Produktbild: John of John

John of John Roman

107

19,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7688

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2163 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287631

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

7688

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2163 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287631

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  • Soulfire

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.07.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn die Lüge zur Wahrheit wird

    Wenn die Lüge zur Wahrheit wird - und diese am Leben hindert. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Es geht in diesem Buch um Traditionen, um Glaubenssätze, um Konventionen unter streng gläubigen Inselbewohnern auf der schottischen Insel Haris. Und es geht vor allen Dingen um Lügen, die zur Wahrheit zu werden drohen und die Protagonisten am Leben hindern. Aber in erster Linie geht es um Liebe unter schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen auf einer abgeschiedenen Insel im Norden Schottlands. Im Roman wird beschrieben, wie die Lebenslügen dreier Männer, und zwar von Innes, John und Cal nicht nur deren Leben zu zerstören drohen, sondern auch andere ihnen nahe stehende Menschen mit in Haftung nehmen. Gleichzeitig zeigt es die seelische Not dieser Männer. die von innerer Zerrissenheit, Verpflichtungsgegühl und einem nicht besiegbarem Bedürfnis geprägt ist. Gleichwohl ist es eine Ode an das Leben und die Möglichkeit innere Freiheiten auch im Aussen leben zu können. Der Autor bedient sich einer bildreichen Sprache, aber lässt auch keine deutlichen Worte vermissen. Mich hat das Buch sowohl berührt als auch mitfiebern und hoffen lassen. Eine absolute Leseempfehlung.

  • meerblick

    5/5

    26.06.2026

    eBook (ePUB)

    Persönliche Freiheit contra Tradition

    Als John Calum MacLeod wieder nach Hause auf die schottischen Hebriden-Inseln zurückkehrt, holt ihn die Vergangenheit ein. Die strengen Traditionen der Bevölkerung verbunden mit ihrem Glauben stehen in krassen Wiederspruch zu seinem freien Leben am College in Manchester, wo er Modedesign studiert hat. Nun ist er wieder John der Sohn von John, seinem Vater, der seinen Lebensinhalt in der Schafzucht und der Weberei traditioneller Muster und Stoffe sieht. Da gibt es auch noch die Großmutter mit Herz und gleichzeitig in Strenge ihrer Herkunft verpflichtet. Douglas Stuart zeichnet in seinem Roman ‘John of John‘ das Bild einer Gesellschaft der 1990er Jahre, die geprägt ist, jede Art der Abweichung von der als Normalität des Lebens betrachteten Realität zu verachten, auszugrenzen. Es darf nicht existieren, was nicht der Regel des Zusammenlebens entspricht. Selbst in der Familie werden die Gefühle im tiefsten Inneren verborgen. So stellt sich Frage: Wer kennt eigentlich wen mit seinen Vorlieben und Lebensträumen? Ein Roman, der lebendig geschrieben ist und in seinem Konfliktreichtum sehr stark menschliche Gefühle reflektiert.

  • Nicoles Bücherwelt

    5/5

    16.05.2026

    eBook (ePUB)

