Madame Bovary
Fischer Klassik Band 90230

Madame Bovary

Sitten in der Provinz

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Beschreibung


Langeweile in der Provinz, selbstsüchtige Liebhaber und ein Ende mit Rattengift. Mit unglaublicher Raffinesse erzählt Gustave Flaubert das tragische Leben der Emma Bovary, die sich im Schutz einer klösterlichen Erziehung ihr Bild von der Welt aus romantischer Literatur zimmert. Doch sie heiratet einen mittelmäßigen Langweiler und zieht mit ihm aufs Land. Hungrig nach Leben stürzt sie sich in das, was sie für Liebe hält …

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Gustave Flaubert wurde 1821 in Rouen (Normandie) geboren; sein Vater war Chefarzt des städtischen Krankenhauses. Schon seit seiner Jugend schrieb Flaubert unermüdlich. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich selbst veröffentlichte er jedoch keines seiner Manuskripte. Sein erstes publiziertes Werk wurde der Roman ›Madame Bovary‹, der 1856 im Feuilleton der Revue de Paris erschien und der ihm einen Prozess wegen Verstoßes gegen die Sitten eintrug. Weniger erfolgreich, aber noch einflussreicher auf die Entwicklung des europäischen Romans war Flaubert mit ›Die Erziehung der Gefühle‹, erschienen 1869. Gustave Flaubert ist einer der besten Stilisten der französischen Literatur und ein Klassiker des Romans; zusammen mit Stendhal und Balzac bildet er das Dreigestirn der großen Erzähler Frankreichs. Er starb 1880 im Alter von 59 Jahren in Croisset.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2009

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/3,2 cm

Gewicht

464 g

Auflage

5. Auflage

Übersetzer

Caroline Vollmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90230-9

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Ein Muss für Klassiker-Fans

Katharina J aus Unsleben am 21.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die junge Emma den langweiligen Landarzt Charles Bovary heiratet hat sie ganz verträumte und rosige Ansichten von ihrem Leben und der vor ihr liegenden Zukunft. Doch schon bald muss das Mädchen erkennen, dass nichts so ist wie in den geliebten Liebesromanen. Fernab von all dem erhofften Glanz und Prunk verfällt Emma in schwere Depressionen. Um Zerstreuung zu finden stürzt sie sich in die Verschwendung und somit ihren gesamten Haushalt in eine große, finanzielle Notlage. Trotz unerschütterlicher Zuneigung ihres Mannes sucht Emma weiter nach der wahren Liebe – Bei anderen Männern. Eine tragische, junge Dame mit einem noch tragischerem Ende. Gustave Flaubert umschreibt sehr bildlich, mit viel Ironie und Witz das Leben der Madame Bovary. Leider empfand ich das Buch, trotz der Ironie und des Charmes, als sehr langatmig. Lediglich das Ende dieses Klassikers hat mich dann doch noch etwas gepackt. Sicherlich kein schlechter Roman und für echte Klassiker-Fans ein Muss. Von mir jedoch leider nur 2 Sterne.

Ein Muss für Klassiker-Fans

Katharina J aus Unsleben am 21.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als die junge Emma den langweiligen Landarzt Charles Bovary heiratet hat sie ganz verträumte und rosige Ansichten von ihrem Leben und der vor ihr liegenden Zukunft. Doch schon bald muss das Mädchen erkennen, dass nichts so ist wie in den geliebten Liebesromanen. Fernab von all dem erhofften Glanz und Prunk verfällt Emma in schwere Depressionen. Um Zerstreuung zu finden stürzt sie sich in die Verschwendung und somit ihren gesamten Haushalt in eine große, finanzielle Notlage. Trotz unerschütterlicher Zuneigung ihres Mannes sucht Emma weiter nach der wahren Liebe – Bei anderen Männern. Eine tragische, junge Dame mit einem noch tragischerem Ende. Gustave Flaubert umschreibt sehr bildlich, mit viel Ironie und Witz das Leben der Madame Bovary. Leider empfand ich das Buch, trotz der Ironie und des Charmes, als sehr langatmig. Lediglich das Ende dieses Klassikers hat mich dann doch noch etwas gepackt. Sicherlich kein schlechter Roman und für echte Klassiker-Fans ein Muss. Von mir jedoch leider nur 2 Sterne.

Frau Bovary

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 21.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn Flaubert (1821- 1880) selbst behauptet hat: "Madame Bovary, c`est moi!", kann man es dem französischen Philosophen und Schriftsteller J. Paul Sartre nicht verdenken, in seiner monumentalen Studie über den Autor ( Der Idiot der Familie) die Ereignisse des Romans im Zusammenhang zu sehen mit Erlebnissen in der Kindheit Flauberts und überhaupt mit dessen Charakter. Die Handlung des Romans ist einfach, geradezu banal, und beruht auf einer wahren Begebenheit auf dem Lande in der Normandie. Emma Bovary ist verheiratet mit einem biederen Landarzt, einer vermeintlich "guten Partie", der die Vorstellungen von einer glücklichen, erfüllten Ehe aber nicht befriedigen kann. Ihr Mann ähnelt nicht im Geringsten den Helden ihrer romantischen Ideen, die sie in der Lektüre zahlloser Romane kennengelernt hat. Getrieben von einer starken Sehnsucht nach amourösen Abenteuern verstrickt sich Emma in mehrere Liebesbeziehungen, sie scheitert daran, dass ihre ideale Vorstellung von Liebe und Glück mit der nüchternen Realität nicht zu vereinbaren ist und vergiftet sich. Die äußerst realistische Darstellung der "mittelmäßigen" Charaktere ist das Geheimnis des Erfolges dieses Romans. Jahrelang hat Flaubert am Text gefeilt, um fast jedes Wort gerungen! Das Echo auf die Erstveröffentlichung 1857 in Paris war so groß, dass der Autor sogar einen Prozess wegen "anstößiger Worte im Text" führen musste. Im französischen Realismus des 19. Jh. nimmt das Werk eine Sonderstellung ein, was daran liegen mag, dass der Leser, trotz der sehr wirklichkeitsnahen Darstellung des Lebens der Bovary, insgeheim mit der nervösen, völlig überspannten "Heldin" sympathisiert.

