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Eva Kranenburg

1. Falls jemand fragt, wer wir waren

Falls jemand fragt, wer wir waren

Gesprochen von
136

14,39 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Marit Beyer

Spieldauer

8 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.01.2027

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948271

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Marit Beyer

Spieldauer

8 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.01.2027

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Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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14

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948271

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  • Bewertung

    aus Potsdam

    5/5

    15.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Falls jemand fragt, wer wir waren

    kann Spoiler enthalten Ich habe den Roman im Rahmen einer Leserunde gelesen und er hat mir wirklich sehr gefallen! Wir haben das Jahr 1953. Die DDR ist noch jung und die Folgen des Krieges deutlich zu spüren. Der Schreibstil war angenehm und flüssig. Man kommt sehr schnell durch die Seiten und liest das Buch mit knapp 300 Seiten schnell in einem Rutsch weg. Ich mochte die Schilderungen durch Tillas Augen. Zu Beginn hat man ihre Naivität und Ahnungslosigkeit deutlich gespürt. Sie ist ein junges Mädchen, welches eine gefügige Sozialistin sein möchte. Ihr Vater war im KZ, doch traut sie sich nicht, ihn zu fragen, was er dort erlebt hat. Diese Hin- und Hergerissenheit, den Wunsch, Dinge zu erfahren, aber dann doch nicht nachfragt, war deutlich zu spüren. Tilla macht im Buch eine starke Wandlung durch - ausgelöst durch das Verschwinden ihrer Freundin Rena. Sie beginnt, das System zu hinterfragen, und hört auf, allem blind zu vertrauen und gehorchen. Ich mochte diese Entwicklung und auch die Schilderungen, wie Tilla die Welt wahrnimmt und alles hinterfragt. Gleichzeitig gefiel mir auch die Beziehung zwischen Runa und Tilla sehr, die man im Verlauf eher durch Rückblenden erfahren hat. Auch der Wandel der Beziehung zwischen Roman und Tilla war sehr eindrücklich und ergreifend. Zwischenzeitlich hat das Buch etwas an Spannung abgenommen, insbesondere im zweiten Teil. Ich glaube, dass das aber auch daran lag, dass man sich immer wieder gefragt hat, was mit Rena passiert ist und es in diesem Zusammenhang irgendwie nicht vorwärts ging. Es ging dann eher um andere Dinge und die Veränderung von Tillas Weltanschauung. Im Nachhinein schien mir aber gerade das der wesentliche Punkt der Geschichte zu sein - Renas Verschwinden war dann nur der Auslöser. Das Buch behandelt am Ende den Aufstand vom 17. Juni 1953 in Halle. Die Schilderungen sind ebenfalls sehr eindrücklich und ergreifend. Mir gefielen die vielen historischen Aspekte und Einflüsse. Insgesamt vergebe ich 5 Sterne. Das Buch konnte mich wirklich packen und ergreifen.

  • Bewertung

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wundervollen fesselnd

    Eva Kranenburg backt einen sehr emotionalen Blick zurück in die Anfänge der deutschen demokratischen Republik. Emotionale, aber auch faktische Art taucht sie ab in die zwischenmenschlichen und politischen Verstrickungen der Zeit. So beschreibt sie Tiller, ein circa Sechzehnjähriges junges Mädchen, die zunächst von ihrem Ideal eines sozialistischen Staates, dass auch ihr Vater ihr beigebracht hat, erfüllt ist. Sie trauert ihre Freundschaft mit Lotte, den Eltern unter der neuen sozialistischen Herrschaft leiden, und die kein Kontakt mehr mit ihr haben möchte hinterher. Gleichzeitig trifft sie die furchtlose Rena, die so anders ist als die staatstreuen mit Schülerinnen aus der Schule. Und da ist Roman, zudem sie eine und durchschaubar a Beziehung hält, in der sie immer wieder zwischen Liebe und Ekel schwankt. Tillys schwanken zwischen Überzeugung und Kritik am sozialistischen System der DDR wird in dem Text sehr deutlich. Kranenburg schafft es, mich komplett in die Geschichte hinein zu saugen. Im Nullkommanichts hatte ich das Buch gelesen. Man möchte wissen, wie es mit Tilli, Rena und Roman weitergeht.

