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Mestra Erzählung

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16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10974

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Illustriert von

Thomke Meyer

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

80

Maße (B/H)

12,3/19,4 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ursula C. Sturm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-292-5

Beschreibung

Rezension

Mitreißend!

Produktdetails

Verkaufsrang

10974

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2026

Illustriert von

Thomke Meyer

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

80

Maße (B/H)

12,3/19,4 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ursula C. Sturm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-292-5

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großes Kunswerk im kleinen Format.

    Lieben Dank an den @eiseleverlag für dieses kleine Kunstwerk von Madeline Miller mit zauberhaften Illustrationen von @thomkemeyer, übersetzt von Ursula.C.Sturm. Auf knapp 70 Seiten wird die Geschichte von Mestra in der Ich-Form neu erzählt. Mestra lebt mit ihrem Vater, einem mittellosem König zusammen, der unter einem Fluch zu leiden scheint, Hunger zu haben, jedoch nicht satt werden zu können. Mestra erlangt die Fähigkeit der Gestaltwandlung, diese wird von ihrem Vater maßlos ausgenutzt um an Essen zu kommen. Mestra erlebt die Verwandlungen in andere Menschen oder Tiere immer wieder neu, je nach Wesen befreiend, mal kraftvoll. „Ich spürte das gewaltige Pochen ihren Herzens, und obwohl ich nur hatte traben wollen, galoppierte ich los, dass die Erde unter meinen Hufen aufspritzte. Als ich schließlich schnaufend stehen blieb, schmeckte die Luft, die durch meinen Körper strömte, nach Sonne und Staub.“ Die großartigen Illustrationen sind auf den Text genau abgestimmt und betonen diesen durch die impressive Bildhaftigkeit. Es war mir ein Genuss und eine Freude den Text und die Illustrationen in der Kombination zu erleben. Wie sich beides ergänzt und in der Wirkung gewachsen ist! Welchen Gedanken ziehe ich aus diesem Buch für mich? Die Verwandlung passiert in uns, nur wir selbst haben die Kraft und die Phantasie, sich der Version von uns selbst zu nähern, die wir und für unsere Zukunft wünschen. Und gleichzeitig auch den Gedanken, dass wir nicht für die Fehler oder Probleme unserer Familienangehörigen oder allgemeine anderer Menschen verantwortlich sind und diese lösen können. Mein Fazit: Es sind wenige Seiten, die haben es aber in sich! Ein schönes Kunstwerk zum Geniessen und zum Nachdenken. Hervorzuheben ist auch die besondere Gestaltung, das Cover und die Abstimmung der Farben. Die Ergänzung mit der Originalgeschichte „Erysichton und seine Tochter.“ zitiert aus Ovid, Metamorphosen, vervollständigt das Gesamtbild.

  • Bewertung

    4/5

    07.10.2026

    eBook (ePUB)

    Spannende Kurzgeschichte

    Eine tolle, eher kurze Geschichte, die einen bekannten Mythos noch einmal aus der Perspektive von Mestra erzählt. Gerade diese weibliche Perspektive hat mir gut gefallen, weil dadurch eine Figur in den Mittelpunkt rückt, die sonst eher am Rand der Geschichte steht. Besonders interessant fand ich ihren Umgang mit ihrer Gabe zur Verwandlung und die Frage, was sie bereit ist, für ihren Vater zu tun. Gleichzeitig gab es immer wieder Momente, in denen ich mich gefragt habe: Warum bleibt sie eigentlich bei ihm und warum macht sie das alles mit? Ihre Entscheidungen waren für mich deshalb nicht immer vollständig nachvollziehbar. Hier hätte ich mir stellenweise etwas mehr Einblick in Mestras Innenleben gewünscht. Gerade ihre Gedanken und Gefühle hätten vielleicht noch besser erklären können, warum sie sich immer wieder für ihren Vater entscheidet und wie sie selbst mit den Geschehnissen umgeht. Dadurch wären manche ihrer Entscheidungen für mich noch verständlicher gewesen. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen. Sie ist flüssig geschrieben, lässt sich schnell lesen und gibt dem Mythos durch Mestras Perspektive eine interessante neue Ebene. Gerade wer mythologische Neuerzählungen mag, bekommt hier eine schöne und zugleich nachdenklich stimmende Geschichte.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    3/5

    11.10.2026

    eBook (ePUB)

    Sehr kurz

    Ich habe das Buch auf jeden Fall gerne gelesen und fand es sehr gut geschrieben. Auch mochte ich die neue Perspektive auf die Erzählung. Im Vergleich zu Madeline Millers längeren Romanen fand ich die Geschichte aber ziemlich flach und eindimensional, was natürlich vor allem an der Länge liegt, aber vielleicht auch daran, was die mythologische Grundlage hergibt. Kann man lesen, muss man aber nicht, würde ich sagen.

