Der internationale SensationserfolgTief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
AnnaLovesBooks23
5/5
20.04.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Still, beklemmend und unglaublich eindringlich – ein Buch, das man nicht liest, sondern fühlt.
Diese Rezension wird etwas länger, weil dieses Buch einfach viel mit mir gemacht hat. Und es könnten leichte Spoiler enthalten sein.
Ich habe Ich, die ich Männer nicht kannte beendet und bin ehrlich gesagt immer noch nicht ganz daraus raus. Dieses Buch ist leise, sehr ruhig erzählt und gleichzeitig so intensiv, dass es einen komplett einnimmt.
Wir begleiten eine Frau, die gemeinsam mit 39 anderen Frauen in einem unterirdischen Käfig lebt und von fremden Männern bewacht wird. Sie ist die Jüngste und die Einzige, die nie ein Leben außerhalb dieses Ortes kannte. Sie weiß nicht, wie die Welt funktioniert, sie kennt keine Beziehungen, keine Liebe, keine Männer. Und genau das macht ihre Perspektive so besonders.
Die Geschichte wird aus ihrer Ich-Perspektive erzählt, und das ist unglaublich gut gemacht. Man erlebt alles durch ihre Gedanken, ihre Beobachtungen, ihre Unsicherheit. Und obwohl sie so wenig weiß, versteht man durch sie so viel.
Was mich besonders fasziniert hat, ist genau diese Perspektive. Sie kennt keine Welt außerhalb dieses Kellers, keine Liebe, keine Beziehungen, keine Männer. Dinge, die für uns selbstverständlich sind, entdeckt sie zum ersten Mal. Und genau diese kleinen Momente haben mich so getroffen. Wenn sie zum Beispiel zum ersten Mal in einen Spiegel schaut oder Dinge entdeckt, die für uns alltäglich sind, dann bekommt das plötzlich eine ganz andere Bedeutung.
Der Schreibstil ist sehr klar, fast schon reduziert, und genau dadurch so wirkungsvoll. Er ist ruhig, aber gleichzeitig unglaublich beklemmend. Es passiert nicht ständig etwas, es gibt keine große Action, aber genau diese Stille erzeugt eine Spannung, die einen nicht loslässt.
Ich fand das Buch auch sehr philosophisch. Es stellt Fragen, ohne sie direkt zu beantworten. Warum sind die Frauen dort? Wo befinden sie sich überhaupt? Ist es die Erde oder ein anderer Ort? Und genau dieses Nicht-Wissen ist Teil der Geschichte.
Ich habe oft gelesen, dass das Buch als sehr feministisch eingeordnet wird. Für mich war es das nicht unbedingt. Es geht zwar um Frauen und Männer, aber für mich stand eher der Mensch im Mittelpunkt. Wie wir funktionieren, was wir brauchen, um zu überleben, und wie wir mit Einsamkeit umgehen.
Und dann diese Entwicklung. Diese Reise. Von Gefangenschaft zu Freiheit und trotzdem bleibt dieses Gefühl von Leere. Diese Hoffnung, die immer wieder aufkommt und gleichzeitig wieder zerstört wird.
Es gibt so viele Momente, die hängen bleiben. Kleine Dinge, die für uns selbstverständlich sind, bekommen plötzlich eine enorme Bedeutung. Und genau das macht dieses Buch so besonders.
Das Ende war hart. Kein klassisches Happy End, aber eines, das perfekt zur Geschichte passt. Es hat mich wirklich getroffen und wird mir noch lange im Kopf bleiben.
Für mich war das ein absolutes Highlight. Ein Buch, das man nicht einfach liest und wieder vergisst, sondern eines, über das man noch lange nachdenkt.
Katja L
5/5
01.04.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Hat mich nicht losgelassen
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und war von Anfang an gefesselt.
Es passiert nicht viel, aber genau das macht die Wirkung aus. Diese unterschwellige Spannung und das Gefühl von Unsicherheit ziehen sich durch die ganze Geschichte und lassen einen nicht mehr los.
Besonders die Dynamik zwischen den Frauen und ihre Entwicklung fand ich sehr eindrücklich.
Vera Teltz liest das Hörbuch wirklich passend – ruhig, eindringlich und sehr angenehm zu hören.
Für mich ein echtes Highlight, das noch lange nachwirkt.