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut zu empfehlen !

    Schon nach den ersten Seiten hat mich dieses Buch gepackt. Die Geschichte ist historisch sehr gut recherchiert und verbindet Geschichte, Spannung und eine berührende Liebesgeschichte auf eine Weise, die mich bis zum Schluss gefesselt hat. Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Protagonistin. Sie hat den Mut, hinzuschauen, Dinge zu hinterfragen und ihre eigene Meinung zu ändern – und genau das macht ihre Reise so glaubwürdig und bewegend. Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat: Die Autorin schafft es, vieles zunächst ganz anders wirken zu lassen, als es am Ende tatsächlich ist. Immer wieder musste ich meine eigenen Vermutungen überdenken, und genau das hat das Lesen für mich so spannend gemacht. Ein emotionales, kluges und absolut lesenswertes Buch. Lest selbst!

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer sind die anderen?

    Die Geschichte beginnt im Sommer 1953 und spielt in Halle. Die 16jährige, linientreue Tilla lernt Rena kennen, die so ganz anders ist. Rena ist mutig und gibt überall ihren Senf dazu, auch zu den Zuständen in der damals noch sehr jungen DDR. Die beiden Mädchen treffen sich jeden Nachmittag zum Schwimmen im Fluss. Doch eines Tages kommt Rena nicht mehr und Tilla macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei muss sie feststellen, dass sie über ihre neue Freundin relativ wenig weiß. Alles, was diese ihr über ihr Privatleben erzählt hat, scheint erfunden zu sein. Doch das sind nicht die einzigen Lügen, die Tilla beschäftigen. Ihr Freund Roman hat ihr große Teile seines Lebens verschwiegen und auch ihr Vater, der während des Nationalsozialismus im KZ Dora-Mittelbau war, ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Tilla hadert mit allem. Schließlich hat sie gelernt, dass der Sozialismus die einzig erstrebenswerte Lebensform ist. Doch dann muss sie nach und nach erkennen, dass auch die Regierung der DDR Lügen verbreitet und das Volk täuscht. Mich hat das Buch von Anfang an in einen Lesesog gezogen und ich konnte es kaum beiseitelegen. Man fiebert regelrecht mit Tilla mit und erkennt als Leser, genau wie sie, erst nach und nach, was Wahrheit und was Lüge ist. Man muss erfahren, dass man Menschen, von denen man glaubte, sie gut zu kennen, doch ganz anders bewerten und einordnen muss. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Zerrissenheit von Tilla einzufangen und zu beschreiben und die damaligen Verhältnisse der noch jungen DDR darzustellen. Kaum zu glauben, dass es anschließend noch so lange gedauert hat, bis dieser Staat aufhörte zu existieren. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Netz aus Lügen und die Suche nach der Wahrheit

    Kurz vor dem 17. Juni in Halle an der Saale, wem kann man noch trauen mag man sich Frage, Tilla ist 17 Jahre, ihr Vater ist KZ überlebender, ihre Mutter früh an Tuberkolose verstorben, die Kriegswirren wirken noch nach. Tilla ist wie ihr Vater Regimetreu und hinterfragt das zunächst auch nicht. Ihr Vater, der sich liebevoll kümmert, scheint nicht nur schwere Zeiten erlebt zu haben, er trägt eine Kriegsverletzung, und irgendwie ein ungewöhnliches Geheimnis. Einen Tages verschwindet Tillas bester Freundin Rena, Tilla beginnt sie zu suchen und muss feststellen das nichts so scheint wie angenommen, wer war Rena wirklich, warum gibt es weder eine Wohnung an der angegebenen Adresse noch ist ihre Mutter ihre Mutter. Die Frau, auf die Renna immer gezeigt hat in einem Lebensmittelgeschäft, wenn sie daran vorbeigegangen sind hat gar keine Kinder. Ein packender Roman der tiefe Freundschaft, Historie und etwas Krimihaftes vereint und aufzeiget, wie unfrei ein System sein kann und man es dennoch schafft seinen eigenen Weg zu finden. Durfte man in der Zeit seinen Weg finden, irgendwie war das nicht vorgesehen und wie der Aufstand am 17. Juni geendet ist wissen wir alle. Etwas hat mir zu Anfang die Orientierung in die Zeit gefehlt, aber vielleicht war es auch gerade das, was das Buch ausmacht, man wurde in die ganz eigenen Geschichte geworfen und nicht in Rahmenzahlen. Ich habe das Buch „Falls jemand Fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg sehr gerne gelesen, ein Highlight des Jahres, des Sommers, neben „Freunde“ ist dieses das zweite Buch der Autorin nehmen Sie sich die Zeit, es lohnt sich. Liebe Grüße