    Ein tiefgründiger und atmosphärischer Roman

    „John of John“ ist der neue Roman von Booker-Preisträger Douglas Stuart und erzählt hier eine besondere Geschichte, die mit einem einnehmenden Schreibstil überzeugt. Die Hauptfigur hier ist der zweiundzwanzigjährige John-Calum „Cal“ MacLeod, der vor vier Jahren von der schottischen Insel auf das Festland gezogen ist, um an einer Kunstschule zu studieren. Als sein Vater John ihn nun bittet heimzukehren, da es seiner Großmutter Ella nicht gut geht, macht er sich auf den Weg. Auch wenn er in der Stadt beruflich nicht Fuß fassen konnte, graut ihm vor der Heimkehr: Zurück zum einsamen und harten Leben auf den Hebriden, der Enge der Insel und seinem Vater. Dem Weber verdankt er seiner Liebe zu Wolle und bewundert ihn für seine Leidenschaft des Tweed-Webens. Doch gleichzeitig hasst er dessen presbyterianische Strenge. Dabei wünscht sich Cal nichts sehnlicher, als offen mit John zu reden - ihm zu sagen, dass er sich nach einem Partner sehnt und dass er ihn so akzeptiert, wie er ist. Doch es scheint unvorstellbar, offen über Gefühle zu reden. Schließlich findet Cal in Innes, Johns Nachbar und besten Freund, einen Gesprächspartner… Angesiedelt auf den Äußeren Hebriden im fiktiven Ort Falabay schildert der Autor atmosphärisch dicht das harte Leben auf den schottischen Inseln – wir bekommen einen Einblick in die heimische Tweed-Weberei und der Schafszucht, von der rauen Schönheit der Insel, die einzelne Lichtblicke zeigt, aber auch einige Schattenseiten hat: Kälte, Wind und Abgeschiedenheit. Dieses wird sehr bildgewaltig beschrieben. Stark gezeichnet sind auch die Figuren, die man mit jeder Seite besser kennen lernt: Wir erfahren von Cals Ängsten und Sorgen, seine Sehnsüchte und den Wunsch, einfach so zu sein, wie er ist. Auch wird die Hassliebe zu seinem Vater immer deutlicher. Aber auch John hat hinter seiner religiösen Strenge Geheimnisse und Wünsche. Nach und nach setzt sich ein Gesamtbild über die Familie MacLeod und auch einigen Inselbewohnern zusammen, das einige Überraschungen und auch Geheimnisse ans Licht bringt. Der Roman ist nicht gemütlich, romantisch oder leicht geschrieben. Er ist direkt und zeigt ungeschönt viele Seiten auf, ist rau und auch schmerzhaft – doch gleichzeitig auch sehr bewegend, tiefgründig und manchmal leise-schön. Douglas Stuart ist hier eine komplexe Geschichte gelungen, die in seiner Gesamtheit fesselt und noch lange nachhallt. Mein Fazit: Ein tiefgründiger und atmosphärischer Roman, der mit seinem besonderen Schreibstil überzeugt. Mal rau und ungeschönt, dann wieder leise, poetisch und eindringlich schildert der Autor das karge Inselleben – mit einer queeren Liebensgeschichte, religiöser Strenge und einigen Geheimnissen. Ein beeindruckendes Werk, das viele Facetten hat und bewegend ist - besonders zum Ende hin. Sehr lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn Selbstverleugnung stumm macht.

    Was macht es mit Menschen, wenn sie nicht so leben können, wie sie es sich eigentlich erträumen? Cal und sein Vater (er-)leben diese Situation. Sich nicht zu erlauben man selbst zu sein, macht irgendwann stumm. Bisweilen verliert man sich zusätzlich total in Religiosität, so wie Cals Vater John. Über Homosexualität zu reden, ist auf einer kleinen Insel der Hebriden kein Thema, zwischen Vater und Sohn erst recht nicht. Sie zu leben ist gar eine Sünde. Cal wird nach seinem Studium in Edinburgh von seinem Vater wieder heim beordert. Das Leben könnte und sollte so weiter gehen wie bisher. Aber die inneren Dämonen wollen sich bei beiden Männern immer mehr Bahn brechen. Das wird in einem sehr eindringlichen und doch ruhigen Schreibstil erzählt. Bei den Schilderungen der Charaktere geht man gedanklich mit. Man versteht die Protagonisten im Laufe der Handlung immer besser, ihr Verhalten, ihr Handeln, ihre Träume. Die Schilderung des Insellebens, der Kraft von den Elementen und der Natur, runden die Geschichte zu einem sehr stimmungsvollen Roman ab, welcher nachhallt. Ich las bisher noch nichts von diesem Autoren. Aber das Buch gefiel mir sehr und ich glaube ich muss mich mal nach den Romanen umschauen, welche schon von ihm erschienen. Das Cover wird dem Inhalt des Buches nicht gerecht. Es ist dafür schon fast lieblos gestaltet worden.

  • Bewertung

    5/5

    23.04.2026

    eBook (ePUB)

    Väter und Söhne

    "John of John" ist der Titel des neuen Romans von Douglas Stuart, erschienen im Verlag Hanser Berlin. Der Roman wurde von Sophie Zeitz aus dem Englischen übersetzt. Ein kleiner Ort auf einer Insel in den Hebriden; wo jeder jeden kennt. Das Leben ist geprägt von Schafzucht, Fischfang,  Weberei und von der Religion. John Macleod lebt zusammen mit seiner Schwiegermutter Ella auf einem kleinen Hof, einem Croft. Seine Frau hat ihn vor vielen Jahren verlassen und sein Sohn John-Calum, genannt Cal, wurde von Ella groß gezogen. Cal hat in Edinburgh auf der Kunsthochschule studiert. Nun ist es nach Johns Auffassung an der Zeit, dass er zurückkehrt. John liebt seinen Sohn und ist stolz auf ihn, aber das kann er nicht zeigen. Stattdessen ist das Verhältnis angespannt und das Zusammenleben ist geprägt von Streit, verletzenden Worten und von Härte. Nur über ihre geheimen Wünsche, ihre Zerrissenheit und das, was sie beide umtreibt, können sie nicht reden. Douglas Stuart hat die Protagonisten mit ihren Emotionen und das harte Leben auf der Insel so detailliert beschrieben, dass man beim Lesen immer mehr in diesen Roman eintaucht. Es ist eine ruhige, unaufgeregte  Geschichte, die über das Inselleben mit Freud und Leid und seinen Spannungen und Konflikten erzählt. Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimkehr statt Flucht

