Produktbild: Ferne Heimat Altmontal

Ferne Heimat Altmontal Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus

71

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

7850 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406849480

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PDF

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

7850 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406849480

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  • Jule89

    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reise zu den Wurzeln der Großmutter trifft auf aktuelle Politik

    In “Ferne Heimat Altmontal” erzählt Michael Riepl uns nicht nur die Geschichte seiner Großmutter Hedwig Krämer, viel mehr nimmt er uns mit auf Spurensuche und doch ist dieses Buch auch hochaktuell. Immer wieder berichtet er von seinem eigenen Leben bzw. seinen Einsätzen im Kriegsgebiet. Bemerkenswert ist es zu lesen was Hedwig alles durch und mit gemacht hat und trotzdem nie ihren Mut verloren hat. Abgesehen davon das dieses Buch wirklich informativ ist, im Bezug auf das Thema Schwarzmeerdeutsche, ist es auch erschreckend wenn man sich darüber bewusst wird das Großmutter Krämers ehemalige Heimat inzwischen wieder ein Kriegsgebiet ist. Auch das die deutschen erst angeworben wurden als Arbeiter um dann doch wieder vertrieben zu werden ist kaum zu glauben. Am Ende bleibt zu sagen das der Autor mit diesem Buch nicht nur etwas wichtiges geschrieben hat, viel mehr hat er seiner Großmutter ein mehr als würdiges Denkmal gesetzt. Ein wirklich empfehlenswertes Buch, welches sich trotz des schweren Themas sehr gut lesen lässt.

  • Frechdachs

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als nur Großmutters Erinnerungen - Das Schicksal der Schwarzmeerdeutschen

    Michael Riepl präsentiert mit seinem Roman "Ferne Heimat Altmontal" einen für mich bis dato noch eher unbeleuchteten Teil deutscher Auswanderungsgeschichten. Er geht in seinem Werk den Spuren seiner Großmutter nach, die 1919 in Altmontal in der heutigen Ukraine als Kind von Schwarzmeerdeutschen geboren wurde. Ausgangspunkt sind dabei die persönlichen Lebenserinnerungen der Großmutter von Riepl, die er wiederkehrend ins Buch mit einfließen lässt. Die Geschichte, die Riepl hier (nach)erzählt, gibt tiefe Einblicke in das damalige Leben seiner ausgewanderten Vorfahren weit fern der Heimat. Was sich zunächst sehr idyllisch mit entprechenden Privilegien und Wohlstand anlässt schlägt dann fast urplötzlich um, in immer stärker werdende Repressionen, Hungersnöten, Kriege, Verfolgungen und Deportationen. Eine sehr bewegende Geschichte einer jungen Frau die viele Höhen und Tiefen durchleben durfte. Riepl verbindet dabei die "konservierten" Erinnerungen seiner verstorbenen Großmutter aus der Vergangenheit mit seinen eigenen aktiven Eindrücken aus der Ukraine und dem Kaukasus. Das Buch ist sicherlich vordergründig der Großmutter von Michael Riepl gewidmet, allerdings erfahren hier Interessierte auch viel über das Schicksal der Schwarzmeerdeutschen.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine Geschichte mit vielen Überschneidungen zum aktuellen Weltgeschehen

    Diese Buch hat mich sowas von gefesselt! Alles beginnt mit den Memoiren einer Großmutter, doch durch die Rückblicke und den regelmäßigen Wechseln in die aktuelle Zeit bekommt man immer wieder die Realität zu spüren. Durch diesen regelmäßigen Perspektivenwechsel gelingt es dem Autor sehr gut eine Verbindung zwischen Vergangenem und dem aktuellen Weltgeschehen herzustellen. Man tauch so richtig in die Rolle der Großmutter ein und fühlt sich so richtig in deren Leben hinein. Noch dazu helfen diese Zeitsprünge ins Jetzt zu sehen, wie hautnah diese vergangenen Kriege heute immer noch sind. Ich finde es sehr beeindruckend, welche Arbeit Manuel aktuell leistet und dass wir einen Einblick über diverse Hilfsorganisationen bekommen. Wir haben alle mit seiner Großmutter mitgefiebert. Spannend war zu sehen, wie viel Mitgefühl trotz der einfach nur furchtbaren Umstände vorhanden war. Ich danke Manuel für seine wundervolle Arbeit, diese Geschichte seiner Großmutter mit uns zu teilen und so vieles aus der Vergangenheit niederzuschreiben. Diese Zeiten dürfen nicht in Vergessenheit geraten - nein sie müssen immer wieder betont und gezeigt werden, damit wir wieder sehen in welch einem privilegierten Land wir leben. Diese Geschichte gehört gelesen, diese Geschichte gehört erzählt, diese Geschichte gehört bewahrt. Danke lieber Manuel für dein Werk!

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mut und Neugier

    "Ferne Heimat Altmontal - Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus" ist ein sehr authentisches Buch. Zurückblickend auf die geschichtlichen Fakten dieser Gegend bis hin zum aktuellen Ukrainekrieg ist man beim Lesen mittendrin. Geschickt wird das Leben der Großmutter von Autor Michael Riepl mit der Geschichte verwoben. Alles ist anschaulich beschrieben, die Protagonisten sowie die Lebensumstände früher und heute. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen, da ich vor 7 Jahren die Gegend als Touristin bereiste, damals aber noch nicht mit geschichtlichem Hintergrund. Jetzt konnte ich die Reise aus anderem Blickwinkel betrachten und habe viel Neues gelernt. Natürlich berührt das unsägliche Leid von Hedwig Krämer besonders, macht aber auch Mut, Neues zu wagen. Das Cover gefällt mir sehr , es passt perfekt mit seiner Weite zum Inhalt.

  • Ann-liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissenswert

    Ich hatte zunächst ehrlich gesagt einen Roman basierend auf realen Ereignissen erwartet. Ich würde es aber eher als sehr gut recherchiertes Sachbuch verknüpft mit den sehr persönlichen Lebenserfahrungen des Autors und seiner Großmutter beschreiben. Und diese Kombination ist es, die das Buch für mich zu einem Highlight gemacht hat. Ferne Heimat Altmontal liest sich flüssig wie ein Roman. Schon das Leben des Autors klingt aufregend und ich ziehe meinen Hut vor dem Mut und dem uneigennützigen Engagement, das er auf seinen Hilfseinsätzen zeigt. Hinzu kommt die Geschichte der Deutschen in der Ukraine und dem Kaukasus zur Zeit des zweiten Weltkriegs. Sehr bewegend nimmt man Teil am Leben einer wissbegierigen jungen Frau, die es mit mutigen Entscheidungen und auch etwas Glück meistert eine gefährliche Zeit zu überleben und dabei doch Verluste, Ungerechtigkeiten, Willkür und Schmerz ertragen musste. Die Fotografien aus dem Archiv des Autors bereichern das Buch sehr und lassen die Personen noch deutlicher vor dem inneren Auge erscheinen. Diese Lebensgeschichten sind eingebettet in die Geschichte einer von Krieg und Leid geplagten Region. Super reichhaltig und gut recherchiert skizziert der Autor die gesellschaftliche und politische Lage damals und heute. Ich für meinen Teil konnte hier ganz viel Wissen mitnehmen. Aus meiner Sicht handelt es sich um ein sehr wichtiges Buch, dass auf der einen Seite dabei hilft nicht zu vergessen, aber auch dafür sensibilisiert, was den Menschen noch heute jeden Tag widerfährt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und bin sehr froh, dass ich es lesen durfte.

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