Produktbild: Alte Meister

Alte Meister Komödie. Gezeichnet von Mahler

29

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2015

Abbildungen

zweifarb. Comics

Illustriert von

Nicolas Mahler

Herausgeber

Andreas Platthaus

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

20,8/14,1/1,5 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Rost / Vanille

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46579-0

Beschreibung

Rezension

»Aber wie will man ausgerechnet mit einer ›Graphic Novel‹ – wie es so schön heißt – diese ungehemmte Suada, diese ratternde, saukomische und zugleich tieftraurige Bernhardsche Sprachmaschine, die sich auf 300 Seiten absatzlos breitmacht, mit ein paar Strichen bändigen? Der Wiener Cartoonzeichner Nicolas Mahler hat es … gewagt, und es ist ihm, um es vorwegzunehmen, vortrefflich gelungen.« ("DIE WELT")
»Bernhards literarisches Verfahren besteht aus solchen Spracheskalationen, einer atemlosen, rauschhaften Abfolge von Variationen, einer über viele Etappen gehenden Steigerung, die in maßloser Übertreibung mündet. Nicolas Mahlers sehr zurückgenommener Strich veranschaulicht dies besonders gut. In jedem Fall hat Mahler mit seinem Comic nicht einfach nur ... einen Klassiker illustriert, sondern eine eigenständige und weiterführende Interpretation geliefert.« ("Frankfurter Rundschau")

»
Alte Meister
ist eine kongeniale Adaption eines großen Romans – und eine unerhört kluge Reflexion auf die Kunstform des Comic und auf die noch immer unbeantwortete Frage, ob man die Wahrheit der Kunst in den Meistern findet oder nicht vielmehr in der Ästhetik der alltäglichen Existenz.«
("Literaturen")

»Ja wie? Geht doch gar nicht: die rauschhaften Schimpftiraden des notorischen Grantlers Thomas Bernhard als Graphie Novel? Und wie das geht! Der großartige Wiener Zeichner Nicolas Mahler hat den Klassiker
AlteMeister
mit sparsamem, aber sicher platziertem Strich in große Comic-Kunst verwandelt. Immer komisch, niemals kalauernd.«
("stern")
»International ist Nicolas Mahler ein gefeierter Comic-Star ..., der sich nun zeichnerisch an die große Kunstbetrachtungs-Komödie eines anderen Meisters traut. Dabei trifft Thomas Bemhards Wortgewalt auf Museums-Prunk und zeichnerischen Minimalismus.
»Der spezielle Bernhard-Klang bleibt erhalten, meist in Textkästen am oberen und unteren Rand der Seite. Dazwischen setzt Mahler in großformatigen Illustrationen schlaue Pointen – teilweise in wahren Weihespielen perverser Reduktion, indem weitere Bernhard-Wörter etwas verdecken. Das Wechselspiel von Wort und Bild produziert hier etwas ganz Eigenständiges.« ("Die Presse")
»Winzig ist Reger, schwarz, ohne Mund, ohne Augen. Nur Gelb bringt kostbare Farbe in die Geschichte. Bernhard wurde gekürzt, umgestellt. Die Reduktion macht das Werk fast noch größer. Humor und Tragik verdoppeln sich. Der neue Rhythmus öffnet verborgene Türen.« ("Kurier, Wien")
»Liest man Bernhards Sätze im Zusammenhang mit Mahlers bis zur Abstraktion simplifizierten Zeichnungen, kann man zu der Überzeugung gelangen, dass Bernhard und Mahler auch ein grandioses Cartoon-Gespann abgegeben hätten. Mahlers Bilder fügen hier Bernhards Text eine zusätzliche Ebene hinzu.« ("Volltext")
»Mit einer großen Liebe auch für die kleinsten Details in seinen witzig bis boshaft überzeichneten Figuren ... erweist sich Mahler als ebenbürtiger Partner der Literatur und als feinfühliger Kenner der Kunstgeschichte obendrein.« ("procare Magazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.03.2015

Abbildungen

zweifarb. Comics

Illustriert von

Nicolas Mahler

Herausgeber

Andreas Platthaus

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

20,8/14,1/1,5 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Rost / Vanille

