Produktbild: Aufruhr in mittleren Jahren
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Aufruhr in mittleren Jahren Roman | Mitreißendes Familiendrama voller schwarzem Humor | Selbstfindung in der Mitte des Lebens

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2018

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,9 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nei og atter nei

Übersetzt von

Ina Kronenberger + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710002295677

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2018

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,9 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Nei og atter nei

Übersetzt von

  • Ina Kronenberger
  • Sylvia Kall

Sprache

Deutsch

EAN

2710002295677

Herstelleradresse

Nagel & Kimche AG, Verlag, Zürich
Neptunstr. 20
8032 Zürich
Schweiz
Email: vertrieb@harpercollins.de
Url: nagel-kimche.de
Telephone: +41 44 3666680
Fax: +41 44 3666688

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inge schläft im Auto....

    Wenn man nicht mehr weiß wie es weitergehen soll , dann ist man unterwegs! Inge ist jedenfalls unterwegs, raus aus einer handfesten Depression , müde vom Alltag einer Lehrerin ,müde als Familienmutter fast erwachsener Söhne und erschöpft in einer trostlosen Ehe. Eigentlich eine Geschichte, die schon oft gehört und ebenso häufig literarisch verarbeitet ist. Der Blick darauf ist hier anders, vielschichtig und scharf, manchmal bissig und ironisch und auch komisch...vorgefertigte Lösungen werden jedenfalls nicht serviert und das macht das Ganze spannend und lebhaft !

  • Alena

    aus Heilbronn

    4/5

    15.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman „Aufruhr in…

    Der Roman „Aufruhr in mittleren Jahren“ hat einerseits eine klischeehafte Handlung. Andererseits erzählt die Autorin die Geschichte so packend und authentisch, dass man das Buch nicht aus der Hand legen will. Ingrid, die Hauptprotagonistin, ist seit 25 Jahren verheiratet und hat ein geregeltes Familienleben mit Mann und zwei erwachsenen Söhnen. Allerdings fühlt sie sich in diesem Leben gefangen. Seit Jahren erledigt sie ihre Pflichten, in dem sie für die Familie kocht, putzt, wäscht, Einkäufe erledigt, Termine organisiert, etc. Die Söhne reden aber kaum noch mit ihr und auch mit ihrem Ehemann verbringt sie kaum noch Zeit. Obwohl sie nach außen den Schein der Normalität aufrecht erhält, brodelt es in ihr gerade zu. Sie vermisst die frühere Freude am Leben, ihr Enthusiasmus im Beruf und das Interesse am gesellschaftlichen Geschehen. Ihr Ehemann, kurz zuvor zum Referatsleiter befördert, beginnt eine Affäre mit einer jüngeren Kollegin. Er will Ingrid nicht verlassen, aber auch nicht seine Affäre beenden. Naiv wie er ist, gesteht er Ingrid die Affäre und wundert sich, warum sie sich anders als erwartet verhält. Ist es normal, dass sie darauf so ruhig reagiert? Ist es normal, dass sie ihn nicht anfleht, zu ihr zurückzukommen? Ist es normal, dass sie kampflos ihm das Haus und die Kinder überlässt und mit ihrem Auto quer durch Europa reist? Während Ingrid endlich sich selbst und die Freiheit wieder entdeckt, versinkt ihr Ehemann in seinem neuen Leben. Er bereut, diese Affäre angefangen zu haben und gibt allen (Ingrid, seinen Eltern, seinen Freunden, dem Therapeuten, der Gesellschaft) die Schuld, ihn nicht aufgehalten zu haben. Die Gewinnerin der ganzen Geschichte ist klar Ingrid. Nach anfänglichen Schockstarrheit hat sie die Situation zu ihrem Gunsten ausgenutzt. Sie genießt die erlangte Freiheit in vollen Zügen. Als Leser wird man mit den Leiden und Gefühlen aller drei Protagonisten dieser Dreiecksbeziehung konfrontiert, denn die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive der einzelnen Personen erzählt. Man ist hin und her gerissen, zu wem soll man halten. Welche Partei soll man ergreifen? Die Autorin lässt es offen, wie es mit Ingrid weiter geht. Man freut sich mit Ingrid und genießt den Ausblick in die Zukunft. Die Geschichte wird niemanden unberührt lassen. Obwohl es doch sehr viel Klischees auf ein Mal sind, erscheint die Handlung doch real und allgegenwärtig. Sehr gutes Buch, um seine EQ zu testen!

