Produktbild: Effi Briest

Effi Briest Roman

97

7,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35726-1

Beschreibung

Rezension

"Theodor Fontane erzählt wunderbar schwebend ein Schicksal, das für die Härte gesellschaftlicher Vorurteile steht."
Anne Haeming, Brigitte WIR (Buchbeilage) 26.10.2016

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.05.2011

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,7 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35726-1

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    05.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein facettenreicher gesellscha…

    Ein facettenreicher gesellschaftskritischer Roman Der in Neuruppin geborene Theodor Fontane gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus. „Effi Briest“ gehört zu seinen späten Werken und ist ein gesellschaftskritischer Roman, der von der Beziehung zwischen der jugendlichen Effi Briest und dem um 21 Jahre älteren Baron Geert von Innstetten handelt, eingerahmt in das gesellschaftliche Umfeld des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Handlungsorte sind Hohen-Cremmen (Brandenburg), Kessin (Pommern) und Berlin. Die Ehe entspricht dem Willen ihrer Eltern, aber Effi ist jung und naiv genug, diesen Weg auch als ihren eigenen anzusehen („Natürlich muss er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.“). Die Liebe zu einem Mann vergleicht sie mit der Liebe zu ihren Freundinnen („Warum soll ich ihn nicht lieben? Ich liebe Hulda, und ich liebe Berta, und ich liebe Herta.“). Effi wird in ihrer neuen Umgebung in Kessin nicht glücklich. Sie leidet an Einsamkeit und hat Angst. Die Angst wird durch eine düstere Umgebung künstlich geschürt. Fontane versteht es, dies bildlich zum Ausdruck zu bringen („Solch fahles, gelbes Licht gibt es in Hohen-Cremmen gar nicht.“). Sie und Innstetten sind diametral verschiedene Charaktere, getrennt nicht nur durch das Alter. Er ist ein Mann von Grundsätzen und auf Karriere bedacht, sie lebhaft, phantasievoll und naiv. Die Unterschiede sind eine Belastung für Effi, wie sie Pastor Niemeyer gegenüber deutlich macht („ich fürchte mich vor ihm“). Viel von ihrem Mann alleine gelassen, lässt sich Effi (eigentlich gegen ihren Willen) von Major Crampas, einem Freund ihres Mannes, verführen. Dieser kennt Innstetten von früher und macht ihr gegenüber deutlich, dass Innstetten sie erziehen will. Die Affäre findet ihr Ende, als Effi mit ihrem Mann nach Berlin zieht. Sechs Jahre später findet Innstetten zufällig Liebesbriefe von Crampas und die Entwicklung nimmt einen zwangsläufigen Verlauf. Die gesellschaftlichen Verhältnisse und Erwartungen repräsentieren eine Macht, der sich Innstetten nicht entziehen kann. Sein übertriebener Pflichtbegriff schränkt seine Freiheit ein. Die Briefe, einmal aufgetaucht, lösen eine Kettenreaktion aus, die unvermeidlich zum Duell mit Crampas und zur Trennung und Ächtung von Effi führt. Innstetten ist ein Getriebener. Handlungsfreiheit gibt es nur im eingeschränkten Rahmen gesellschaftlicher Pflichten und Konventionen. Fontane lässt die moralische Bewertung, die Frage nach Schuld und Unschuld, offen. Er ist nur Berichterstatter. Auf Basis dieses Romans sind differenzierte Charakterstudien möglich. Das gilt nicht nur für die Hauptfiguren Effi und Baron von Innstetten, sondern auch für Nebenfiguren wie Johanna und Roswitha. Fontane stellt dar, wie die Menschen von ihrem Umfeld und dem Zeitgeist geformt werden. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Epoche. Heute gibt es keine Duelle mehr und Ehebruch führt nicht mehr zur Ächtung. Dennoch hat jede Zeit ihre eigenen gesellschaftlichen Zwänge. Der Roman ermöglicht einen Blick aus zeitlicher Distanz auf gesellschaftlich geformte menschliche Verhaltensweisen und lässt unterschiedliche Interpretationen der Schuldfrage zu. Dies dürften Gründe dafür sein, dass der Roman auch heute noch aktuell ist.

