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Produktbild: Die Träume, die wir hatten
Gebraucht

Die Träume, die wir hatten Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

72

17,00 €

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Aktuell nicht bestellbar

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,9 cm

Gewicht

468 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710006132367

Beschreibung

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,9 cm

Gewicht

468 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710006132367

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    aus Sulzbach

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Ebenen

    In dem Buch " Die Träume, die wir hatten" beschäftigt sich Christiane Hoffmann mit zwei miteinander verküpften Themen. Ihre Freundin hat Selbstmord begangen und sie kämpft mit Schuldgefühlen und Trauerarbeit. Für die Bewältigung ihrer Trauer blickt sie auf ihren gemeinsamen Lebensweg zurück, der über Jahre in und auf Russland fokossiert war. Sie versucht die Frage zu beantworten, wie es zum Ukrainekrieg kommen konnte, nach dem der kalte Krieg überwunden schien. Ihr Blick auf vierzig Jahre, in denen Glasnost ,Meinungsfreiheit,wirtschaftlicher Niedergang, Aufstieg der Oligarchen und Rückkehr der alten Machtstrukturen in Russland auf einander folgten, ist aufschlußreich. Auch ihre Gedanken, was der Westen hätte besser machen können, sind interessant, wobei man natürlich in der Rückschau immer bessere Lösungen finden kann.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Lebenserinnerungen

    Am 24. Februar 2022 verliert die Autorin Christiane Hoffmann eine ihrer engsten und längsten Freundinnen, ein Suizid am Ende einer langen, psychischen Erkrankung. Am gleichen Tag überfällt Russland die Ukraine. Hätte man diese Ereignisse verhindern können? Emotional noch immer zutiefst betroffen, nähert sich die Autorin Stück für Stück dieser Frage an. Sie seziert die Zeit, sieht Möglichkeiten, hinterfragt eingeschlagene Wege. Erkenntnisse der Vergangenheit, die heute klug und wohlüberlegt, aber nichts mehr wert sind. Bezeichnet und benennt Unumkehrbares. Suizid und Krieg werden zu Parallelen. Mit der Freundin teilt die Autorin die Liebe zu Russland, zur Kultur, zur Sprache und zur Literatur. Ihre Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit der starken, strahlenden, schönen Freundin sind intensiv und voller herzlicher Momente und Begegnungen. Ihre Worte zeugen von einer tiefen, lebenslangen Verbundenheit, die auch über die Distanz fortbestand. Bis dann die Krankheit einzog und mit ihr auch Melancholie und Trauer, Verzweiflung und Hilflosigkeit Einzug hielten. Als Journalistin war Christiane Hoffmann viele Jahre in Russland, hat die Politik der letzten 30 Jahre intensiv verfolgt. Benennt den Wandel von der UdSSR über Glasnost und Perestrojka, über Mauerfall und Demokratieversuche bis hin zur Annektierung der Krim und dem Angriff der Ukraine in 2022. Was ihr dabei vortrefflich gelingt: Die Geschichte aus den nüchternen Fakten herauszuholen und in eine ehrliche und kritische Auseinandersetzung mit beiden Seiten zu übertragen. Sie benennt die (emotionalen) Fehler der Vergangenheit; anhand des „politischen Tons“, des Bildes, das beide Seiten hinterlassen; anhand der Schatten, die in Beziehungen doch so wichtig sind, und auch vor der großen politischen Bühne nicht Halt machen. Ich persönlich fand dieses Buch einfach grandios. Zum einen hat mich die intensive Freundschaft der beiden Frauen und die herzlichen, verzweifelten, zutiefst menschlichen Worte der Autorin sehr tief berührt. – Zum anderen habe ich viel über Russland und die Ukraine gelernt, das weit über Politik hinausgeht. Ansätze, warum sich diese Konflikte in den letzten Jahren, Jahrzehnten so zugespitzt haben, emotional, gesellschaftlich, menschlich. Wie konnte es soweit kommen? Hier finden sich Möglichkeiten.