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    09.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In der Woche zwier Mit dem…

    In der Woche zwier Mit dem deskriptiven Titel «Aufruhr in mittleren Jahren» ist zu ersten Mal ein Roman der norwegischen Schriftstellerin Nina Lykke auf Deutsch erschienen, im Original « Nei og atter nei», was «Nein und nochmals nein» bedeutet und weniger stimmig auf sein Thema passt. Loriot hat es einst auf den Punkt gebracht: «Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen». In diesem Roman wird der Beweis dafür auf ebenso satirische Weise erbracht, denn auch hier versuchen die Protagonisten es trotzdem unbeirrt, aber natürlich erfolglos! Es geht um die Midlife-Crisis von Jan, einem mit Frau und zwei Söhnen in Oslo lebenden, knapp fünfzigjährigen Ministerialbeamten, der soeben zum Referatsleiter befördert wurde. Der in zehn Kapiteln erzählte Roman beginnt mit der Beschreibung von Jans gleichaltriger Ehefrau Ingrid, die als Lehrerin arbeitet und die Strapazen ihres Berufs ebenso geduldig erträgt wie die Zumutungen ihres Daseins als Mutter zweier völlig verwöhnter, fast erwachsener Söhne. Sie leben komfortabel im eigenen Haus, ihre Ehe dauert nun schon fünfundzwanzig Jahre, sie verstehen sich gut, alles ist bestens eingespielt. Sogar der Sex wird pünktlich, aber wohl ziemlich lustlos praktiziert, immer «einmal die Woche». Nur halb so viel allerdings, wie Martin Luther es bekanntlich empfohlen hat: «In der Woche zwier, ist der Weiber Gebühr, schadet weder ihm noch ihr, und macht im Jahr hundertvier!» Ingrid ist zutiefst frustriert, sie sinniert permanent über das Leben an sich und ihre eigene, ihr völlig sinnlos erscheinende Situation. Sie kann nicht mehr, sieht alles schwarz, hat an nichts mehr Freude, fühlt sich von allen verlassen. Sie hadert mit ihrem langweiligen Dasein und entwickelt zunehmend eine beängstigende Menschenscheu. Bei einer Weihnachtsfeier macht sich eine fesche junge Mitarbeiterin seines Referats an Jan heran, begeistert von der Karaoke-Gesangseinlage ihres Chefs. Noch in der gleichen Nacht geht er mit der fünfunddreißigjährigen Hanne ins Bett, sie erleben rauschhaften Sex miteinander. Hanne ist eine sprunghafte, chaotische Frau, ganz anders als die disziplinierte Ingrid. sie hat es bisher nirgendwo lange ausgehalten und ist schon mehr als zehnmal umgezogen, weil sie immer irgendetwas gestört hat. Die Liaison der Beiden dauert schließlich eineinhalb Jahre. Jan ist hin und her gerissen, kann sich nicht entscheiden zwischen Frau und Geliebter, sucht sogar Rat beim Psychotherapeuten. Der macht ihm klar, dass er nicht alles haben könne, trautes Heim und aufregende Geliebte. Zwischen Vernunft und Brunft, könnte man sagen, durchleben Beide ein Wechselbad der Gefühle, immer erneut erfolgt auf Trennung wieder reumütige Versöhnung im Bett. Bis Hanne, die irgendwann in Torschluss-Panik gerät und ein Kind haben will, ihn eines Tages endgültig zu einer definitiven Entscheidung zwingt. Die in Deutschland kam bekannte Autorin hat aus einer nicht nur in der Literatur tausendfach thematisierten Beziehungs-Konstellation eine amüsante Geschichte entwickelt, die allerdings unvermeidlich mit diversen Klischees behaftet ist. Nordisch kühl und sachlich, ohne jede Theatralik, hat sie ihre Figuren in allen ihren Hoffungen und Zweifeln psychologisch stimmig dargestellt. Wobei sie viel mit inneren Monologen arbeitet, die das Innenleben ihrer Figuren nachvollziehbar offenlegen und ihre Lebensängste verdeutlichen. Als Leser erlebt man diese Achterbahn der Gefühle hautnah mit, erkennt womöglich sich selbst und andere in manchem wieder. Es ist keine spannende Tragödie, die da geschildert wird, eher ein Drama mit einem nicht vorhersehbaren unspektakulären Ende, ganz ohne Herz/Schmerz-Attitüde, aber immer nach dem Motto: «Und erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt». Nur Ingrid nimmt diese Zäsur gelassen hin, «endlich passiert was», stellt sie erleichtert fest. Als Geschichte einer Befreiung wird hier an das Dilemma erinnert, in dem sich Männer und Frauen befinden, die nicht wahrhaben wollen, dass sich nicht alle ihre Träume erfüllen können, dass sie auf manches verzichten müssen, und dazu gehört nun mal auch die unerfüllte Liebe in allen ihren Spielarten!