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (136)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man kommt nur durch, wenn man oben liegt

    Evas Freundin Rena verschwindet urplötzlich spurlos, woraufhin Eva sich auf die Suche nach ihr macht. Dabei stößt sie auf viele Ungereimtheiten, die sie zunächst ziemlich verwirren. Aber sie bleibt hartnäckig … Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte – so spannend und unterhaltsam verpackt! Ich hatte diese Ereignisse ehrlicherweise überhaupt nicht mehr auf dem Schirm. Umso mehr hat mich der Roman gefesselt, zumal mich die Vorstellung sehr bedrückt, dass in der damaligen DDR niemand so recht wusste, ob der andere tatsächlich der war, der er vorgab zu sein … Sie mögen Spannung, Unterhaltung und Zeitgeschichte? Dann: UNBEDINGT LESEN!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer war Reni?

    In Eva Kranenburgs Roman verschwindet Tillas Freundin Rena spurlos. Zu DDR-Zeiten war dies sicherlich nicht ungewöhnlich, da die Stasi für solche Aktionen bekannt war. Doch bei ihren Nachforschungen stößt Tilla auf Ungereimtheiten in Renas Erzählungen über ihr Leben. Das Haus, in dem sie mit ihrem Vater lebte, ist nur noch eine Ruine, und ihre Mutter behauptet, keine Tochter namens Rena zu haben. Wer war diese Person, mit der Tilla einen Sommer verbracht hat? Tillas beharrliche Spurensuche bildet die spannende Rahmenhandlung von Kranenburgs Roman. Historisch gut recherchiert, kulminiert die Geschichte im Aufstand des 17. Juni 1953. Die Ursachen und auslösenden Momente dieses Aufstands werden geschickt in die Erzählung eingebunden. Besonders gelungen ist Kranenburg die vielschichtige Auseinandersetzung mit der Frage: „Was weiß man eigentlich über die Menschen, mit denen man lebt?“ Obwohl der Roman in der DDR spielt, ist diese Frage universell und für jeden relevant.
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindringlich, aufwühlend, lesenswert

    Was für ein eindringlicher Roman über einen Abschnitt deutscher Zeitgeschichte, der in seiner Botschaft aktueller denn je ist. Erzählt wird das Leben eines gerade erwachsen werdenden Mädchens in Halle in den 50er Jahren. Höhepunkt des Romans ist der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und dessen Auswirkungen. - Eindringlich, aufwühlend, lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Stück Geschichte

    Tilla und Rena sind Freundinnen und wir begleiten sie ein Stück zum Erwachsenwerden. In der DDR wird vieles totgechwiegen, beschwichtigt, vertuscht. Menschen, die gestern noch deine Freunde waren, verschwinden spurlos. Keine einfache Zeit. Ein Stück Familiengeschichte mit wahrem Hintergrund - beeindruckend erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So wird Geschichte lebendig!

    Es ist der Sommer 1953 in Halle. Tilla und Rena sind beste Freundinnen und genießen ihre freie Zeit in ihrem Geheimversteck, einem alten Eisenbahnwaggon auf dem Gelände der Eisenbahnfabrik. Doch eines Tages kommt Rena nicht. Während Tilla ihre Suche immer mehr ausweiten muss, merkt sie, dass von den Erwachsenen, allen voran ihrem Vater, der bei der neuen Staatsicherheit arbeitet, keine Antworten kommen. In der Stadt rumort es, die Spannungen zwischen dem Staatsapparat und den Arbeitern spitzt sich zu. Und Tilla ist plötzlich zusammen mit ihren Freunden mittendrin. Eva Kranenburg gelingt es ganz großartig, das Thema Freundschaft und erste Liebe mit Zeitgeschichte zu verbinden, die in jeder einzelnen Familie oft zwischen den Generationen ihre Spuren hinterlassen hat.

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