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Produktbild: Annette, ein Heldinnenepos
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Annette, ein Heldinnenepos

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

133797

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,1/11,7/1,9 cm

Gewicht

194 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003201660

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

133797

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

207

Maße (L/B/H)

20,1/11,7/1,9 cm

Gewicht

194 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003201660

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: vertrieb@matthes-seitz-berlin.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Annette, ein Heldinneneops....

    Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben. Nicht nur, dass die Geschichte sehr berührend aber auch motivierend ist - die Autorin hat dieses Buch auch in wunderschöner Sprache verfasst. Ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt.

  • Bewertung

    5/5

    18.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitte unbedingt Lesen!

    Dieser Epos ist purer Genuss, wenn man schöne und ausergewöhliche Literatur mag! Der in versform geschriebene Text hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen und ich habe jedes Wort aufgesaugt. Zudem hat die Geschichte eine Protagoistin, die faszinierend und auch inspirierend ist. Das echte Leben schreibt eben doch oft die besten Geschichten Anne Weber hat den Lebensweg der Anne Beaumanoir wunderbar nacherzählt und gibt einen interessanten Einblick in die französische Geschichte des 20. Jahrhunderts.

  • Libertine Literatur

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer Frau, die viele Namen hatte

    Es gibt Geschichten, die man nicht mehr vergessen wird. Anne Weber ist es gelungen, mir mit ›Annette ein Heldinnenepos‹ eine solche zu erzählen. Von klein auf strebt Annette nach Veränderung. Sie kann die Ungerechtigkeit nicht hinnehmen, die sie sieht. Weder die, die ihr und ihren Liebsten zuteil wird noch die der anderen. Sie weiß, dass es gefährlich ist, dieses Bestreben in Taten umzusetzen. Sie könnte alles verlieren: ihre Gesundheit, ihr Leben, ihre Liebsten. Doch Weber erzählt die Lebensgeschichte einer Frau, die den gefährlichen Weg gewählt hat. Mehrfach. In der tiefen Überzeugung, dass es der notwendige Weg ist. Doch noch bevor Leser und Leserinnen an ihrem Kampf gegen die Ungerechtigkeit teilhaben, erzählt Weber in ›Annette ein Heldinnenepos‹ die Geschichte von Annettes Familie. »Die Unterkunft ist kümmerlich, und dementsprechend niedrig ist die Miete, doch das Geringe ist noch viel für sie, die früh verwitwet ihre Kinder mit dem Ertrag der pêche à pied oder des Fischens ohne Boot herangezogen hat: Tag für Tag macht sie sich bei Ebbe auf den Weg und stöbert ausdauernd im nassen Sand allerlei Meeresgetier auf« Diese Ausdauer und das viele, viele Laufen werden auch Annettes Leben auszeichnen. Doch neben dem Laufen auch das viele Warten, Ungewissheiten, Risiken. Annette wird sich an viele Namen gewöhnen und von diesen wieder entwöhnen. Sie macht ihre Arbeit gut, wenn sie nicht auffällt und sich an die Regeln hält. Meistens gelingt ihr das. Nicht aufzufallen gelingt ihr scheinbar leicht, sich immer an die Regeln zu halten manchmal nicht. Denn wozu sind Regeln da, wenn sie zu brechen, Leben retten kann? Zugleich jedoch werden durch das Brechen der Regeln Leben gefährdet. Annette muss viele Entscheidungen treffen, einfach sind die wenigsten. »Das Mädchen wirkt erfreulich harmlos, tausendmal harmloser vermutlich, als es ist. Da hat er recht.« ›Annette ein Heldinnenepos‹ ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes. Webers Sprache ist ausdrucksstark und berührend. Die Leben, die sie schildert, sind oftmals kaum bekannt oder lange vergessen. Doch in Druckerschwärze macht Weber für sie Platz, erinnert, lässt begreifen. Wie viele, unzählbare sterbliche Schicksale in die großen Momente der Geschichte verwickelt waren. Annette ist mutig, weit mehr als das. Sie lebt den Widerstand gegen die Ungerechtigkeit und zahlt dafür mehrmals einen hohen Preis. »Denn wie das meiste ist auch das Widerstehen anders, als man es sich denkt, nämlich kein einmaliger Entschluss, kein klarer, sondern ein unmerklich langsames Hineingeraten in etwas, wovon man keine Ahnung hat. Das Erste, dems zu widerstehen gilt, das ist man selbst. Der eigenen Angst.« ›Annette ein Heldinnenepos‹ ist keines der Bücher, das ich nebenbei in der Strandliege lesen könnte. Dieses Buch lädt nicht nur dazu ein, es zu lesen, sondern mitzufühlen – nicht im alltagssprachlichen Sinne. Staunend lässt es einen über eine Frau zurück, die so viel Mut und Ausdauer gezeigt hat. Inspirierend, berührend und nachgehend.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    28.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    verdienter Buchpreis Über das…

