Produktbild: John of John
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Douglas Stuart

1. John of John

John of John

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3327

Gesprochen von

Charly Hübner

Spieldauer

14 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

254

Verlag

Tacheles!

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848711

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3327

Gesprochen von

Charly Hübner

Spieldauer

14 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

254

Verlag

Tacheles!

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848711

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  • jr17

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame Familiengeschichte

    Vater und Sohn könnten kaum unterschiedlicher sein: Während Sohn Cal auf dem Festland studiert hat und das Nachtleben der Großstadt schätzt, wohnt sein Vater John alleine, züchtet Schafe, webt Tweed und hat nur einen einzigen Sozialkontakt. Als es seiner Großmutter schlechter geht, kehrt Cal zurück auf die Hebriden - und taucht wieder ein in alte Strukturen. Großmutter und Vater sprechen nicht miteinander, aber beide sprechen mit ihm. Nur wenig Substanzielles kommt dabei rum. Seine Mutter wohnt am anderen Ende der Insel. Seine Halbgeschwister kennt er kaum. Und seine Homosexualität darf und kann er hier auf keinen Fall ausleben. Douglas Stuart kann wie kaum ein andere einen Mikrokosmos erschaffen, der gleichermaßen realistisch und unwirklich scheint. Auch den Kampf der Charaktere mit sich selbst hat er perfektioniert. Was bleibt, wenn da niemand ist, zu dem man vollkommen ehrlich sein kann?

  • Soulfire

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.07.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn die Lüge zur Wahrheit wird

    Wenn die Lüge zur Wahrheit wird - und diese am Leben hindert. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Es geht in diesem Buch um Traditionen, um Glaubenssätze, um Konventionen unter streng gläubigen Inselbewohnern auf der schottischen Insel Haris. Und es geht vor allen Dingen um Lügen, die zur Wahrheit zu werden drohen und die Protagonisten am Leben hindern. Aber in erster Linie geht es um Liebe unter schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen auf einer abgeschiedenen Insel im Norden Schottlands. Im Roman wird beschrieben, wie die Lebenslügen dreier Männer, und zwar von Innes, John und Cal nicht nur deren Leben zu zerstören drohen, sondern auch andere ihnen nahe stehende Menschen mit in Haftung nehmen. Gleichzeitig zeigt es die seelische Not dieser Männer. die von innerer Zerrissenheit, Verpflichtungsgegühl und einem nicht besiegbarem Bedürfnis geprägt ist. Gleichwohl ist es eine Ode an das Leben und die Möglichkeit innere Freiheiten auch im Aussen leben zu können. Der Autor bedient sich einer bildreichen Sprache, aber lässt auch keine deutlichen Worte vermissen. Mich hat das Buch sowohl berührt als auch mitfiebern und hoffen lassen. Eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Karg und einsam

    Manche Bücher brauchen keine große Action, um eine enorme Sogwirkung zu entfalten. "John of John" von Douglas Stuart ist genau so ein Werk: ruhig, langsam und doch absolut fesselnd. Stuarts Sprache ist von einer bildgewaltigen Schönheit, die die Kargheit der Natur und die Sprachlosigkeit der Figuren greifbar macht. Als Cals Geld während des Studiums in Edinburgh aufgebraucht ist, ruft ihn sein Vater zurück nach Hause. Der Gesundheitszustand der Großmutter verschlechtert sich. Cal reist mit schwerem Herzen zurück, denn die Wiederbegegnung mit seinem Vater John ist konfliktreich. John ist ein strenger, gottesfürchtiger Mann, der trotz harter Arbeit in der Weberei und bei den Schafen kaum über die Runden kommt. Er liebt Cal, kann diese Liebe aber nicht zeigen – erstickt an den eigenen aufgegebenen Träumen und den starren gesellschaftlichen Konventionen der Gemeinschaft. Douglas Stuart nimmt die Beziehung zwischen Vater und Sohn schonungslos unter die Lupe. Das Buch lebt von seinen lebensnahen, tiefgründigen Charakteren. Beim Lesen spürt man die Beklemmung förmlich und möchte den Figuren am liebsten zurufen, endlich miteinander zu sprechen. Ein zutiefst berührender Roman, der lange nachhallt.

