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Produktbild: Ferne Heimat Altmontal

Ferne Heimat Altmontal Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus

78

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

19484

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1217 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406849473

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

19484

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1217 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406849473

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  • Antje Wree

    aus Heidesee

    5/5

    27.09.2026

    eBook (ePUB)

    Wertvolle Geschichte

    Ich habe eine etwas andere Geschichtsbetrachtung und -wertung als Michael Riepl, bin aber weit davon entfernt, seine oder meine als die einzig wahre zu betrachten. Ich hatte das große Glück, das Buch lesen und hören zu dürfen. Oliver Wronka und Brigitte Carlsen haben ihre Aufgabe mit Bravour erledigt. Die Lebenserinnerungen der Großmutter des Autors wurden von Frau Carlson gesprochen, die Reiseschilderungen von Herrn Wronka. Allein dadurch war das Hörbuch sehr abwechslungsreich gestaltet. Für mich war das ein sehr gelungenes Lese- und Hörerlebnis. Ich liebe sowieso Erinnerungen der älteren Generation und da sehr viele jüngere Menschen, mich eingeschlossen, es versäumt haben, unsere Vorfahren zu deren Lebensumständen zu befragen und zu den daraus resultierenden Erkenntnissen und auch Weisheiten, stirbt so vieles aus. Das ist schade und deshalb ist das Buch von Michael Riepl etwas Besonderes und Wertvolles. Mir hat die Großmutter gut gefallen. Der Autor sagt selbst, sie war keine Heldin. Aber sie war sehr häufig sehr mutig, wenn es um ihr eigenes Vorankommen ging. Dabei hatte sie aber auch stets ihre Familie mit im Blick, hat sicher aber von dieser auch nicht stoppen lassen. Mir hat das gut gefallen, Menschen sind so und Helden haben sehr oft ein sehr kurzes Leben. Michael Riepl hat mit dem Buch seiner Großmutter und allen Russlanddeutschen ein würdiges Denkmal gesetzt. Wer Geschichte gern als Geschichte liest, ist hier goldrichtig.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    12.07.2026

    eBook (ePUB)

    Dieses Buch regt zum Nachdenken an

    Ferne Heimat Altmontal basiert auf der Lebensgeschichte der Großmutter des Autors und seiner eigenen Reise in die Ukraine in der Zeit des heutigen Krieges. Seine Großmutter wurde im Altmontal geboren, als Tochter von deutschen Einwanderern. Der Ort liegt in der heutigen Ukraine. Anhand ihrer Geschichte wird die Geschichte eines Landes erzählt in dem man eigentlich nie wirklich frei leben konnte. Immer wieder müssen die Menschen unter anderen Besatzern leiden. Sie leben in der Kornkammer Europas und doch oder gerade deswegen verhungern sie in Massen zur Zeiten der Sowjetunion. Der Autor schafft es die Geschichte eines Landes bishin zu den heutigen Konflikten wieder zu geben. Er erzählt von den Menschen die dort leben, von den Schwierigkeiten die sie haben und gleichzeitig vom Leben seiner Großmutter die früh lernen musste was es heißt zu hungern. Ein wirklich gut geschriebenes und sehr interessantes Buch über ein Lsnd über das immer noch viel zu wenig geschrieben wird. Ja sicher wir alle wissen von dem Krieg der dort heute herrscht, aber die Geschichte dieses Lsndes ist viel mehr und von so viel Leid bestimmt das es einfach erzählt werden muss. Dieses Buch hat mich lange nachdenklich zurück gelassen.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    10.07.2026

    eBook (ePUB)

    Das Buch hat mich berührt

    Nach dem Tod seiner Großmutter bekommt ihr Enkel Michael Riepel von seiner Mutter Großmutters Tagebuch und weitere „Schätze“. Ist es Zufall, dass er zugleich im Aufbruch begriffen ist? Er möchte wieder einmal in die Ukraine um dort mit weiteren Mitarbeitern einer Hilfsorganisation Menschen helfen. So viele sind von Krieg und Entbehrung mut- und hoffnungslos. Vor seiner Abfahrt schaut er kurz in das Tagebuch und sieht, wo seine Oma aufwuchs und einige Jahre lebte. Sein Vorsatz ist, dass er diese Orte besucht. Dass dieser Wunsch nicht so leicht erfüllt werden kann, ist ihm klar. Es herrscht Krieg. Als Katharina die Große viele Deutsche nach Russland einlud, gab es einen wahren Sturm auf die Gegend am Schwarzen Meer. Die Menschen machten das Brachland urbar und bauten sich etwas Bleibendes auf. Sie waren beliebt und das nicht nur, weil sie als Bauern und Architekten nahezu unübertroffen waren. Das schöne Leben währte nicht lange. Mit dem Beginn des Krieges kippte die Stimmung bei den Einheimischen. Die Deutschen wurden verjagt, ja, sie mussten sogar hungern und etliche wurden aus fadenscheinigen Gründen verhaftet und nach Sibirien deportiert. Über alles, was damals geschah, schreibt Riepel anhand der Tagebücher seiner Großmutter. Regelmäßig wechselt er auch in die Gegenwart und berichtet über seine Erlebnisse in der Ukraine. Manches liest sich wie ein Roman, ist aber leider bittere Wahrheit. Quasi ein Tatsachenbericht. "Ferne Heimat Altmontal" ist ein Buch, das berührt. Mich brachte es dazu, dass ich mich mehr für die Historie der Ukraine und der heutigen Situation interessiere. Und wer glaubt, dass es nüchtern oder gar langweilig ist, nein. Auch der trockene Humor kommt immer wieder durch und lockert das ernste Thema ein wenig auf.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    09.07.2026

