In den Ältesten Tagen Mittelerdes, lange vor dem "Herrn der Ringe", wird Húrin von Morgoth, dem Schwarzen Feind, gefangen genommen und verflucht. Sein tapferer Sohn Túrin nimmt den Kampf gegen die dunkle Macht auf, um seine Famlie zu rächen und einem düsteren Schickal zu entgehen.Gert Heidenreich liest "Die Kinder Húrins" Wort für Wort: Er erzählt von Orks und Drachen, von Krieg und finsteren Machenschaften, aber auch von Freundschaft und Treue, Mut und Tapferkeit. Erst mit der Stimme Gert Heidenreichs wird die Welt J.R.R. Tolkiens lebendig.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Lukas Ritzel
Book Circle Community
5/5
05.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Kinder Húrins - viel düsterer als Westeros und epischer als die Nibelungen
Wenn jemand behauptet, Tolkien könne nicht düster schreiben – hier ist der Gegenbeweis. Die Kinder Húrins ist die wohl tragischste und zugleich majestätischste Erzählung aus dem Legendarium. Sie zeigt, wie viel ein Held falsch machen kann, wie tief man fallen darf, und wie Liebe selbst zur Quelle des Unheils werden kann.
In einer Welt, die lange vor Der Herr der Ringe existierte, entfaltet sich die Geschichte von Túrin Turambar – einem Schicksalsgezeichneten, der gegen Morgoth, den ersten Dunklen Feind, kämpft. Doch dieser Krieg ist nicht nur einer mit dem Schwert, sondern einer gegen das eigene Schicksal. Jeder Sieg scheint ihn tiefer ins Verderben zu führen.
Und über allem thront Glaurung – der majestätisch böse Drache, kalt, listig und grausam, einer der unvergesslichsten Geschöpfe, die Tolkien je erdacht hat.
Es ist ein Werk voller Verzweiflung, Stolz, Liebe und Verlust – eine Tragödie im klassischen Sinne, geschrieben mit der Wucht einer nordischen Sage und der Poesie eines Professors, der die Dunkelheit ebenso beherrschte wie das Licht.
Durch die behutsame Bearbeitung seines Sohnes Christopher Tolkien erreicht diese Geschichte ihren literarischen Zenit – gigantisch, episch, unvergesslich.
Wer glaubt, Tolkien habe nur Hobbits und Hoffnung geschaffen, der sollte Die Kinder Húrins lesen –
und sich eines Besseren belehren lassen.
Bewertung
5/5
25.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auch wenn etwas schwierig zu Lesen...
Auch wenn etwas schwierig zu Lesen begeistert allein das Setting im 1. Zeitalter über alle Maßen auch das Schiksal der entfernten Landen weiß zu gefallen. Aber vorallem sagen gestalten wie glaurung sind es die einem Mittelerde fan den Atem verschlagen. Ein Muss für jeden Fan.
Bewertung
aus Ludwigsburg
5/5
03.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Klasse Buch, tolle Story ein muss für Tolkien Fans
Habe das Buch bereits 5 Mal gelesen und muss sagen das ich es auch noch jetzt spannend finde. Die Schreibweise von Herrn Tolkien fasziniert mich total so wie die Geschichten an sich. Die zwischenmenschlichen (oder elbischen) Beziehnungen von den einzelnen Charakteren sind spitze wiedergegeben. Es ist tatsächlich etwas schwere Kost, aber wenn man mit dem Stil von Tolkien vertraut ist (und das Silmarillion ebenfalls gelesen hat) bietet es alles was eine tolle Tolkienstory braucht. Turin Turambar, Húrin, Morgoth usw. dass ist eine super Mischung. Wie Ihr seht bin ich ein absoluter Tolkien Fan und deshalb ist mein Urteilsvermögen beeinflusst?!? Spaß beiseite, ein echtes muss für Fantasy-Fans.
Bewertung
aus Frankenthal (Pfalz)
5/5
03.02.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Faszinierend
Die Story an sich ist sehr spannend. Aber die Erzählweise ist etwas komisch. Tolkien's sohn hat ja das Buch aus mehreren Notizen,Bückern...zusammengefasst und zu einem Buch gemacht. Aber für einen Herr der Ringe-Fan ist dies ein Muss!
The Librarian
5/5
14.01.2021
Hörbuch (CD)
Eine gefährliche und düstere Reise, die offenbarte wie weit die Macht des Bösen reichen kann.
Die Geschichte um die Kinder Húrins nahm mich auf eine gefährliche und düstere Reise mit und offenbarte wie weit die Macht des Bösen reichen kann. Mehr erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text.
Meine Meinung zur Geschichte:
Die Geschichte um die Kinder Húrins ist viel düsterer als ich erwartet hatte. Nach dem Beenden des Hörbuches bin ich noch immer von der Vielschichtigkeit und Komplexität des Geschehens begeistert. Túrin, der Sohn Húrins, erlebt so viel, was ein normaler Mensch kaum ertragen könnte. Er muss fliehen, sich beweisen, unter widrigen Umständen zum Mann heranwachsen und viele Schicksalsschläge ertragen. Seine Persönlichkeit ist nicht gerade einfach. Er trägt Liebe in sich und ist absolut loyal. Gleichzeitig ist er leicht reizbar, von sich überzeugt und überheblich. Sein Stolz und seine Eigensinnigkeit bringen nicht nur ihn, sondern auch die Menschen und Elben um ihn herum in Gefahr.
