Produktbild: Dshamilja

Dshamilja Erzählung

8

7,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

123

Maße (L/B/H)

19/11,6/1,5 cm

Gewicht

126 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

35

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Gisela Drohla

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38079-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.1988

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

123

Maße (L/B/H)

19/11,6/1,5 cm

Gewicht

126 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

35

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Gisela Drohla

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38079-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Susanne Rothschädl

    aus Seiersberg

    5/5

    23.06.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Die größte Liebesgeschichte der Welt ?

    Ja, das kann "Dshamilja" auf jeden Fall sein. Wenn man davon ausgeht, das jede Liebe auf Ihre Art, die Schönste, die Ewige ist. Aber die schlichte, klare Sprache in Verbindung mit der Begabung des Autors, mit Worten sinnlich schöne Bilder zu malen, macht sie wahrhaftig zu einer besonders schönen Geschichte.

  • Piglet and her Books

    aus Leipzig

    3/5

    18.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    In „Dshamilja“ holt der Autor…

    In „Dshamilja“ holt der Autor bereits im ersten Absatz weit aus, denn er meint, dies sei die größte Liebesgeschichte aller Zeiten. Aber wieso? Weil sie von der Liebe zwischen Dshamilja und Danijar erzählt, die, wie so viele tragische Beziehungen, nicht existieren darf, denn Dshamiljas Mann kämpft tapfer an der Front des 2. Weltkriegs. Das Buch erzählt davon, wie diese Liebe entfacht wird, sich entwickelt und letztendlich dazu führt, dass die Liebenden einen Ausweg suchen. Und ganz nebenbei folgt unser Erzähler, der Bruder von Sadyk, dank dieser inspierienden Liebe auch seiner Berufung. In wenigen Worten: Eine ruhige und berührende Liebesgeschichte, aber vermutlich nicht die größte von der ihr jemals lesen werdet.

  • Thomas Löw

    aus Saarland

    3/5

    19.01.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Durchschnitt

    "Die schönste Liebesgeschichte der Welt" - mit einem kleinen runden, leuchtend roten Aufkleber wird Louis Aragon auf dem Titel des Buches zitiert. Natürlich ist diese Wertung subjektiv - ich teile sie nicht. Es ist eine schöne Geschichte - sie malt das Kirgisien im Jahre 1943 und gibt einen Einblick in das Leben hinter der Kriegsfront. Man lernt viel von der Landwirtschaft und den Menschen, dem Leben dort und der Denkweise. Die eigentliche Liebesgeschichte kommt spät - und kurz. So gesehen bekommt as Werk 3 von 5 Punkten. Was bei der Lektüre hilft sind die Worterklärungen und die Hinweise des Autors, wie diese Novelle entstand. Auch das "Leben und Werk von Aitmatow" hilft erklärend weiter. Nur die 11 Seiten Argumentation von Aragon zu seinem Titelhinweis sind zu füllig. Guter Durchschnitt: 3 Sterne Es gibt Titel, die Aragons Einschätzung eher verdienen - Anna Gawalda z. B.

  • Ginny

    aus Coburg

    2/5

    21.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Für mich leider nicht die schönste Liebesgeschichte der Welt

    Dshamilja, eine junge verheiratete Frau, lebt in Kirgistan und verbringt ihren Alltag mit schwerer Feldarbeit. Ihr Mann muss an der Front dienen. Eines Tages gesellt sich Danijar, der als Außenseiter im Dorf gilt, zu ihr. Die beiden verrichten ab nun gemeinsam die schwere Arbeit auf dem Feld und langsam beginnen die beiden Gefühle füreinander zu entwickeln. Die Geschichte um Dshamilja und Danijar entwickelt sich langsam und kommt ohne großen Spannungsbogen daher. Mir hat besonders gut die bildliche Sprache gefallen, sodass ich mir die karge und wilde Landschaft von Kirgistan vor meinem inneren Auge gut vorstellen konnte. Die Charaktere waren für mich teilweise nicht so gut greifbar, da der Erzählstil eher oberflächlich blieb. Tatsächlich ist das Erzähltempo eher langsam, sodass auf den knapp 100 Seiten inhaltlich nicht sehr viel passiert. Auch die Liebesgeschichte zwischen Dshamilja und Danijar entwickelt sich langsam und zart. Für mich ist das Buch wie ein Gemälde, das sehr fein gezeichnet ist und man einfach auf sich wirken lassen muss um seine Tiefe zu begreifen. Ob es tatsächlich die „schönste Liebesgeschichte der Welt ist“ muss jeder für sich selbst entscheiden. P.S: „Dshamilja“ gibt es in sehr vielen Ausgaben. Ich empfehle die Ausgabe von Galiani Berlin, die wunderschöne Illustrationen von Kat Menschik enthält. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Klassiker

