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In einem Zug Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

7721

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005058071

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

7721

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.05.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005058071

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Klaus Effing

    aus Köln

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kammerspiel

    Daniel Glattauer gelingt mit „In einem Zug“ etwas, das zunächst unspektakulär wirkt und gerade deshalb überzeugt: Er erzählt eine Geschichte, wie sie vermutlich viele von uns schon einmal – zumindest in Ansätzen – selbst erlebt haben. Der 2025 erschienene Roman umfasst in der Taschenbuchausgabe gut 200 Seiten. Im Mittelpunkt steht Eduard, ein erfolgreicher Autor von Liebesromanen, dessen größte Erfolge bereits einige Jahre zurückliegen. Er ist klug, selbstironisch und nicht frei von Zweifeln – an seinem Schreiben, am Älterwerden und vielleicht auch an seinen Vorstellungen von Liebe. Auf einer Zugfahrt nach München begegnet er Catrin. Aus einer zufälligen Unterhaltung entwickelt sich ein intensiver Austausch über das Leben, die Liebe und das Schreiben. Über weite Strecken liest sich der Roman wie ein Kammerspiel. Fast ausschließlich tragen zwei Personen die Handlung, nur kurz unterbrochen durch einen weiteren Fahrgast, der die wachsende Vertrautheit der beiden stört. Glattauer zeigt dabei einmal mehr, wie viel Spannung allein durch gute Dialoge entstehen kann. Besonders beschäftigt hat mich jedoch ein anderer Gedanke. Wie oft passiert es, dass wir einem völlig fremden Menschen Dinge erzählen, die wir unseren engsten Vertrauten nie anvertrauen würden? Vielleicht gerade deshalb, weil wir keine gemeinsame Vergangenheit haben und keine gemeinsame Zukunft erwarten. Die Anonymität einer Begegnung schafft eine Offenheit, die im Alltag oft verloren geht. Genau dieses Phänomen macht Glattauer zum Kern seines Romans. Dass dabei auch etwas Alkohol die Distanz abbaut, wirkt ebenso glaubwürdig wie die zunehmende Nähe zwischen Eduard und Catrin. Als beide schließlich gemeinsam in München aussteigen, öffnet Glattauer auf den letzten Seiten das Bild noch einmal auf überraschende Weise, ohne dass ich diese Wendung vorwegnehmen möchte. Nicht alle Leser:innen werden sich auf dieses dialogreiche Kammerspiel gleichermaßen einlassen können. Wer vor allem Handlung erwartet, wird manche Passagen vielleicht als zu ruhig empfinden. Für mich liegt die Stärke des Romans jedoch gerade in den Gesprächen und der Erkenntnis, dass Begegnungen manchmal in wenigen Stunden eine größere Nähe entstehen lassen als Beziehungen, die seit Jahren bestehen. „In einem Zug“ ist für mich ein leiser, kluger Roman über Zufall, Vertrauen und die Offenheit zwischen zwei Fremden. Wer Freude an dialogstarken Büchern hat und sich gern auf Figuren und ihre Gedanken einlässt, dem kann ich diesen Roman sehr empfehlen.

