• Produktbild: Archipel
  • Produktbild: Archipel

Archipel "Ein großartiger Roman auf den Spuren von Thomas Manns 'Buddenbrooks'." Denis Scheck, ARD Druckfrisch

16

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2018

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,5 cm

Gewicht

512 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-04224-0

Beschreibung

Rezension

'Archipel' ist eine große Reise durch die Zeit und bis ans Ende Europas. Die Städte Teneriffas atmen ihren ewigen Sommer, aber zwischen all den Gerüchen und Geräuschen des Südens spürt man den Luftzug eines ganzen Jahrhunderts. Während in einem Altenheim die Menschen ihre letzten Wege gehen, versuchen es die Jungen mit neuer Hoffnung. Es ist der Zyklus des Privaten, den Inger-Maria Mahlke auf grandiose Weise mit dem Politischen verknüpft. Und so blättert man durch hundert Jahre wie durch ein Album voll schmerzhaft schöner und genauer Bilder. Sieht Abkömmlinge der spanischen Konquistadoren und majestätische Putzfrauen, Aufstieg und Abstieg, Liebe und Korruption. ("deutscher-buchpreis.de")
Eine beglückende Lektüre … Inger-Maria Mahlke führt den Familienroman ins 21. Jahrhundert, unprätentiös, literarisch souverän und - vor allem - auch politisch relevant. ("Zeit Online")
Mahlkes für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominierter Roman gehört zur anspruchvollsten Literatur, die derzeit in deutscher Sprache geschrieben wird. ("Der Tagesspiegel")
Die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert von der äußersten Peripherie aus zu erzählen - ich weiß gar nicht, wer das vor Mahlke je gemacht hat als Schriftsteller … ("SWR 2 "Lesenswert"")
Keine Geschichtsschreibung von oben, sondern von allen Seiten, mit untrüglichem Gespür für soziale Ungerechtigkeit. So formt sich aus scheinbar willkürlich und doch wohl komponierten Elementen ein Geschichtspanorama des südwestlichsten Außenpostens Europas. ("taz")
Ein ganz erstaunlicher Roman … Inger-Maria Mahlke schreibt kein Wort zu viel, fast spröde ist ihr Stil, doch liegt gerade in den so präzise heraufbeschworenen Bildern - Poesie. ("NDR Kultur")
In 'Archipel' spült Inger-Maria Mahlke die Geschichte Teneriffas an, von 1919 bis heute. Auch wenn der buchpreisnominierte Roman Löcher hat: Seine Struktur, seine Bilder, seine Figuren machen tolle Wellen. ("Spiegel Online")
Ein sehr intensiver, nachhallender Roman. ("MDR Kultur")
Ein kühn konzipierter Roman, der die Geschichte Teneriffas zu einem Lehrstück über das 20. Jahrhundert formt, das fasziniert. ("Neue Zürcher Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.08.2018

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,5 cm

Gewicht

512 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-04224-0

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    06.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausragender Familien-/Generationenroman

    Diese chronologisch auf den Kopf gestellte Jahrhundertreise (2015 bis 1919) durch familiäre und politische Wirrnisse auf der Kanareninsel Teneriffa überzeugt mit großer Sprachgewalt und liebevoller, origineller Zeichnung der Protagonisten und nicht zuletzt der hochinteressanten und detailreichen Schilderung der historischen Entwicklung der Kanaren bzw. Spaniens. "Archipel" ist m.E. einer der gelungensten deutschsprachigen Romane der letzten 10 Jahre und hat hochverdient den Deutschen Buchpreis gewonnen. Chapeau!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Archipel spielt auf der Ferieninsel Teneriffa. Als Urlauber, der ein oder zwei Wochen vor Ort ist, erfährt man meistens nichts über die Geschichte der Insel oder das Leben der Einheimischen. Umso schöner, wenn man das mit einem Buch zumindest teilweise nachholen kann, ohne dabei mit den üblichen Klischees aus dem Atmosphäre-Baukasten abgevespert zu werden. Ein vielschichtiger Familienroman über drei Generationen und vor allem eine spannende Suche nach den Ursprüngen der Inselgesellschaft.

