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Kurt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/2,3 cm

Gewicht

338 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003694905

Beschreibung

Rezension

Lange habe ich keine Geschichte mehr so in mich aufgesogen und mit Figuren gefühlt. Und lange habe ich keinen Roman mehr so eindringlich weiterempfohlen wie ›Kurt‹ von Sarah Kuttner. ("Westdeutscher Rundfunk")
Mit einer Leichtigkeit, die dem Schrecken und dem Trauma das Existenzielle nimmt. […] Kuttner gräbt sich tief hinein in diese Emotionen. ("Focus")
eine der eindrücklichsten Beobachtungen und Reflexionen von Trauer der zeitgenössischen Literatur ("Oberösterreichische Nachrichten")
Anrührend nah erzählt bringt der Roman zum Weinen, Lachen, Nicken, Kopfschütteln, manchmal alles gleichzeitig. ("Stern")
schonungslos ehrlich, ohne Tabus und tief berührend […] Ein Buch, bei dem man gleichzeitig weinen und schmunzeln muss. ("freundin")
Sarah Kuttner hat einen einfühlsamen Roman über eine Patchworkfamilie geschrieben. […] hier zeigt sich die Autorin Kuttner ganz auf der Höhe ("taz")
Das ist der beste [Roman], den sie bisher geschrieben hat. ("RBB")
›Kurt‹ zeigt eindrucksvoll, wie Menschen an ihrer Trauer wachsen können. ("Deutschlandfunk Kultur")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/2,3 cm

Gewicht

338 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003694905

Herstelleradresse

S. FISCHER Verlag GmbH
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Url: www.fischerverlage.de
Telephone: +49 69 60620
Fax: +49 69 6062214

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    11.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Kurts haben mein Herz

    Ein Buch aus der Sicht der Stiefmutter, die nicht als solche benannt werden möchte und selbst nicht so recht weiß was ihre Aufgabe denn jetzt genau ist. Ein Buch über eine Kleinfamilie, die gerade in ihrem neuen Zuhause ankommt. Ein Buch über Verlust, Schock, Schmerz, Ausgrenzung und Grenzen. Ein Buch, das dir in den Bauch schlägt und dich zum Weinen bringt. Lena verliert ihren Stiefsohn und damit auch eine Zeit lang ihren Partner, den Vater des Kindes. Sie schwimmt in einer Ohnmacht, weiß nicht wohin mit ihrem Tatendrang, möchte da sein für ihren Partner und selbst trauern und weiß nicht wie, wie viel und ob das überhaupt möglich ist, für sie. Wie von Kuttner gewohnt ist auch dieses Buch in einer nahbaren, leichten Sprache gehalten, obwohl das Thema so wahnsinnig schwer ist.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    16.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    So toll!

    KURT Sarah Kuttner ET: 13.03.19 „Trauer kann einen verschwinden lassen, bis man nicht mehr zurückfindet.“ (S. 170) Lena ist mit dem großen Kurt nach Brandenburg gezogen – wegen seines kleinen Kurts, der eigentlich bei seiner Mutter Jana lebt. Ihren großen Kurt konnte sie nur mit seinem kleinen Kurt haben, das wusste sie von Anfang an. Jetzt lebt sie mal mit einem und mal mit zwei Kurts in einem Haus, das dringend renoviert werden muss. Die Welt bleibt keine Sekunde stehen, als der kleine Kurt einen tragischen Unfall hat und stirbt. Der große Kurt trauert und fühlt sich in dieser schrecklichen Situation seiner Ex-Frau näher als Lena, die den kleinen Kurt immerhin zwei Drittel seines sechsjährigen Lebens begleitet hat – und selbst genauso trauert, auch wenn es oft keinen Raum dafür gibt. Was für ein intensives Buch. Sarah Kuttner schreibt leicht, fast beiläufig und gleichzeitig so treffend, dass es direkt unter die Haut geht. Dieser leise Humor, der immer wieder durchblitzt, steht im starken Kontrast zu der tiefen Trauer – und genau das macht das Buch so besonders. Eine Geschichte über Verlust, über das Auseinanderdriften und Zusammenhalten, über eine Patchwork-Familie, der das Leben einen unfassbar harten Schlag versetzt. Fazit: Ein Buch über Trauerbewältigung und eine andere Art von Liebesgeschichte. Ganz große Leseempfehlung +/5 (Heute gibt es traurige Herzchen und keine Lesemäuse)

  • Bewertung

    aus Gerstetten

    5/5

    22.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Berührend einfühlsam und dennoch schön

    Das schlimmste was einem als Elternteil passieren kann passiert. Und dennoch ist das Buch so schön und einfühlsam. Ich kann mir diese Situation genau so vorstellen wie sie im Buch passiert. Und wie man sich zurück ins Leben kämpft. Ein ganz tolles Buch, volle Empfehlung.

