Ein Gasthof, eine Familie und die große Frage: Wie findet man innere Ruhe im Leben?In einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland führt vor 100 Jahren der junge Wirt Arnold einen Gasthof. Bunte Vögel und düstere Gestalten überqueren die Grenze, manche kommen auch nachts und querfeldein. Am Stammtisch sitzen die Witzbolde aus dem Dorf. Eines Tages naht eine Fremde hoch zu Ross durch den Schnee. Ihr Name ist Betty. Arnold heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Das Leben nimmt seinen Lauf, bis sich die älteste Tochter Clara 1933 in einen Schmuggler namens Hermann verliebt. Der bringt die Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama – und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht.Alex Capus ist ein Meister darin, aus historischen Stoffen, große Romane zu machen – und große Hörbücher.Ungekürzte Lesung mit Alex Capus7h 9min
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
28.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
gelungenes Buch
Alex Capus verbindet in seinem neuen Buch Realität und Fiktion. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Ein junger Mann, Hermann, betätigt sich 1933 als Schmuggler zwischen Deutschland und der Schweiz und wird daraufhin von SS-Soldaten verhaftet.
Ansonsten lernt man in diesem Roman Arnold und die Bewohner von Ramsen kennen. Arnold hält es nie langer bei einer Arbeitsstelle aus, bis er durch einen glücklichen Umstand zu Geld kommt, der ihn sesshaft werden lässt.
Der Autor schafft es die Personen mit wenigen Worten gut zu beschreiben und deren Lebensgeschichte auf wenigen Seiten zu skizzieren. Dadurch erscheint der erste Teil wie lose Kurzgeschichten. Später kann man jedoch feststellen wie sich alles zu einem großen ganzen fügt. Die Erzählung wird immer wieder durch kurze Dialoge und Originale Briefe von Hermann aufgelockert.
Mir gefällt die Schreibweise von Alex Capus sehr gut. Auch wenn über einzelne Strecken nicht viel passiert, schafft er es das Interesse aufrechtzuerhalten. Es war ein Genuss das Buch zu lesen.
LesenIstLeben
5/5
24.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein besonderes Buch
„Querfeldein“ von Alex Capus ist ein wunderbar witziger und auch berührender Roman mit Tiefgang und Humor eingebettet in eine kurze geschichtliche Episode.
Arnold bleibt nie länger als 100 Tage an einem Ort, zum Leben und zum Arbeiten. Müßiggang ist so gar nicht sein Ding. Das Leben braucht Bewegung und Ruhe zu gleich. Das ändert sich als Arnold im Casino richtig viel Geld gewinnt, sich niederlässt, eine Gaststube bauen lässt und Betty in sein Leben tritt. Alles verläuft nach Alex Capus – Manier in ruhigen Bahnen, bis sich Arnolds Tochter Clara in einen „Bären“ verliebt und diese im Grenzgebiet spurlos verschwindet. Das ganze Dorf ist in Aufruhr…
Alex Capus ist mal wieder ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der das Leben, die Menschen und Begegnungen auf besondere Art und Weise erzählt und dabei die geschichtlichen Hintergründe passend beleuchtet. Mit detaillierten Beobachtungen, tollem Humor und Lebensnähe bringt uns der Autor diese besondere Geschichte näher. Durch die witzigen, kurzweiligen sehr gelungenen Dialoge und auch ausschweifenden Beschreibungen fällt es leicht in die Geschichte einzusteigen. Beim Lesen entstehen eine Sogwirkung und der Wunsch, dieses Buch soll bitte nicht enden. Besonders das doch offene Ende ist der perfekte Abschluss für diesen Roman.
Das Buchcover mit der leuchtenden Farbgestaltung und der passenden Schrift ist sehr ansprechend und modern gestaltet. Ich mag die Cover von Alex Capus. Sie sind immer etwas Besonderes.
Der Roman „Querfeldein“ von Alex Capus ist ein echtes Highlight und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Fans von Alex Capus.
LesenIstLeben
5/5
24.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein besonderes Buch
„Querfeldein“ von Alex Capus ist ein wunderbar witziger und auch berührender Roman mit Tiefgang und Humor eingebettet in eine kurze geschichtliche Episode.
Arnold bleibt nie länger als 100 Tage an einem Ort, zum Leben und zum Arbeiten. Müßiggang ist so gar nicht sein Ding. Das Leben braucht Bewegung und Ruhe zu gleich. Das ändert sich als Arnold im Casino richtig viel Geld gewinnt, sich niederlässt, eine Gaststube bauen lässt und Betty in sein Leben tritt. Alles verläuft nach Alex Capus – Manier in ruhigen Bahnen, bis sich Arnolds Tochter Clara in einen „Bären“ verliebt und diese im Grenzgebiet spurlos verschwindet. Das ganze Dorf ist in Aufruhr…
Alex Capus ist mal wieder ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der das Leben, die Menschen und Begegnungen auf besondere Art und Weise erzählt und dabei die geschichtlichen Hintergründe passend beleuchtet. Mit detaillierten Beobachtungen, tollem Humor und Lebensnähe bringt uns der Autor diese besondere Geschichte näher. Durch die witzigen, kurzweiligen sehr gelungenen Dialoge und auch ausschweifenden Beschreibungen fällt es leicht in die Geschichte einzusteigen. Beim Lesen entstehen eine Sogwirkung und der Wunsch, dieses Buch soll bitte nicht enden. Besonders das doch offene Ende ist der perfekte Abschluss für diesen Roman.
