Produktbild: Malina

Malina Roman

2

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

11006

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1882 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518734704

Beschreibung

Rezension

»… die intelligenteste und bedeutendste Dichterin, die unser Land in diesem Jahrhundert hervorgebracht hat.«
Thomas Bernhard

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

11006

Erscheinungsdatum

18.09.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1882 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518734704

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    15.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ein Klassiker

    Der Roman soll eine Reaktion auf M. Frisch´s Gantenbein sein. Ich liebe den Stil und die Intensität. Neben V. Woolf und Christa Wolf meine Lieblingsautorin. Eine einmalige Erzählung von Beziehung.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    27.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie."

    Besonders sprachlich ein herausragendes Werk, das in nachvollziehbarer Abfolge den Untergang einer Frau in der Gesellschaft beschreibt. Mitunter auch sehr heftig zu lesen, voller Schwermut und Angst der Hauptfigur, sicherlich kein leicht verdaulicher Text, auch kein leicht zugänglicher, aber Ingeborg Bachmanns Literatur hat viel zu bieten.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Nichts ist gewonnen, der Stein des Wortes ist umsonst geworfen: weder Wellen noch ein Strom von Sinn"

    "Malina" zu lesen bedeutet sich mit der Zwangsläufigkeit einer hermeneutischen Unergründlichkeit abzufinden. Dieser fulminante Roman wehrt sich gegen seine sinnstiftende Aufschlüsselung wie kaum ein anderer deutschsprachige Roman. Es geht darum mit der Sprache gegen die Sprache anzuschreiben und jeglicher Bestimmtheit zu entsagen. Wir, die Lesenden, müssen komplett neue Perspektiven des Lesens konstruieren, die dazu verurteilt sind ungreifbar, geradezu verhangen zu bleiben. „Malina“ zu interpretieren, ihn in adäquate Deutungsmuster einzuteilen ist schwierig, weswegen eine Annäherung an diesen hoch poetischen Roman einzig über seine kunstvolle Verfertigung des Nicht-Verstehens gehen kann. Von der namenlosen Ich-Erzählerin erfahren wir gleich zu Beginn welch Qualen es ihr bereitet die korrekte Zeitangabe zu benennen. Sie kann nicht „Heute“ sagen, weil es ihr vor der eingrenzenden Bestimmtheit graut. Die Verhinderung von Sinn, die utopische Möglichkeit das Sprache enden kann, dass sie angehalten werden kann, nur über diese Maximen können wir uns dem Geschehen dieses Romans nähern. Der westliche Mensch vermag es nicht eine Zügelung der Sprache zu praktizieren, einzig aufgrund eines disproportionalen Verhältnisses zwischen Signifikat und Signifikant. Die Sprache wird verdünnt, sie wird schwatzhaft, einfach aus dem Grund, dass jeglicher Inhalt, mittels Signifikanten unaufhörlich vertieft wird. Bachmanns Ich-Erzählerin erklärt uns nichts, sie zeigt uns stattdessen alles, genauso wie die Handlung lediglich im Ungesagten der Liebenden besteht. Bachmann präsentiert uns ihre virtuose Beschreibungskunst gerade dadurch, dass sie den immerzu im Schwebezustand wartenden Sinn, der auf seine Beschreibung harrt, nicht beschreibt. Sie bricht die Signifikationsketten auf eine Weise ab, dass Beschreibungen immerzu über die Ränder gleiten, wo sie verschlüsselte Geheimnisse andeuten. Der erste Teil des Romans „Glücklich mit Ivan“ beschreibt die Dialektik einer Beziehung nicht, wie so oft, über die Weiterentwicklung und Widersprüchlichkeit von Gefühlen, sondern wählt einen gewissermaßen linguistischen, metasprachlichen Zugang. Überall wartet die Sprache, in sie müssen die Dinge eingehen und wer aufmerksam dem Gedeihen einer Beziehung beiwohnt, versteht die Ich-Erzählerin wenn sie sagt: „Immerhin haben wir uns ein paar erste Gruppen von Sätzen erobert, törichten Satzanfängen, Halbsätzen, Satzenden, von der Gloriole gegenseitiger Nachsicht umgeben, und die meisten Sätze sind bisher unter den Telefonsätzen zu finden.“ Wir bekommen keinen Roman im herkömmlichen Sinne, keine lineare Handlung, nicht einmal die Grammatik verbleibt uns als verlässlicher Wegbegleiter. Alexander Carmele hat in seiner Besprechung des Romans eine Parallele zu Ludwig Wittgensteins „Tractatus“ gezogen und auf dessen berühmten Satz rekurriert, demzufolge die verwendeten Sätze wie eine Leiter fungieren, über die gegangen werden muss, um sie anschließend wegzuwerfen. Bachmanns Ich-Erzählerin, ihr Alter-Ego gibt uns die Möglichkeit, über die Kunst der Chiffre im Satzinnenraum, so etwas wie Katharsis zu finden. Den Sinn in der Schwebe zu lassen, zu verstehen lernen, dass der sprachliche Kreisel angehalten werden kann, dass es nicht um mythische Stille, sondern um Sprachzügelung geht, dies kann uns der Roman lehren. „Malina“ zeigt uns kein zerstörtes Ich, noch weniger sollte er als ein pathologisches Dokument einer in die Brüche gegangener Beziehung gelesen werden. Im Vordergrund bleibt das wohlwollende Verhältnis zur Sprache, zur poetischen Transzendierung. Das Individuum wird nicht eingeschlossen von der Sprache, sondern verbleibt in einem gleichsam musikalischem Verhältnis zu ihr. Dichtung soll jene Wunde verschließen, die die Erfahrung fabriziert hat.
  • Zum Bewerterprofil von Alessio Cicciarella

