Produktbild: Lincoln im Bardo
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Lincoln im Bardo Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

75297

Erscheinungsdatum

14.05.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1819 KB

Originaltitel

Lincoln in the Bardo

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

EAN

9783641211950

Beschreibung

Rezension

»Ein solches Buch wird man so bald nicht wieder lesen.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

75297

Erscheinungsdatum

14.05.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1819 KB

Originaltitel

Lincoln in the Bardo

Übersetzt von

Frank Heibert

Sprache

Deutsch

EAN

9783641211950

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  • Bewertung

    5/5

    19.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das sich mit den großen...

    Ein Buch, das sich mit den großen Fragen des Lebens im Angesicht des Todes beschäftigt. Ganz eigen!

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    18.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geister der Vergangenheit

    George Saunders sorgt für ein überaus faszinierendes und gleichermaßen skurriles Mosaik, das letztlich ein wunderbares Gesamtbild von Abraham Lincoln, dem Bürgerkrieg und vor allem dem frühen Tod seines Sohnes ergibt. Bei diesem Buch ist Köpfchen gefordert, aber der Denkeinsatz wird wirklich belohnt! Hat man erst einmal die Situation der Figuren erfasst, ist die emotionale Bindung zu ihnen kaum mehr zu lösen, selbst wenn diese sich teilweise zu unrecht ans Leben klammern...

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    17.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Bürgerkrieg tobt und…

    Der Bürgerkrieg tobt und Präsident Lincoln muss sich als Führer des Staates beweisen, als sein Sohn Willie verstirbt. Seine Frau ist gebrochen und auch Lincoln kann den Tod nicht schwer akzeptieren. Auf dem Friedhof will er sich von seinem Sohn alleine verabschieden. Doch was dort um ich herum tobt, ist ein aberwitziger Zirkus, an die Grenze des Erzählbaren getrieben. George Saunders‘ Roman „Lincoln im Bardo“ beschreibt eine Geschichte von Abschied, Trauer und Liebe auf so eindringliche Art, dass es völlig gefangen nimmt. Dabei verwirrt der Autor die Leser zunächst vollends, denn seine Form ist keineswegs die klassische Romanform. Kein fester Erzähler leitet uns die Geschichte, niemand der Wahrheit und Vision für uns trennt und uns die Figuren näher bringt. Im Gegenteil, jeder kommt völlig ungefiltert zu Wort, auch die historischen Umstände werden durch kurze Zitate von Zeitzeugen dargestellt, die in ihrer Widersprüchlichkeit vor allem deutlich machen, dass es kaum Klarheit geben kann. Der Friedhof ist eine Art Zwischenreich, in der die Toten sich für Kranke halten, die sich ans Leben klammern, halb lustig, halb tragisch schweben sie über den Friedhof und klammern sich an einen Zustand, der sie nicht glücklich macht, ihnen aber doch Hoffnung zu geben scheint. Auch wenn es durch Stil zu Beginn etwas schwierig zu lesen ist und man etwas Zeit braucht, um die Handlung zu verstehen und die verschiedenen Figuren kennen zu lernen, hat Saunders einen fesselnden Roman geschrieben, der tragisch und komisch zugleich ist, einen beim Lesen berührt und mitreißt. Sowohl Form als auch Inhalt sind beeindruckend und fügen sich perfekt ineinander, ein meisterhaftes Werk, das mit den Erwartungen der Leser spielt und sie gleichzeitig begeistern kann- ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.

  • Edith Berger

    5/5

    28.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührendes, fesselndes Leseerlebnis

    Der amerikanische Bürgerkrieg entzweit das Land. Die Verluste auf beiden Seiten sind unvorstellbar hoch. Die Verantwortung des Amtes und die damit verbundenen Entscheidungen lasten schwer auf den Schultern des Präsidenten. Als Lincolns geliebter Sohn Willie mit elf Jahren stirbt, zerbricht er beinahe daran. "In der Prozession zum Friedhof von Oak Hill in Georgetown wurde der Leichenwagen mit dem kleinen Jungen, der nichts als Glück kennengelernt hatte, von zwei Schimmeln gezogen. Die Kutsche, in der der erschöpfte, gramgebeugte Präsident saß, zogen zwei Rappen". Ein einziges Mal noch, möchte er seinen Sohn sehen. Allein und in aller Heimlichkeit sucht Präsident Lincoln das Grabmal auf.

  • Bories vom Berg

    aus München

    4/5

    23.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht einfach zu lesen, aber…

