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Produktbild: Falls jemand fragt, wer wir waren
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Eva Kranenburg

1. Falls jemand fragt, wer wir waren

Falls jemand fragt, wer wir waren

Gesprochen von
172

14,09 €

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Marit Beyer

Spieldauer

8 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.01.2027

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948271

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Marit Beyer

Spieldauer

8 Stunden und 53 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

21.01.2027

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844948271

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  • Bewertung

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Zeit, die Betroffene niemals vergessen werden!

    Der Roman "Falls jemand fragt, wer wir waren" der Autorin Eva Kranenburg spielt im Sommer 1953 in Halle und erzählt die Geschichte des 16-jährigen Mädchens Tilla und ihrer Freundin Rena, die in der noch jungen DDR aufwachsen. Während Rena selbstbewusst durchs Leben geht und kein Blatt vor den Mund nimmt, beginnt Tilla, an den Überzeugungen zu zweifeln, mit denen sie bisher gelebt hat. Als Rena eines Tages spurlos verschwindet, macht sich Tilla auf die Suche nach ihr und stößt dabei auf Geheimnisse, die ihr bisheriges Weltbild über die DDR sehr stark verändern. Besonders interessant fand ich, wie die Autorin die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit mit den persönlichen Schicksalen ihrer Figuren verbindet. Tilla muss erkennen, dass vieles von dem, was ihr über den Sozialismus vermittelt wurde, nicht der Wahrheit entspricht. Auch in ihrem eigenen Umfeld wird geschwiegen, gelogen und vieles verheimlicht. Nach und nach beginnt sie, die Dinge zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in das Leben in der DDR der 1950er-Jahre und zeigt, wie schwierig es war, zwischen den offiziellen Überzeugungen und der tatsächlichen Wirklichkeit zu unterscheiden. Besonders Tillas Entwicklung und ihr innerer Konflikt haben mich berührt. Man kann gut nachvollziehen, wie schwer es ihr fällt, vertraute Ansichten loszulassen und neue Erkenntnisse zu akzeptieren. Für mich ist es ein bewegender und zugleich nachdenklich stimmender Roman, der ein wichtiges Stück deutscher Geschichte auf persönliche Weise lebendig macht. Da ich auch in der DDR geboren bin, konnte ich viele Dinge nachvollziehen und bejahen. Ich habe ähnliche Dinge erlebt die ein ganzes Buch füllen würden. Man benötigt ein ganzes Leben, um Erlebtes und Erfahrenes zu verarbeiten. Viele Menschen können bis heute nicht darüber sprechen. Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen und kann das Buch allen empfehlen, die sich für die DDR und die Schicksale der Menschen interessieren, die in dieser Zeit gelebt haben. Ich bin sehr froh, dass es diese Art von Bücher gibt, denn es sollte nichts vertrübt oder verschönigt werden!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr überzeugend

    Tilla macht sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Freundin Rena. Dabei entdeckt sie, dass nichts von dem, was sie von Rena weiß, wirklich wahr ist: Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder, und das Haus, in dem Rena zu wohnen angab, ist eine ausgebombte Ruine. Tilla ist in der jungen DDR eine sehr überzeugte Sozialistin. Doch bei ihrer Suche merkt sie, dass einiges an den Aussagen der jungen Republik nicht wirklich stichhaltig ist. Dazu kommt noch die brodelnde Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die schließlich zum Volksaufstand am 17. Juni führt… Der 17. Juni 1953 steht für den Volksaufstand in der DDR, der vor allem in Halle besonders heftig war. Tillas fiktive Geschichte fügt sich bestens ein in den historischen Hintergrund, sie zeigt das Suchen der jungen Frau nach einer Realität, die für sie jedoch zunehmend ins Wanken gerät. Mich hat Tilla sehr überzeugen können, ich konnte ihr Drängen und Suchen und ihre Entwicklung gut nachvollziehen. So gerät die Erzählung sehr spannend, während ganz nebenbei Geschichte greifbar wird, samt der Stimmung, die zum damaligen Zeitpunkt geherrscht haben muss. Mich hat diese Geschichte sowohl gut unterhalten wie auch über die damaligen Umständen informieren können. Diese Mischung finde ich sehr gelungen. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • AnniKri

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wundervoller, tiefsinniger Roman