  • Bewertung

    aus Duisburg

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Pflichtfahrt nach München

    Heute angefangen und heute beendet. Wow! Du bist ein älterer Mann, sitzst in einem Zug und fährst aus einem bestimmten Grund nach München. Schöne Stadt halt. Schräg gegenüber vor dir setzt sich eine Frau an. Sehr lieb von ihr, somit könnt ihr beide eure Beine ausstrecken. Du ahnst jedoch noch nicht, dass sie gleich ein interessantes Gespräch mit dir führen wird. Ein Gespräch der dich zum Nachdenken bringen wird. Diese Frau heißt Kathrin, oder Catrin, oder Katrin? Und wie war ihr Nachname? Mayer? Meier? Oder Mayr? Nein, ich habe nicht vergessen, wie diese Frau heißt, sondern gebe dir einen kleinen Vorgeschmack, wie Daniel Glatthauer das Buch geschrieben hat. Eine so originelle, ausführliche und gleichzeitig lustige Schreibweise habe ich bis jetzt noch nie erlebt. Ich wollte und konnte nicht aufhören, das Hörbuch zu hören. Ich habe jede Minute und Sekunde genossen. Ich konnte mich damit sehr einfach in die Lage des Protagonisten, Eduard Brünhofer hineinversetzen und habe genauso wie er, über die Fragen und Aussagen von Catrin Meyr reagiert. Sie ist nämlich Therapeutin und das war kein einfaches und kurzes Gespräch. Mein Gott, und wie oft ich lachen musste, weil die Anekdoten Eduards sehr passend und durchdacht waren und mich immer zum Lachen gebracht haben. Oft haben mich seine Gedanken auch zum Grübeln gebracht. Alleine das Thema „Liebesromane und warum Autoren darüber schreiben“ fand ich großartig. Der Sprecher, Christian Berkel, hat das Buch phänomenal gut vorgelesen. Er hat gut das Tempo und sein Ton angepasst, so dass die Gefühle der Charaktere besser spürbar waren. Ich habe das Ende nicht kommen sehen, deswegen ein Applaus an diese gelungene Arbeit. Das Buch „In einem Zug“ hat mich positiv überrascht und wird tatsächlich zu den Highlights 2026 zählen. Wenn es möglich wäre, hätte ich dem Buch mehr als nur 5 ⭐️ gegeben (bewertet auf READO). Ich empfehle dieses Buch allen. Es ist nicht lang, liest sich schnell und ist spannender als es zu erwarten scheint. P.S. Wegen diesem Buch habe ich aus Versehen das Buch „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber gelesen Ich habe hintereinander die Beschreibungen beider Bücher gelesen und „In einem Zug“ fand ich sehr interessant und wollte es zuerst hören. Ich habe aber das falsche Hörbuch begonnen und nach ca. 2 Stunden fragte ich mich endlich: „Warum zum Teufel steigen die Protagonisten nicht in den Zug nach München?“

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich ein Lesevergnügen

    Eduard, Autor von Liebesromanen, aber schon lange kein neues Buch veröffentlicht, teilt sich im Zug das Abteil mit einer jungen Dame, Catrin. Diese versucht Eduard in ein Gespräch zu verwickeln. Eduard, alte Schule, ist zu höflich, um die Fragen unbeantwortet zu lassen. Diese gehen recht schnell in eine persönliche Richtung. Catrin möchte wissen, was er von der Liebe hält (sie weiß, dass er Liebesromane schreibt). Eduard hält sich (trotz oder wegen des Alkohols) tapfer und verteidigt selbstbewusst seine Sicht zu dem Thema “Liebe”. Ich mag den Hauptdarsteller in dem Roman sehr. Ich finde er hat sich gut gegen den Beschuss von Catrin zur Wehr gesetzt. Sie finde ich sehr unsympathisch. Teilweise übergriffig und überheblich. Auch wenn in dem Buch tatsächlich nicht viel passiert, hat es mir wahnsinnig viel Spaß bereitet es zu lesen. Dank Eduard!

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bahnfahrer fühlen die Situation

    Was ein unterhaltsamer Roman! Wer regelmäßig mit dem Zug fährt, kann sich in die ausweglose Situation des Protagonisten reinfühlen… Geschrieben ist es mit viel Humor. Ich habe oft laut gelacht, obwohl ich in der Bahn saß! Das Ende überrascht umso mehr.

  • Bewertung

    aus Marsberg

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Zug durchgelesen

    In einem Zug ist ein unterhaltsamer, lustiger, aber auch berührender und tiefsinniger Roman. Es geht um eine Zufallsbegegnung im Zug. Ein Mann, eine Frau, beide mittelalt, auf dem Weg zu einem fernen Ziel. Zwei Fremde. Die Frau fängt eine Unterhaltung an. Er – ein bekannter Liebesromanautor – hat keine Lust auf dieses Gespräch. Er anitizipiert ihre Antworten und wird doch einige Male überrascht. Das ist echt witzig und unterhaltsam geschrieben. Und so lebensecht. Die beiden lernen sich kennen. Sie werden vertrauter. Eine Freundschaft beginnt? Mehrmals treten überraschende Wendungen ein. Hin und wieder glaubt man als Leser, beide zu durchschauen. Dann tut man es doch nicht. Oft musste ich schmunzeln, hin und wieder lachen. Dann denkt man, man weiß was kommt und dann ist alles doch ganz anders. Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen. Anspruchsvolle und gute Unterhaltung der besten Art!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (298)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Svenja Brückner

