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Ein Samstag im August Roman - Ein fulminantes Romandebüt mit psychologischer Tiefe

36

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16825

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,5/13,8/2,9 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76364-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16825

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,5/13,8/2,9 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76364-1

Herstelleradresse

Btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Leseschneckchen555

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ruhig erzählte Familiengeschichte samt ihrer Geheimnisse

    Ein Roman über die Sorgenpäckchen und Geheimnisse, die jede Familie mit sich herumschleppt. Dieses Buch beleuchtet eine Familie in drei Generationen, in der jedes einzelne Familienmitglied seine eigene Geschichte und ein Päckchen an Kummer zu tragen hat. Es geht um Belastungen aus der Vergangenheit, um unerfüllte Träume, um Anerkennung, um lang gehütete Geheimnisse und um Vergleiche. Eigentlich eine Familie, wie sie überall zu finden ist. Deshalb fiel mir vermutlich auch der Einstieg in das Buch sehr leicht. Der Schreibstil ist sehr schön ruhig und angenehm. Besonders gefallen haben mir die Sprichwörter von Großmutter Sigrid, die mir oftmals ein Schmunzeln bereitet haben. Die einzige Schwierigkeit beim Lesen besteht darin, die Familienmitglieder richtig einzuordnen, denn es kommen insgesamt sieben Personen zu Wort, die noch dazu weitere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte haben. Ich muss aber sagen, dass mir selbst das Unterordnen der Menschen keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet hat, denn zu den meisten Leuten hatte ich, dank der guten Beschreibung, schnell ein passendes Bild. Ich habe mich lange gefragt, was mir dieser Roman eigentlich sagen will. Er plätschert so ein bisschen dahin, ist dabei aber keineswegs langweilig. Ich fand es sehr interessant mir diese Familie anzuschauen und war überrascht, dass doch wirklich jeder von ihnen mit einem anderen Drama zu kämpfen hat. War es nun die Mutter im Rentenalter, deren erwachsenen Kinder oder aber die Enkelkinder im Teenageralter, die sich mit nicht weniger bedeutenden Sorgen herumquälen müssen. Auffallend häufig kam in diesem Buch das Thema Missbrauch vor. Psychische Gewalt, Ehebruch, Trennung und das Verlassen eines Kindes sind ebenfalls Themen, die eine Rolle spielen. Was ich aus dem Buch mitnehme, ist, dass uns manchmal nicht die nächsten Angehörigen dabei helfen können, uns von unserem persönlichen Unglück zu befreien, sondern schicksalhafte Begegnungen in unserem Leben zum plötzlichen Umdenken führen. Wer Familiengeschichten mag und nicht vor den oben genannten Themen zurückschreckt, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Mich hat es gut unterhalten.

  • Sandra

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familie, viele Geschichten

    „Ein Samstag im August“ von Birgit Bachmann ist ein Roman, der sich auf leise und zugleich eindringliche Weise mit Familie, Erinnerungen, Beziehungen und den Spuren beschäftigt, die vergangene Entscheidungen im Leben hinterlassen. Schon der Prolog hat mich neugierig gemacht. Das Bild der Familie als einer Flickendecke, die gleichzeitig wärmen und einengen kann, beschreibt sehr treffend die Atmosphäre, die sich anschließend entwickelt. Besonders interessant ist für mich die Vielschichtigkeit der Figuren. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und eröffnet dadurch Einblicke in verschiedene Lebensphasen und Generationen. Elvira beispielsweise erlebt zunehmend Schwierigkeiten mit ihren Erinnerungen. Gerade diese unterschiedlichen Lebensentwürfe machen den Roman für mich spannend. Es geht nicht einfach um eine Familie, in der alle dasselbe erleben, sondern darum, wie Menschen dieselben oder ähnliche Situationen aus ihrer ganz eigenen Perspektive wahrnehmen. Vergangenes wirkt dabei bis in die Gegenwart hinein. Erinnerungen können trösten, aber auch schmerzen oder Lücken hinterlassen. Dadurch entsteht eine interessante psychologische Ebene. Sehr gelungen finde ich außerdem die Figurenzeichnung. Die Personen wirken nicht glatt oder idealisiert, sondern haben Ecken, Vorurteile, Sehnsüchte und Schwächen. Der Schreibstil von Birgit Bachmann hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt ruhig, präzise und bildhaft. Viele Gefühle werden nicht direkt erklärt, sondern entstehen aus Gedanken, Beobachtungen und kleinen Gesten. Dadurch entwickelt sich eine eher stille Spannung, die mich gerade deshalb zum Weiterlesen gebracht hat. Gleichzeitig finden sich immer wieder feine, teilweise ironische Beobachtungen, die verhindern, dass die Geschichte zu schwer oder schwermütig wirkt. Auch die Gestaltung empfinde ich als passend. Der schlichte Titel weckt zunächst die Erwartung eines gewöhnlichen Sommertages, während sich dahinter eine Geschichte verbirgt, in der Erinnerungen, Beziehungen und familiäre Spannungen eine wesentlich größere Rolle spielen. Fazit: „Ein Samstag im August“ ist für mich eine tiefgründige und atmosphärische Lektüre über Familie, Vergangenheit und die Frage, wie viel wir von den Menschen kennen, die uns am nächsten stehen. Besonders empfehlenswert ist der Roman für Leser*innen, die psychologisch fein gezeichnete Figuren, mehrere Perspektiven und eine eher ruhige, aber unterschwellig spannende Handlung mögen.