    verdienter Buchpreis Über das Leben der in der Bretagne geborenen Widerstandskämpferin in der Resistance gegen die Nazis und dann für die algerische Unabhängigkeit sowie über den Stil als Versepos ist schon genug gesagt worden. Ich möchte deswegen darauf hinweisen, dass mir der Stil ohne Verse an Annie Ernaux erinnerte, die ihr Leben in ähnlicher Weise beschreibt. Weiter erinnert mich das Buch an „Die fabelhafte Welt der Amelie.“ Trotz des traurigen Themas behält das Buch seinen Witz, wenn von ihrer Großmutter etwa die Rede ist, dass sie „reich ist nicht an Gütern und gebildet nicht durch Lektüren.“ (8) Auch gefällt mir, dass die Autorin uns erklärt, dass mit PC weder ein Computer noch korrekte Ausdrucksweise, sondern ihre Partei gemeint ist (27). Kurz vor Kriegsende sei sie „von den Marxisten zu den Leichtsinnixten“ übergewechselt (66). Und schließlich meint sie, dass in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung von Anfang an der Wurm drin war und fragt: „Gibt es denn Revolutionen, Staatsgründungen, Neuanfänge ohne Wurm? Wohl kaum.“ (170) Zum Buchpreis möchte ich anmerken, dass wir im Gegensatz zu 2016 und 2018 eine würdige Preisträgerin haben. Erstmals habe ich auch die gesamte Shortlist gelesen. Bis auf die „Zuckerfabrik“ handelt sich um gute und sehr gute Bücher. Aus ihnen einen einen Preisträger zu ermitteln, erscheint mir schon fast unfair. Aber so ist das Publikum. Es will Sieger sehen. 5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    17.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein Epos, der seinem Namen alle Ehre macht!

    Die Namensgeberin des Buches, Annette, lebte ein außergewöhnliches Leben, das in ebenso außergewöhnlicher Form von Anne Weber aufgeschrieben wurde. Eine Geschichte rund um Revolution, Selbstbestimmung aber auch Familie und Zusammenhalt verpackt in Versen, hat mich bewegt, wie es keine Biografie bis jetzt geschafft hat. Durch die clevere Erzählung konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen — und jedem, der einen Blick hinein wagt, wird es ähnlich ergehen. Dieses Buch hat den Deutschen Buchpreis 2020 redlich verdient!

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Bewertungen (29)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Friederike Willing

    Friederike Willing

    Thalia Ahaus

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine beeindruckende Sprachkunst,...

    Eine beeindruckende Sprachkunst, inhaltlich selbstverständlich sehr kraftvoll bei so einem Thema, außergewöhnlich und zurecht ausgezeichnet.
  • Zum Bewerterprofil von Sebastian Kretzschmar

    Sebastian Kretzschmar

    OSIANDER Stuttgart-Bad Cannstatt

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Widerstand als Lebensaufgabe - die wahre Geschichte der Anne Beaumanoir

    Zu Recht Gewinnerin des Deutschen Buchpreises: Ein herausragendes Beispiel von "die besten Geschichten schreibt das Leben selbst". Die spannende und bewegende Lebensgeschichte von Annette erzählt Anne Weber mit viel Humor und immer wieder mit Kommentaren aus der Gegenwart auf das Geschehen, was dem Text trotz der doch schweren Thematik eine ausgleichende Leichtigkeit verleiht. Von der "komischen Erzählform" des Epos nicht abschrecken lassen, das stellt keinerlei Hindernis beim Lesen dar. Der Erzählstil des Buches ist durchaus mit dem Éric Vuillards zu vergleichen und somit dessen Leser*innen wärmstens empfohlen.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schmidt

    Sabine Schmidt

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit diesem großartigen Buch hat...

    Mit diesem großartigen Buch hat Anne Weber der Freiheitskämpferin Anne Beaumanoir ein Denkmal zu Lebzeiten gesetzt. Ein starkes Buch über eine starke Frau
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine verdiente Buchpreisträgerin

    Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem Form und Inhalt eine derart perfekte Symbiose bilden. Anne Weber schafft das Meisterstück der Textform des Versepos einen modernen Anstrich zu verpassen, ohne jemals altbacken zu wirken. Man kann nur hoffen, dass der Buchpreis diesem Werk die Aufmerksamkeit zukommen lässt, die es verdient.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Interessant

    Ich war teils doch sehr beeindruckt von den Details, die sich Anne Weber für ihre Protagonistin ausgedacht hat, bis sich mir zum Ende offenbarte, dass Anne Beaumanoir eine reale Person war. Ich bin historisch nicht sehr gebildet, sodass ich nicht weiß, ob man sie kennen sollte oder ich hätte googlen müssen, um den Namen zuzuordnen. Das soll Anne Webers generelle Leistung nicht sonderlich schmälern. Sie hat einen gelungenen Stil, besonders in ihrem Umgang mit Zeit - manchmal vergehen in einem Satz Jahrzehnte, manchmal wird die Ebene von Chronologie komplett verlassen, um allgemeineren Aussagen Platz zu machen. Trotzdem ist mir manchmal der Impuls nicht klar, Beaumanoirs Geschichte noch einmal zu erzählen, da es offenbar zweibändige Memoiren gibt. Es wird nicht so zentraler Impetus sein, sie besonders menschlich zu präsentieren, denn abgesehen von ein paar introspektiven Momenten bleibt Beaumanoir hinter einer Mauer, sodass der Leser nicht sehr nah an sie herankommen darf. Wenn sich also der Inhalt nicht so komplett an mich begibt, bin ich aber sehr angetan von der Stilästhetik. Aber unter den Büchern für den deutschen Buchpreis 2020, die ich bisher las ("Annette: Ein Heldinnenepos", "Herzfaden" und "Serpentinen"), würde ich wohl eher "Serpentinen" den Preis verleihen.

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Bewertungen (8)

  • Produktbild: Annette, ein Heldinnenepos