Produktbild: John of John

John of John Roman

96

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9327

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2163 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287631

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Ja

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

9327

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2163 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287631

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Persönliche Freiheit contra Tradition

meerblick am 26.06.2026

Bewertungsnummer: 3179384

Bewertet: eBook (ePUB)

Als John Calum MacLeod wieder nach Hause auf die schottischen Hebriden-Inseln zurückkehrt, holt ihn die Vergangenheit ein. Die strengen Traditionen der Bevölkerung verbunden mit ihrem Glauben stehen in krassen Wiederspruch zu seinem freien Leben am College in Manchester, wo er Modedesign studiert hat. Nun ist er wieder John der Sohn von John, seinem Vater, der seinen Lebensinhalt in der Schafzucht und der Weberei traditioneller Muster und Stoffe sieht. Da gibt es auch noch die Großmutter mit Herz und gleichzeitig in Strenge ihrer Herkunft verpflichtet. Douglas Stuart zeichnet in seinem Roman ‘John of John‘ das Bild einer Gesellschaft der 1990er Jahre, die geprägt ist, jede Art der Abweichung von der als Normalität des Lebens betrachteten Realität zu verachten, auszugrenzen. Es darf nicht existieren, was nicht der Regel des Zusammenlebens entspricht. Selbst in der Familie werden die Gefühle im tiefsten Inneren verborgen. So stellt sich Frage: Wer kennt eigentlich wen mit seinen Vorlieben und Lebensträumen? Ein Roman, der lebendig geschrieben ist und in seinem Konfliktreichtum sehr stark menschliche Gefühle reflektiert.

Persönliche Freiheit contra Tradition

meerblick am 26.06.2026
Bewertungsnummer: 3179384
Bewertet: eBook (ePUB)

Als John Calum MacLeod wieder nach Hause auf die schottischen Hebriden-Inseln zurückkehrt, holt ihn die Vergangenheit ein. Die strengen Traditionen der Bevölkerung verbunden mit ihrem Glauben stehen in krassen Wiederspruch zu seinem freien Leben am College in Manchester, wo er Modedesign studiert hat. Nun ist er wieder John der Sohn von John, seinem Vater, der seinen Lebensinhalt in der Schafzucht und der Weberei traditioneller Muster und Stoffe sieht. Da gibt es auch noch die Großmutter mit Herz und gleichzeitig in Strenge ihrer Herkunft verpflichtet. Douglas Stuart zeichnet in seinem Roman ‘John of John‘ das Bild einer Gesellschaft der 1990er Jahre, die geprägt ist, jede Art der Abweichung von der als Normalität des Lebens betrachteten Realität zu verachten, auszugrenzen. Es darf nicht existieren, was nicht der Regel des Zusammenlebens entspricht. Selbst in der Familie werden die Gefühle im tiefsten Inneren verborgen. So stellt sich Frage: Wer kennt eigentlich wen mit seinen Vorlieben und Lebensträumen? Ein Roman, der lebendig geschrieben ist und in seinem Konfliktreichtum sehr stark menschliche Gefühle reflektiert.

Ein tiefgründiger und atmosphärischer Roman

Nicoles Bücherwelt am 16.05.2026

Bewertungsnummer: 3140244

Bewertet: eBook (ePUB)

