Produktbild: Der Gärtner und der Tod

Der Gärtner und der Tod Roman

13

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6838

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,7/2,6 cm

Gewicht

224 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Градинарят и смъртта

Übersetzt von

Alexander Sitzmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4342-7

Beschreibung

Rezension

»In einer zarten, tiefgründigen Hommage lässt der bulgarische Autor Georgi Gospodinov seinen Vater auferstehen, ohne den Schmerz des Abschieds zu verschweigen.« Monika Egli-Schärer ("P.S.")
»Wie Gospodinov seinen Vater rund um den von ihm umhegten Garten beschreibt, ist schlicht und doch gewaltig.« Ulrike Hug ("NZZ")

Produktdetails

Verkaufsrang

6838

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/11,7/2,6 cm

Gewicht

224 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Градинарят и смъртта

Übersetzt von

Alexander Sitzmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4342-7

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Tina Dietrich

    aus Bern

    5/5

    20.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Bereicherung

    Dieses Buch ist viel mehr als Unterhaltung. Es gab für mich viele Emotionen frei, dass ich dem Buch viel mehr verdanke als Genuss und Genugtuung. In zugänglicher Sprache umarmt mich dieses Buch, dabei ist er es, den man während der Lektüre brüderlich zur Seite nehmen will. Georgi Gospodinov beschenkte mich zu tiefst – und dafür kann ich ihm nur innig danken. Dieser Roman ist eine Bereicherung fürs Leben.

  • Seitenrascheln

    5/5

    06.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein ganz besonderer Garten

    Das Buch hat mich mitten in mein Herz getroffen. Sich von einem geliebten Menschen für immer zu verabschieden und ihn auf seiner letzten Reise zu begleiten ist nicht leicht. Darüber zu schreiben erst recht nicht. Gospodinov ist es gelungen dies zu tun. Und das mit einer für mich überraschenden Leichtigkeit. Er erzählt über seinen verstorbenen Vater und dessen langen Erkrankung davor. Gospodinov hat einen neuen Garten angelegt und ihn mit Geschichten über seinen Vater, mit Erinnerungen und liebevollen Bildern bepflanzt. Er reflektiert, beleuchtet und erzählt. Als Leserin bin ich ihm aufmerksam gefolgt. Es stehen wunderbare Abschnitte und Sätze darin, die man immer wieder lesen möchte. Ich mochte sehr die Geschichten und den Wortwitz seines Vaters. Besonders hatte mir da das Wort „Stillsamkeit“ gefallen. Da merkt man schon woher der literarische Samen von Georgi Gospodinov kam, um bei der Metapher des Gärtners zu bleiben. „Der Gärtner und der Tod“ ist ein Buch über Trauer und übers Abschiednehmen. Ein wunderbares Buch, das ich wärmstens empfehlen kann.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    18.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Garten als Bild der Hoffnung

