Produktbild: Mythen, Macht und Muttermund

Mythen, Macht und Muttermund Eine feministische Geschichte der Geburt

2

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

45076

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

6070 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641325510

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

45076

Erscheinungsdatum

16.04.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

6070 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641325510

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • LaLi

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisches Sachbuch über Geburt

    Seit es Menschen gibt, gibt es natürlich auch Geburten. Wie diese ganz am Anfang abliefen, lässt sich heute nicht mehr vollständig nachvollziehen. Erst deutlich später entstanden überhaupt Aufzeichnungen und auch diese geben oft nur einzelne Einblicke. Die Autorin hat für dieses Buch historisch belegte Informationen ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. gesammelt und verständlich aufbereitet. Besonders gut gefallen hat mir, dass es nach jedem Kapitel eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Zeitraums gibt. So lassen sich die wichtigsten Entwicklungen auch beim späteren Wiederaufschlagen des Buches schnell noch einmal nachlesen. Ich fand das Buch sehr spannend, stellenweise aber auch verstörend und traurig. Es ist teilweise schwer zu lesen, wie Frauen und Kinder unter der Geburt behandelt wurden und welche Vorstellungen lange Zeit über ihre Körper und ihre Rolle herrschten. Umso wichtiger finde ich es, dass die Autorin sensiblere Stellen mit einer Triggerwarnung kennzeichnet. Insgesamt ist das Buch sachlich geschrieben und gleichzeitig gut verständlich. Besonders gelungen finde ich auch das Ende, in dem die Autorin die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenfasst und dabei auch eine kleine persönliche Einordnung einfließen lässt. Ein spannendes und gleichzeitig erschütterndes Sachbuch, das zeigt, wie eng Geburt, Medizin und gesellschaftliche Vorstellungen von Frauen miteinander verknüpft sind.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kluges, differenziertes und ausgesprochen lesenswertes Sachbuch!

    In einer Zeit, in der Geburten oft entweder romantisiert oder medizinisch-technisch betrachtet werden, unternimmt Helena Barop in ihrem Sachbuch „Mythen, Macht und Muttermund“ den Versuch, die Geschichte des Gebärens als zentrales Kapitel der Menschheitsgeschichte neu zu erzählen. Dabei zeigt die Historikerin, dass Geburt nie bloß ein biologischer Vorgang war, sondern immer auch von gesellschaftlichen Vorstellungen, Machtverhältnissen und Bildern von Weiblichkeit geprägt wurde. Barop verfolgt, wie sich Wissen, Kontrolle und Verantwortung rund um das Gebären über die Jahrhunderte in Europa verschoben haben und welche Spuren diese Entwicklungen bis heute hinterlassen haben. Dabei räumt sie mit hartnäckigen Mythen auf und macht sichtbar, wie eng die Geschichte der Geburt mit Fragen von Selbstbestimmung, Fürsorge und patriarchalen Strukturen verbunden ist. Besonders gut haben mir die aus historischen Quellen erschlossenen Geburtsberichte gefallen. Sie verleihen dem Buch Tiefe und haben beim Lesen eine direkte Verbindung zwischen mir als dreifacher Mutter und den Gebärenden vergangener Zeiten entstehen lassen. Eine Art Zeitreise, die ich sehr fesselnd fand. Denn wie die meisten Mütter habe auch ich jede Geburt anders erlebt und als prägend empfunden. Zu Beginn des Buches beleuchtet Barop erkenntnisreich, wie patriarchale Strukturen nicht nur die Geburt an sich, sondern auch die Wissensentstehung und -vermittlung rund um das Gebären beeinflusst haben. Dabei ist Geburt – so formuliert es Barop treffend – ein „Menschenthema“. Das Ende des Buches hält einen mutigen Blick in die Zukunft sowie den einen oder anderen vorsichtigen Ratschlag bereit. Insgesamt ist das Buch hervorragend recherchiert sowie sehr verständlich und verantwortungsvoll geschrieben. So gibt es angesichts der mitunter dunklen Kapitel der Geschichte entsprechende Triggerwarnungen und Hinweise.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Josephine Knobloch

    Josephine Knobloch

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    20.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges feministisches Sachbuch!

