Produktbild: Der Totengräber und der Orden des Teufels (Die Totengräber-Serie 5)
Band 5
Artikelbild von Der Totengräber und der Orden des Teufels (Die Totengräber-Serie 5)
Oliver Pötzsch

1. Der Totengräber und der Orden des Teufels (Die Totengräber-Serie 5)

Der Totengräber und der Orden des Teufels (Die Totengräber-Serie 5) Ein neuer Fall für Leopold von Herzfeldt | Grabschändung und ein bestialischer Mord zwingen den Totengräber zu ermitteln

Aus der Reihe Die Totengräber-Serie
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9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

59

Gesprochen von

Hans Jürgen Stockerl

Spieldauer

18 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

33

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844944808

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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59

Gesprochen von

Hans Jürgen Stockerl

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18 Stunden und 47 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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33

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844944808

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  • melange

    aus Bonn

    5/5

    30.07.2026

    eBook (ePUB)

    Großartig

    Zum Inhalt: Leo Herzfeldt muss an zwei Fronten kämpfen; Im Privatleben droht die Enterbung, wenn er seine Julia heiratet, beruflich wird er mit einem Mord betraut, der nicht nur mit den oberen Zehntausend zu tun hat, sondern obendrein satanistische Merkmale aufweist, die auf die Freimaurer zu deuten scheinen. Glücklicherweise kann er sich auf sein Team inner- und außerhalb der Polizei verlassen. Mein Eindruck: Der bislang beste Band der Serie (und es gab schon viele sehr gute). Nicht nur gut recherchiert und an interessanten Orten spielend, ist die Geschichte zusätzlich spannend bis ins Mark und bis zum Schluss überraschend bei der Tätersuche. Da sich Pötzsch schon bei den Vorgängern nicht dabei lumpen ließ, auch wichtig erscheinende Figuren über die Klinge springen zu lassen, hat man an vielen Stellen wirklich Angst um die liebgewonnenen Nebencharaktere um Leo, Julia und natürlich Augustin Rothmayer, den titelgebenden Totengräber. Humor und Wiener Schmäh machen den Genuss komplett, auch wenn die immer mehr um sich greifenden Judenfeindlichkeit wahrscheinlich irgendwann zu einem Ende der Reihe führen wird. Und das ist unsagbar schade! Mein Fazit; Ein echter Pageturner vor dem Herrn und allen seinen Engeln... auch den gefallenen...

  • Flyspy

    5/5

    29.07.2026

    eBook (ePUB)

    Der Anfang vom Ende

    Erneut ist Oliver Pötzsch ein historischer Wien-Krimi gelungen, der uns in dunkle Abgründe der Gesellschaft eintauchen lässt. Mutmaßliche Teufelsanbetung, dazu Grabschändung und die immer stärker auftretende antisemitische Bewegung lassen eine Weltanschauung reifen, die die Welt Jahre später ins Unglück stürzt. Das eingespielte Team um Leopold, seiner Verlobten Julia und dem Totengräber Augustin ist hier mehrfach gefordert, zumal die Unterstützung durch den Polizeiapparat nicht wie geboten erfolgt. Es wird persönlich gefährlich und der Spannungsbogen wird beständig hochgehalten. Auch im privaten Umfeld passiert viel. Leopolds Vater stirbt, es geht um das Erbe. Er und Julia wollen heiraten und sind auf Wohnungssuche. Augustins Pflegetochter Anna wird zunehmend erwachsener und folgt ihren eigenen Ideen. Auch dem jungen Dr. Sigmund Freud ist in diesem Krimi eine Rolle zugeschrieben, die sehr gut ausgearbeitet wurde. Dies ist inzwischen der fünfte Fall des Wiener Trios und er hat mich erneut begeistert. Auf jeden Fall empfehle ich die Bücher von Beginn an zu lesen, da man sonst die Entwicklung der Charaktere mit allen Facetten aus deren Privatleben nicht angemessen folgen kann. Oliver Pötzsch ist wieder ein historischer Krimi gelungen, der einen nicht loslässt. Sein Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch, wirkt dennoch ausgesprochen leicht - er kann Ge-schichten so erzählen, dass man regelrecht darin eintaucht. Seine Protagonisten werden stimmig charakterisiert und entwickeln sich auch in der Serie weiter, genau wie das Beziehungsgeflecht der Personen untereinander. Der Autor nimmt einen mit in eine Zeit des Umbruchs. Wissenschaft und Technik sind auf dem Vormarsch, davon profitiert auch die Kriminalistik. Die neuen Erkenntnisse stehen im Widerspruch zu alten Überzeugungen, die nur langsam aufgeweicht werden können. Die Aufklärung der Kriminalfälle bleibt bis zum Ende offen und spannend, die Erzählstränge, die sich mit dem Privatleben beschäftigen, runden alles gelungen ab. Ich hoffe auf weitere Fälle aus dem historischen Wien!

