Produktbild: Michael Kohlhaas
Band 218

Michael Kohlhaas Aus einer alten Chronik

Aus der Reihe Reclam Heinrich Kleist
22

2,60 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8605

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

135

Maße (L/B/H)

14,7/9,6/1 cm

Gewicht

73 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 218

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000218-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8605

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

135

Maße (L/B/H)

14,7/9,6/1 cm

Gewicht

73 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 218

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000218-6

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Bewertung

    3/5

    04.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Recht - Gerechtigkeit - Selbstjustiz

    Kleist erzählt eine Geschichte rund um Recht, Gerechtigkeit und Selbstjustiz, die manchmal weit voneinander entfernt und manchmal auch ganz nah beieinander liegen. Dabei schreibt er in seinem eigenwilligen Stil ohne Kapitel und mit nur wenigen Absätzen. Stattdessen zeigt er sich als Meister in der Kunst des Kommas.

  • AgatheM

    3/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kompliziert zu lesen!

    Meiner Meinung nach ist Kleist relativ schwer zu lesen und verwirrt. Die Problematik ist jedoch gelungen dargestellt worden und wenn man sich hineingelesen hat, läuft das Verstehen und Lesen des Buches viel besser. Michael Kohlhaas wandelt sich von einem rechtschaffenden Menschen zu einem Mörder, der als ,,entsetzlichster Mensch seiner Zeit" beschrieben wird.

  • Bewertung

    1/5

    08.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schwere Sprache und Langeweile

    Ich hatte eigentlich nie vor das Buch zu lesen, aber im Rahmen der 12 Klasse musste ich es als Schullektüre dann doch. Michael Kohlhaas erzählt von einem Pferdehändler, der nach erlittenem Unrecht einen Rachefeldzug beginnt, da ihm die Gerichte keine Gerechtigkeit gewähren. Sein Kampf gegen den Junker von Tronka führt zu Gewalt und Chaos. Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist hat eine spannende Grundidee, doch die Umsetzung enttäuscht. Die Sprache ist schwer und schlecht lesbar: Kleists Schreib Stil beinhaltet viele verschachtelte, altertümliche Sätze, die das Lesen mühsam machen. Die langatmige Erzählweise dämpft die Spannung und macht die Handlung zäh. Lest das Buch lieber nicht, außer ihr mögt es eure Zeit zu verschwenden oder schaut lieber den Film.

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Guter Klassiker

    „Der Prozess“ ist ein verstörender und gleichzeitig faszinierender Klassiker. Die Geschichte vermittelt ein Gefühl von Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit, das auch heute noch erstaunlich nachvollziehbar ist. Kafka zeigt eine undurchsichtige Welt, in der Regeln existieren, die niemand wirklich versteht. Gerade diese Absurdität macht das Buch so interessant. Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans. Neben einer Zeittafel wird die Reclam-Ausgabe mit einer Nachbemerkung von Michael Müller ergänzt. Der Literaturwissenschaftler widmet sich darin der Entstehung des Manuskriptes und der posthumen Veröffentlichung durch Kafkas Freund, dem Schriftsteller Max Brod. Die Neuerscheinung, die anlässlich des bevorstehenden 100. Todestages von Franz Kafka (3. Juni 2024) erscheint, ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

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