  • Mrs.Bookwonderland

    aus Bobenheim-Roxheim

    5/5

    06.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Erzählung

    Die Geschichte von Romeo und Julia kennt man ja eigentlich. Trotzdem war ich neugierig auf diese Ausgabe vom Buch. Es geht wieder um die bekannte tragische Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia. Zwei Familien die verfeindet sind und eine Liebe, die eigentlich gar nicht sein darf. Der Einstieg fällt hier recht leicht. Gerade wenn man mit klassischen Texten manchmal seine Schwierigkeiten hat. Mir haben auch die Illustrationen im Buch gut gefallen. Sie passen gut zur Geschichte und bringen viele Szenen nochmal anders rüber. Dadurch kommt man auch ziemlich schnell durch die Seiten. Ich bin tatsächlich durch das Buch geflogen. Für mich war es ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann. Die Geschichte selbst kennt man natürlich schon, trotzdem fand ich es interessant sie nochmal in dieser Form zu erleben. Für mich war es eine schöne Möglichkeit einen bekannten Klassiker nochmal neu zu entdecken. Ich denke das Buch könnte sowohl für Leser interessant sein die die Geschichte schon kennen, als auch für welche die Romeo und Julia vielleicht zum ersten mal lesen.

  • Lisa-Maria

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine super Mischung aus Story, Kunst und Informationen rund um Shakespeare

    Ich habe Romeo und Julia tatsächlich noch nie als Stück gelesen, sondern nur in Berlin als Musical gesehen, fand die Graphic Novel aber richtig interessant, da ich dachte, dass sie einfach zu verstehen sein wird und dazu noch schön illustriert ist. Ich kann zwar nicht sagen, ob die Graphic Novel dem Originalstück entspricht, aber sie ist, mit ein paar eher größeren Unterschieden gegen Ende, im Kern sehr ähnlich zum Musical. Was an der Graphic Novel direkt auffällt, ist, dass nicht nur die Geschichte selbst enthalten ist, sondern zu Beginn auch etwas über Shakespeare, sein Leben und seine Inspirationen geschrieben wurde. Außerdem wird das Stück etwas erklärt sowie die an der Handlung beteiligten Personen vorgestellt. Als es dann zur eigentlichen Graphic Novel ging, war ich ziemlich begeistert von den Illustrationen, da diese sehr ausdrucksstark und schön koloriert sind. Man kann den Protagonisten die Gefühle deutlich aus den Gesichtern ablesen. Auch wenn ich mir manchmal ein bisschen mehr Gespräche und längere Sprechblasen gewünscht hätte, fand ich die Geschichte insgesamt sehr gut vermittelt. Am Ende des Buches befindet sich noch viel zusätzliches Material, wie zum Beispiel die Erzählstruktur von Romeo und Julia oder Hinweise darauf, dass William Shakespeare sich auch von anderen Schriftstellern seiner Zeit inspirieren ließ. Außerdem werden wie im Deutschunterricht die Motive des Stücks sowie die Sprache näher unter die Lupe genommen, und die bekannteste Szene am Balkon wird ebenfalls noch erläutert. Ich persönlich fand die ganze Aufarbeitung rund um das Stück sogar fast noch besser als die Graphic Novel selbst, da man die Geschichte dadurch sehr gut einordnen konnte. Und das war noch nicht alles: Es gibt auch Informationen zur Veröffentlichung des Stücks, zu seiner Aufführung, zu den Theatern, in denen es damals gespielt wurde, sowie einen Lebenslauf Shakespeares. Mein Fazit: Ich persönlich fand diese Graphic Novel unheimlich gut und habe vor allem die vielen zusätzlichen Informationen rund um das Stück und Shakespeares Leben sehr genossen. Ich kann sie jedem, der sich für Romeo und Julia interessiert, sehr ans Herz legen. Die Graphic Novel bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Klassiker neu umgesetzt

