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Hurrikan Leo steuert mit vernichtender Gewalt auf Camino Island zu. Die Insel wird evakuiert, doch der Buchhändler Bruce Cable bleibt trotz der Gefahr vor Ort. Leos Folgen sind verheerend: Mehr als zehn Menschen sterben. Eines der Opfer ist Nelson Kerr, ein Thrillerautor und Freund von Bruce. Aber stammen Nelsons tödliche Kopfverletzungen wirklich vom Sturm? In Bruce keimt der Verdacht, dass die zwielichtigen Figuren in Nelsons neuem Roman realer sind, als er bisher annahm. Er beginnt zu ermitteln und entdeckt etwas, was weit grausamer ist als Nelsons Geschichten.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Schon am ersten Teil dieser Reihe um den Buchhändler Bruce Cable hatte ich großen gefallen gefunden. Aber 'Das Manuskript' geht weit darüber hinaus. Es handelt sich nicht um eine thematische Fortsetzung von 'Das Original' - es kann durchaus als eigenständiger Roman gelesen werden. Aber auch dieses Buch unterscheidet sich von den klassischen Romanen Grishams. John Grishams Stil ist auch hier wieder unschlagbar, er hat mich mitgerissen und bewegt. Kriminalromanelemente sorgen für Spannung und alles in allem finde ich 'Das Manuskript' sehr unterhaltsam. Eine klare Kauf - und Leseempfehlung!
Bewertung
aus Offenbach
5/5
27.11.2020
eBook (ePUB)
Einwandfreie Lieferung
Auswahl und Lieferung ist hervorragend. Alles übersichtlich und klar beschrieben.
Down-Loads funktionieren schnell und präzise. Zustellung der Rechnung, online - vorbildlich.
Mareike Kollenbrandt
aus Jülich
5/5
11.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zurück auf Camino Island
Camino Island wird von einem Hurrikan großflächig zerstört. Der Buchhändler Bruce bleibt im Gegensatz zu vielen seiner Autorenfreunden auf der Insel und sieht sich den verheerenden Folgen gegenüber. Zehn Menschen sterben. Unter ihnen der Autor Nelson Kerr. Doch es stellt sich heraus, dass Nelson ermordet wurde und die Spur führt zu seinem nicht veröffentlichten Manuskript. Bruce nimmt sich mit der Hilfe seiner Freunde des Falles an und kommt einem ungeahnten Skandal auf die Spur, der die Grenzen des Menschlichen soweit überschreitet, dass es kaum möglich ist, Gerechtigkeit einzufordern.
denise
5/5
07.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein weiteres, gelungenes Buch von John Grisham
Das Buch „Das Manuskript“ wurde von John Grisham geschrieben und ist im Wilhelm Heyne Verlag erschienen. Der Autor hat mittlerweile 32 Romane geschrieben und ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, dass er weiterhin gute Ideen für seine Romane hat.
Dieser Roman ist der direkte Nachfolger des Romans „Das Original“. Allerdings lässt sich der neue Roman auch gut verstehen, wenn der Vorband nicht gelesen wurden. In „Das Manuskript“ geht es wieder um den Buchhändler Bruce Cable, der auf Camino Island lebt. Sein Freund Nelson Kerr, Thrillerautor, kommt während des Sturms „Leo“ zu Tode. Er schrieb gerade an einem Buch, über dessen Inhalt allerdings nichts bekannt war. Die Polizei geht von einem Unglücksfall im Rahmen des Hurrikans aus und hat auch gerade nicht die Zeit tiefer in die Ermittlung der Todesursache einzusteigen.
Bruce lässt der Tod seines Freundes jedoch keine Ruhe, so dass er selbst Ermittlungen zur Todesursache und einem möglichen Mordmotiv anstellt. Dabei gilt sein besonderes Interesse dem Manuskript, an dem Nelson gerade geschrieben hatte. Denn Nelson hatte bereits im Rahmen seiner früheren Tätigkeit Straftaten aufgedeckt, so dass Bruce vermutet, dass auch das neue Manuskript auf brisantem Material beruht.