  • Annabell95

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tat des Teufels

    Wien 1896: Eine junge Frau wird unter mysteriösen, ritualhaften Umständen ermordet aufgefunden. Inspektor Leopold von Herzfeldt stößt bei seinen Ermittlungen auf eine einflussreiche Freimaurerloge, während Totengräber Augustin Rothmayer eine verstörende Grabschändung entdeckt, die den Fall noch rätselhafter macht. Mit Hilfe von Julia Wolf und dem jungen Sigmund Freud versucht das Team, den Täter zu entlarven, doch die Spur führt in gefährliche Kreise und bringt besonders den Totengräber in große Gefahr. “Der Totengräber und der Orden des Teufels” ist der fünfte Band der Totengräber-Reihe, die im historischen Wien spielt. Der Fall selbst ist in sich selbst abgeschlossen und kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Wie bei allen anderen Reihen aber auch, empfiehlt es sich die Vorgängerbände zu kennen um in den vollen Genuss der Geschichte um die Charaktere zu kommen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen mit einem Hauch Humor und wienerischem Dialekt, der voll und ganz zum Setting in Wien passt. Dadurch wirkt alles sehr authentisch und durch die bildhafte Erzählweise werden die Handlungsorte sowie die Charaktere auch sehr lebendig. Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, sodass es dynamisch und vielschichtig bleibt. Der Fall selbst überrascht mit Wendungen, falschen Fährten und Momenten, in denen man intensiv miträtselt. Besonders gelungen ist der Einbau von Sigmund Freud, der sich wunderbar ins historische Setting einfügt und zusätzliche Tiefe bringt. Ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der das historische Wien mit all seinen Schattenseiten, gesellschaftlichen Strömungen und skurrilen Figuren lebendig macht. Es wurden historische Fakten, Freimaurer-Geheimnisse, Irrenhäuser, Zeitungsintrigen und die Meinungen der damaligen Zeit so geschickt mit dem Kriminalfall verbunden, dass man völlig in die Epoche eintaucht. Da ich die Vorgängerbände bereits kenne, konnte ich sofort wieder Zugang zu den Charakteren finden und eine Bindung aufbauen. Die Hauptcharaktere Leo, Julia, Anna und Augustin Rothmayer sind alle sehr sympathisch, greifbar und ihre persönliche Geschichte wurde sehr schön weiterentwickelt. Am Besten ist immer noch der Totengräber Augustin Rothmayer, ein uriger Kautz, klug, verschroben und liebenswert. Mein Fazit: Ein spannender, atmosphärischer und historisch fundierter Wien-Krimi, der mit starken Figuren, cleveren Wendungen und einem unverwechselbaren Flair überzeugt. Klare Leseempfehlung für alle, die historische Krimis lieben.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Auge der Vorsehung