    Dshamila oder Djamila gehört zu den bekanntesten Liebesgeschichten der Neuzeit. Für mich damals Schullektüre war das schmale Bändchen der Einstieg in das Werk Aitmatows. Wer noch nichts kennt, sollte hiermit starten. Berührend und sehr lohnenswert!

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Wagner

    J. Wagner

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dshamilja

    Für mich ist es zwar nicht die "schönste Liebesgeschichte der Welt", so wie es im Vorwort gesagt wird, aber dennoch empfehle ich das Buch wärmstens weiter. Wir erfahren diese Liebesgeschichte nicht aus Sicht des Paares selbst, sondern von Dshamiljas 15-jährigem Schwager Said. Es ist eine zarte, vorsichtige Liebe, die nicht vorgesehen ist in der Gesellschaft, und die sich dennoch nicht verbieten lässt. Die Sprache ist sehr schön, v.a. wenn man bedenkt, dass der Erzähler noch so jung war und die Liebe ihm selbst noch fremd war.
  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    "Und in jedem meiner Bilder wird Danijars Lied erklingen, wird Dshamiljas Herz schlagen"

    Dshamilja, eine 1958 entstandene Novelle, dessen sirenhafte Wirkung das gefrorene Meer in uns allen schmelzen zu lassen vermag. Eine zeitlose Erzählung, in der es kein überflüssiges Wort gibt, keinen Satz der nicht im Herzen widerklingen würde. Tschingis Aitmatov ist noch jung, aber seine Geschichte wirkt so, als beherberge er die unermessliche Erfahrung der Menschheit in seinem eigenen kirgisischen Herzen. In den sanften Anhöhen der kirgisischen Steppe, wo Berge wie alte Wächter thronen, entfaltet sich die himmlische Geschichte von Dshamilja. In diesem Herzen weht ein Sturm der Liebe, ein nach Entfaltung und Verwirklichung dürstender urzeitlicher Wind der Sehnsucht. Dshamiljas Schönheit, so erfahren wir, mutet wie ein leuchtender Stern am unendlichem Himmel der grenzenlosen Steppe an, sie erstrahlt in der Dunkelheit der nomadischen Zwänge und Bräuche. Der Erzähler Said webt uns mit einfachen Worten ein zartes Netz der Gefühle, das die Sehnsucht und das Leid der Liebenden einfängt und uns dabei spüren lässt, dass die Liebe wie ein unaufhaltsamer Fluss durch die Herzen fließt. Dshamilja, die im Schatten der Tradition lebt, trägt die Last der Erwartungen auf ihren Schultern, doch in ihren Augen glimmt ein Funke Rebellion, ein befreiender Wunsch nach einem Leben jenseits der Grenzen. Diese von leidenschaftlicher Schwermut durchzogene Geschichte vermag uns zu vermitteln, dass Liebe, so schön und zerbrechlich sie auch sein mag, immer den Mut verdient, gelebt zu werden. In diesem Drama der Gefühle tritt der Vagabunde Danijar auf, ein junger Mann, der mit seinem Mut und seiner Leidenschaft wie ein Funke in der Dunkelheit leuchtet. Anders ist er, immerzu geheimnisvoll schweigend, stets von einer Aura des Erhabenen umgeben. Seine Präsenz in der Geschichte ist wie ein sanfter Sturm, der die Stille der alten Welt erschüttert. Er ist das lebendige Symbol für den Wunsch nach Veränderung, für den Mut gegen den Strom zu schwimmen und für die Kraft, die Liebe selbst in den dunkelsten Zeiten zu bewahren. „Er war ein zutiefst verliebter Mensch“, hören wir Said berichten, „aber er war nicht einfach in einen anderen Menschen verliebt – sondern es war eine andere, alles umfassende Liebe zum Leben und zur Erde. Diese Liebe erfüllte ihn ganz, sie klang aus seinen Liedern, sie war sein Leben“. Die Erzählung von Dshamilja wird uns von Said berichtet, einem 15 Jahre altem Kind, das jenem Entstehen feiner erster Liebe beiwohnt. Auch er liebt Dshamilja, jedoch wird er es erst wissen, wenn er sie unwiederbringlich verloren hat. Tschingis Aitmatovs Stimme dringt zu uns, hindurch durch ferne Länder und Zeiten und verkündet uns die geheimnisvolle Macht des gegenseitigen Seelen-Erkennens. In diesem poetischen Epos spiegelt sich die universelle Wahrheit: Dass Liebe, so zerbrechlich sie auch sein mag, nicht den Mut verlieren darf, und dass sie die Kraft hat, Welten zu verändern.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    in einer vergangenen Welt