    Svenja Brückner

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    In vollen Zügen genossen ;)

    Vier Stunden Zugfahrt, vier Stunden gegenübersitzen, vier Stunden Gespräch. Welch bessere Kombination kann es da geben als eine Therapeutin, die von der Liebe nichts hält, aber alles über sie wissen will und einem Liebesromanautor, der nicht über diese reden möchte. Der vor Witz und Ironie triefende Schreibstil, der mich stark an Marc-Uwe Kling erinnert hat, hat mich mehrfach laut lachen lassen. Ein Gespräch zweier Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und zum Nachdenken über die Liebe und das Leben anregen. Mir hat dieser Roman auf mehreren Ebenen sehr zugesagt und ist definitiv die perfekte leichte Lektüre für einen lauen Sommerabend. Gefühlvoll und lustig -man muss die Geschichte und ihre Protagonisten einfach ins Herz schließen.
  • Zum Bewerterprofil von Steffi Thiele

    Steffi Thiele

    Thalia Bad Arolsen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.07.2026

    eBook (ePUB)

    Grandios

    Daniel Glattauer ist für mich der Meister der Dialoge. Wer „Gut gegen Nordwind“ geliebt hat, wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Das Gespräch zwischen einem Schriftsteller und einer Therapeutin während einer Zugfahrt ist so unterhaltsam, witzig aber auch überaus gefühlvoll. Dieses Buch macht einfach Freude. Über das Ende kann man geteilter Meinung sein.
  • Zum Bewerterprofil von J. Fekete

    J. Fekete

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Zug gelesen!

    Zugegeben: Es wird nicht mein liebster Glattauer, aaaaaber ich mag die Geschichte unheimlich gern! Vorallem weil ich die Figuren der Geschichte wirklich sehr ins Herz geschlossen habe. Ich habe herzlich gelacht, und jede Seite geliebt!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Zug gelesen...

    Ein älterer Schriftsteller in einem Zug auf dem Weg von Wien nach München sitzt im Abteil mit einer Frau mittleren Alters. Eigentlich will er seine Ruhe haben, aber dann entspinnt sich während der kompletten Zugfahrt ein lebhaftes, anregendes, persönliches und überraschendes Gespräch über die Liebe. Denn davon müsste unser Autor ja einiges verstehen, schließlich hat er vor allem Liebesromane geschrieben. Eine wunderbar tiefgründige, kluge, amüsante, kurzweilige und raffinierte Plauderei über die Liebe und das Leben und all das, was dazwischenliegt...mit einem wirklich sehr überraschenden Ende. Auf jeden Fall eine großartige Lektüre für eine Zugfahrt!
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liest man in einem Zug

    Der neue Glattauer "In einem Zug" war mein erstes Buch des Autores und man konnte es auch wirklich - fast - in einem Zug weglesen. Bzw. hören, denn ich hatte das Hörbuch und muss sagen, dass das dem Buch im Rückblick nochmal eine ganze andere Note gibt. Wer das Ende kennt, weiß warum ;) Ich weiß nicht, wie gut mir das Buch als Print zum selberlesen gefallen hätte, denn der Stil des Autors ist schon ein bisschen speziell. Es gibt einige Wiederholungen und Schachtelsätze. Beim Anhören stört das aber gar nicht, es fühlt sich im Gegenteil an, als würde man an dem Gespräch der beiden Zugreisenden ebenfalls teilnehmen. Die Idee, ein Buch komplett während einer Zugfahrt spielen zu lassen, gefiel mir wirklich gut und auch die teils philosophischen Gedanken im Gespräch haben meinen Geschmack getroffen. Was ich besonders interessant finde, weil ich mich als jüngere Frau öfter auf der Seite von Eduard Brünhofer wiedergefunden habe! Das Ende ist nicht großartig überraschend, das konnte man schon kommen sehen, aber ich empfinde es als sehr realitätsnah und dadurch gelungen. Dieser Roman wird sicherlich nicht der letzte des Autors bleiben, den ich lese!

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Bewertungen (60)

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