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Suchtgesellschaft
Mit seinem neuen Essay gelingt Han wieder ein Augenöffner
Wir glauben heute, dass wir in einer Gesellschaft leben, die freier ist denn je. Endlos sind Optionen in jedem Lebensbereich. Wir haben aber ein diffuses Gefühl, dass wir suchtgesteuert sind. Nachdem Hans Bestseller Müdigkeitsgesellschaft die Depression als Leitkrankheit der von exzessiver Selbstausbeutung getriebenen neoliberalen Leistungsgesellschaft darlegt, analysiert sein neues Buch die Sucht als eine weitere Leitkrankheit des neoliberalen Regimes: das Dopaminregime. Demnach leben wir in einem Herrschaftsregime, das uns süchtig macht und unser Suchtverhalten gnadenlos ausbeutet. Suchtgesellschaft führt die Sucht auf die fehlende Bindung zurück und entwirft einen neuen Freiheitsbegriff, der auf Gemeinschaft und Bindung beruht.
Buch (Gebundene Ausgabe)
ab 24,00€