    Wien 1896: „Inspektor Herzfeld, glauben Sie an den Teufel? Es sieht nämlich so aus, als wäre Satan persönlich in Wien aufgetaucht.“ (S. 31) Im Haus der ehemaligen Schauspielerin Sophia von Tatten soll ihr Sohn Ferdinand eine Teufelsanbetung durchgeführt haben, bei der ein rituelles Menschenopfer dargebracht wurde. Das Opfer ist Pauline Bellheimer, die Tochter der Nachbarn. Ihr wurde die Kehle durchgeschnitten, Zunge und Herz wurden entfernt und ihr Körper mit satanischen Symbolen verunstaltet. Ferdinand wird nackt, blutverschmiert und schlafend vor dem Haus aufgefunden. Verhören kann man ihn jedoch nicht – entweder ist er dem Wahnsinn verfallen oder er spielt seine Rolle erschreckend überzeugend. Dank seiner einflussreichen Mutter landet er nicht im Wiener Landgericht, sondern in einem privaten Sanatorium. Als Leo seiner Verlobten Julia von dem Fall erzählt, denkt die Journalistin sofort an Sigmund Freud, über den sie gerade ein Porträt schreibt. Der junge Nervenarzt sorgt mit seinen Hypnose-Experimenten für Aufsehen. („Ich bin ein Archäologe, der verschüttet Erinnerungen ausgräbt.“ (S. 57) Vielleicht könnte ausgerechnet Freud Ferdinand dazu bringen, über die grausamen Ereignisse zu sprechen. Leo sucht Rat bei Totengräber Augustin Rothmayer. Dieser erkennt die Zeichen auf Paulines Körper als das „Auge der Vorsehung“, ein Symbol, das unter anderem den Freimaurern zugeschrieben wird. Um sie ranken sich düstere Gerüchte über Teufelsmessen und geheime Aufnahmerituale, bei denen Verrätern die Kehle durchgeschnitten sowie Herz und Zunge entfernt werden. Als weitere Opfer auftauchen, die nach demselben grausamen Muster ermordet wurden, ohne dass eine Verbindung zwischen ihnen erkennbar ist, verdichten sich die Rätsel. Schließlich wird auch noch Beethovens Grab auf dem Zentralfriedhof geschändet. Für Augustin gibt es nun kein Halten mehr: Er will Leo unbedingt bei den Ermittlungen unterstützen – und bringt sich damit selbst in höchste Gefahr. Auch der fünfte Band der Reihe von Oliver Pötzsch ist wieder ungemein spannend und atmosphärisch dicht erzählt. Das Wien der Jahrhundertwende befindet sich im Umbruch: Die Welt wird moderner, schneller und komplexer, und viele Menschen fühlen sich von diesem Wandel überfordert. Genau dieses Phänomen untersucht Sigmund Freud mit seiner Forschung zur Neurasthenie – der nervlichen Erschöpfung durch die moderne Zeit. Gleichzeitig brodelt die politische Stimmung. Rechtsnationale Kräfte und ihre Zeitungen instrumentalisieren die grausamen Morde, um gegen Juden, Freimaurer, Ausländer und Anarchisten zu hetzen. Auch Polizeirat Moritz Stukart und Leo geraten wegen ihrer jüdischen Abstammung zunehmend ins Visier. Als sich schließlich auch noch der Vizebürgermeister einmischt und den ehemaligen Polizeichef von Linz zum Leiter einer neuen politischen Polizeiabteilung ernennt, wird ihnen der Fall kurzerhand entzogen. Doch nicht nur beruflich steht Leo unter Druck. Sein verstorbener Vater greift noch immer in sein Leben ein: Sollte Leo seine Verlobung mit Julia nicht lösen, wird er enterbt. Wie soll er ihr das nur erklären? Auch Augustin Rothmayer hat mit privaten Sorgen zu kämpfen. Seine Adoptivtochter Anna steckt mitten in der Pubertät und verbringt immer mehr Zeit im gerichtsmedizinischen Institut bei Professor Hofmann. Dieser fördert ihr außergewöhnliches Talent und macht ihr Mut, vielleicht zu den ersten Studentinnen Wiens zu gehören – die Zeit des gesellschaftlichen Wandels könnte ihr diese Möglichkeit tatsächlich eröffnen. Oliver Pötzsch verbindet historische Fakten, gesellschaftliche Entwicklungen und einen packenden Kriminalfall erneut zu einem fesselnden Pageturner. Die Vielzahl an Verdächtigen, immer neue Spuren und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man bis zum Schluss miträtselt. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Autor den aufkommenden Antisemitismus und die politischen Strömungen jener Zeit einarbeitet – Entwicklungen, in denen sich bereits die Vorboten des Nationalsozialismus und sogar erste Hinweise auf das Hakenkreuz erkennen lassen. Hervorragend recherchiert, atmosphärisch dicht und bis zur letzten Seite spannend.