    Mein Lese-Eindruck: „Mein Vater war Gärtner. Jetzt ist er ein Garten.“ Diese ersten Sätze gehen unter die Haut, und eigentlich umfassen sie das ganze Buch. Der Autor begleitet seinen sterbenden Vater in den Tod, und er fragt sich selber, welchem Genre er sein Werk zuordnen soll: ist es ein Memoir oder ein Gartenroman? „Der Botanik der Schwermut ist das egal“, meint er, und dem Leser auch. Der Garten des Vaters ist ein ständiges Beispiel für Veränderlichkeit, Wachstum und Vergehen. Pflanzen wachsen, gedeihen, sterben ab und erneuern sich. Und so wird für den Autor der Garten des Vaters auch zum Bild der eigenen Sterblichkeit und Vergänglichkeit. Was er durchaus mit Humor nimmt, wenn er überlegt, dass Blumen wohl „heimliche Periskope der Toten sind, die unter ihnen liegen und die Welt durch ihre Stängel beobachten“. So wird der Garten zugleich zu einem Bild der Hoffnung auf ein Weiterleben. Gospodinovs Vater war nicht nur Gärtner, sondern auch ein Geschichtenerzähler. Wichtig war dabei weniger das tatsächliche Geschehen, sondern die Erzählung, die aus dem Geschehen gemacht wurde. Der Vater erinnerte sich an eine Fülle von Anekdoten aus der Familiengeschichte, die er immer wieder zum Besten gab. Damit wurde er zum Chronisten der Familie. Längst verstorbene Familienangehörige und auch vergessene Ereignisse aus der sozialistischen Heimat erwachten wieder zum Leben. Diese Aufgabe übernimmt nun der Sohn. Er streut diese Geschichten seines Vaters immer wieder in die Erzählung ein und verleiht damit seinem Abschiedsschmerz etwas Heiteres und Tröstliches. Die Verbindung zum Vater bleibt bestehen: im Garten, im Erzählen. Der Verzicht auf ein lineares Erzählen mag manche Leser irritieren, sie werden aber belohnt durch eine bildhafte und poetische Sprache und ein meisterliches Erzählen. Keine Holprigkeit, keine Umständlichkeiten behindern die wie von selbst fließende Sprache. Ein Buch zum Mehrmals-Lesen.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an den Vater

    Wenn der Autor seinen Roman über den Tod seines Vaters mit dem Satz „Mein Vater war Gärtner. Jetzt ist er ein Garten.“ beginnt, dann bin ich berührt. Gospodinvo begleitet seinen Vater bis zu seinem letzten Atemzug, hält ihm die Hand, versucht ihm die Schmerzen zu nehmen und ihn abzulenken, ihn an seine Kindheit zu erinnern. So würdevoll, mitfühlend und voll Zärtlichkeit erzählt er abwechselnd über das Leben, die Krankheit und das Sterben seines Vaters, über seine Liebe zu dem Garten und den Stolz auf seinen Sohn. Der Vater leidet an Krebs und bei vollem Bewusstsein erlebt er den Abbau seines Körpers und die Abhängigkeit, gepflegt und versorgt zu werden. Die Ärzte haben den alten Mann mit dieser Diagnose aufgegeben. Sein Glück ist, dass dies alles zu Hause passiert – und nicht in einem Krankenhaus. Gerne hätte er Weihnachten noch mit der Familie verbracht, doch er stirbt in den Morgenstunden des 20. Februar 2023. Auch seine Lieblingsblumen, die Schneeglöckchen, hatte er gehofft noch einmal zu sehen, das blieb ihm leider verwehrt. Ein Buch über Trauer, Tod, Verlust, Kindheit und die Beziehung zu den Eltern, aber auch über Bulgarien im Kommunismus. Eine Geschichte, die so nahe geht, so würdevoll geschrieben ist und berührt. So persönlich habe ich noch nie über den Tod gelesen.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Garten voller Geschichten und Trost

    Manchmal reicht ein Satz, um mitten ins Herz zu treffen: »Mein Vater war Gärtner. Jetzt ist er ein Garten.« – Zack, erwischt. Wer das liest und noch keine kleine Träne verdrückt hat, muss vermutlich aus Stein sein oder braucht dringend mehr Kirschblütenduft im Leben. Gospodinov schreibt hier nicht nur über seinen Vater, er pflanzt ihn quasi zwischen die Seiten. Und während man liest, wachsen überall kleine Erinnerungssträucher im eigenen Kopf. Das Schöne ist: Trotz des Themas – Abschied, Vergänglichkeit, Tod – hängt über dem Buch kein grauer Trauerschleier, sondern eher ein buntes Flatterband. Da wird gelacht, da wird geflucht, da wird ein Leben gefeiert, das nach Erde riecht und nach Geschichten schmeckt. Der Vater, dieser unverbesserliche Gärtner, hackt und gräbt sich selbst im Krankenhaus noch durchs Leben. Und ich? Ich hab beim Lesen ständig gedacht: Bitte lass mich irgendwann auch so stur, lebenshungrig und voller Witz sein. Man sollte meinen, so ein Buch macht traurig. Tut es aber gar nicht (okay, ein bisschen schon, aber auf die gute Art). Es tröstet, es stupst einen an, wieder öfter die Hände in die Erde zu stecken oder die eigenen Eltern anzurufen, solange man kann. Gleichzeitig ist es ein großes Dankeschön an alle, die uns beigebracht haben, wie man lebt – und wie man loslässt. Kurz: Gospodinov hat nicht nur einen Roman geschrieben, er hat einen Komposthaufen fürs Herz angelegt. Alles, was schwer ist, verwandelt er in etwas Fruchtbares, aus dem Hoffnung wächst. Und wenn ich könnte, würde ich diesem Buch nicht fünf, sondern gleich sieben Gänseblümchen-Sterne geben.