Frau Bovary

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 21.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn Flaubert (1821- 1880) selbst behauptet hat: "Madame Bovary, c`est moi!", kann man es dem französischen Philosophen und Schriftsteller J. Paul Sartre nicht verdenken, in seiner monumentalen Studie über den Autor ( Der Idiot der Familie) die Ereignisse des Romans im Zusammenhang zu sehen mit Erlebnissen in der Kindheit Flauberts und überhaupt mit dessen Charakter. Die Handlung des Romans ist einfach, geradezu banal, und beruht auf einer wahren Begebenheit auf dem Lande in der Normandie. Emma Bovary ist verheiratet mit einem biederen Landarzt, einer vermeintlich "guten Partie", der die Vorstellungen von einer glücklichen, erfüllten Ehe aber nicht befriedigen kann. Ihr Mann ähnelt nicht im Geringsten den Helden ihrer romantischen Ideen, die sie in der Lektüre zahlloser Romane kennengelernt hat. Getrieben von einer starken Sehnsucht nach amourösen Abenteuern verstrickt sich Emma in mehrere Liebesbeziehungen, sie scheitert daran, dass ihre ideale Vorstellung von Liebe und Glück mit der nüchternen Realität nicht zu vereinbaren ist und vergiftet sich. Die äußerst realistische Darstellung der "mittelmäßigen" Charaktere ist das Geheimnis des Erfolges dieses Romans. Jahrelang hat Flaubert am Text gefeilt, um fast jedes Wort gerungen! Das Echo auf die Erstveröffentlichung 1857 in Paris war so groß, dass der Autor sogar einen Prozess wegen "anstößiger Worte im Text" führen musste. Im französischen Realismus des 19. Jh. nimmt das Werk eine Sonderstellung ein, was daran liegen mag, dass der Leser, trotz der sehr wirklichkeitsnahen Darstellung des Lebens der Bovary, insgeheim mit der nervösen, völlig überspannten "Heldin" sympathisiert.

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Martina Bähr

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5/5

"Ich werde bis an mein Lebensende in Emma Bovary verliebt sein." Mario Vargas Llosa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit keinem geringeren Anspruch, als den perfekten Roman zu schreiben, schuf Gustave Flaubert eine Prosa von lyrischer Dichte und Brillanz. Die Obsessionen seiner Protagonistin, Madame Bovary, werden dem Leser in akribischer Detailliertheit vor Augen geführt. Trotzdem wahrt Flauberts Erzähler seine kommentarlose Unparteilichkeit. Mit „Madame Bovary“ gelang Flaubert ein unnachahmliches Amalgam aus Nähe und Distanz, in der Beschreibung des Menschlichen, Allzumenschlichen. Der Übersetzerin Elisabeth Edl gelingt es, die Modernität Flauberts auf der sprachlichen Ebene einzufangen. Dies zeigt sich unter anderem in der Übernahme der erlebten Rede in der Neuübersetzung, wodurch diese nah an der sprachlichen Qualität des Originals bleibt. Die gebundene Ausgabe des Hanser Verlags rundet das Leseerlebnis durch die haptisch und optisch ansprechende Gestaltung ab. Eine klare Leseempfehlung für Flaubert-Liebhaber und solche, die es werden wollen.
5/5

"Ich werde bis an mein Lebensende in Emma Bovary verliebt sein." Mario Vargas Llosa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit keinem geringeren Anspruch, als den perfekten Roman zu schreiben, schuf Gustave Flaubert eine Prosa von lyrischer Dichte und Brillanz. Die Obsessionen seiner Protagonistin, Madame Bovary, werden dem Leser in akribischer Detailliertheit vor Augen geführt. Trotzdem wahrt Flauberts Erzähler seine kommentarlose Unparteilichkeit. Mit „Madame Bovary“ gelang Flaubert ein unnachahmliches Amalgam aus Nähe und Distanz, in der Beschreibung des Menschlichen, Allzumenschlichen. Der Übersetzerin Elisabeth Edl gelingt es, die Modernität Flauberts auf der sprachlichen Ebene einzufangen. Dies zeigt sich unter anderem in der Übernahme der erlebten Rede in der Neuübersetzung, wodurch diese nah an der sprachlichen Qualität des Originals bleibt. Die gebundene Ausgabe des Hanser Verlags rundet das Leseerlebnis durch die haptisch und optisch ansprechende Gestaltung ab. Eine klare Leseempfehlung für Flaubert-Liebhaber und solche, die es werden wollen.

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