  • hasirasi2

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.07.2026

    eBook (ePUB)

    Das Auge der Vorsehung

    Wien 1896: „Inspektor Herzfeld, glauben Sie an den Teufel? Es sieht nämlich so aus, als wäre Satan persönlich in Wien aufgetaucht.“ (S. 31) Im Haus der ehemaligen Schauspielerin Sophia von Tatten soll ihr Sohn Ferdinand eine Teufelsanbetung durchgeführt haben, bei der ein rituelles Menschenopfer dargebracht wurde. Das Opfer ist Pauline Bellheimer, die Tochter der Nachbarn. Ihr wurde die Kehle durchgeschnitten, Zunge und Herz wurden entfernt und ihr Körper mit satanischen Symbolen verunstaltet. Ferdinand wird nackt, blutverschmiert und schlafend vor dem Haus aufgefunden. Verhören kann man ihn jedoch nicht – entweder ist er dem Wahnsinn verfallen oder er spielt seine Rolle erschreckend überzeugend. Dank seiner einflussreichen Mutter landet er nicht im Wiener Landgericht, sondern in einem privaten Sanatorium.   Als Leo seiner Verlobten Julia von dem Fall erzählt, denkt die Journalistin sofort an Sigmund Freud, über den sie gerade ein Porträt schreibt. Der junge Nervenarzt sorgt mit seinen Hypnose-Experimenten für Aufsehen. („Ich bin ein Archäologe, der verschüttet Erinnerungen ausgräbt.“ (S. 57) Vielleicht könnte ausgerechnet Freud Ferdinand dazu bringen, über die grausamen Ereignisse zu sprechen.   Leo sucht Rat bei Totengräber Augustin Rothmayer. Dieser erkennt die Zeichen auf Paulines Körper als das „Auge der Vorsehung“, ein Symbol, das unter anderem den Freimaurern zugeschrieben wird. Um sie ranken sich düstere Gerüchte über Teufelsmessen und geheime Aufnahmerituale, bei denen Verrätern die Kehle durchgeschnitten sowie Herz und Zunge entfernt werden. Als weitere Opfer auftauchen, die nach demselben grausamen Muster ermordet wurden, ohne dass eine Verbindung zwischen ihnen erkennbar ist, verdichten sich die Rätsel. Schließlich wird auch noch Beethovens Grab auf dem Zentralfriedhof geschändet. Für Augustin gibt es nun kein Halten mehr: Er will Leo unbedingt bei den Ermittlungen unterstützen – und bringt sich damit selbst in höchste Gefahr.   Auch der fünfte Band der Reihe von Oliver Pötzsch ist wieder ungemein spannend und atmosphärisch dicht erzählt. Das Wien der Jahrhundertwende befindet sich im Umbruch: Die Welt wird moderner, schneller und komplexer, und viele Menschen fühlen sich von diesem Wandel überfordert. Genau dieses Phänomen untersucht Sigmund Freud mit seiner Forschung zur Neurasthenie – der nervlichen Erschöpfung durch die moderne Zeit.   Gleichzeitig brodelt die politische Stimmung. Rechtsnationale Kräfte und ihre Zeitungen instrumentalisieren die grausamen Morde, um gegen Juden, Freimaurer, Ausländer und Anarchisten zu hetzen. Auch Polizeirat Moritz Stukart und Leo geraten wegen ihrer jüdischen Abstammung zunehmend ins Visier. Als sich schließlich auch noch der Vizebürgermeister einmischt und den ehemaligen Polizeichef von Linz zum Leiter einer neuen politischen Polizeiabteilung ernennt, wird ihnen der Fall kurzerhand entzogen.   Doch nicht nur beruflich steht Leo unter Druck. Sein verstorbener Vater greift noch immer in sein Leben ein: Sollte Leo seine Verlobung mit Julia nicht lösen, wird er enterbt. Wie soll er ihr das nur erklären?   Auch Augustin Rothmayer hat mit privaten Sorgen zu kämpfen. Seine Adoptivtochter Anna steckt mitten in der Pubertät und verbringt immer mehr Zeit im gerichtsmedizinischen Institut bei Professor Hofmann. Dieser fördert ihr außergewöhnliches Talent und macht ihr Mut, vielleicht zu den ersten Studentinnen Wiens zu gehören – die Zeit des gesellschaftlichen Wandels könnte ihr diese Möglichkeit tatsächlich eröffnen.   Oliver Pötzsch verbindet historische Fakten, gesellschaftliche Entwicklungen und einen packenden Kriminalfall erneut zu einem fesselnden Pageturner. Die Vielzahl an Verdächtigen, immer neue Spuren und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass man bis zum Schluss miträtselt. Besonders eindrucksvoll ist, wie der Autor den aufkommenden Antisemitismus und die politischen Strömungen jener Zeit einarbeitet – Entwicklungen, in denen sich bereits die Vorboten des Nationalsozialismus und sogar erste Hinweise auf das Hakenkreuz erkennen lassen. Hervorragend recherchiert, atmosphärisch dicht und bis zur letzten Seite spannend.