    Dieser Roman ist für mich das Highlight der englischsprachigen Neuerscheinung.dieses Jahres! Atmosphärisch und dicht schreibt Douglas Stuart über das Leben von John, der nach seinem Studium in Edinburgh zurück auf seine Heimatinsel kommt, um dort in der Tweedschneiderei seines Vaters zu arbeiten. Alles was er zurücklassen wollte, strenge, rückwärtsgewandte Konventionen, Vorurteile und ein von tiefer Frömmigkeit geprägtes Weltbild, erwartet ihn nun erneut. Ein großartiger Vater-Sohn-Roman, der das Ringen zweier Männer um ihre Identität mit der rauhen, faszinierenden Landschaft der Hybriden verbindet! Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Becker

    Lukas Becker

    Thalia Köln-Braunsfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    John of John of Faraway

    Douglas Stuart hat es wieder getan: einen Roman geschrieben, der einen nicht mehr loslässt. "John of John" ist das Buch, das man nachts weiterliest, obwohl man eigentlich schlafen sollte, und das man danach noch Tage lang mit sich herumträgt. Cal kehrt auf die rauen Hebriden zurück – in ein Leben, das er hinter sich lassen wollte. Sein Vater John erwartet ihn, dieser komplexe Mann, der Cal alles über Farben und Wolle beigebracht hat, dessen presbyterianische Strenge aber auch alles erstickt. Stuart schafft es meisterhaft, diese Nähe und gleichzeitige Fremdheit zwischen Vater und Sohn zu zeichnen: Sie sind einander so nah und kennen sich so wenig. Das ist nicht nur eine schöne Formulierung – das ist die ganze Tragödie des Romans in einem Satz. Was "John of John" besonders macht, ist die Spannung zwischen äußerer Ruhe und innerer Glut. Die Inselgemeinschaft wirkt abgelegen und friedlich, doch unter der Oberfläche brodelt es: Cals unterdrückte Sehnsucht nach einem Partner, die Nähe zu Innes, Johns bestem Freund, die unausgesprochenen Wahrheiten, die das Familiengefüge zum Einsturz bringen könnten. Stuart erzählt von Scham, von Verpflichtung, von der verwandelnden Kraft der Wahrheit – und tut das mit einer Wärme und Menschlichkeit, die selten ist. Die Leser:innen sind sich einig: Das ist großes Erzählen. Nominiert für den Booker Prize 2026 – völlig zu Recht.
  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.07.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Juwel

    Fern von jedem Inselidyll zeigt dieser großartige Roman einen schonungslosen Blick auf das Leben in einer kleinen religiös geprägten Gemeinschaft, in der das Individuum wenig zählt, der Einzelne seine Bedürfnisse stets unterzuordnen hat.
  • Zum Bewerterprofil von Petra Dressing

    Petra Dressing

    Thalia Kaiserslautern

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der verlorene Sohn

    Es sind die 90er in Schottland und Cal kehrt vom Studium zurück auf die Hebriden-Insel im kargen Norden, auf der seine Familie lebt. Hier dominieren Traditionen und strenger Calvinismus. Stuart hat einen wunderbaren Vater-Sohn Roman geschrieben, der zwischen Brutalität und Zärtlichkeit schwankt, geprägt von alten Geheimnissen, verborgener Sexualität und unausgesprochener Liebe in genauso vielen Schattierungen wie der Tweed, der hier noch von Hand gewoben wird. Ein großartiger, bildgewaltiger und unheimlich zärtlicher Roman, der sich durch vielschichtige Charaktere und bewegende Momente auszeichnet.
  • Zum Bewerterprofil von S. Schröder

    S. Schröder

    Thalia Universitätsbuchhandlung

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Pflicht und Sehnsucht

    "John of John" ist wie ein windiger Spaziergang am Meer, eingekuschelt in einen rauen Tweedmantel. Eine bewegende Geschichte über Verantwortung, Scham, Begehren, den Mut zur Veränderung und die Liebe. Ein wahrer Schatz der Litertatur. Douglas Stuart ist wirklich ein meisterhafter Erzähler.

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