  • wieporzellan

    aus Köln

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Voneinander getrennt und doch untrennbar miteinander verbunden.

    In John of John begleiten wir den Anfang zwanzigjährigen Cal, der in den 1990er-Jahren nach seinem Textilstudium in seine Heimat auf den schottischen Hebriden zurückkehrt. Dort lebt er wieder unter einem Dach mit seinem tief religiösen, aber ebenso einsamen Vater und seiner Großmutter. Schon früh wird deutlich, dass Douglas Stuart erneut von Menschen erzählt, die in einer Gemeinschaft leben, in der sie nicht frei sie selbst sein können. Seine Figuren bewegen sich in einer Welt, die von Traditionen, religiösen Dogmen, unausgesprochenen Regeln, Geheimnissen und dem Druck geprägt ist, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Es ist ein Geflecht aus Abhängigkeiten, aus dem auszubrechen kaum möglich scheint, weil zu viel auf dem Spiel steht. Die Insel ist dabei weit mehr als nur Schauplatz: Je länger man die Figuren begleitet, desto stärker entsteht der Eindruck, dass sie selbst zu Inseln geworden sind – voneinander getrennt und doch untrennbar mit ihrer Heimat verbunden. Stuart nimmt sich viel Zeit, seine Figuren und ihre Beziehungen wachsen zu lassen. Das mag stellenweise etwas gemächlich wirken, für mich fühlte sich dieses Tempo jedoch genau richtig an. Auch wenn am Ende drei Männer im Mittelpunkt der Geschichte stehen, haben mich besonders die Frauenfiguren tief berührt. Die Themen, die Stuart verhandelt, sind vielschichtig und oft alles andere als leicht. Dennoch ist dieser Roman am Ende so wechselhaft wie das schottische Wetter: Neben all dem Grau und der Schwere gibt es immer wieder Momente, in denen die Wolken aufreißen und Hoffnung durchscheint. Ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe – und für mich Douglas Stuarts bislang stärkster.

  • Lisa

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erster Roman von Douglas Stuart, und definitiv nicht mein letzter!

    Schon lange habe ich nur Gutes über Douglas Stuarts Romane gehört, entsprechend hoch waren meine Erwartungen an John of John. Umso schöner, dass sie nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden. In John of John begleiten wir Cal, der seine ländliche Heimat verlässt, um in Edinburgh Kunst zu studieren. Als sein Vater John ihn unter einem Vorwand zurück auf die schottische Insel Harris holt, wird Cal nicht nur mit seiner Familie, sondern auch mit seiner Vergangenheit und der Frage konfrontiert, was Heimat eigentlich bedeutet. Was mich besonders begeistert hat, war Stuarts Sprache. Sie ist klar und zugänglich, ohne jemals an Tiefe zu verlieren. Mit wenigen, präzisen Bildern schafft er eine dichte Atmosphäre, sodass man die raue Landschaft, die Kälte und die Schwere des Insellebens beinahe selbst spüren kann. Gleichzeitig entwickelt die Geschichte einen Sog, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Besonders beeindruckt hat mich auch, wie leicht Stuart zentrale gesellschaftliche Themen in die Handlung einwebt. Der Roman erzählt vom Spannungsfeld zwischen ländlicher Herkunft und urbanem Leben, von der Rückkehr an einen Ort, den man längst hinter sich gelassen glaubte, und von der Frage, wie sehr man sich verändert – und wie einen die Menschen, die geblieben sind, noch immer wahrnehmen. Besonders eindrücklich beschreibt Stuart, wie Cal und sein Vater ihre Homosexualität in einer von Tradition und Kirche geprägten Gemeinschaft verstecken müssen. Daneben zeigt er Armut als prägende Lebensrealität auf der Insel. Im Kern ist John of John für mich jedoch eine Geschichte über Familie, Zugehörigkeit und die widersprüchlichen Gefühle, die mit dem Begriff Heimat verbunden sind. Douglas Stuart zeichnet Figuren von beeindruckender Glaubwürdigkeit – mit all ihren Fehlern, Sehnsüchten und ihrer Verletzlichkeit. Ich habe bis zum Schluss mit ihnen mitgefühlt und mitgehofft. Ein atmosphärisch dichter und bewegender Roman, der noch lange nachwirkt. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, auch Douglas Stuarts andere Werke zu lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (107)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lukas Becker