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Regt zum Nachdenken an

    "Ein Samstag im August" ist nicht nur ein Roman, den man verschlingen kann, sondern auch eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Sie behandelt die Geschichte einer Familie, deren Dynamiken, wie diese entstanden sind und aufrecherhalten bleiben. Man wechselt immer wieder zwischen den Perspektiven, was eine sehr feine Erzählung und differenzierte Sicht auf die Dinge ermöglicht. Es geht nicht darum, wer Schuld an etwas hat, wer Recht hat oder wer etwas falsch gemacht hat. Es geht vielmehr um das, was zwischenmenschliche Beziehungen (und gerade Familie) so komplex, schwierig und faszinierend macht. Nichts ist schwarz-weiß, sondern Beziehungen leben von dem Grautönen und Facetten dazwischen. Jede Person hat eine eigene Perspektive und Wahrheit und auch eigene Handlungsmöglichkeiten. Der Roman bildet dies unglaublich gut ab: wie ein Gewitter das aufzieht und wo man nicht weiß, wie es weiter und ausgeht. Man fiebert mit, man leidet mit, man denkt mit und fragt sich dabei selbst immer wieder: wie würde ich handeln, welche Rolle würde ich einnehmen? Und genau das macht "Ein Samstag im August" so besonders.

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissen/Nichtwissen

    „Wir richten unser Leben nach dem ein,was wir wissen,dachte Elvira.Wie fragmentarisch dieses Wissen ist,übersehen wir.Zwischen sogenannten Gewissheiten klafften Lücken,die das Zeug dazu hatten,uns in ihren Abgrung zu reißen.“ (S.84) In Birgit Bachmanns Debütroman steht Familie Wortmann im Mittelpunt,die in der niedersächsischen Provinz lebt und deren vertrautes Leben innerhalb weniger Spätsommertage gehörig ins Wanken gerät. Da ist zum einen die 85 jährige Mutter und Großmutter Sigrid,die ihrer Tochter Mona ein lang gehegtes Geheimnis anvertraut. Sigrids älteste Tochter Elvira nimmt mit ihrem Mann Jobst ein gestrandetes Pärchen auf der Autobahnraststätte mit,nicht ahnend dass sie schon bald in ein Familiendrama hineingezogen werden. Außerdem ist da noch Monas und Elviras Schwägerin Kathi,die sich Sorgen um ihren verschlossenen Sohn Fiete macht.Leider stößt sie bei ihrem Ehemann auf taube Ohren,wenn sie das Thema anspricht und an Fiete kommt sie auch nicht ran. Gleichzeitig plagen Kathi Gedanken,wie ihr Leben verlaufen wäre,wenn sie sich doch fürs Schauspielstudium entschieden hätte, wie ihre erfolgreiche Freundin Marie. Birgit Bachmann verwebt geschickt die Lebensentwürfe von unterschiedlichen Frauen mehrerer Generationen.Es wird dadurch deutlich wie stark Entscheidungen aber auch Verschwiegenheit über Jahrzehnte nachwirken können und einen unterschiedlichen Impact auf jedes einzelne Familienmitglied haben kann. Dabei seziert Bachmann gekonnt die psychologischen Aspekte ihrer Figuren aufs genauste und die Familie Wortmann wirkt einem so vertraut,da man sich in jedes Familienmitglied gut hineinversetzen kann und jede Figur und jeder Dialog zu jedem Zeitpunkt absolut authentisch wirkt. Fazit: Eine tiefgründige nachdenkliche Sommerlektüre mit feinem Humor.

  • Bewertung

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was steckt hinter der Fassade?

    Das Cover von, "Ein Samstag im August" von Birgit Bachmann ist sehr gelungen, zeigt es doch schon durch das sich anbahnende Unwetter, aufkommendes Unheil. Es geht um die Familie Wortmann, deren aller Leben an einem Wochenende auf den Kopf gestellt wird. Der Leser lernt die Protagonisten nach und nach kennen und durch geschickte Perspektivwechsel schafft die Autorin eine bildhafte Authenzität. Der Sprachstil ist flüssig, spannend und zeitweise auch humorvoll, so dass es ein leicht zu lesender Sommerroman ist. Man taucht immer tiefer in die Familie und die Beziehungen untereinander ein und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wer diese Art von Erzählungen mag, wird sicher nicht enttäuscht werden ... und manches erinnert vielleicht an die eigenen Familiengeschichten. Kurzweilig und interessant und ich vergebe gerne fünf Sterne.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Adler