    „Dschamilja“ erzählt die Geschichte einer verbotenen Liebe in schwierigen Zeiten. Es ist ein heißer Sommer in der sowjetischen Republik Kirgisien.Alle Väter und Söhne sind im Krieg und die Frauen und Jugendlichen der kleinen Dörfer sind für die Ernte zuständig. Der 15jährige Ich-Erzähler Said und seine geliebte,nur wenig ältere Schwägerin Dschamilja müssen das Korn zum weit entfernten Bahnhof kutschieren, zu ihrer Unterstützung bekommen sie dafür den stillen Frontheimkehrer Danijar zur Seite gestellt. Anfangs necken die Beiden den scheuen, jungen Mann nur, bis er irgendwann anfängt, mit Inbrunst wunderschöne Lieder über Kirgisien zu singen – von da an wird alles anders. Dschamilja,deren ungeliebter Mann verletzt im Lazarett auf seine Heimkehr wartet, beginnt nämlich Danijar mit anderen Augen zu sehen.Und auch Danijar liebt Dschamilja… Aitmatow`s klare, manchmal fast poetische Sprache singt sozusagen selber ein Lied über ein besonderes Land und seine Bewohner – wie Dschamilja und Danijar sich entscheiden, sollte für Said und die Leser keine Überraschung sein… Illustratorin Stefanie Harjes liebte die Erzählung schon während ihres Studiums,nun hat sie dieser Insel-Ausgabe ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt: in Zeichnungen ,Collagen und Malerei finden wir eine selbstbewußte,verliebte,junge Frau vor, die mit den alten Traditionen bricht und ihrem Herzen folgt. Gelungen (und ein schönes Geschenk) !
  • Zum Bewerterprofil von Lea Nallin

    Lea Nallin

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine besondere Liebesgeschichte

    Ist dies die schönste Liebesgeschichte der Welt? Das muss jeder für sich selbst entscheiden, jedoch ist es in jedem Fall eine sehr berührende Geschichte mit einer wunderschön poetischen Schreibweise. Besonders macht für mich diese kleine Novelle die Perspektive, aus der die Geschichte dieser verbotenen Liebe erzählt wird. Eine Novelle über die Liebe, die ich nicht so schnell vergessen werde.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die schönste Liebesgeschichte der Welt?

    Für den Schriftsteller Louis Aragon ist dies die schönste Liebesgeschichte der Welt – und für mich erstmalig vor dreißig Jahren gelesen auch ein bisschen. Jetzt wieder gelesen verliert diese schlichte Novelle um die schöne Dshamilja und den schüchternen Danijar, die sich im fernen Kirgisien ineinander verlieben, doch einiges von seinem Zauber. Und trotzdem: immer noch lesenswert!

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