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46579-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    06.12.2022

    eBook (ePUB)

    eine Tirade voller ästhetischer Wucht

    Das Buch ist eine Tirade gegen alte Meister der Malerei, der Literatur, der Philosophie und auch gegen die (österreichische) Kultur, den Staat, die Nation und vieles mehr. Wunderbar geschrieben, eine geschickt aufgemachte Dreieckskonstellation (Reger, Atzbacher, Irrsigler) erlaubt es dem Autor, quasi in dritter Person (sagte Reger, sagte Atzbacher) auf die Zustände in Österreich und darüber hinaus zu wüten und alles zu beschimpfen, was es zu beschimpfen gibt. Nun, die Tirade an und für sich hat kein starkes Fundament; sie ist getragen von einem Zorn, der blind macht und Nuancierungen vermissen lässt. Dadurch kommt das Profil von Reger (und wohl auch von Atzenbacher) schärfer zum Ausdruck. Und es macht aus diesem literarischen Werk ein grosses Werk, das zu lesen ein wahres Vergnügen ist.

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Museumsbesuche

    Für mich ist "Alte Meister" eines der allerbesten Werke Bernhards. Und wie immer kommt keiner gut weg. Ein Buch das köstlich amüsiert....

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wahrhafte Komödie

    Thomas Bernhards nimmt in "Alte Meister" wie immer gerne österreichische Schicksale aufs Korn. Mit dieser Komödie gelingt ihm ein Geniestreich; zugleich zeichnet er mehrere Portraits heimischer Originale wie es sie nur allzuviele in unserem Lande gibt....noch immer und immer wieder. Ein zeitloser Lachschlager. Lustig,bitter,gnadenlos,grandios,Bernhard.

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skandal!

    Erstmals wird in dieser Ausgabe auf die aufsehenerregende "Erregung" eingegangen. Die Prozesslage, wie es dazu kam und wohin es führte. Ein Stück österreichische Literaturgeschichte.

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Angst

    Rudolf schreibt an einer wissenschaftlichen Abhandlung über seinen Lieblingskomponisten Medelssohn-Bartholdy. Unterbrochen wird er durch den spontanen Besuch seiner Schwester, die ihn jedoch bald wieder verlässt. Die Angst des Alleinseins macht dem Hauptprotagonisten Angst, solche Angst, das er beschließt sofort abzureisen um anderorts sein Werk zu vollenden....

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Bewertungen (29)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Im Mahlstrom der Verneinung"