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Lesenswert
aus Bielefeld
5/5
25.03.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Genial!
"Ich, die ich Männer nicht kannte" von Jacqueline Harpman ist bereits 1995 im Original erschienen und wurde jetzt erstmals auch auf Deutsch veröffentlicht. Ich habe es als Hörbuch gehört, das von Vera Teltz genial eingelesen wird.
Ein Käfig unter der Erde, in ihm 40 Frauen. Eine von ihnen ist fast noch ein Kind. Im Gegensatz zu den anderen Frauen, die viel älter sind als sie, kann sie sich nicht an ein Leben außerhalb des Käfigs erinnern. Keine von ihnen weiß, wie sie in den Käfig gekommen sind und warum. Vor dem Käfig werden sie im Wechsel von jeweils 3 Wächtern bewacht, die sie mit Essen versorgen und überwachen, dass sich keine von ihnen das Leben nimmt. Berührungen sind streng verboten. Eines Tages ertönt ein Alarmsignal, die Wächter fliehen, einer von ihnen vergisst den Schlüssel zum Käfig in der Tür und die Frauen können fliehen.
Der Roman hat mich mit Wucht in die Handlung gezogen wie kaum ein Roman zuvor. Die namenlose Ich-Erzählerin berichtet aus ihrer Sicht zunächst das Leben mit den anderen Frauen innerhalb, danach außerhalb des Käfigs. Die einzigen Männer, die sie in ihrem Leben je gesehen hat, sind die Wächter. Bei Fragen weichen die Frauen aus, lediglich eine von ihnen ist bereit, ihr Wissen über alles mögliche mit ihr zu teilen.
Die Angst und Unsicherheit der Frauen wird so gut vermittelt, dass ich beim Hören selbst ein beklemmendes Gefühl hatte. Dieses Gefühl steigert sich im Verlauf des Romans immer mehr, obwohl eigentlich nicht wirklich viel passiert und doch so viele Gefühle transportiert werden. Natürlich passiert etwas, dennoch kommt der Roman ohne sinnlose Action aus. Und gerade das macht den Roman unglaublich stark für mich. Der Zusammenhalt zwischen den Frauen steht im Mittelpunkt, ihre Gefühle, ihre Fähigkeiten und ihre Entwicklung. Wie sie ihr Leben innerhalb und außerhalb des Käfigs auch ohne Männer meistern. Und dazwischen immer wieder die Frage, wo sie eigentlich sind.... Eine überaus gelungene Dystopie!
Vera Teltz liest den Roman sehr einfühlsam und unterstützt mit ihrer Stimme die Handlung perfekt! Es gibt offene Fragen am Ende des Romans, was für mich aber genau richtig war. Dieser Roman wird mich noch lange beschäftigen und mich wohl nie loslassen. Einfach grandios!
Ein Roman, den ich unbedingt weiterempfehle und dem ich auch gerne mehr als 5 Sterne geben würde!
elenanett
aus Ruhrgebiet
5/5
22.03.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Dystopisch
Das Buch erzählt eine dystopische Geschichte von 40 Frauen, die gemeinsam in einem unterirdischen Gefängnis und von Wächtern bewacht werden. Keine von ihnen weiß, wie sie dorthin gekommen ist. Die meisten erinnern sich noch an ihr früheres Leben in Freiheit – nur die jüngste von denen, fast noch ein Kind, hat keinerlei Erinnerungen daran. Sie wirkt dadurch besonders fremd in der Gruppe. Als sich plötzlich die Möglichkeit ergibt, das Gefängnis zu verlassen, beginnt ein neuer Abschnitt. Doch statt Antworten zu finden, werden die Fragen immer mehr. Die Frauen müssen sich in einer unbekannten Welt zurechtfinden. Es geht nicht nur ums Überleben, sondern auch darum, einen Sinn im eigenen Dasein zu finden. Besonders im Mittelpunkt steht die 40. Frau, die im Buch namenlos bleibt. Sie beeindruckt durch ihre Neugier, ihren starken Wissensdrang und ihren Optimismus. Diese Eigenschaften helfen ihr, trotz aller Unsicherheiten nicht aufzugeben. Der Schreibstil des Buches ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auch das Hörbuch ist gelungen: Die Sprecherin Vera Teltz hat eine ruhige und angenehme Stimme, die nicht unnötig emotional ist und gut zur Geschichte passt. Ich fand das Buch spannend und interessant. Man rätselt gemeinsam mit der Hauptfigur und begleitet sie auf ihrer Suche nach Antworten. Eine absolute Lese- und Hörempfehlung.