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut gemacht

    Ich habe mir dieses Buch vor allem wegen meiner persönlichen Situation und Geschichte sehr gewünscht. Und, was soll ich sagen - ich wurde beim Lesen definitiv nicht enttäuscht! Es ist ein faszinierend gut geschriebenes lebensnahes Sujet, welches mich wie erhofft wieder in meine eigene Jugend zurück zu versetzen vermochte. Die Protagonistinnen sind exzellent plastisch beschrieben und die Geschichte ist schlüssig, schlicht und einfach nur ergreifend. Die verwendete Sprache lässt sich locker herunter lesen und ist gerade poetisch genug um nicht vollends ins Klischeehafte hinein zu rutschen. Das Cover gefällt mir ebenfalls ausgesprochen gut - die Farben sind schlicht und dezent und das Motiv ist gerade abstrakt genug um kein völliger Kitsch zu sein. Hervorragend gutes und definitiv empfehlenswertes Buch, vor allem für die Zielgruppe der sogenannten "Spätaussiedler"!

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Pflicht und eigenem Leben

    Eigentlich ganz erstaunlich , dieses Buch. Muss es mir daher gefallen? Christiane Hoffmann, renommierte Journalistin berichtet hier zweigleisig. Zum einen erinnert sie sich an ihre eigene Jugend und die ersten bedeutsame Arbeitszeit als Korrespondentin in Russland , zum anderen an eine für sie wichtige Freundschaft. Die politischen Erinnerungen lesen sich durchaus als interessant,auch wenn sie deutlich überholt sind.Eine Auffrischung des Hintergrund des heutigen politischen Geschehens ist es dennoch, und somit eine lohnende Lektüre. Der zweite Strang ist die Trauer um eine wichtige Bezugsperson.Angenehm ist der journalistische Tonfall, es wird nicht emotional, wobei es durchaus einen flüchtigen Einblick auf die Persönlichkeit der Autorin zulässt. Was diesen Text für mich auszeichnet, ist das nicht von" oben herab " mit einer arroganten Haltung geschrieben wird, sondern es nicht zu überlesen ist, dass ein Mensch mit unbeanworteten Fragen an sich selbst hadert.Das bringt eine gewisse Nähe. Als Zusammenfassung der politischen Vergangenheit , weitgehend wertfrei, ist der Text gelungen.Im persönlicherem Anteil ist es eher ein Bericht, ohne ein Ergebnis. Schadet das? Aus meiner Sicht, wie oben schon erwähnt, nicht, da es belegt, das dieser Text von einem Menschen und nicht von einer KI generiert, geschrieben wurde. Ja, es hat mir gefallen

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte privat

    Als ich den Titel " Die Träume, die wir hatten" las, stellte ich mich auf ein rein persönliches Buch ein. Es hat aber einen Untertitel - Meine Freundin. Russland, die Ukraine und ich-, und dieser Titel passt perfekt. Die Geschichte Russlands und der Ukraine werden sehr detailliert, sachlich, aber auch emotional dargestellt. Wenn man sich dafür interessiert, ist es ein sehr empfehlenswertes Buch. Möchte man aber nur unterhalten werden, weniger! Ich konnte mich gut darin finden ,besuchte ich doch vor ca. 40 Jahren mit einer Touristengruppe Russland. Schon damals war ich beeindruckt von der uns gezeigten Lebensweise. Nun aus Sicht von Ch. Hoffmann Hintergrundwissen , und das sehr fachlich fundiert, zu bekommen, machte das Buch für mich lesenswert. Die traurige Geschichte ihrer Freundin lockert den doch ernsten Inhalt etwas auf.