Das Buchcover mit der leuchtenden Farbgestaltung und der passenden Schrift ist sehr ansprechend und modern gestaltet. Ich mag die Cover von Alex Capus. Sie sind immer etwas Besonderes.
Der Roman „Querfeldein“ von Alex Capus ist ein echtes Highlight und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Fans von Alex Capus.
SusanK
Thalia Book Circle Community
5/5
23.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Gasthaus, Schmuggel und lebendige Figuren
Nachdem Arnold lange durch die Gegend gezogen ist und niemals länger als 100 Tage an einem Arbeitsplatz verweilte, war ihm - eher unfreiweillig - das Glück im Casiono hold und Arnold wird sesshaft. Im kleinen Dorf Ramsen an der Schweizerischen-Deutschen Grenze eröffnet der fleißige Arnold ein Gasthaus, dem die Witzbolde des Ortes den Namen “zur Moskau” verpassen. Im Vertrauen darauf, dass sich alles finden wird, wartet er auf eine Frau - und heiratet die zufällig vorbeireitende Betty, mit der er acht Kinder bekommt. Die älteste Tochter, die schräge Clara, hat den unsteten Charakter ihrer Mutter geerbt und führt ein ebenso sprunghaftes Leben, bis sie sich in den Schmuggler Hermann verliebt. Doch dieser bringt die uniformierten Deutschen gegen sich auf und es kommt zum Drama ….
Als Setting hat der schweizer Schriftsteller Alex Camus die Gemeinde Ramsen im heutigen Kanton Schaffhausen gewählt, die direkt an der Grenze zu Deutschland, nahe Singen gelegen ist. Diese gibt es tatsächlich, genau wie den Weiler Moskau dort, und nicht nur das erweckt in jedem Augenblick den Eindruck, die von Alex Camus erzählte Geschichte hätte sich genau so zugetragen und sei wahr.
Als neutraler Beobachter erzählt Camus von den Ereignissen, die sich vor über 100 Jahren zugetragen haben; dabei kennt er jedoch höchsten die Gedanken und Gefühle von Arnold; insbesondere die Frauen Betty und Clara werden in ihrer unsteten Art von Geheimnissen umhällt. Trotzdem empfand ich die besondere Art, Menschen zu beschreiben, mit genauem Blick auf ihre hervorstechenden Eigenschaften oder besser gesagt Eigenarten, als überaus liebevoll und sie machte mich neugierig, immer mehr erfahren zu wollen und das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Selbst die Nebenfiguren wurden mit wenigen Worten so überaus treffend beschrieben, dass ich ein genaues Bild vor Augen hatte.
Begeistert hat mich auch wieder einmal der Sprachstil: Camus schreibt mit feiner Wortwahl, ohne dabei prätentiös zu wirken. Das Bildhafte und vor allem der feinsinnige Humor haben mich voll in ihren Bann gezogen und ich ertappte mich so manches Mal dabei, wie ich still vor mich hin lächelte.
Eine Besonderheit stellt in diesem Buch der Schluss dar: das Drama um Hermann und die daraus entstehenden diplomatischen Verwicklungen zwischen der Schweiz und Deutschland werden zwar aufgelöst, dennoch bleibt das Ende im Ungewissen Doch selbst das vermag ich nicht zu kritisieren.
Eigentlich erzählt Alex Camus auch in “Querfeldein” wieder eine kleine Geschichte, die sich an tausenden Orten zugetragen haben könnte oder sogar zugetragen hat, aber dies mit einer solchen Empathie und Liebe zu seinen Figuren, die auf den ersten Blick äußerst schräg wirken, aber die man dann doch auch aus der Realität zu kennen glaubt, genauesten Beobachtungen des Lebens im Allgemeinen und Besonderen und dazu in wunderschöner Sprache, dass ich wieder einmal in meiner Meinung bestötigt wurde, Camus zu meinem LIebelingsschriftstellern zu zählen!
Für mich nichts anderes als eine klare Leseempfehlung.
beavielleser
aus Bayreuth
5/5
19.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hat mir sehr gut gefallen
Arnold hat ein rastlos Leben geführt. Nie blieb er länger als 100 Tage an einem Ort oder bei einer Arbeitstelle. Dies ging zwölf Jahre so. Als er dann durch einen Glücksfall zu viel Geld kommt, kauft er günstig ein Grundstück und lässt darauf einen Gasthof erbauen. Dieser Gasthof liegt in der Schweiz an der Grenze zu Deutschland und wird zu seiner Herzensangelegenheit. Er hat klare Pläne für die Zukunft. Dazu gehörte es auch eine Frau zu finden und so wartete er geduldig bis die Richtige zu ihm kommen würde, denn selbst auf die Suche macht er sich nicht. Als es dann so weit ist, heiraten die beiden schnell und bekommen acht Kinder.