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Mara Reiser

    Mara Reiser

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Kurzgeschichte, die Spuren hinterlässt

    Wie alle vorherigen Erzählungen der Autorin, insbesondere ihr Werk rund um Circe, ist auch dieses hier wunderschön geschrieben und hinterließ in mir den Wunsch, mich viel mehr mit griechischer Mythologie zu befassen.
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Kunst

    Sophie Kunst

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wundervoll

    Tolle Sprache und ein wunderschöner Schreibstil! Das erste Buch, welches ich von Madeline Miller gelesen habe, aber definitiv nicht mein letztes, da diese Kurzgeschichte mich absolut begeistern konnte! Die Geschichte der jungen Mestra hat mich sehr berührt, auch wenn das Buch sehr kurz war. Madeline Miller schafft es selbst auf so wenigen Seiten den Leser, trotz der traurigen und teils erschreckenden Story, zu verzaubern. Mein Einziger ''Kritikpunkt'': Ich wünschte, das Buch wäre länger gewesen. Eine ganz klare Empfehlung an alle, das Buch war definitiv ein Highlight!
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Hofmann

    Andrea Hofmann

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mestra

    Mestra, wohl sonst eher eine Randerscheinung, bekommt in diesem schmalen Büchlein endlich eine Stimme. Wie gewohnt erzählt Madeline Miller auch in diesem Buch mit ihrer wunderbaren Erzählstimme. Die wunderschönen Illustrationen tun ihr übriges dazu.
  • Zum Bewerterprofil von L. Schumacher

    L. Schumacher

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mestra

    In ihrer Novelle „Mestra“ erzählt Madeline Miller die Geschichte einer jungen Frau, die zwischen familiärer Abhängigkeit, Ausbeutung und dem Wunsch nach Freiheit ihren eigenen Weg finden muss. Mestra ist die Tochter des Königs Erysichthon. Nachdem dieser die Göttin Demeter erzürnt hat, wird er mit einem grausamen Fluch belegt: Er verspürt einen unstillbaren Hunger, kann aber niemals satt werden. Aus diesem Hunger entwickelt sich eine immer größer werdende Gier, die schließlich nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Tochter bestimmt. Mestra besitzt eine besondere Gabe: Poseidon hat ihr die Fähigkeit verliehen, ihre Gestalt zu verändern. Ihr Vater nutzt diese Gabe jedoch skrupellos aus. Um seinen unstillbaren Hunger zu finanzieren, beginnt er, Mestra immer wieder zu verkaufen. Sie lässt dies zunächst über sich ergehen, weil sie ihrem Vater helfen und ihn vor den Folgen seines Fluches bewahren möchte. Doch als Erysichthon schließlich sogar Mestra selbst essen will, erkennt sie, dass sie sich aus dieser zerstörerischen Beziehung lösen muss. Sie flieht und gewinnt damit etwas zurück, das ihr lange genommen wurde: ihre Freiheit. „Mestra“ ist damit nicht nur eine Geschichte über einen Fluch und die Welt der griechischen Mythologie, sondern vor allem eine Geschichte über Selbstermächtigung und Emanzipation. Miller zeigt eindringlich, wie schwer es sein kann, sich aus familiären Abhängigkeiten zu lösen – und wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu erkennen und für die eigene Freiheit einzustehen. Einw eindringliche Novelle über Gier, Ausbeutung und den Mut, sich selbst zurückzugewinnen.
  • Zum Bewerterprofil von Paula-Mira Zander

    Paula-Mira Zander

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurz aber gut wie immer!

    Madeleine Miller hat zweifelsfrei eine Gabe dafür, antike Stoffe verständlich, mitreißend und gefühlvoll wiederzugeben. Ihr Buch „Das Lied des Achill“ ist zurecht bereits eine Art moderner Klassiker. Mit „Mestra“ legt sie nun eine illustrierte Kurzgeschichte im Stile von Ovids „Metamorphosen“ vor. Die Geschichte ist absolut überzeugend und behandelt viele Themen, die uns im heutigen Diskurs beschäftigen, von Identitäten und Körpern bis zu Gewalt an Frauen. Natürlich handelt es sich dabei um eine sehr kurze Geschichte, die Lust auf mehr macht. Und das wäre der einzige Knackpunkt von meiner Seite. Liebe Madeleine Miller, bitte schreibe deine Version der „Metamorphosen“. Das wäre eine ausnahmslose Bereicherung!

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