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Michael Kaas Buchhandlung: Thalia Bergisch Gladbach

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Meine letzte Rezension Ihr kriegt uns hier nicht raus von Selim Özdogan
Der Kölner Autor Selim Özdogan erzählt in diesem Roman die Geschichte einer türkisch-kurdischen Familie aus der Perspektive des Jungen Baran. Mit großer Authentizität porträtiert er die Generation von Migranten aus der Türkei in den Siebziger und achtziger Jahren – ihre Widersprüche, ihre Träume und ihre alltäglichen Kämpfe. Der Vater arbeitet zunächst auf dem Bau, bevor er in Köln-Kalk seinen eigenen Lebensmittelladen eröffnet. Die Großmutter spricht nur Kurdisch, verbindet aber alle miteinander. Als die Familie in ein besetztes Haus zieht, treffen Welten aufeinander – zwischen Plenum und Häuserkampf entsteht eine ungewöhnliche Gemeinschaft, zum Beispiel beliefert einer der Hausbesetzer den Lebensmittelladen des Vaters mir selbstgebackenem Brot, ein anderer bringt Baran das Radfahren bei. Baran liebt neben seinem Bonanzarad die Musik, die Passagen, in denen er die neuesten Hits aus dem Radio kennenlernt (Blue Monday!), versetzen einen beim Lesen unmittelbar in die frühen 80er. Triggerwarnung: der Vater neigt zu derben Flüchen Gewaltausbrüchen. Fazit: ein eindringliches, lebensnah geschriebenes Porträt einer Zeit und einer Generation, die Deutschland geprägt hat.
ab 25,00 €
Produktbild Ihr kriegt uns hier nicht raus
5/5
  • Michael Kaas
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Ihr kriegt uns hier nicht raus

Der Kölner Autor Selim Özdogan erzählt in diesem Roman die Geschichte einer türkisch-kurdischen Familie aus der Perspektive des Jungen Baran. Mit großer Authentizität porträtiert er die Generation von Migranten aus der Türkei in den Siebziger und achtziger Jahren – ihre Widersprüche, ihre Träume und ihre alltäglichen Kämpfe. Der Vater arbeitet zunächst auf dem Bau, bevor er in Köln-Kalk seinen eigenen Lebensmittelladen eröffnet. Die Großmutter spricht nur Kurdisch, verbindet aber alle miteinander. Als die Familie in ein besetztes Haus zieht, treffen Welten aufeinander – zwischen Plenum und Häuserkampf entsteht eine ungewöhnliche Gemeinschaft, zum Beispiel beliefert einer der Hausbesetzer den Lebensmittelladen des Vaters mir selbstgebackenem Brot, ein anderer bringt Baran das Radfahren bei. Baran liebt neben seinem Bonanzarad die Musik, die Passagen, in denen er die neuesten Hits aus dem Radio kennenlernt (Blue Monday!), versetzen einen beim Lesen unmittelbar in die frühen 80er. Triggerwarnung: der Vater neigt zu derben Flüchen Gewaltausbrüchen. Fazit: ein eindringliches, lebensnah geschriebenes Porträt einer Zeit und einer Generation, die Deutschland geprägt hat.

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