    Die 17jährige Mathilde, Tilla genannt, ist überzeugte Sozialistin und Verehrerin Stalins in der jungen DDR. Sie lebt mit ihrem Vater zusammen, der als überzeugter Kommunist im KZ war. Die Mutter ist noch während des Krieges verstorben. Im März 1953 stirbt Stalin, Tilla lernt Rena kennen und kommt Roman näher, der ihr schon auf dem Schulhof aufgefallen war. Zwei Monate später verschwindet Rena, nach einer intensiven, gemeinsamen Zeit, ganz plötzlich. Auf der Suche an der Saale findet Tilla stattdessen eine unbekannte Leiche. Tilla sucht, auch mit Hilfe Romans, weiter nach Rena sowie der Identität der toten Frau. Wie die junge Republik, verändert sich in diesen Tagen auch Tilla, denn das Schweigen, auf das sie trifft, lässt sie misstrauisch werden. Sie beginnt zu zweifeln und Fragen zu stellen, die sie sich vorher nicht getraut hat zu fragen. Dadurch bahnt sich auch ein Konflikt mit ihrem Vater an. Im Strudel der Ereignisse vor und am Tag des 17. Juni spitzt sich auch die Lage um Tilla herum zu. Dieses Buch kommt mit dem schlichten Cover zunächst eher unauffällig daher. Aber die Geschichte ist eine Wucht. Der Schreibstil ist locker und angenehm. Er beinhaltet jedoch Spannung, Liebe, Geschichte und politisches Geschehen in einem jeweils sehr angenehmen Maß. Darüberhinaus ist Tillas schwierige Emanzipation von dem schüchternen, naiven Mädchen zu einer hinterfragenden, realitätsnahen, jungen Frau im Laufe einer spannenden Zeit wunderbar eingefangen. Alle Genre wurden von der Autorin hervorragend miteinander verwoben. Ein wirklich runder Roman, den ich klar empfehlen kann.

  • MarGen

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsame Geschichtsstunde

    Bücher, die um den zweiten Weltkrieg oder danach spielen, sind normalerweise nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre, hier haben mich allerdings der Klappentext und auch das schlichte Cover so neugierig gemacht, dass ich mich aus meiner Komfortzone herausgewagt habe. Und ich habe es nicht bereut. Der Autorin gelingt es, Geschichte und insbesondere die Geschichte um den Volksaufstand des 17. Juni lebendig zu machen, auch dank der historischen Einordnung im Nachwort. Da ich selbst viel später und in einer ganz anderen Ecke Deutschlands geboren bin, fand ich das wirklich sehr spannend zu lesen und noch einmal ganz anders lehrreich, als zum Beispiel im Schulunterricht. Trotzdem steht hier natürlich die Freundschaft von Tilla und Rena im Vordergrund, doch wie nebenbei werden eben auch die damaligen Zustände, Lehren und Glaubensfragen vermittelt und die Risse bzw. die Zerrissenheit, die aus den Unterschieden entstehen können. Den Schreibstil bzw. die Erzählweise von Tilla fand ich richtig toll, irgendwie lakonisch, aber auch sehr nahbar und authentisch. Gut gefallen hat mir auch die Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte durchlebt. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen und kann es durchweg empfehlen. Es war unterhaltsam, spannend und authentisch.

  • Niko

    aus Austria

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    17. Juni 1953 näher gebracht

    Eva Kranenburg erzählt uns in „Falls jemand fragt, wer wir waren“ ein Stück Geschichte, wie das Leben in DDR nach dem Krieg aussah, anhand der Hauptprotagonistin Tilla, eine überzeugte Sozialistin, die in Halle, DDR 1953 lebt und an die politische Ideale glaubt. Am Anfang ist Tilla sehr idealistisch, die vertraut das politische System und glaubt an dessen Versprechen. Im Laufe des Buches verfolgen wir Tilla, wie sie Erwachsen wird. Die Situationen, in denen sie geraten ist, machen sie kritischer, sie muss ihren Glauben neu zu ordnen. Tilla und Rena sind Freundinnen, oder so glaubt Tilla, bis sie herausfindet, dass sie Rena gar nicht gekannt hat. Die 16-jährige Oberstufe Schülerin Tilla ist Tochter einem Kommunisten, der von Sowjets aus dem Konzentrationslager befreit wurde. In ihrer Familie wurde wenig kommuniziert, deshalb kennt Tilla auch ihren Vater sehr wenig. Als die Geheimnisse zu dem Licht kommen, ist Tilla offen alles hinterzufragen. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Die Charaktere wirken authentisch, wir nehmen sie als echten Menschen wahr, sie haben Ideale und als die Zeiten sich ändern, müssen die Menschen weitermachen, sich entwickeln und wir merken, wie alle auf unterschiedlichen Weisen reagieren. Sehr spannend habe ich gefunden, wie die Autorin die Stimmung diesen Jahren für uns greifbar durch die Erlebnisse der Charaktere gemacht hat. Nach dieser Geschichte hat der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 klare Gesichter. Ein beeindruckendes Buch, das uns anhand wunderbarer Charaktere ein wichtiges Stück Geschichte näherbringt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (172)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer bist du?