    Geburten sind oft immer leider noch ein Tabuthema, daher empfinde ich dieses Buch als besonders wichtig. Hier wird von patriarchalen Machtgefällen, Geburtsstuben und Ritualen, gewaltsamen Eingriffen, Hebammen und sozialen Strukturen gesprochen – ohne dass man dabei das Gefühl hat, ein anspruchsvolles Sachbuch zu lesen. Ich war beim Lesen oft wütend und ungläubig über das Geschehene, aber genau deshalb brauchen wir diese Bücher!
  • Zum Bewerterprofil von C. Wiechert

    C. Wiechert

    Thalia Brühl Markt

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine feministische Geschichte der Geburt

    Ein Buch welches lange im Gedächtnis bleibt. Es lässt sich leicht lesen und ist sehr angenehm geschrieben, vermittelt dabei so viel Wissen und man hat noch nicht einmal das Gefühl ein Sachbuch zu lesen. Die Autor*in geht auf sehr viele (oftmal idiologische) Aspekte rund um das Thema Geburt ein und ordnet diese historisch und kulturell ein. Ich hatte wirklich sehr viel Freude mit diesem Titel, da man wahnsinnig viel Wissen darauf mitnehmen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Sophia Volk

    Sophia Volk

    Thalia Koblenz – Löhr-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was erlebten gebärende Frauen über die Jahrtausende?

    Helena Barop erzählt historisch fundiert von der Geschichte der Geburt. Angefangen bei der Antike über das Mittelalter, die Frühe Neuzeit und Nazi-Deutschland bis in die heutigen Kreissäle beleuchtet sie den Status der Gebärenden, den Wert des ungeborenen Lebens, die Funktion und Macht der Geburtshelfer*innen sowie die sozialen Regulierungen, die für Schwangere maßgeblich waren und sind. Neben sich wandelnden Geburtsritualen stehen vor allem die Machtgefüge und -gefälle in der Geburtsstube im Vordergrund, sowie der historische Werdegang des Hebammenberufs. „Mythen, Macht und Muttermund“ vermittelt mittels Primär- und Sekundärquellen anschaulich, wie sich Geburten über die Jahrtausende zugetragen haben. Durch ihren lockeren, aber eloquenten Schreibstil macht Barop diesen Themenkomplex für jede/n zugänglich, denn Geburt ist nicht nur Frauensache! Dabei reflektiert sie kritisch die Unterdrückung und Bevormundung der Gebärenden durch patriarchale Strukturen - letztere oft genährt durch misogyne Vorstellungen. Dieses Buch überzeugt neben Barops unverkrampften Stil durch eine moderne und menschenbezogene Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich substanziellen Thema. Informativ, fesselnd, aufwühlend - Große Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    10.05.2026

    eBook (ePUB)

    Die Geschichte der Geburt

    Ich habe selber einige Kinder geboren und habe dieses Buch mit einer Mischung aus Faszination, Abscheu und Unglaube gelesen. Ich bin einmal mehr dankbar, dass es Hebammen gibt und mir die Möglichkeit stressfreier Geburten gegeben wurde, die mich nicht traumatisiert haben. Aus Göttiingen kommend, war der historisch Aspekt des ansässigen Geburtshauses und seiner Geschichte ganz besonders spannend.
  • Zum Bewerterprofil von S. Mucharski

    S. Mucharski

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    04.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Buch, das den Diskurs bereichert

    "Mythen, Macht und Muttermund" erzählt die Geschichte des Gebärens aus einer neuen Perspektive. Ziel des Buches ist es, dieses gesellschaftlich oft noch als Nischenthema behandelte Feld stärker in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Gleichzeitig arbeitet Helena Barop historisch auf, welche Mythen rund um Schwangerschaft und Geburt bis heute bestehen, wie sich das Machtgefüge zwischen Geburtshelfern und Gebärenden im Laufe der Zeit verändert hat und von welchen Vorstellungen wir uns heute vielleicht verabschieden sollten. Dabei schreibt die Autorin sehr anschaulich, entmythifiziert viele vermeintliche Selbstverständlichkeiten und schafft es, dieses wichtige Thema zugleich informativ und unterhaltsam aufzubereiten. Einige Passagen sind allerdings heftig, da sie sich mit Gewalt in der Geburtshilfe beschäftigen. Positiv hervorzuheben ist, dass diese Kapitel entsprechend gekennzeichnet sind. Wer sie überspringen möchte, kann das tun, ohne den roten Faden oder wesentliche Inhalte des Buches zu verlieren. Insgesamt fand ich "Mythen, Macht und Muttermund" ein kluges und wichtiges Buch. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass einige Kommentare der Autorin nach dem Motto „die Männer mal wieder“ für meinen Geschmack nicht notwendig gewesen wären. Ich fand es für dieses sonst so sachliche Buch unpassend. Außerdem würde ich es schöner finden, diese Einordnung den Lesern selbst zu überlassen. Trotzdem ist es ein sehr lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt und ein Thema beleuchtet, über das viel häufiger gesprochen werden sollte.

Unsere Meinungen

Bewertungen (6)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Mythen, Macht und Muttermund