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Bewertungen (72)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innenansichten

    In diesem unbedingt lesens- oder hörenswerten Sachbuch fließen ein persönlicher Verlust und politisches Geschehen ineinander. Zwei Nachrichten an einem Tag, der Angriff Russlands auf die Ukraine und der Suizid einer engen Freundin, die die Autorin seit ihrem Russischstudium in der Sowjetunion der 1980er Jahre kannte, bilden den Ausgangspunkt dieser außergewöhnlichen Erzählung. Klug, empathisch und politisch fundiert richtet die Autorin unseren Blick auf die Entwicklungen, die schließlich zu Krieg und Tod führten. Diese Lektüre hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch gebildet wie kaum ein anderes Buch zu den deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen. Ich durfte die Lesung genießen, Martina Gedeck hat den Text zum Leben erweckt, mich bezaubert. Ich hätte ihr noch viele Stunden länger lauschen können.
  • Zum Bewerterprofil von Tanja Wambach

    Tanja Wambach

    Thalia Ludwigsburg – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist am Ende wirklich so wenig Hoffnung übrig?

    Christiane Hoffmann teilt mit uns in "Die Träume, die wir hatten" ihre Verbundenheit zu Russland und zur Ukraine und lässt uns gleichzeitig an ihrem ganz persönlichen Leben teilhaben, das nicht zuletzt von der Beziehung zu ihrer langjährigen Freundin intensiv geprägt wurde. Anstoß dieses Buch zu schreiben, gab ihr letztendlich aber ihre Trauer - Trauer um ein Russland, das den Weg in die Demokratie nie gefunden hat, Trauer um die Ukraine, die am 24. Februar 2022 von Russland in einen verheerenden Krieg gezwungen wurde und Trauer um ihre Freundin, die am selben Tag Suizid beging. Sie erzählt voller Herzblut und zieht uns als Leser*innen tief hinein in die russisch-unkrainische Geschichte. Wir bekommen Einblicke, die uns nur jemand vermitteln kann, der wie Christiane Hoffmann viele Jahre in beiden Ländern studiert, gearbeitet und gelebt hat. Ihre Freundin ist in all den Jahren mehr oder weniger an ihrer Seite... aber immer Teil ihres Lebens. Auch für sie stehen Russland und Osteuropa im Lebensmittelpunkt.... Im zunehmenden Verlauf des Buches werden die Abgründe zwischen Russland und der Ukraine genau wie die seelischen Abgründe von Christiane Hoffmanns Freundin immer tiefer und nahezu unüberwindbar.... während die Ukraine sich zu verteidigen beginnt, verliert ihre Freundin ihren Lebenskampf... und Christiane Hoffmann einen geliebten Menschen... Trotzdem es kein leichtes Buch ist, war ich beim Lesen komplett gefesselt und habe vieles gelernt und geschichtliche Lücken schließen können. Vieles in der Beziehung zwischen Russland und dem Westen betrachte ich seit der Lektüre aus einem anderen Blickwinkel... Die Perspektivwechsel zwischen erzählter Geschichte und Christiane Hoffmanns Leben störten meinen Lesefluss kaum... und ich mochte ihre Art zu erzählen sehr sehr gerne. Womit ich jedoch zu kämpfen hatte, ist das Ende des Buches... es fühlt sich so unausweichlich hoffnungslos an, ausweglos und um eine andere Rezension hier zu zitieren, so gegen die Wand gefahren... Eigentlich bin ich keine Freundin von Epilogen, aber hier hätte ich mir einen gewünscht... einen letzten Perspektivwechsel zurück ins Heute... eine Idee, wenn sie vielleicht auch eine Utopie wäre, wie der Frieden in Europa gelingen könnte... Einen Hinweis, dass wir uns als Suizdgefährdete, Angehörige und Trauernde unbedingt Hilfe suchen sollten... und eigentlich fehlt mir auch eine Triggerwarnung... denn wer Suizidgedanken hat, sollte das Buch auf keinen Fall lesen, es schenkt keine Hoffnung... lässt uns ohne Ausweg zurück... ! Eine Leseempfehlung spreche ich trotzdem unbedingt aus, es ist ein wichtiges Buch, das vieles im Hinblick auf Russland, seine Geschichte und Beziehungen zum Westen von einer anderen Seite beleuchtet und unseren Blickwinkel verschieben kann... und wird. Nur unsere Friedensutopie, die müssen wir uns selbst erschaffen.

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