  • Sibby

    5/5

    15.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend

    Wer weiß schon wie es am besten ist mit dem Tod eines Familienmitgliedes umzugehen? Wahrscheinlich niemand. Und aus genau diesem Grund muss es eben Kurt - und Lena - und Jana - und alle anderen die den kleinen lieben Kurt-Junior so geliebt haben herausfinden. Eine kleine und traurige Geschichte über den Verlust, wie man damit umgeht und dann am Ende irgendwie "normal" weitermachen kann. Denn eines steht fest, die Zeit bleibt nicht eine Sekunde lang stehen, sie zögert noch nicht einmal.

  • Anika F./Nikas Lesewahnsinn

    aus Kronshagen

    5/5

    04.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kurt

    Von der Suche nach Familie, der Sehnsucht nach dem richtigen Ort und darüber, dass nichts davon planbar ist 

»Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt. 
Und dann bin da noch ich.«

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert. _ Meine Meinung Wie soll ich dieses Buch in Worte fassen?! Ich hab schon länger ein Auge auf diesen Roman geworfen. Doch immer wieder dachte ich mir, wie werde ich mit diesem Thema umgehen? Bin ich bereit für diesen Schmerz und die Trauer? Jetzt ärgere ich mich, das ich mich nicht schon früher in den Hintern getreten habe. Ja man erlebt alles emotional mit, aber Sarah Kuttner zeigt, das egal wie schwer der Verlust ist, man den Menschen nie niemals vergessen wird, aber lernt mit dem Schmerz und der Trauer umzugehen und zu leben. Diese Handlung ist unfassbar ehrlich, authentisch und emotional. Ich konnte bei manchen Situationen und Dialogen herzlich lachen. Und plötzlich spürt man diesen Verlust, diese Hilflosigkeit und sieht, wie unterschiedlich jeder in diesem Buch mit dem Verlust umgeht. Ich möchte mir das nicht vorstellen und nie niemals erleben. Und da spreche ich bestimmt für viele. Sarah Kuttner nimmt mich als Leserin mit in das Leben einer ganz normalen Familie. Kurt und seine Frau sind getrennt und kümmern sich um sehr vorbildlich um ihren Sohn Kurt. Sie haben das geteilte Sorgerecht. Lena ist die neue Partnerin von Kurt. Sie haben sich ein Haus gekauft in Oranienburg, damit es der kleine Kurt viel einfacher hat. Lena ist sehr cool im Umgang mit dem kleinen Kurt. Sie versucht es ihm so einfach wie möglich zu machen. Ist ja auch nicht einfach die Situation. Lena ist dennoch in manchen Sachen sehr unsicher, Kurt ist nicht ihr leibliches Kind. Da kommen dann fragen auf, darf ich das, steht mir das zu, wie mach ich das. Absolut nachvollziehbar. Es ist sehr schön, dieses Familienmomente mit zu erleben. Doch dann passiert ein Unfall. Klein Kurt stürzt und kommt durch den unglücklichen Aufprall ums Leben. Nichts ist mehr wie es war. Kurt zergeht in seiner Trauer. Lena ist hilflos. Sie hat nicht nur klein Kurt verloren, nein sie verliert gerade auch ihren großen Kurt. Er lässt sie nicht an sich ran, merkt gar nicht, das Lena auch trauert. Sie hat auch einen Verlust erlitten. Doch Lena lässt es nicht zu, steckt zurück, meint ihr steht alles nicht zu. Sie rennt dennoch nicht weg vor der Situation. Werden sich Lena und Kurt in der Trauer verlieren? Dieses Buch zeigt, wie sich von einer auf die andere Sekunde das Leben vieler Menschen verändern kann. Trauer, Verlust und Schmerz sind Emotionen, damit kommt man nicht allein zurecht. Doch manchmal muss man geduldig sein und warten bis der Mensch soweit ist, die Hilfe, die man bietet anzunehmen. Ich bin schon ganz gespannt, wie sie das Buch umsetzen werden. Denn mit „Lieber Kurt“ hat es dieser Roman auf die Leinwand geschafft. Nun hab ich Respekt davor, vom Film enttäuscht zu werden. Definitiv bekommt das Buch 5 von 5 Sterne von mir.

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Bewertungen (30)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Celine Scholl

    Celine Scholl

    Thalia Karlsruhe

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    "Schmerz ist Schmerz"

    Obwohl ich den Kinofilm schon vor dem Buch kannte und daher zumindest von der Handlung wusste was mich erwartet, war ich trotzdem von Sekunde eins emotional total involviert in das Geschehen. Nicht nur weil die Thematik – der Verlust eines Kindes - schon traurig genug ist, sondern weil die Erzählweise irgendwie besonders war. Das Buch wird nämlich nicht aus der Perspektive von Kurts Eltern erzählt. Stattdessen aus der Sicht von Kurts “Stiefmutter” (sie nennt sich nicht gerne so) - Lena. Und Lena ist nicht nur eine witzige, direkte und starke Frau, sondern auch eine so nahbare Person, von der man denkt, man würde sie kennen. Vor allem beschäftigt Lena das Thema wie man sich als Elternteil verhalten soll, das nicht wirklich mit dem Kind verwandt ist. Das ausgerechnet sie uns durch diese Trauerreise führt, fand ich so berührend und zeigt einfach nochmal ganz anders, was Familie bedeuten soll. Aber auch das drum herum war wirklich großartig geschrieben und beschäftigt sich sehr real mit diesem unfassbar traurigen Thema.
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Sturm-Nolte

