten es viel mehr lesen. Denn es wird dir ein Spiegel vorgesetzt. Der grosse Teil was sie mit den "Stücken" machen, machen wir heute Tagtäglich mit den Tieren. Es ist grauenhaft weil es Menschen sind? Warum aber nicht bei Tieren?! Angenommen dieser Tag würde wirklich kommen, so denke ich ist diese Vorstellung gar nicht so erfunden. Die Spezies Mensch ist bestialisch und in dem Buch kommen diese Abgründe zum Vorschein. Es ist kein Buch das dich bekehren soll. Es ist weder mit einem erhobenen Finger geschrieben, noch mit mahnender Worte. Es ist nüchtern und schonungslos und genau das bringt dich zum Nachdenken

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (44)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Celina Zolotarevskij

    Celina Zolotarevskij

    Thalia Mayersche Dortmund

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Verstörend, brillant und erschreckend

    Wie die Schweine ist eines dieser Bücher, das man nicht einfach liest und wieder vergisst. Agustina Bazterrica schafft eine düstere, beklemmende Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Obwohl der Roman vergleichsweise kurz ist, steckt unglaublich viel in ihm. Die Handlung spielt in einer Welt, in der der Verzehr von Menschen zur Normalität geworden ist, nachdem tierisches Fleisch nicht mehr konsumiert werden kann. Was zunächst wie eine schockierende Dystopie wirkt, entwickelt sich schnell zu einer tiefgründigen Gesellschaftskritik. Das Buch stellt unbequeme Fragen über Moral, Macht, Sprache und darüber, wie leicht Menschen Grausamkeiten akzeptieren, wenn sie als normal dargestellt werden. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre. Bazterrica beschreibt die Welt nüchtern und fast emotionslos, was die Brutalität der Ereignisse nur noch eindringlicher macht. Gerade diese sachliche Erzählweise sorgt dafür, dass einem viele Szenen noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Horror entsteht nicht durch übertriebene Gewaltdarstellungen, sondern durch die erschreckende Selbstverständlichkeit, mit der das System funktioniert. Auch die Hauptfigur Marcos fand ich unglaublich interessant. Seine innere Zerrissenheit und sein Umgang mit der unmenschlichen Realität machen ihn zu einem komplexen Protagonisten. Das Ende hat mich völlig sprachlos zurückgelassen und passt perfekt zur kompromisslosen Botschaft des Romans. Wie die Schweine ist definitiv kein Buch für zwischendurch und aufgrund der expliziten Inhalte sicherlich nicht für jeden geeignet. Wer sich jedoch auf diese verstörende Geschichte einlässt, wird mit einer intelligenten, mutigen und außergewöhnlichen Dystopie belohnt, die noch lange nach dem Lesen zum Nachdenken anregt. Für mich ein absolutes Highlight!
  • Zum Bewerterprofil von Philip Szykulla

    Philip Szykulla

    Thalia Mayersche Herne

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Warnung

    Nichts, wohlgemerkt nichts an dieser Geschichte ist auch nur in Ansätzen gut, aber trotzdem ist es eine der besten Geschichten, die ich gelesen habe. Agostina Bazterrica wirft uns in eine furchtbar entmenschlichte Welt bar jeden Mitgefühls, jedes Kapitel ist gespickt mit Resignation, Ekel und Grausamkeit. Eine schmerzhafte Lektüre, die mich noch lange begleiten wird.
  • Zum Bewerterprofil von A. Dintelmann

    A. Dintelmann

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.05.2026

    eBook (ePUB)

    Dieses Buch sollten alle kennen

    Ich habe selten etwas so unangenehmes und gleichzeitig packendes gelesen. Dieses Buch gehört zu der Art Büchern, über die man noch lange nachdenkt. Es lädt zum Selbstreflektieren und Umdenken ein, indem uns ein Spiegel vorgehalten wird. Super schlimm, super krank, super gut!
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmende Zukunftsvision

    Dieses Buch ist der perfekte Beweis dafür, dass man keine sympathischen Charaktere oder eine Story, in der irgendetwas Positives passiert, braucht um einen packenden Roman zu erschaffen. Im Grunde denkt Bazterrica Kapitalismuskritik zu Ende und macht uns in einer Welt, die nur auf Konsum getrimmt ist, alle zu Produkten. Keine angenehme oder schöne Lektüre, aber so muss kritische Literatur ein meinen Augen aussehen.
  • Zum Bewerterprofil von Julia Roos

    Julia Roos

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gruselig nachvollziehbar

    In diesem Buch gab es eigentlich kaum Menschen, mit denen man mitfühlen wollte, außer mit denen, die nicht als solche behandelt wurden. „Wie die Schweine“ war meine zweite Begegnung mit dem Thema, nachdem ich bereits „Carnivora“ von Caroline Stadsbjerg gelesen hatte. Im direkten Vergleich bin ich auch sehr froh, dies hier erst als Zweites gelesen zu haben, da es sich um keine leichte Lektüre handelte und einem auf brutalste Art und Weise die Augen öffnete, wohingegen „Carnivora“ ein verhältnismäßig harmloser Einstieg war. Beide behandeln das gleiche Thema: Wie sähe unsere Welt aus, wenn Menschen statt Tieren auf unserem Teller landen würden? Doch „Wie die Schweine“ ist nochmal viel tiefer ins Thema eingestiegen, als ich es mir hätte vorstellen können. Dieses Buch regt zum Nachdenken an und macht ein Problem, das viele oft gar nicht so wahrnehmen, auf makabre Art deutlich. Würden wir so ein Leben in der Massentierhaltung wollen? Erschreckend gruselig, wenn man sich überlegt, wie normal die ganze Situation für die Hauptcharaktere im Buch war und dass ich als Leser selbst diese beinahe einfach als plausible Realität akzeptiert hätte.

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