„John of John“ ist der neue Roman von Booker-Preisträger Douglas Stuart und erzählt hier eine besondere Geschichte, die mit einem einnehmenden Schreibstil überzeugt. Die Hauptfigur hier ist der zweiundzwanzigjährige John-Calum „Cal“ MacLeod, der vor vier Jahren von der schottischen Insel auf das Festland gezogen ist, um an einer Kunstschule zu studieren. Als sein Vater John ihn nun bittet heimzukehren, da es seiner Großmutter Ella nicht gut geht, macht er sich auf den Weg. Auch wenn er in der Stadt beruflich nicht Fuß fassen konnte, graut ihm vor der Heimkehr: Zurück zum einsamen und harten Leben auf den Hebriden, der Enge der Insel und seinem Vater. Dem Weber verdankt er seiner Liebe zu Wolle und bewundert ihn für seine Leidenschaft des Tweed-Webens. Doch gleichzeitig hasst er dessen presbyterianische Strenge. Dabei wünscht sich Cal nichts sehnlicher, als offen mit John zu reden - ihm zu sagen, dass er sich nach einem Partner sehnt und dass er ihn so akzeptiert, wie er ist. Doch es scheint unvorstellbar, offen über Gefühle zu reden. Schließlich findet Cal in Innes, Johns Nachbar und besten Freund, einen Gesprächspartner… Angesiedelt auf den Äußeren Hebriden im fiktiven Ort Falabay schildert der Autor atmosphärisch dicht das harte Leben auf den schottischen Inseln – wir bekommen einen Einblick in die heimische Tweed-Weberei und der Schafszucht, von der rauen Schönheit der Insel, die einzelne Lichtblicke zeigt, aber auch einige Schattenseiten hat: Kälte, Wind und Abgeschiedenheit. Dieses wird sehr bildgewaltig beschrieben. Stark gezeichnet sind auch die Figuren, die man mit jeder Seite besser kennen lernt: Wir erfahren von Cals Ängsten und Sorgen, seine Sehnsüchte und den Wunsch, einfach so zu sein, wie er ist. Auch wird die Hassliebe zu seinem Vater immer deutlicher. Aber auch John hat hinter seiner religiösen Strenge Geheimnisse und Wünsche. Nach und nach setzt sich ein Gesamtbild über die Familie MacLeod und auch einigen Inselbewohnern zusammen, das einige Überraschungen und auch Geheimnisse ans Licht bringt. Der Roman ist nicht gemütlich, romantisch oder leicht geschrieben. Er ist direkt und zeigt ungeschönt viele Seiten auf, ist rau und auch schmerzhaft – doch gleichzeitig auch sehr bewegend, tiefgründig und manchmal leise-schön. Douglas Stuart ist hier eine komplexe Geschichte gelungen, die in seiner Gesamtheit fesselt und noch lange nachhallt. Mein Fazit: Ein tiefgründiger und atmosphärischer Roman, der mit seinem besonderen Schreibstil überzeugt. Mal rau und ungeschönt, dann wieder leise, poetisch und eindringlich schildert der Autor das karge Inselleben – mit einer queeren Liebensgeschichte, religiöser Strenge und einigen Geheimnissen. Ein beeindruckendes Werk, das viele Facetten hat und bewegend ist - besonders zum Ende hin. Sehr lesenswert.

Ein tiefgründiger und atmosphärischer Roman

Nicoles Bücherwelt am 16.05.2026
Bewertungsnummer: 3140244
Bewertet: eBook (ePUB)