    Alessio Cicciarella

    Thalia Leonberg – Leo-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Satz wird diesem Buch gerecht

    „Wenn Ivan und ich schweigen, weil nichts zu sagen ist, also wenn wir nicht reden, dann senkt sich aber kein Schweigen herab, sondern ich merke, im Gegenteil, dass vieles uns umgibt, dass alles lebt um uns herum, es macht sich bemerkbar, ohne aufdringlich zu sein, die ganze Stadt atmet und zirkuliert, und so sind Ivan und ich nicht besorgt, weil nicht abgetrennt und monadenhaft eingesperrt, nicht kontaktlos und in nichts Schmerzliches abgetan. Auch wir sind ein akzeptabler Teil der Welt, zwei Leute, die müßig oder eilig auf dem Trottoir gehen, ihre Füße auf einen Zebrastreifen setzen, und wenn wir auch nichts sagen, uns nicht direkt miteinander verständigen, wird Ivan mich doch rechtzeitig am Ärmel halten und festhalten, damit ich unter kein Auto oder keine Straßenbahn komme. Ich haste immer ein wenig hinter ihm drein, weil er so viel größer ist und nur einen Schritt machen muss, wo ich zwei Schritte machen muss, aber ich will versuchen, wegen des Zusammenhangs mit der Welt, nicht zu weit zurückzubleiben, mit ihm zu gehen (…)“
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Mahlkemper

    Barbara Mahlkemper

    Thalia Kamp-Lintfort

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    22.01.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Du darfst nicht sein

    Eines Tages beginnt sich die Welt um sie herum aufzulösen. Malina lebt ihr Leben wie bisher, empfindet sich aber immer mehr als leere Hülle in einer dominanten Welt. Der Lebensroman einer Frau, fast ein Diagramm, über die fortschreitende Loslösung aus der Realität in einer Gesellschaft, die die totale Selbstverleugnung fordert und in der Malina als Mensch nicht mehr existieren kann. Ein Hilfeschrei. Von einer, die nicht schreien darf.

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Malina