    eBook (ePUB)

    Bewegende Spuren einer verlorenen Heimat

    Von dieser Geschichte bleibt vor allem die Hauptfigur im Gedächtnis. Hedwig Krämer erlebt Dinge, die heute kaum noch vorstellbar sind. Hunger, Krieg, Abschiede und die ständige Unsicherheit prägen ihr Leben schon in jungen Jahren. Trotzdem verliert sie ihren Mut nicht. Die Grundlage des Buches sind die Erinnerungen der Großmutter des Autors. Gerade das macht vieles so eindringlich. Beim Lesen entsteht oft das Gefühl, nicht eine aufbereitete historische Darstellung vor sich zu haben, sondern die Erzählung eines Menschen, der all das selbst erlebt hat. Besonders interessant ist die Verbindung zwischen den Aufzeichnungen aus der Vergangenheit und den Erfahrungen des Autors in der heutigen Ukraine. Dadurch wird deutlich, wie nah manche Themen auch heute noch sind. Gleichzeitig rückt immer wieder die Frage nach einer Heimat in den Mittelpunkt. Was bleibt von einem Ort, wenn Menschen ihn verlassen müssen? Das Buch gibt darauf keine einfachen Antworten. Bei mir sind die Schilderungen des Alltags hängen geblieben. Es sind nicht nur die großen Ereignisse, sondern auch die kleinen Beobachtungen, die ein Bild dieser Zeit entstehen lassen. Viele Szenen wirken deshalb glaubwürdig und greifbar. Die Geschichte einer jungen Frau, die trotz aller Schwierigkeiten ihren Weg gehen möchte und sogar den Wunsch verfolgt, Ärztin zu werden, verleiht dem Buch zusätzliche Stärke. Gerade in den schweren Abschnitten zeigt sich, wie viel Durchhaltevermögen in ihr steckt. Nicht jede Passage hat das gleiche Tempo. Gelegentlich ziehen sich einzelne Abschnitte etwas länger, vor allem wenn zwischen verschiedenen Zeiten gewechselt wird. Insgesamt hat das den Lesegenuss aber nur wenig beeinträchtigt. Am Ende bleibt vor allem Respekt vor dem Leben dieser Frau und vor dem Weg, den sie gehen musste. Das Buch verbindet persönliche Erinnerungen mit Zeitgeschichte und macht beides auf verständliche Weise zugänglich. Sehr lesenswert, 4 Sterne.

  • Smberge

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewegende Lebensgeschichte

    Inhalt:  Hedwig wird 1919 in Altmontal geboren, einem Dorf in der heutigen Ukraine, in dem hauptsächlich Deutsche lebten. Schon früh wird ihr Leben von der großen Hungersnot in der damaligen Sowietrepublik überschattet. Zu Beginn des zweiten Weltkriegs wird die deutsche Minderheit unterdrückt und zum Teil nach Sibirien verschleppt. Hedwig flieht zu Verwandten im Kaukasus, erlernt den Beruf einer Hilfsärztin und flieht schließlich im Zweiten Weltkrieg nach Bayern.  Im Alter beginnt sie ihre Geschichte aufzuschreiben und dies Aufzeichnung findet ihre Enkel, als dieser sich grade auf eine Reise in die Ukraine vorbereitet, um dort für eine Hilfsorganisation zu Arbeit. So verbindet er seinen Aufenthalt mit der Suche nach den Lebensstationen seiner Großmutter.  Meine Meinung:  Mich hat dieses Buch sehr berührt. Im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg hört man häufiger von der großen Hungersnot und für mich war es sehr interessant, eine Beschreibung eines Menschen zu lesen, der diese Zeit selber erlebt hat. Auch das weitere Leben von Hedwig und ihrer Familie wir massiv von den Ungerechtigkeiten in der Sowietrepublik überschattet.  Sehr eindrücklich beschreibt der Autor das Leben seiner Großmutter, was besonders eindrücklich wird, das der die Orte auch in der heutigen Zeit selber aufsucht. Leider wird das Leben in der Ukraine schon wieder aus Moskau gefährdet und es zeigen sich doch leider so einige Parallelen zu den Ereignissen in der Vergangenheit.  Ich habe es sehr bewundert, wie Hedwig die Ereignisse akzeptiert und nicht daran verzweifelt, was ja durchaus eine mögliche Reaktion wäre. Sie versucht den Menschen mit ihrer Arbei als Hilfsärztin so gut es ihr möglich ist zu helfen und zieht auch für sich selber eine gewisse Befriedigung daraus. Das Buch ist äußerst empfehlenswert für alle Leser, die gerne eine spannende Lebensgeschichte lesen und dabei auch einen Bezug zu aktuellen Ereignissen suchen. 