    Stefanie Sturm-Nolte

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    realistisch, einfühlsam, tröstend

    Ergreifend und herzerwärmend, ernst und humorvoll, traurig und tröstend. Sarah Kuttner versteht es, in ihrem wundervollen Schreibstil die Dinge klar und unverblümt auf den Punkt zu bringen, ihre genaue Beobachtungsgabe detailliert in prägnanten Sätzen widerzugeben und den Leser damit tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. Eine Patchworkfamilie muss den Verlust des kleinen (Stief-)Sohnes verarbeiten. Alle Phasen und die verschiedenen Arten der Trauer, die Ohnmacht und das Helfen der Verwandten und Bekannten und die zarten Lichtblicke am Horizont, die irgendwann aufblitzen - all das verarbeitet die Autorin hervorragend in ihrem Roman. Das Buch ist nun auch wunderbar verfilmt von und mit Til Schweiger.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Heinrich

    Sandra Heinrich

    Thalia Lübeck – LUV

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Tragisch-Komisch-Gefühlisch

    Welche Rechte und Pflichten gehen denn so damit einher eine Stiefmutter zu sein? Was muss und was darf? Lena ist gerade erst dabei sich an ihre neue Rolle zu gewöhnen als ein Unfall alles verändert. Der kleine Kurt stirbt und plötzlich ist alles anders. Der große Kurt, Lenas Lebensgefährte, verschwindet irgendwie in seiner Trauer und Lena selbst? Hat Sie überhaupt das Recht auf echte Trauer? Sarah Kuttner trifft einen Ton den ich liebe! So tragisch das Thema, so heiter ist der Tonfall und das passt einfach herrlich zusammen! Dicke Bretter mit leichter Feder gebohrt. Dieses Buch zählt zu meine absoluten Lieblingen!
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Esser

    Dorothea Esser

    Thalia Mayersche Grevenbroich

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgang und Leichtigkeit Hand in Hand

    Sarah Kuttner ist hier ein großartiges Buch gelungen, bei dem sich Tiefe und Leichtigkeit die Waage halten. Sie schafft es wunderbar uns an der Gefühlswelt von Lena teilnehmen zu lassen, die mit ihrem Freund Kurt in ein Haus zusammengezogen ist. Jede zweite Woche wohnt der kleine Kurt, Kurts Sohn, bei ihnen. Obwohl Lena den Sechsjährigen schon sein halbes Leben kennt, ändert die Situation des Zusammenwohnens doch einiges. Sie weiß einfach nicht, ob sie auch einen Anteil an Kurts Erziehung nehmen darf bzw. soll. Doch bevor sie dafür eine Lösung findet passiert das unfassbare und der kleine Kurt stirbt. Jetzt hat sie es mit der Trauer ihres Freundes und dessen Exfrau zu tun und wieder ist sie irgendwie außen vor. Sie versucht für Kurt alles erträglicher zu machen und vergisst dabei fast, dass auch sie trauern darf. Neben der Schwere der Geschichte bringt die Autorin dadurch Leichtigkeit in ihren Text, dass das Leben im Alltag einfach weitergehen muss. Einkaufen, Job, Gartenarbeit, auch in Trauer muss das weiterlaufen. Und so können wir sehr einfühlsam verfolgen, ob Kurt und Lena den Weg zurück ins Leben finden.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Heine

    Claudia Heine

    Thalia Celle

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar und tieftraurig...

    In ihrem typisch schnoddrigen Ton erzählt Sarah Kuttner wie ein Paar den Tod eines kleinen Jungen verarbeitet. Das Besondere dabei ist, dass die Erzählerin nicht die leibliche Mutter, sondern die neue Partnerin des Vaters ist. Darf sie trotzdem todunglücklich sein, weil sie den kleinen, witzigen, tollen Kerl maßlos vermisst? Oder steht das nur den Verwandten zu? Interessante Fragen welche die Autorin wunderbar herzergreifend und schnörkellos beleuchtet. Der Roman beginnt mit dem glücklichen, fröhlichen und ausgelassenen Leben der kleinen Patchworkfamilie, die Sarah Kuttner frech zu erzählen versteht! Dementsprechend hoch ist die Fallhöhe der Geschichte mit dem folgenden plötzlichen Unfalltod des kleinen Kurt. Sarah Kuttner spielt mit Sprache und Dialogen und bricht einem damit das Herz! Unbedingte Leseempfehlung!

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