In dieser Geschichte lernte ich viele Namen und Orte kennen, die mir vorher nur am Rande bekannt waren. Einen Teil kannte ich aus dem Silmarillion. In den ersten Kapiteln musste ich stark aufpassen, dass ich die Namen nicht verwechsele. Später merkte ich das kaum mehr, denn die Geschichte wurde von Kapitel zu Kapitel spannender. Túrins Taten waren oft grausam. Doch fand er immer wieder zu seinem Herzen zurück und tat was richtig, sowie notwendig war. Mehr als einmal habe ich Morgoth verflucht. Ich fand es schrecklich, was er den Wesen von Mittelerde und den Ländern in seiner Machtgier antat.
Jeder kleine Sieg von Túrin oder den Völkern wurde doppelt vergolten, glaubte ich, dass er einmal Glück hatte, kam es ganz anders. Die letzten Kapitel um seine Schwester, seine Mutter und ihn waren grausam. Die Handlungsstränge trennten sich, flossen wieder ineinander und machten klar, dass Morgoth mit seinen Grausamkeiten noch lange nicht am Ende war. Túrin vollbrachte am Ende etwas Großes, wurde dann doppelt ins Elend gestürzt und wählte sein Ende selbst. Ich litt so sehr mit seiner Sippe, wie ich es seit dem Lesen von „der Herr der Ringe“ nicht mehr getan habe… Nachdem die letzten Hörminuten vorbei waren, wäre ich am liebsten in die Geschichte zurückgekehrt.
Meine Meinung zum Sprecher:
Ich kenne den Sprecher Gert Heidenreich schon aus anderen Produktionen und höre gerade ebenso „die unendliche Geschichte“, welche von ihm vertont wurde. Seine Stimme hat etwas, das meine Aufmerksamkeit komplett fesselt. Das Vorlesen ist ruhig, den Szenen angepasst und flüssig. Er schaffte es, dass ich das Geschehen um Túrin vor meinem inneren Auge sah. Für mich ist Gert Heidenreich der Erzähler für die Welt von Tolkien.
Mein Fazit:
Ich bin froh, dass Christopher Tolkien dieses wunderbare Werk seines Vaters herausgegeben hat. Tolkien hat eine komplexe, düstere und vielschichtige Geschichte um Túrin geschrieben, die von Anfang an spannend war. Nach dem sich ein Fluss im Geschehen bildete, war ich vollkommen gebannt und lauschte Gert Heidenreichs Stimme, der dieses Buch vortrefflich vertont hat. Der Krieg und die Kämpfe waren grausam und das Böse allgegenwärtig. Doch es gab immer einen Hoffnungsfunken, wenn gleich das Ende traurig war.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
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5/5
27.02.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Diese Geschichte, die einzeln...
Diese Geschichte, die einzeln erschienen ist, spielt auch in Mittelerde. Gut erzählt und mitreißend wird eine weitere Vorgeschichte zu "Herr der Ringe" erzählt. Unbedingt lesen!
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5/5
16.03.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wer sich fragt, was nach dem Herren...
Wer sich fragt, was nach dem Herren der Ringe noch so alles passiert, der muss die Kinder Húrins lesen! Und sich zusätzlich über die fabelhaften Illustrationen freuen!
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5/5
02.06.2011
Buch (Taschenbuch)
Die Sagenwelt Mittelerdes
John R. Tolkien wurde bekannt mit dem Mythos "Der Herr der Ringe" und durch seine Geschichte "Der Hobbit" Trotz all seinem Ruhm mit diesen zwei sehr bekannten Büchern lag seine besondere Liebe auf der alten Sagenwelt Mittelerdes. Diese Sagenwelt und vergangenen Zeitalter sind es, welche Mittelerde zu dem gemacht haben, als was wir es in seinen Büchern "Der herr der Ringe" und "Der Hobbit" erleben.
In diesem wunderschönen Band "Die Kinder Hurins" tauchen wir ein in die Sagenwelt Mittelerdes. Wir erleben Heldenmut, Tragik, unsterbliche Liebe und eine epische Dimension, so wie sie nur in den Geschichten und Erzählungen Tolkiens vorkommt. Christopher Tolkien hat sich der Mühe unterzogen aus den Notizen seines Vaters einen Teil der Legenden so wie sie John R. Tolkien sie vor sich sah zusammen
zustellen. Vervollständigt werden sie durch die traumhaft schönen und zutreffenden Zeichnungen und Bilder von Alan Lee.
Ein wunderbares Buch für Freunde Mittelerdes und der alten Sagenwelt. Hier findet der Leser alles aus was alte, grosse Geschichten sind.
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5/5
07.05.2010
Buch (Taschenbuch)
Auf nach Mittelerde!
Grade bin ich durch und könnte schon wieder von vorne anfangen! Als riesengroßer Tolkienfan schmachte ich bei jedem seiner Bücher dahin, aber unter den deutschen Veröffentlichungen stellt dieses ein besonderes Schmuckstück dar. Wer den Herrn der Ringe kennt und nun weitere Lektüre von Tolkien sucht, dem möchte ich "Die Kinder Húrins" besonders ans Herz legen. Eine der großen Geschichten des Silmarillions, hervorragend geschrieben, eine wundervolle Abenteuersage wie aus alter Zeit, meisterhaft illustriert von Alan Lee. Abgerundet wird die Geschichte durch ein Glossar, ausführliche Anhänge und Stammbäume. Doch auch, wer das Silmarillion schon kennt: Es lohnt sich, denn so habt ihr diese Geschichte noch nicht gelesen!
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