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    Simone Page

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bestialische Morde und Rituale in Wien

    Ein verschwundener Kommissar, der undercover ermittelte und bestialisch zugerichtete Opfer lassen Leo Herzfeldt und seine Kollegen ermitteln. Nachdem beim ersten Mord, der mutmaßliche Täter in die Irrenanstalt eingeliefert wird, zieht Leo den jungen, aufstrebenden Arzt Sigmund Freud zu Rate. Geschickt gelingt es dem Autoren , historische Personen und verbürgte Ereignisse mit der Erzählung zu verbinden. Man taucht in das Wien von 1896 ein und stellt unweigerlich auch Ähnlichkeiten mit der heutigen Zeit fest. Das Buch endet mit einem rasanten Showdown und man darf auf den nächsten Fall für Leo Herzfeldt gespannt sein.
  • Zum Bewerterprofil von Frederike Kügler

    Frederike Kügler

    Thalia Hameln

    Buchhändler*in

    4/5

    30.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Verschwörungen in Wien

    Was hat ein gekreuzigter Pelikan auf dem Zentralfriedhof mit einem satanischen Ritual zu tun? Sind es die Freimaurer? Während Inspektor von Herzfeldt noch diversen Hinweisen nachgeht, sind Julia Wolf und Totengräber Rottmeier schon hinter ganz anderen Spuren her, doch führen sie wirklich zum Täter? Ein weiterer spannender Fall in Wien, der diesmal sogar richtig gefährlich für alle Beteiligten wird. Von Bombenanschlägen, über Hypnose und Verschwörungstheorien, bis hin zu radikalen Geheimbünden, gibt dieser Fall alles, um Leser und Ermittelnde auf die falsche Fährte zu locken.

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