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heute wie damals

    Michael Riepl verknüpft hier gekonnt die Geschichte seiner Großmutter Hedwig Krämer mit seiner eigenen. Seine Oma, Schwarzmeerdeutsche, mit starkem Charakter und Willen, 1919 in der aktuellen Ukraine in Altmontal, ein kleines Dorf, geboren, muss Krieg und Vertreibung überstehen und schafft es dennoch Ärztin zu werden. Riepl, Menschenrechtler, begibt sich in humanitärer Mission aber auch auf der Suche nach seinen Wurzeln in die Ukraine und verknüpft sehr gekonnt beide Geschichten. Leider wird nichts aus der Vergangenheit gelernt! Es gibt wieder Krieg und die Schrecken der Vergangenheit wiederholen sich leider. Wieder wird die Zivilbevölkerung vertrieben und von Diktatur und blinde Politik drangsaliert. Besser kann man die eigene Geschichte mit der der Großmutter nicht verbinden und daraus ein so spannendes Sachbuch schreiben, dass sich wie ein Roman liest. Sehr lesenswert!!!
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Schäfer-Stradowsky

    Sarah Schäfer-Stradowsky

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheit und Gegenwart

    Hedwig Krämer: keine Heldin, viel mehr ein ganz normaler Mensch im 20. Jh. Für Enkel M. Riepl jedoch seine persönliche Heldin. Als er nach ihrem Tod ihre schriftlichen Erinnerungen findet, versucht er, die Persönlichkeit und das Leben seiner Großmutter zu rekonstruieren und zu verstehen. Eindrücklich und bewegend und mit Bezug zu heute.
  • Zum Bewerterprofil von A. Gerbaulet

    A. Gerbaulet

    Thalia Frankfurt

    Buchhändler*in

    5/5

    20.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ukraine und Russland - schon immer ein schwieriges Nachbarschaftsverhältnis

    Nachdem ich letztes Jahr mit großer Begeisterung Hennings Sussebachs Buch „Anna oder: was von einem Leben bleibt“ gelesen habe, ist meine Neugier auf den diesjährigen Titel des C.H.Beck Verlages, in dem sich ein Autor mit seinen Wurzeln beschäftigt, nicht enttäuscht worden. Während Sussebach das scheinbar gewöhnliche Leben seiner außergewöhnlichen Urgroßmutter im Wechselspiel in den Kontext der allgemeinen Geschichte des Jahrhundertwechsels stellt, lässt Riepl seine Großmutter nach der Recherche ihrer ihm hinterlassenen Tagebücher zu Wort kommen - wie sie an Orten der heutigen Ukraine und Aserbaidschans zu der Zeit Stalins aufgewachsen ist und trotz schwierigster Verhältnisse nie ihren Traum, Ärztin zu werden, aus den Augen verlor. Ein weiterer Handlungsstrang dieses erzählenden Sachbuches sind die eigenen Erfahrungen des Autors, der sich nach dem bestandenen Studium als Völkerrechtler für eine Hilfsorganisation engagiert und aufgrund des Ukrainekrieges vergeblich versucht, die frühere Heimat seiner Großmutter zu bereisen. Nach dem Lesen dieses berührenden Titels kann ich nachvollziehen, warum die Ukrainer aufgrund ihrer Erfahrungen nie bereit sein werden, sich einem russischen Sieg zu unterwerfen. Bei aller berechtigten Diskussion über Krieg, Aufrüstung und der Sehnsucht nach Frieden dürfen die Augen nicht vor dem Leid eines unfreien Lebens verschlossen werden.

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