„John of John“ ist der neue Roman von Booker-Preisträger Douglas Stuart und erzählt hier eine besondere Geschichte, die mit einem einnehmenden Schreibstil überzeugt. Die Hauptfigur hier ist der zweiundzwanzigjährige John-Calum „Cal“ MacLeod, der vor vier Jahren von der schottischen Insel auf das Festland gezogen ist, um an einer Kunstschule zu studieren. Als sein Vater John ihn nun bittet heimzukehren, da es seiner Großmutter Ella nicht gut geht, macht er sich auf den Weg. Auch wenn er in der Stadt beruflich nicht Fuß fassen konnte, graut ihm vor der Heimkehr: Zurück zum einsamen und harten Leben auf den Hebriden, der Enge der Insel und seinem Vater. Dem Weber verdankt er seiner Liebe zu Wolle und bewundert ihn für seine Leidenschaft des Tweed-Webens. Doch gleichzeitig hasst er dessen presbyterianische Strenge. Dabei wünscht sich Cal nichts sehnlicher, als offen mit John zu reden - ihm zu sagen, dass er sich nach einem Partner sehnt und dass er ihn so akzeptiert, wie er ist. Doch es scheint unvorstellbar, offen über Gefühle zu reden. Schließlich findet Cal in Innes, Johns Nachbar und besten Freund, einen Gesprächspartner… Angesiedelt auf den Äußeren Hebriden im fiktiven Ort Falabay schildert der Autor atmosphärisch dicht das harte Leben auf den schottischen Inseln – wir bekommen einen Einblick in die heimische Tweed-Weberei und der Schafszucht, von der rauen Schönheit der Insel, die einzelne Lichtblicke zeigt, aber auch einige Schattenseiten hat: Kälte, Wind und Abgeschiedenheit. Dieses wird sehr bildgewaltig beschrieben. Stark gezeichnet sind auch die Figuren, die man mit jeder Seite besser kennen lernt: Wir erfahren von Cals Ängsten und Sorgen, seine Sehnsüchte und den Wunsch, einfach so zu sein, wie er ist. Auch wird die Hassliebe zu seinem Vater immer deutlicher. Aber auch John hat hinter seiner religiösen Strenge Geheimnisse und Wünsche. Nach und nach setzt sich ein Gesamtbild über die Familie MacLeod und auch einigen Inselbewohnern zusammen, das einige Überraschungen und auch Geheimnisse ans Licht bringt. Der Roman ist nicht gemütlich, romantisch oder leicht geschrieben. Er ist direkt und zeigt ungeschönt viele Seiten auf, ist rau und auch schmerzhaft – doch gleichzeitig auch sehr bewegend, tiefgründig und manchmal leise-schön. Douglas Stuart ist hier eine komplexe Geschichte gelungen, die in seiner Gesamtheit fesselt und noch lange nachhallt. Mein Fazit: Ein tiefgründiger und atmosphärischer Roman, der mit seinem besonderen Schreibstil überzeugt. Mal rau und ungeschönt, dann wieder leise, poetisch und eindringlich schildert der Autor das karge Inselleben – mit einer queeren Liebensgeschichte, religiöser Strenge und einigen Geheimnissen. Ein beeindruckendes Werk, das viele Facetten hat und bewegend ist - besonders zum Ende hin. Sehr lesenswert.

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John of John

von Douglas Stuart

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S. Schröder

Thalia Universitätsbuchhandlung

Zum Portrait

5/5

Zwischen Pflicht und Sehnsucht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"John of John" ist wie ein windiger Spaziergang am Meer, eingekuschelt in einen rauen Tweedmantel. Eine bewegende Geschichte über Verantwortung, Scham, Begehren, den Mut zur Veränderung und die Liebe. Ein wahrer Schatz der Litertatur. Douglas Stuart ist wirklich ein meisterhafter Erzähler.
  • S. Schröder
  • Buchhändler/-in

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5/5

Zwischen Pflicht und Sehnsucht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"John of John" ist wie ein windiger Spaziergang am Meer, eingekuschelt in einen rauen Tweedmantel. Eine bewegende Geschichte über Verantwortung, Scham, Begehren, den Mut zur Veränderung und die Liebe. Ein wahrer Schatz der Litertatur. Douglas Stuart ist wirklich ein meisterhafter Erzähler.

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Haike Zimmer

Thalia Dresden – Elbe Park

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5/5

Unterdrückte Gefühle

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Gemeinschaft in dem kleinen Ort, auf der schottischen Hybrideninsel, lebt in ärmlichen Verhältnissen, ist sehr gottgläubig und hat ihren eigenen moralischen Kodex. Wer ausbricht wird geächtet. Das ist eine Geschichte welche nicht vor 200 Jahren, sondern in den 90ern des vorigen Jahrhunderts spielt. Aber die Zeit macht nicht Halt. Die nächste Generation will sich nicht mehr fügen. Das ist wunderbar erzählt. Ich habe mit gelebt und gelitten.
  • Haike Zimmer
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Unterdrückte Gefühle

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Gemeinschaft in dem kleinen Ort, auf der schottischen Hybrideninsel, lebt in ärmlichen Verhältnissen, ist sehr gottgläubig und hat ihren eigenen moralischen Kodex. Wer ausbricht wird geächtet. Das ist eine Geschichte welche nicht vor 200 Jahren, sondern in den 90ern des vorigen Jahrhunderts spielt. Aber die Zeit macht nicht Halt. Die nächste Generation will sich nicht mehr fügen. Das ist wunderbar erzählt. Ich habe mit gelebt und gelitten.

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