    Halle an der Saale, frühe 1950er-Jahre. Tilla und Rena sind beste Freundinnen. Als Rena eines Tages nicht am vereinbarten Treffpunkt auftaucht, sucht Tilla nach ihr. Tilla ist jung, glaubt an die neue Gesellschaft, die ihr eine bessere Zukunft verspricht. Doch je länger Tilla nach Rena sucht, desto weniger passt das, woran sie glaubt, zu dem, was sie vorfindet. Eine ambivalente Figur ist Tillas geliebter Vater. „Schritt, Schritt, Schritt, Wende“ hört Tilla allabendlich aus seinem Zimmer und spekuliert ebenso über diese Gewohnheit wie über seine Arbeit. Eva Kranenburg webt die politischen Verhältnisse der jungen DDR geschickt in die Seiten. Durch Tillas Erleben werden der Volksaufstand vom 17. Juni 1953, Repressionen und die allgegenwärtige Angst greifbar, ohne dass der Roman zum Geschichtsbuch wird, rasch findet man Zugang. Eine intensive Lektüre, die auf erstaunlich wenigen Seiten ein Stück Zeitgeschichte erfahrbar macht. Besonders gegen Ende erschütternd.
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts ist wie es scheint

    Tilla wächst nach dem Krieg in Halle auf. Es sind schwierige Zeiten und sie steht hinter dem DDR-System. Rena ist ihre Freundin aber sie ist rebellisch und unangepasst. Als sie spurlos verschwindet und Tilla erkennen muss, dass sie ihre Freundin gar nicht kennt, fängt sie an sie zu suchen und wird dadurch langsam kritischer, reifer und ändert ihre Haltung. Dann kommt der Aufstand von 1953! Die Autorin erschafft eine spannende Geschichte mit historischem Bezug und Charaktere, die eine interessante Entwicklung durchmachen. Man erfährt einiges über das Leben in der DDR und die Angst in einer Diktatur leben zu müssen. Es war schwierig Mensch zu sein und menschlich zu bleiben! Absolut lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Anke Schnöpel

    Anke Schnöpel

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sozialismus und Geheimnisse

    Ein emotional tiefer und unglaublich spannender Roman! Eva Kranenburgs fesselnder Schreibstil entfaltet einen unwiderstehlichen Sog. Die Geschichte ist bewusst etwas naiv geschrieben, was hier aber perfekt passt und die Gefühle absolut authentisch wirken lässt. Der fundierte Geschichtsbezug bietet zudem einen echten Lerneffekt. Absolut lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man kommt nur durch, wenn man oben liegt

    Evas Freundin Rena verschwindet urplötzlich spurlos, woraufhin Eva sich auf die Suche nach ihr macht. Dabei stößt sie auf viele Ungereimtheiten, die sie zunächst ziemlich verwirren. Aber sie bleibt hartnäckig … Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte – so spannend und unterhaltsam verpackt! Ich hatte diese Ereignisse ehrlicherweise überhaupt nicht mehr auf dem Schirm. Umso mehr hat mich der Roman gefesselt, zumal mich die Vorstellung sehr bedrückt, dass in der damaligen DDR niemand so recht wusste, ob der andere tatsächlich der war, der er vorgab zu sein … Sie mögen Spannung, Unterhaltung und Zeitgeschichte? Dann: UNBEDINGT LESEN!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer war Reni?

    In Eva Kranenburgs Roman verschwindet Tillas Freundin Rena spurlos. Zu DDR-Zeiten war dies sicherlich nicht ungewöhnlich, da die Stasi für solche Aktionen bekannt war. Doch bei ihren Nachforschungen stößt Tilla auf Ungereimtheiten in Renas Erzählungen über ihr Leben. Das Haus, in dem sie mit ihrem Vater lebte, ist nur noch eine Ruine, und ihre Mutter behauptet, keine Tochter namens Rena zu haben. Wer war diese Person, mit der Tilla einen Sommer verbracht hat? Tillas beharrliche Spurensuche bildet die spannende Rahmenhandlung von Kranenburgs Roman. Historisch gut recherchiert, kulminiert die Geschichte im Aufstand des 17. Juni 1953. Die Ursachen und auslösenden Momente dieses Aufstands werden geschickt in die Erzählung eingebunden. Besonders gelungen ist Kranenburg die vielschichtige Auseinandersetzung mit der Frage: „Was weiß man eigentlich über die Menschen, mit denen man lebt?“ Obwohl der Roman in der DDR spielt, ist diese Frage universell und für jeden relevant.

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Bewertungen (10)

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