    Maria Adler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.08.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Nachmittag mit Nachgang

    Ein Familiensommer voller Gefühle, Sehnsüchte und Ängste. Ein Samstag, eine Heimfahrt auf der Autobahn, nur ein Nachmittag, der nicht nur das Leben von Elvira und Jobst verändern wird. Sie nehmen Liane und Arne mit, die eine Autopanne haben und in dasselbe Nordseedorf müssen. Was keiner von ihnen ahnt: Dieser Tag wird im Nachgang noch einige Fragen aufwerfen, denen sich nicht nur Elvira, sondern auch ihre Geschwister stellen müssen. Auch Elviras Mutter Sigrid und die Schwägerin Kathi müssen sich entscheidenden Fragen ihres Lebens stellen, und die Vergangenheit aller bringt so einiges ans Licht. Ein wunderbarer Roman über eine „ganz normale“ Familie. Ich habe mich zeitweise wie eine weitere Schwester in der Geschichte gefühlt. Ein Roman ohne Schnickschnack, lebensnah und nachdenklich zugleich. Meine absolute Sommer-Empfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Randermann

    Monika Randermann

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lektüre für einen Samstag im August

    Tatsächlich wurde ich an einem Samstag im August auf dieses Buch aufmerksam und bin sehr angetan von diesem Erstlingswerk. Ebenfalls an einem Wochenende im August lüftet Großmutter Sigrid ein brisantes Familiengeheimnis und zieht damit ihrer jüngsten Tochter Mona, eigentlich ein fröhlicher, unbeschwerter Mensch, den Boden unter den Füssen weg. Auch deren Geschwister Elvira (gerade in einer Ehekrise) und Milan ( nicht viel besser ) stehen gerade an einem Scheideweg. Sigrid verliert sich immer mehr in Erinnerungen, betrachtet alte Fotos und leidet extrem unter ihrem nervigen Nachbarn, einem Künstler, der immer mehr Raum einzunehmen scheint. Jedes Mitglied dieser Familie, inklusive dem in der Schule gemobbten Enkel und der unglücklich verliebten Enkelin hat sein Päckchen zu tragen. Eine absolute Leseempfehlung für LeserInnen von Daniela Krien und Susanne Abel.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heute

    Die wenig mehr als 250 Seiten dieses großartigen Debüts verdoppeln sich gefühlt angesichts der Ereignisse, und das im besten Sinne. Ausgehend von einer unfreiwilligen Begegnung an einer Autobahnraststätte führt die Autorin hinein in das Leben verschiedener Menschen, manche miteinander verwandt, längst nicht alle mögen sich. Der Prolog, ein treffliches Gedicht über Familie, gibt die Richtung vor. Wir lesen über eine Ehe, die nach vielen gemeinsamen Jahren nicht mehr selbstverständlich funktioniert, über Spannungen zwischen Schwägerinnen, über die nie gesprochen wurde, über Kinder, die ihren eigenen Weg suchen und nicht in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wollen. Über Menschen, die etwas verschweigen, etwas nicht aussprechen oder selbst mit Dingen leben müssen, die ihnen andere zugemutet haben. Vieles fühlt sich an wie das Leben, wie es nun einmal ist, manchmal banal, manchmal erschütternd und gelegentlich beides gleichzeitig. Mehr Leben passt kaum zwischen zwei Buchdeckel. Für heute reicht’s…
  • Zum Bewerterprofil von Gabriele Arenz

    Gabriele Arenz

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2026

    eBook (ePUB)

    Familiengeheimnisse und ihre Folgen

    Vier Frauen und ihre Geheimnisse: Als eine der Frauen ihr Schweigen bricht gerät das gesamte Familienkonstrukt ins Wanken... ein gelungenes Debüt mit Tiefgang, das ich sehr gerne gelesen habe !
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Trübestein

    Susanne Trübestein

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie ist soviel mehr

    Ja, der einleitende Vergleich der Familie mit einer Flickendecke war schon hilfreich, um den kapitelweisen Wechsel zwischen den einzelnen Charakteren zu verstehen. Manchmal hätte ich mir einen Familienstammbaum gewünscht, um die Namen und Verwandtschaftsbeziehungen schneller einordnen zu können, aber mit Hinblick auf obigen Vergleich, fand ich das Buch sehr stimmig. Birgit Bachmann eröffnet uns als LeserInnen damit einen Gesamtblick auf Familie Wortmann, auf alle Probleme und Beziehungsgeflechte, verdichtet diese auf wenige Tagen im Augsut und lässt uns dabei mittendrin sein. Diese Art einen Familienroman zu erzählen, hat mir wirklich gut gefallen. Obwohl vieles nur oberflächlich angerissen wird, erhählt doch jeder einzelne Charakter eine gewisse Tiefe und ein eigenes Profil.

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