Der Roman ist durchgehend spannend, so dass ich ihn am Liebsten am Stück durchgelesen hätte. Neben der Geschichte hat mir auch der typische Schreibstil des Autors wieder sehr gut gefallen. Der Autor schafft es beispielsweise, seitenlang über den herannahenden Sturm zu schreiben, ohne dass es langweilig wird. Ebenfalls hat mir gut gefallen, dass am Schluss noch mal kurz die wichtigsten Ereignisse und ihr dazugehöriger Hintergrund beschrieben wird.
Es hat mir sehr viel Freude bereitet, dass Buch zu lesen und ich empfehle es daher sehr gerne weiter.
Bewertung
5/5
27.10.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Superspannende und gelungene eigenständige...
Superspannende und gelungene eigenständige Fortsetzung von 'Das Original'. Ein Buch, das man kaum weglegen mag. Kurzweilig und clever.
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2/5
29.11.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
" Die Cops hier sind nicht gerade die Hellsten - Soll mich das etwa beruhigen? - Nein! "
Wie in jedem Jahr ein "neuer Grisham", eigentlich weiß man, was man da hat: Einen Anwalt, der sich den Allerwertesten beruflich aufgerissen hat, irgendwann begreift, dass das nicht sein Leben sein kann, 80 Stunden die Woche für eine Groß-Kanzlei zu arbeiten, dann den Job schmeisst, um sich als selbstständiger edler Jurist von nun an, chronisch unterbezahlt, den wirklich bösen Menschen und Mächten entgegen zu stellen....
Ab und an weicht der Bestseller-Autor von diesem Schema ein wenig ab, was seine Leserschaft überrascht, und, auch den Rezensenten, erfreut. So ein Roman war "Das Original", im Mittelpunkt eine herrlich unmoralische Betrugs-Story um Manuskripte von Scott F. Fitzgerald, einem Buchhändler auf "Camino Island", Bruce Cable, und dessen gelegentlich kreativer Buchhaltung beim Verkauf von Erstauflagen. Gelungene Geschichte, spannend, ironisch, beweisend, dass die Welt der Bücher nicht nur eine staubtrockene Materie ist...
Und "Das Manuskript"? Erneut Bruce Cable und Bay Books im Fokus, ein gewaltiger Sturm zerstört größere Teile der Insel, viel Holzhäuser, viele Einstürze, sintflutartiger Regen, Wasser überall da, wo man es so gar nicht gebrauchen kann, die "Perle des Tourismus" wird Jahre benötigen, um sich davon zu erholen. Mehrere Tote, darunter ein ehemaliger Anwalt, der hier seit einigen Jahren als Schriftsteller ansässig ist, recht erfolgreich, der von seinen Tantiemen und von dem Geld, dass ihm die Bundesbehörden gezahlt haben, als er sich als Kronzeuge für einen riesigen wirtschaftlichen Betrug zur Verfügung gestellt hat, lebt.
Sein Tod? Wohl ein Unfall, man sollte sich bei Tropenstürmen nicht unter Bäumen aufhalten! Nur einem Mitarbeiter Cables, der ein eingefleischter Krimi-Fan ist, fällt auf, dass die Kopfverletzungen des Verstorbenen nicht nur tödlich waren, sondern gar durch menschlichen Einfluss entstanden sein könnten. Die örtliche Polizei ist etwas überlastet, aber die gesamte "Literatur-Mafia" der Insel stürzt sich auf und in die Ermittlungen...
Das Ganze kommt eher unspektakulär und, leider, etwas zäh daher. John Grisham ist ein routinierter Autor, dem genau so ein Buch eigentlich nicht passieren dürfte - zu deutlich merkt die Leserschaft, dass er eine Idee für die Auflösung des Krimis hatte, und von da ausgehend, das Buch quasi rückwärts geschrieben hat. Und das langatmig und wenig fesselnd....
Ich bin ganz sicher: Sein nächster Roman wird wieder packend und stark! Aber diesen dürfen Sie auslassen, es sei denn, Sie neigen lesetechnisch zu einer gewissen Portion Masochismus :-)
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