Newspaper
Thalia Book Circle Community
5/5
16.03.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Minimalistisch erzählt, maximal eindrucksvoll
Dieses Hörbuch hat mich auf eine stille, eindringliche Weise komplett überrascht. „Ich, die ich Männer nicht kannte“ von Jacqueline Harpman wirkt zunächst wie eine klassische dystopische Geschichte, entwickelt sich aber schnell zu etwas viel Größerem: einer ruhigen, fast philosophischen Erkundung dessen, was Menschsein eigentlich bedeutet.
Die Ausgangssituation ist beklemmend: Vierzig Frauen leben eingesperrt in einem unterirdischen Käfig, bewacht von schweigsamen Männern. Niemand weiß, warum sie dort sind, wie lange schon oder was aus der Welt geworden ist. Besonders faszinierend ist die Perspektive der Erzählerin – sie ist die Jüngste und die Einzige, die sich an kein Leben vor der Gefangenschaft erinnern kann. Dadurch wirkt ihr Blick auf alles gleichzeitig naiv, neugierig und unglaublich klar.
Als eines Tages plötzlich die Tür offensteht, beginnt der eigentliche Kern der Geschichte. Was folgt, ist keine klassische Abenteuerreise, sondern eher eine nachdenkliche Erkundung einer fremd gewordenen Welt. Die Frauen versuchen zu verstehen, was um sie herum passiert und gleichzeitig auch sich selbst. Gerade diese ruhige, reflektierende Art hat mich beim Hören sehr gefesselt. Das Hörbuch setzt nicht auf Tempo oder Action, sondern auf Atmosphäre, Gedanken und stille Beobachtungen.
Besonders stark fand ich, wie die Geschichte existenzielle Fragen stellt, ohne jemals belehrend zu wirken. Es geht um Erinnerung, Identität, Gemeinschaft, Einsamkeit und auch um das Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Trotzdem bleibt alles offen genug, damit man als Hörerin oder Hörer selbst weiterdenken kann. Einige Szenen hallen noch lange nach, gerade weil sie so schlicht erzählt sind.
Auch als Hörbuch funktioniert die Geschichte hervorragend. Die ruhige, klare Erzählweise passt perfekt zu dieser fast zeitlosen Atmosphäre. Man hat beim Zuhören das Gefühl, in eine fremde Welt einzutauchen, die gleichzeitig minimalistisch und unglaublich tiefgründig ist.
Für mich ist dieses Buch ein echtes Gedankenexperiment, das sich langsam entfaltet und dabei immer intensiver wird. Es ist düster, berührend und gleichzeitig erstaunlich hoffnungsvoll. Wer Geschichten liebt, die noch lange nach dem Ende im Kopf weiterarbeiten, sollte dieses (Hör)buch unbedingt hören/lesen!
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5/5
16.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
»Meine Erinnerungen beginnen mit meiner Wut.«
Neununddreißig Frauen und ein junges Mädchen leben seit Jahren eingesperrt unter der Erde. Niemand weiß, warum sie dort sind oder was außerhalb geschehen ist. Als eines Tages plötzlich die Türen offenstehen, beginnt für sie ein Leben in einer Welt, die sie nicht wiedererkennen. Wow! „Ich, die ich Männer nicht kannte“ ist für mich eine der besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Die düstere, bedrückende Atmosphäre hatte mich sofort und obwohl die Geschichte sehr ruhig erzählt wird, konnte ich sie kaum aus der Hand legen. Besonders faszinierend fand ich die Protagonistin, die keine Welt außerhalb des Kellers kennt. Mit ihr erlebt man viele vermeintliche Kleinigkeiten zum ersten Mal, wodurch selbst Selbstverständliches plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommt. Gleichzeitig wirft die Geschichte unglaublich viele Fragen über Freiheit und das Menschsein auf, ohne einem einfache Antworten zu liefern. Ein kluges, ungewöhnliches und unglaublich eindringliches Buch, das auch nach der letzten Seite noch nachhallt.