    Hätte ich das Buch in der Schule gelesen, wäre ich von dem Klassiker fasziniert gewesen. Die Idee ist hier richtig gut umgesetzt – die Bilder erzählen viel mehr als die Worte. Die Sprache ist zwar altertümlich, aber trotzdem gut verständlich. Die Illustrationen sind gut getroffen und voller Emotionen und Gefühle. Diese Neuerzählung ist für mich etwas ganz Besonderes – es macht Spaß, sie zu lesen und den alten Klassiker neu zu entdecken❤️

  • Malina

    aus Hamburg

    5/5

    01.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker in starken Bildern neu erlebt

    Diese Graphic Novel zu Romeo und Julia hat mich von Anfang an begeistert und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Besonders die Illustrationen sind sehr sehr toll: Sie sind so toll detailreich und ausdrucksstark. Emotionen wie Verliebtheit, Wut, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit werden visuell so stark dargestellt, dass sie oft mehr sagen als der Text allein - so wie es bei einer Graphic Novel optimal immer ist. Die Bilder tragen die Geschichte und machen die Tragödie richtig spürbar. Auch inhaltlich überzeugt mich die Umsetzung. Die Sprache ist zugänglich und flüssig, ohne den Kern der Originalgeschichte zu verlieren, und der Wechsel zwischen ruhigen, romantischen Momenten und dramatischen, düsteren Szenen gelingt hervorragend. Auch meine Tochter konnte das die Graphic Novel so ohne große Nachfragen verstehen. Besonders gelungen finde ich außerdem das ergänzende Material, das Hintergründe zum Stück, zu Shakespeare und zur Erzählstruktur liefert und das Buch sinnvoll erweitert. Für mich ist dieses Buch keine bloße Nacherzählung, sondern eine visuell starke, emotionale Annäherung an einen Klassiker, die neugierig auf das Original macht. Eine klare Leseempfehlung.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Thiel, ohh Thiel...

    Aus heutiger Perspektive ist nur schwer nachzuvollziehen, welche Kraft in diesem kurzen Stück Literatur liegt. Der Fokus auf die täglichen Schweren des Lebens einer von Armut geprägten Bevölkerung, das Thematisieren von Gewalt, Alkoholismus, von Sehnsüchten - all das gräbt die Tiefe des Bahnwärters in die Erde der literarischen Welt. Auf jeder Seite ist spürbar, wofür Hauptmann den Literaturnoblepreis - zurecht - erhielt.
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinn und Leidenschaft sind eine gefährliche Mischung..

    Wer mal ein, zwei Stündchen erübrigen kann, ist herzlich eingeladen die Schachnovelle zu lesen. Schach langweilig? Niemals und schon gar nicht, wenn es das einzige ist, was einem im Leben bleibt nachdem sie einem alles andere genommen haben...
  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inneralb von 89 Seiten werden...

    Inneralb von 89 Seiten werden zwei Menschen im Kern erfasst und charakterisiert. Ein unglaublich starker Roman!
  • Zum Bewerterprofil von S. Kurewitz

    S. Kurewitz

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Schachpartie am Rande des Wahnsinns

    Sprachlich überwältigend und präzise zugleich, erzählt Stefan Zweig die Geschichte der wohl legendärsten Schachpartie, die je auf einem Schiff gespielt wurde. Trotz der geringen Seitenanzahl taucht man in die Zeit des Nationalsozialismus ein und fühlt am eigenen Leib, wie die erdrückende Leere von Dr. B. Besitz zu ergreifen beginnt. Definitiv ein Buch, dass man mit Gänsehaut liest!
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte eines Mannes, der...

    Die Geschichte eines Mannes, der der Isolierhaft der Nazis durch seine Flucht in die Welt des Schachspiels entkommt. Eine meisterhafte Novelle. Und was für eine elegante Sprache! Ein Lesegenuss!

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