Das einzige Kind von dem man mehr erfährt, ist die schräge Clara. Sie hat ihren eigenen Kopf. Als sie sich dann in einen Schmuggler verliebt und es zum Konflikt mit den Nazis kommt, hält das ganze Dorf zusammen. Wie die Behörden dann einknicken, hat mich sehr schmunzeln lassen.
Ein ruhiger Roman, der durch seine schöne Sprache besticht. Die besonderen, etwas skurrilen Menschen beleben die Geschichte und machen sie zu etwas besonderem.
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5/5
28.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
“»Weißt du, man sieht andere Sterne, wenn man unter einem anderen Himmel liegt.«”
In einem kleinen schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland, liegt der “Gasthof zur Moskau”. Der Gastwirt, Arnold, hat ihn eigenhändig mitgebaut und schaut zu, wie seine Wirtschaft zum Treffpunkt der Dorfgemeinschaft wird. Fehlt ihm nur noch die richtige Frau! Als Betty eines Tages auf einem jungen Brabanter durch den Wald prescht, weiß er, das ist Die Eine! Eine Kinderschar folgt. Die älteste Tochter Clara macht von sich Reden, als sie sich in einen Schmuggler verliebt. Es kommt sogar zur Staatskrise! Alex Capus versteht es einfach einen guten Roman zu schreiben und ich habe jede Seite geliebt!
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5/5
26.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
An der deutsch-schweizerische Grenze werden ganz eigene Geschichten geschrieben!
Auf eine Geschichte von Alex Capus kann man immer wieder gespannt sein. Diesmal geht es um ein Dorf im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Deutschland und den Wirt Arnold, der Ende des 19. Jahrhunderts dort seinen Gasthof eröffnete. Das Leben an der Grenze wurde sowohl von den Schmugglern und deren Geschäften wie von vielen Passanten in die eine und die andere Richtung geprägt. Als eines Tages eine große, stattliche Frau auf seinem Hof vom Pferd steigt ist Arnolds Zukunft besiegelt. Betty wird seine Frau. Sie bekommen 8 Kinder. Als ihre Tochter Clara sich in einen Schmuggler verliebt, wird die Geschichte des kleinen Grenzdorfes ein Teil der Widerstandsgeschichte gegen den Nationalsozialismus.
Capus Roman lebt von seinen unverwüstlichen Figuren, der Lebendigkeit seines Erzählens und dem historisch authentischen Hintergrund. Ein herrliches Lesevergnügen!
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5/5
23.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
..immer wieder gerne
Der Autor kann es - historischen Geschichten mitreissend, empathisch erzählen. Was er in Querfeldein über Arnold, seine zugereiste Frau Betty, den reichen Kindersegen schreibt, ist so authentisch und warmherzig, dass man gerne mal im Gasthaus mit am Tisch sitzen möchte. Das Dorf und die Einheimischen bilden einen Mikrokosmos, der vielen Stürmen trotzt.
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5/5
21.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Keine Liebesgeschichte?
Arnold übernimmt einen Gasthof in der Schweiz nahe der deutschen Grenze. Er hat Pläne: Geld verdienen, heiraten, Kinder. Eines Tages taucht Betty auf einem imposanten Kaltblut auf, sie ist stark und stur, unabhängig, sie ist Arlnolds Lebensmensch.
Sie bekommen acht Kinder, die alle ihren Weg machen, bis auf die wilde Clara, die sich um keinerlei Konventionen schert, sich nimmt, was sie will.
Es sind die 1930er Jahre, als sich Clara in den Kleinkriminellen und Schmuggler Hermann aus Böhmen verliebt. Und sie könnten wunderbar zusammenleben, im Gasthof, wo jeder sie einfach sein lässt. Aber Hermann, ein Bär von einem Mann, hält sich nicht nur für unbesiegbar, sondern betreibt weiter seine Schmuggeltouren mit einer Mischung aus Naivität und sportlichem Ehrgeiz. Das ist 1933, nahe der deutschen Grenze, ein gefährliches Spiel...
Alex Capus hat ein wunderbares kleines Buch über die Liebe und das Leben geschrieben. Darüber, dass man auch gegen die Vernunft handeln kann.
Lakonisch und schnörkellos erzählt, “Querfeldein” hat mich wirklich tief gerührt!
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5/5
18.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Einfach wundervoll
"Querfeldein", der neue Roman des Schweizer Autoren Alex Capus ist im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, angesiedelt. Wieder hat der wandelbare Autor völlig anderen Stoff bevorzugt, der hervorragend unterhält, wunderbar zu lesen ist. Arnold gewinnt beim Roulette, eine Gefährtin fehlt ihm noch. Diese erscheint alsbald auf dem Rücken eines Pferdes. Zwei Freigeister finden zusammen, gründen eine große Familie. Dicht erzählt, lebhafte Beschreibungen, Buntes und Skurriles zum köstlichen Amüsieren, geschickt eingebunden in den historischen Kontext.
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