    Nicht einfach zu lesen, aber lohnend Der für seine Kurzgeschichten gerühmte US-amerikanische Schriftsteller George Saunders hat mit «Lincoln im Bardo» erstmals einen Roman vorgelegt. Der Debütroman des in Deutschland weitgehend unbekannten Autors wurde 2017 mit dem britischen Booker-Preis geehrt. Die Jury lobte ihn als «in Form und Stil äußerst originellen Roman, der eine geistreiche, intelligente und zutiefst bewegende Erzählung zutage fördert». Erzählt wird eine auf Zeitungsberichten fußende Begebenheit um den amerikanischen Präsidenten Lincoln, der nach der Grablegung seines kleinen Sohnes in tiefster Nacht noch einmal die Gruft aufsuchte, um ihn ein letztes Mal in den Armen zu halten. Insoweit also ein Roman nach einer wahren Begebenheit. Spätestens mit dem titelgebenden Begriff «Bardo» aber wird deutlich, dass es hier um Überirdisches geht, um einen im tibetanischen Buddhismus beschriebenen Zwischenzustand nach dem Tode und vor dem endgültigen Eingehen ins Jenseits. Während der Wirren des amerikanischen Bürgerkriegs erleidet Präsident Lincoln einen schlimmen persönlichen Verlust, als im Februar 1862 sein über alles geliebter, elfjähriger Sohn Willie während eines großen Staatsempfangs an Typhus stirbt. Nach dem feierlichen Begräbnis sucht er noch in der gleichen Nacht ganz allein das Grab auf. Aber Willie bekommt nicht nur Besuch von seinem trauenden Vater, auch andere gerade erst Verstorbene leisten ihm dort Gesellschaft. Zwei von ihnen sind sogar überzeugt, dies wäre nur ein temporärer Aufenthaltsort für sie, bald könnten sie wieder ins Leben zurückkehren. Ihre Särge bezeichnen sie als Kranken-Kisten, der Friedhof ist für sie nur der Kranken-Hof. Einer der Beiden ist Roger Bevins III, der ständig in Erinnerungen schwelgt und körperlich nur noch aus Augen, Ohren, Nase und Händen in einer undefinierbaren Fleischmasse besteht. Hans Vollman wurde von einem Balken erschlagen und hat ein riesiges Loch im Kopf. Der junge Mann träumt von nichts anderem, als ein erstes Mal mit einer Frau zu schlafen, sein Penis ist ständig erigiert. Viele der Figuren im Zwischenreich sind dem Leben scheinbar näher als dem Tod, aber sie empfinden intensiver. Alle sind sich ihrer Unvollkommenheit im Leben äußerst schmerzlich bewusst, eine seelische Diskrepanz, die als verspätete Erkenntnis manchmal durchaus komisch wirkt. Willie wird von Dämonen bedrängt, die ihn endgültig ins Jenseits befördern wollen, böse Mächte locken ihn, Lianen fesseln ihn an seine Gruft, eine an die Plazenta erinnernde Haut überwuchert ihn. Neben solchen, an eine ‹Gothic Novel› erinnernden Schauerelementen handelt es sich hier aber vor allem um einen historischen Roman. Seine vielen Figuren aus allen Gesellschafts-Schichten erzählen in Ich-Form aus ihrem Leben, Soldaten natürlich, diverse enttäuschte Ehefrauen, dieser und jener Reverend, am Suff Gestorbene, Ganoven und andere mehr. Der gefürchtete Eisenzaun trennt diesen Teil des Friedhofs von den Armengräbern «ohne Krankenkiste» ab und vom Massengrab der Sklaven. Diese Geschichte aus dem Geisterreich zur Zeit des Sessionskrieges wird ähnlich einer antiken Tragödie von einem vielstimmigen Chor aus Toten in 108 kurzen Kapiteln erzählt. Wobei die einzelnen der mehr als hundertfünfzig Stimmen oft nur sequenziell sich ergänzende Worte, Satzteile oder Kurzsätze beisteuern, und zwar in ihrer ureigenen Diktion. Diese munter palavernden Geisterstimmen werden häufig noch ergänzt um historisch verbürgte oder fiktive Zitate aus Briefen, Zeitungsausschnitten, Dokumenten und anderem mehr. Gleichwohl aber ist die Bezeichnung Roman hier ziemlich irreführend, eine derart eigenwillige Erzählweise konterkariert gnadenlos alle gängigen Erwartungen an diese literarische Gattung. Und so unterhält das Buch den Leser als eine mit ironischer Distanz angelegte historische Meditation über das Jenseits, über das nachzudenken man ja erst wirklich beginnt, wenn es gar nicht mehr anders geht. Nicht einfach zu lesen, aber lohnend!

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kann man kaum erklären, muss man lesen!

    Dieser Roman ist teilweise in Zitaten geschrieben, ein einzigartiger Stil, den ich zuvor so nie gelesen habe. Zudem ist das eine echt schräge Geschichte, in der Abraham Lincoln aus dem Geisterreich Hilfe bekommt, um den Tod seines Sohnes zu verarbeiten und seine Anti-Sklaverei-Politik zu entwickeln. Man muss sich erstmal auf den ungewöhnlichen Stil einlassen, aber es lohnt sich, das Buch ist wirklich ein Meisterwerk!
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jenseits!

    Vordergründig passiert gar nicht viel in "Lincoln im Bardo": Abraham Lincolns Sohn Willie stirbt, und Lincoln nimmt sich die Zeit, ihn noch mal allein auf dem Friedhof zu besuchen, um privat zu trauern. Doch um Willie herum scharen sich die Seelen der Toten, die von der engen Vater-Sohn-Bindung beflügelt werden, sich nicht mit ihrem Status abzufinden. Was dieses Buch allerdings auszeichnet, ist nicht das Was, sondern das Wie. Die Bildflut ist so gewaltig, dass ich hoffe, dass Hayao Miyazaki es mal in die Finger bekommt und verfilmt. Die Betrachtungen der Toten hingegen erreichen eine Tiefe, die mit den philosophischsten Momenten in "Moby-Dick" mühelos mithalten können. Vor diesem Buch hielt ich George Saunders für einen okayen Kurzgeschichtenschreiber, doch sein erster Roman führte mich jenseits aller Erwartungen. Zu empfehlen für jeden, der Toni Morrison oder Salman Rushdie schätzt.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Keine leichte Kost!

    Nun, dieses Buch steht für sich allein. Für Vielleser, die nicht genug kriegen können, von krassen Geschichten! Wirklich filmreifes Thema!
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    3/5

    24.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fiktional umgesetzt, was wahren Kern hat

    Dieser Roman nimmt ein unerträgliches Ereignis, der Tod des eigenen Kindes und verwebt dieses in künstlerischer Weise. Ein Roman der experimentell wirkt, zumindest ungewöhnlich und ein Text auf den man sich einlassen muss. Malerische Sprache, trifft auf derbe und denselbigen Humor.

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