    Lukas Becker

    Thalia Köln-Braunsfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    John of John of Faraway

    Douglas Stuart hat es wieder getan: einen Roman geschrieben, der einen nicht mehr loslässt. "John of John" ist das Buch, das man nachts weiterliest, obwohl man eigentlich schlafen sollte, und das man danach noch Tage lang mit sich herumträgt. Cal kehrt auf die rauen Hebriden zurück – in ein Leben, das er hinter sich lassen wollte. Sein Vater John erwartet ihn, dieser komplexe Mann, der Cal alles über Farben und Wolle beigebracht hat, dessen presbyterianische Strenge aber auch alles erstickt. Stuart schafft es meisterhaft, diese Nähe und gleichzeitige Fremdheit zwischen Vater und Sohn zu zeichnen: Sie sind einander so nah und kennen sich so wenig. Das ist nicht nur eine schöne Formulierung – das ist die ganze Tragödie des Romans in einem Satz. Was "John of John" besonders macht, ist die Spannung zwischen äußerer Ruhe und innerer Glut. Die Inselgemeinschaft wirkt abgelegen und friedlich, doch unter der Oberfläche brodelt es: Cals unterdrückte Sehnsucht nach einem Partner, die Nähe zu Innes, Johns bestem Freund, die unausgesprochenen Wahrheiten, die das Familiengefüge zum Einsturz bringen könnten. Stuart erzählt von Scham, von Verpflichtung, von der verwandelnden Kraft der Wahrheit – und tut das mit einer Wärme und Menschlichkeit, die selten ist. Die Leser:innen sind sich einig: Das ist großes Erzählen. Nominiert für den Booker Prize 2026 – völlig zu Recht.
  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Juwel

    Fern von jedem Inselidyll zeigt dieser großartige Roman einen schonungslosen Blick auf das Leben in einer kleinen religiös geprägten Gemeinschaft, in der das Individuum wenig zählt, der Einzelne seine Bedürfnisse stets unterzuordnen hat.
  • Zum Bewerterprofil von Petra Dressing

    Petra Dressing

    Thalia Kaiserslautern

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der verlorene Sohn

    Es sind die 90er in Schottland und Cal kehrt vom Studium zurück auf die Hebriden-Insel im kargen Norden, auf der seine Familie lebt. Hier dominieren Traditionen und strenger Calvinismus. Stuart hat einen wunderbaren Vater-Sohn Roman geschrieben, der zwischen Brutalität und Zärtlichkeit schwankt, geprägt von alten Geheimnissen, verborgener Sexualität und unausgesprochener Liebe in genauso vielen Schattierungen wie der Tweed, der hier noch von Hand gewoben wird. Ein großartiger, bildgewaltiger und unheimlich zärtlicher Roman, der sich durch vielschichtige Charaktere und bewegende Momente auszeichnet.
  • Zum Bewerterprofil von S. Schröder

    S. Schröder

    Thalia Universitätsbuchhandlung

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Pflicht und Sehnsucht

    "John of John" ist wie ein windiger Spaziergang am Meer, eingekuschelt in einen rauen Tweedmantel. Eine bewegende Geschichte über Verantwortung, Scham, Begehren, den Mut zur Veränderung und die Liebe. Ein wahrer Schatz der Litertatur. Douglas Stuart ist wirklich ein meisterhafter Erzähler.
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.05.2026

    eBook (ePUB)

    Unterdrückte Gefühle

    Die Gemeinschaft in dem kleinen Ort, auf der schottischen Hybrideninsel, lebt in ärmlichen Verhältnissen, ist sehr gottgläubig und hat ihren eigenen moralischen Kodex. Wer ausbricht wird geächtet. Das ist eine Geschichte welche nicht vor 200 Jahren, sondern in den 90ern des vorigen Jahrhunderts spielt. Aber die Zeit macht nicht Halt. Die nächste Generation will sich nicht mehr fügen. Das ist wunderbar erzählt. Ich habe mit gelebt und gelitten.

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