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Regina Krause

    Regina Krause

    Thalia Geretsried

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kraftvolle Erzählung, die mich mitgerissen hat!

    Gospodinov schafft es ein sehr persönliches Buch zu schreiben, ohne rührselig zu werden. Er gliedert das Buch in 91 kurze Kapitel, durch die er schnelle Sprünge in Zeit und Raum macht – Kindheit, Krankheit, Gartenarbeit, Sterben und Trauer. Gleichzeitig entwirft er in dem Buch ein generations- und gesellschaftsspiegelndes Bild vom sozialistischen Bulgarien, von wirtschaftlichen Umbrüchen, vom Älterwerden, von dem sich Einlassen auf den Abschied. Ein Roman über das Sterben, der trotzdem das Leben feiert - unbedingt lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Farbenfrohes Abschiednehmen 

    "Mein Vater war Gärtner. Jetzt ist er ein Garten." Dies ist einer der schönsten Buchanfänge, die ich kenne. Und dieser Satz ist Programm, denn der Autor begleitet seinen kranken Vater bis in den Tod. Den Vater, dessen große Leidenschaft immer sein Garten war, das Wachsen und Gedeihen, das Vergehen und Verwelken, das Blühen und Werden. In all dem sieht er eine Metapher für das Leben, insbesondere für sein Leben. Das er nun langsam, aber sicher aushaucht. Sein Sohn beschreibt all das bildhaft und mit viel Empathie und übernimmt sogar das Geschichtenerzählen des Vaters. Diese Geschichten waren immer eine Art Familienerzählung, die alles miteinander verbunden hat.  Ein sehr persönliches, liebevolles und berührendes Buch, das lange nachhallt und immer wieder neue Einsichten schenkt.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, von dem man möchte, dass es nie endet...

    Das bisher persönlichste Buch des Booker-Preisträgers. Es ist eine zarte und hingebungsvolle Auseinandersetzung des Sohnes mit dem Leben und Sterben seines Vaters. Für alle Leser von Arno Geiger "Der alte König in seinem Exil".
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Trübestein

    Susanne Trübestein

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Werden und Vergehen

    Ein Buch der leisen und eindringlichen Art, das sich mit dem Sterben und dem Tod eines geliebten Menschen auseinandersetzt. Der International Booker Prize Gewinner Georgi Gospodinov schreibt über das Ende seines Vaters, den er auf der letzten Etappen seines Weges begleitet. Dabei durchläuft er während seines Schreibens diese beiden Prozesse: das Sterben, das er durch die Macht des Erzählens noch eine Weile aufhalten will und den Tod, der endgültig und unumkehrbar ist. Wundervoll, wie der Autor dabei den Garten des Vaters mit all seinen Facetten des Werdens und Vergehens und den Vater selbst, den Gärtner, in einer Art Parabel verwendet. Ein trauriges Buch, voller tröstender Worte und unvergesslicher Bilder, das die Schönheit des Lebens und die Unabdingbarkeit seines Endes auf behutsame und wohltuende Weise beschreibt!

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