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5/5
13.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich, die ich Männer nicht kannte - Zusammenhalt statt Flucht
Ein verstörendes Meisterwerk, das unter die Haut geht. Jacqueline Harpman schafft es, auf knapp 200 Seiten eine ganze Welt zu erschaffen — düster, rätselhaft und dabei so präsent, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.
Die Geschichte der vierzig Frauen im unterirdischen Gefängnis ist nicht einfach nur ein dystopischer Roman. Es ist eine philosophische Meditation über Freiheit, Identität und das, was uns zu Menschen macht. Besonders faszinierend ist die Perspektive der vierzigsten Gefangenen, die nichts als das Gefängnis kennt — durch ihre Augen erleben wir die Befreiung und die Konfrontation mit einer unbekannten Welt mit einer Unmittelbarkeit, die verstört und fesselt zugleich.
Was mich am meisten begeistert hat, ist Harpmans nüchterne, fast beiläufige Erzählweise. Sie beschreibt Brutalität und Einsamkeit ohne Pathos, und genau diese Schlichtheit macht das Gelesene umso eindringlicher. Man sitzt mit den Frauen in der Dunkelheit, teilt ihre Verwirrung, ihre Fragen — und merkt schnell: Dieses Buch will keine einfachen Antworten geben. Es will, dass man denkt, zweifelt, interpretiert.
Ein Roman für alle, die sich in nachdenklich machenden Geschichten verlieren mögen und bereit sind, sich selbst Fragen zu stellen. Absolut lesenswert.
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5/5
12.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
phänomenal und einzigartig
"Ich, die ich Männer nicht kannte" wirft viele Fragen auf, aber beantwortet werden sie kaum. Es geht um Weiblichkeit, Zusammen- und Dazugehörigkeit, Einsamkeit und um die Suche nach Freiheit und Erlösung.
Dieses Buch ist eine wunderschöne Dystopie, die zum Nachdenken anregt und die Menschlichkeit in all ihren Facetten zeigt.
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5/5
06.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Roman, der nachhallt!
„Ich, die ich Männer nicht kannte“ ist ein dystopischer Roman der belgischen Autorin Jacqueline Harpman, der ursprünglich 1995 auf Französisch erschien und erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde.
Vierzig Frauen sind in einem fensterlosen Raum eingesperrt – ohne Erinnerung daran, wie sie dorthin gelangt sind oder warum sie gefangen gehalten werden. Unter ihnen befindet sich ein junges Mädchen, das sich an kein Leben vor der Gefangenschaft erinnern kann und keine andere Realität als diese kennt.
Ich habe diesen Roman in einem Rutsch gelesen, weil ich ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Sowohl die Geschichte als auch die Art, wie Jacqueline Harpman sie erzählt, haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Mit einer fast erschreckenden Schlichtheit beschreibt sie die Brutalität, der die Frauen ausgesetzt sind. Gerade diese nüchterne, beinahe beiläufige Erzählweise macht das Gelesene umso eindringlicher und hat mich immer wieder staunen lassen.
Dieses Buch wirft so viele Fragen über Menschlichkeit, Freiheit und Identität auf und hallt noch lange nach der letzten Seite nach. Ich habe kaum Worte dafür – außer: Unbedingt lesen!
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5/5
29.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine spannende Dystopie
Wir tauchen ein in eine dystopische Welt, irgendwann in der Zukunft. Wir begleiten 40 Frauen und erleben die Geschichte aus Sicht der jüngsten, die von allen nur "die Kleine" genannt wird, weil sie nie einen richtigen Namen bekommen hat. Die Frauen entkommen aus ihrem Gefängnis und müssen sich von nun an durch diese Welt schlagen, die ihnen so völlig unbekannt scheint und von der sie nicht einmal wissen, ob es sich hier um den Planeten Erde handelt. Die Geschichte hatte das ganze Buch über eine sehr bedrückende Stimmung. Ich fühlte mich irgendwie eingeengt, was im krassen Gegensatz zu der weiten Landschaft steht, die beschrieben wird. Die Charaktere und ihre ganz eigenen Lebenserfahrungen regen oftmals zum Nachdenken an. Am Ende fühlte ich mich, wie die Protagonistinnen dieses Buches, verloren und ohne eine Antwort darauf, wo und warum wir uns hier befinden. Und weshalb nur Frauen eingesperrt wurden, die ausschließlich von Männern beaufsichtigt wurden.
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