    „Auslöschung. Ein Zerfall“ – kaum ein anderer Roman der deutschsprachigen Literatur nach 1945 ist von einer derart kompromisslosen Radikalität durchdrungen wie dieses Spätwerk Thomas Bernhards. In seinem letzten Prosawerk treibt Bernhard jene ästhetische Bewegung auf die Spitze, die sein gesamtes Schreiben durchzieht: die obsessive Wiederholung, die bohrende Spirale der Negation, das schonungslose Monologisieren gegen eine Welt, die als uneinlösbar, als falsch, als krank empfunden wird. Der Roman ist weniger Erzählung als literarische Auflösung, weniger Handlung als musikalischer Komplex aus Satzwiederholungen, Modulationen und rhythmischen Einschlägen. Und doch ist „Auslöschung“ kein bloßes Sprechtheater oder nihilistische Pose, sondern ein Kunstwerk von erschütternder Klarheit, voller dunkler Schönheit und intellektuellem Furor. Im Zentrum steht Franz-Josef Murau, ein österreichischer Intellektueller, der in Rom lebt und mit schneidender Kälte auf seine Herkunft aus dem steirischen Landadel blickt. Die Nachricht vom Unfalltod seiner Eltern und seines Bruders setzt einen inneren Monolog in Gang, der sich bald als großangelegter Vernichtungsgestus entpuppt: Die familiäre Welt von Wolfsegg soll ausgetilgt, ihre moralische wie geistige Verlogenheit restlos „ausgelöscht“ werden. Doch wer meint, hier ein konventionelles Familiendrama zu erkennen, sei gewarnt: Der Roman verweigert sich nahezu vollständig jeder klassischen Dramaturgie, jeder Linearität des Erzählens. Stattdessen treibt Bernhard seine Sprache in einen Zustand der Raserei, der Ausgesetztheit, der permanenten Selbstwiderlegung. Es ist diese unverkennbare Sprachästhetik, die „Auslöschung“ zu einem Solitär macht. Der Satz bei Bernhard ist kein Vehikel der Mitteilung, sondern selbst Welt, selbst Ausdruck des Denkens, selbst Handlung. Immer wieder stößt der Leser auf rhythmisch gebaute Perioden, die wie Musikstücke komponiert sind – mit Refrains, thematischen Variationen, dissonanten Einschüben. Ein einzelner Gedanke kann über Seiten hinweg umkreist, verformt, verschärft, revidiert, wiederholt werden, ohne dass man von Redundanz sprechen dürfte. Vielmehr offenbart sich in dieser kreisenden Bewegung eine Dialektik des Denkens, die dem Leser nicht eine fertige Position übermittelt, sondern das Entstehen, das Scheitern, das Wiederaufnehmen eines Gedankens erfahrbar macht. Der Wiederholung kommt dabei eine zentrale ästhetische wie philosophische Funktion zu. Sie ist nicht bloß Stilmittel, sondern Weltanschauung. In einer Welt, in der Fortschritt eine Farce, Geschichte eine Farce, Bildung eine Farce ist – so Murau –, bleibt nur die Rückwendung, das Immer-wieder-von-vorn-Beginnen, das Bohren in der eigenen Sprachwunde. Bernhards Prosa ist damit auch ein Akt der Selbstermächtigung: Indem sie sich jeder äußeren Ordnung entzieht, schafft sie sich ihre eigene Logik, ihre eigene Gesetzmäßigkeit. Der Text entwickelt sich nicht entlang einer Handlung, sondern entfaltet sich als Bewusstseinsraum, als Denkraum, als Klangraum. Dieser Sprachraum ist dabei radikal subjektiv. „Auslöschung“ ist ein Monolog, der nicht unterbrochen wird, kein Dialog, keine Gegenrede. Murau spricht in ein imaginäres Gegenüber hinein – den Adressaten seines Schreibens, seinen „Jugendfreund“ Gambetti – doch dieser antwortet nicht. Diese Einseitigkeit ist programmatisch. Die Sprache in „Auslöschung“ ist nicht dazu da, zu kommunizieren, sondern zu entlarven, zu zerstören, zu entgiften. Bernhard entwirft mit Murau eine Figur, deren Intellekt sich gegen alles richtet, was Herkunft, Tradition, Nation, Familie und Institution bedeutet. Der Furor, mit dem er das Erbe von Wolfsegg ablehnt, ist total. „Ich habe mich immer von allem, was mich mit Wolfsegg verband, angeekelt gefühlt“, heißt es an einer Stelle – und dieser Ekel ist kein affektives Beiwerk, sondern die Grundlage des Schreibens. Gleichwohl ist Murau keine durchgehend souveräne Figur. Immer wieder wird seine Kritik unterminiert durch eigene Paradoxien, eigene Schwächen, eigene Verstrickungen. Er, der gegen das Besitzdenken der Familie ankämpft, bleibt doch besitzfixiert in seiner Entscheidung, das Erbe anzunehmen, nur um es dann „auszulöschen“. Diese Ambivalenz verleiht dem Text eine existenzielle Tiefe. Bernhards Schreiben ist nicht moralisierend, nicht besserwisserisch, sondern zutiefst tragisch: Das Denken kann nicht außerhalb der Welt stehen, die es verachtet. Das Ich, das zerstören will, bleibt Teil dessen, was es zerstört. In dieser Fallhöhe liegt die Größe des Romans. Es ist daher auch falsch, „Auslöschung“ allein als Pamphlet gegen Österreich oder gegen die katholische Kirche zu lesen – obgleich Bernhard auch diese Institutionen mit schneidender Schärfe seziert. Vielmehr geht es um eine tiefere, eine metaphysische Revolte gegen das Gegebene, gegen das Banale, das Mittelmäßige, das Angepasste. Der Angriff richtet sich gegen das „stumpfsinnige Leben“, gegen die Unfähigkeit zum Denken, gegen die Feigheit, sich der Wahrheit zu stellen. In diesem Sinne ist „Auslöschung“ auch ein Buch über Bildung, über Kunst, über das Schreiben selbst. Immer wieder reflektiert Murau über die Rolle der Literatur, über die Abhängigkeit von Vorbildern – besonders auffällig ist hier die Präsenz der Philosophen Schopenhauer und Wittgenstein –, über das Unvermögen, sich von der Sprache zu emanzipieren. Sprache wird so zum Mittel der Selbstgeißelung wie der Selbstvergewisserung. Trotz all der Dunkelheit, der Bitterkeit, des unerbittlichen Tons ist „Auslöschung“ aber auch ein Werk von großer Komik – wenn auch einer sehr eigenen, abgründigen Komik. Die Figur des „nationalsozialistischen Pfarrers“, die grotesken Beschreibungen der Schwestern, die Lächerlichkeit des Beerdigungszeremoniells – all das durchzieht der scharfe, geradezu chirurgenhafte Humor Bernhards. Es ist ein Humor, der nichts verzeiht, aber gerade deshalb so befreiend wirkt. In der Zuspitzung des Lächerlichen liegt eine Form der Wahrheit, die sich jeder Sentimentalität entzieht. Der Roman ist, in seiner Konsequenz, ein Ereignis der Sprache. Er verlangt dem Leser viel ab – Geduld, Konzentration, eine gewisse Immunität gegen die Wucht der Verneinung. Doch wer sich einlässt auf diesen 700-seitigen Gedankenstrom, wird Zeuge eines literarischen Experiments, das seinesgleichen sucht. Bernhard hat nie Geschichten erzählt, sondern Zustände geschaffen, Denkbewegungen choreographiert. In „Auslöschung“ gipfelt dieses literarische Verfahren in einer Textstruktur, die nicht auf ein Ziel hinausläuft, sondern in sich selbst rotiert, sich in sich selbst auflöst – wie der Titel schon ankündigt. So steht am Ende keine Katharsis, keine Läuterung, keine Hoffnung. Es gibt keine „Erlösung“ in diesem Buch, keine innere Versöhnung, kein geläutertes Subjekt. Was bleibt, ist Sprache – radikalisiert, entfesselt, auf sich selbst zurückgeworfen. Und in dieser sprachlichen Radikalität liegt eine Form von Wahrheit, wie sie nur große Literatur zu erreichen vermag. Thomas Bernhard hat mit „Auslöschung“ nicht nur ein Monument seiner Zeit, sondern ein zeitloses Meisterwerk geschaffen: ein letztes Wort, das sich in seinem Echo endlos fortsetzt.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Diesem Werk kann man sich nicht entziehen, man muss sich ihm ausliefern!