  • Bewertung

    aus Herrenschwanden

    1/5

    28.03.2020

    eBook (ePUB)

    Aufruhr in mittleren Jahren

    Kommt nicht auf den Punkt. Zu langfädig. Hat mich nicht gepackt

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ruth Roßmeisl

    Ruth Roßmeisl

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bissige norwegische Familiengeschichte

    Eine unangenehme Dreiecksbeziehung , bei der es allen drei Protagonisten so richtig an den Kragen geht. Doch wer hat am Ende die besseren Karten nach all dem Aufruhr in der Hand ? Beschwingte, scharfsinnige, herrlich bissige Lektüre !
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.03.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsame Satire

    Die Silberhochzeit haben Ingrid und Jan bereits hinter sich, ihr Leben in Oslo könnte eigentlich ein unbeschwertes, von finanziellen Sorgen befreites Leben sein. Wäre da nicht fehlende Liebe. Nach Jahren leben sie einen routinemäßigen Alltag, die Erinnerungen an gute Zeiten reichen nicht mehr für ein Zusammenleben. So müssen sich beide aufmachen in ein neues Leben. Ob es ein besseres ist? Lesen Sie selbst! Schonungslos offen hält Nina Lykke uns den Spiegel vor, zeigt auf wie eine Familie nach so vielen Jahren zerbrechen kann – das macht sie aber nicht mit erhobenem Zeigefinger oder ach so gut gemeinten Ratschlägen, sondern sehr unterhaltsam mit viel Ironie, bissigen Dialogen und jeder Menge (schwarzem) Humor.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unter der Oberfläche einer langjährigen Ehe...

    Ingrid und Jan sind seit vielen Jahren verheiratet, die beiden Nesthockersöhne machen längst ihr eigenes Ding. Während Ingrid mit der Eintönigkeit ihres Alltags zu kämpfen hat, begehrt Jan die jüngere Hanne, was schließlich die Ehe- und Familienfassade bröckeln lässt. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt uns Nina Lykke auf humorvolle, mitreißende und oft sarkastische Weise ein Ehe- und Familiendrama, bei dessen Lektüre ich häufig in Gelächter ausgebrochen bin, welches mich aber auch sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Unbedingt empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.02.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...but I have promises to keep, and miles to go, before I sleep!

    Ingrid kann nicht mehr schlafen, sie ist erschöpft von ihrem Leben mit Jan, von ihrem Alltag als Lehrerin, von dem immer gleichen Trott, von ihren beiden Söhnen, die mit Anfang 20 immer noch das Hotel Mama bewohnen, und einfach nicht ausziehen wollen. Kurz vor ihrer Silberhochzeit zeigt Ingrid alle Anzeichen einer Depression. Und dann offenbart ihr Jan, dass er seit geraumer Zeit ein Verhältnis mit Hanne hat, und jetzt eine Auszeit von der Ehe braucht, um sich über alles klar zu werden. Natürlich ist Hanne deutlich jünger als Jan, Single, und ihre biologische Uhr tickt jeden Tag lauter... Das alles klingt sattsam bekannt und wie schon häufig gehört und gelesen. Was diesen Roman auszeichnet, ist aber seine raffinierte Erzählkonstruktion, seine gerade, schnörkellose Sprache, und vor allem sein grimmiger, unterkühlter, nordischer Humor. Das ausgerechnet Ingrid am meisten von all dem profitiert, und sich wie Phönix aus der Asche ihres bürgerlichen Einerlei erhebt, ist dann das Sahnehäubchen des Buches! Nur ein Zitat, um zu zeigen, wie die "neue" Ingrid mit ihrem alten Ich, dass immer alles erledigt hat, sich nie beklagte, jetzt umgeht. Der Grund für ihren Zorn ist ein Paar, mit dem sie schon seit Unizeiten befreundet ist, und die ihr, wie eigentlich bei jedem Zusammentreffen, ziemlich auf die Nerven gehen: "Ich gehe jetzt. Und ich will Euch in meinem Leben nie mehr Wiedersehen. Wenn ich vor euch sterbe, will ich nicht, dass einer von euch zu meiner Beerdigung kommt. Ich gehe auch nicht zu eurer, wenn ihr vor mir sterbt, was ich hoffe!"
  • Zum Bewerterprofil von Simone Mkirech

    Simone Mkirech

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unzufriedenheit im eingefahrenen...

    Unzufriedenheit im eingefahrenen Ehealltag und die Untreue des Ehemannes.Für Ingrid eröffnen sich nach anfänglichem Schock ganz neue Möglichkeiten.Bissig und pointiert geschrieben!

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