Jill Lepore is the David Woods Kemper '41 Professor of American History at Harvard University, where she teaches classes in evidence, historical methods, the humanities, and American political history. She is the author of The Name of War: King Philip's War and the Origins of American Identity (winner of th e Bancroft Prize), New York Burning: Liberty, Slavery and Conspiracy in Eighteenth-Century Manhattan (a finalist for the Pulitzer Prize), The Secret History of Wonder Woman (winner of the American History Book Prize), If Then (longlisted for the National Book Award) and many other titles. She is a staff writer at the New Yorker, host of the podcast The Last Archive, and was the winner of the Hannah Arendt Prize for Political Thought in 2021.
"Die Regierung der Maschinen" ist ein alarmierendes Buch, aber trotz seiner Fülle an beunruhigenden Fakten kein Grabgesang auf die Demokratie. Es ist ein Weckruf an uns alle, aufzuwachen und dem Künstlichen Staat, der sich anbahnt, entgegenzutreten. Denn er besteht nicht nur aus einer "Regierung ohne Zustimmung", sondern sogar aus einer "Regierung ohne Menschen". Er kann entmachtet werden wie der Feudalismus, der Faschismus und die Sklaverei. Aber dafür muss man verstehen, was vor sich geht. Amerikas glanzvollste Historikerin, die Pulitzerpreisträgerin und Harvard-Professorin Jill Lepore, erzählt hoch spannend, wie es zum steilen Aufstieg von KI kam und wir in die Hände von einigen Tech-Tycoons geraten sind, die glauben, das Recht zu haben, über unsere Zukunft zu entscheiden.
"Um die Mitte der 2020er Jahre wurden Entscheidungen von großer Tragweite für die Zukunft der Erde und alle und alles auf ihr getroffen, und das von einer Handvoll Männer aufgrund ihrer kolossalen Anhäufung von Reichtum, ihrer katastrophalen Fehlinterpretation von Geschichte, Literatur und Philosophie und ihrer niederschmetternden Verachtung für einfache Menschen, ob tot oder lebendig. Sie duldeten keinen Widerspruch."