    Thomas Bernhard ist der Autor, den ich wohl am meisten verehre. Besonders sein Spätwerk ab 1980 hat mich einfach umgehauen. Am meisten Bernhard steckt wohl in "Auslöschung", welches ich als sein Opus magnum bezeichnen würde. Der Protagonist dieses Romans kehrt anlässlich der Beerdigung seiner tödlich verunglückten Eltern nach Jahrzehnten auf das Anwesen der Familie zurück und erinnert sich. Aber das ist keine ruhige, sanfte Schau in die Vergangenheit, sondern ein Wutausbruch, eine Schimpftirade, eine Verurteilung, eine Ungerechtigkeit, eine Übertreibung. Und eine intensivste Erfahrung für den Leser. Natürlich trägt auch der einzigartige Sound Thomas Bernhards dazu bei: Seine musikalischen, genau getakteten, teils endlosen, sich wiederholenden Satzkaskaden, die sich so in das Hirn des Lesers einbrennen, dass man bald nur noch in bernhardschen Sätzen denken und schreiben kann. Diesem Werk kann man sich nicht entziehen, man muss sich ihm ausliefern. "Man kann ihn zitieren - man kann sich stundenlang in Bernhard'schen Sätzen unterhalten. Man kann mit den Sätzen leben." (Bernhard Minetti)
  • Zum Bewerterprofil von Gabriel Bernklau

    Gabriel Bernklau

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nüchtern und schonungslos

    Die fünfbändige Autobiografie in einem schönen Band zusammengefasst:Nüchtern und schonungslos, naturgemäß jedoch persönlicher (selbst wenn es „nur“ Autofiktion ist), schreibt Thomas Bernhard über seine Kindheit und Jugend. Ein Buch, dass die/der Leser*in so schnell nicht vergisst.

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