Ich muss zugeben, dass ich diese Band noch nicht sehr lange kenne und das ärgert mich im nach hinein doch schon arg, da diese Band einfach umwerfend gut ist.
Die Jungs schaffen es, dass man über jeden einzelnen Song nachdenkt und eine absolute Gänsehaut bekommt. Jared hat eine unglaublich gute Stimme, ein Multitalent, und das Beste ist, meiner Meinung nach, dass er wirklich singen kann und nicht nur rum schreit, was allerdings auch seinen Reiz hat, wenn er es denn dann tut :-)
Ich kann die Band wirklich nur empfehlen, die Musik ist einmalig und großartig!!!
Thomas Zörner
aus Lentia
5/5
07.01.2008
Musik (CD)
Prog ist tot, Rock lebt
"Come break me down / bury me bury me" schallte es aus den Lautsprechern und Fernseherboxen vieler, denn "30 Seconds to Mars" landeten 2007 mit "The Kill" endlich ihren ersten, großen, wohlverdienten Hit.
War der selbstbetitelte Erstling noch an den meisten sang und klanglos vorbeigegangen, kamen mit "A beautiful Lie" doch viele in Berührung, angespornt durch bereits genannte Single und wenn nicht durch diese, dann durch die zweite "From Yesterday".
Aber das Album bietet wesentlich mehr als lediglich diese zwei großartigen Songs, denn schon der Opener "Attack" (nun auch schon als Single veröffentlicht) ist groß und lässt als einer der wenigen Songs noch Progallüren zu, die die Jungs noch auf ihrem Debüt zelebrierten. Gleich darauf folgt das titelgebende "A beautiful Lie", das vor allem durch seinen kontroversen Text besticht, dicht gefolgt von der bereits erwähnten Hit-Single "The Kill".
"Was it a Dream" schlägt zum ersten Mal ruhigere Töne an, auch wenn das klischeetriefende Gewitter zu Beginn nicht sein hätte müssen, ist der Songs tatsächlich wirklich schön. Eine meiner Lieblingssongs folgt diesem gleich auf dem Fuße den Jared Leto live mit "The motherfucking Fantasy" ankündigen würde, der Schreipart "Say it / say it / say what you believe" verursacht Gänsehaut sondergleichen.
"R-Evolve" entfaltet sich erst nach ein paar Durchläufen, gehört inzwischen aber auch zu meinen Highlights des Albums, das direkt in ein wieder ruhigeres Lied übergeht "A modern Myth".
Dann eine große Überraschung, das knallharte "Battle of One", das mit extrem wenig Gitarrenakkorden asukommt, aber Shannon Leto an den Drums endlich zeigen lässt, was er drauf hat. Sicher das härteste was man von "30 Seconds to Mars" bis jetzt gehört hat. Als Rausschmeisser dient ein Cover eines Björk Songs namens Hunter, das ich durchaus gelungen finde und fast besser als das Original, aber das vielleicht nur weil ich kein sonderlicher Björk Fan bin.
"A beautiful Lie" bietet dem Hörer Rock sondergleichen, ohne den von vielen gesehenen (Gehörten) Emo Einschlag, aber mit wesentlich weniger, bis gar keinem Prog mehr.
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