  • Bewertung

    aus Dobel

    5/5

    17.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    De pila master ;-)

    Moderne, schnörkellose Sprache. Inhaltlich interessant und packend erzählt. Und nebenbei lernt man noch etwas über die spanische Geschichte. Mir hat´s gefallen.

  • Kaffeeelse

    4/5

    21.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Familiengeschichte mit einer kunstvollen und raffinierten Erzählstruktur

    Es ist interessant und gleichzeitig auch sehr verwirrend, wenn man sich die vielen Rezensionen zu diesem Buch ansieht. Ich habe mich unwillkürlich gefragt, ob ich das gleiche Buch gelesen habe. Denn mir hat dieses Buch wirklich sehr gefallen. Aber es ist hier wahrscheinlich sehr wichtig, mit welchen Erwartungshaltungen man an dieses Buch herangeht. Ich hatte fast keine und habe mich überraschen lassen und ich wurde überrascht. Und ich kann durchaus nachvollziehen, warum dieses Buch den Deutschen Buchpreis bekommen hat. Es hat für meine Begriffe auch nur recht wenig zu einer 5 Sterne Bewertung meinerseits gefehlt. Diese habe ich nur deshalb nicht gegeben, weil der letzte Rest zum angeknipst sein gefehlt hat. Die Art des Erzählens, also der rückwärts erzählte Aufbau des Buches und die immer rudimentärer werdenden Abschnitte, wie Erinnerungen gleichgesetzt, verdient meiner Meinung nach definitiv diese 5 Sterne Bewertung. Was haben wir hier: Es wird hier die Geschichte von drei sozial unterschiedlich gestellten Familien erzählt, die hochgestellten Bernadottes, die gutbürgerlichen Bautes und die armen Morales Ruiz, die ganze Geschichte ist angesiedelt auf der Kanaren Insel Teneriffa, spiegelt die Geschichte der Insel. Doch eigentlich wird in der Geschichte dieser drei Familien auf die Geschichte Spaniens geschaut und die Folgen der zurückliegenden Zeit auf das Heute demonstriert und ebenso werden die Risse aufgezeigt, die durch die spanische Gesellschaft gehen, die nie gekittet wurden und mit denen die spanische Gesellschaft leben muss. Genauso wird gezeigt, wie ein wirtschaftliches Absinken eines Landes sich auf die Bevölkerung auswirkt. Von dieser Warte heraus ist dieses Buch sehr vielschichtig, die Autorin hat sich ihre Gedanken zu Spanien gemacht und mir haben ihre Gedanken und die Art der Ausarbeitung sehr gefallen. Der Titel des Buches ist auch interessant gewählt, die insgesamt 17 Kapitel des Buches handeln in 15 verschiedenen Jahren, insgesamt werden aber 96 Jahre Zeitgeschichte behandelt, von 2015 bis 1919. Je weiter die Geschichte fortläuft, desto mehr werden die Kapitel immer fragmentarischer/rudimentärer, erscheinen wie Erinnerungen, es bildet sich ein Kaleidoskop verschiedener Bilder, fast wie ein Archipel, trotzdem erscheint ein ganzheitlicher und zusammenhängender und auch stimmiger Blick auf die drei verschiedenen Familien. Anfänglich hatte mich die Autorin auch voll erwischt, ich war angeknipst und begeistert und hatte in meinem Hinterkopf schon die 5 Sterne Bewertung parat. Leider veränderte sich dieser Eindruck und im letzten Drittel/Viertel verliert das Buch an Fahrt. Ebenso erwähnenswert ist die Art der Schreibe, wirkt diese doch recht kühl, fast emotionslos, dennoch erreicht die Autorin mit dieser Schreibe bei mir sehr viele Emotionen. Nur gegen Ende, vielleicht auch gerade durch diese immer rudimentäreren Kapitel, verliert sich diese Emotion bei mir etwas und das Buch, das Erzählte erscheint weniger strahlend. Schade!

  • Circlestones Books Blog

    4/5

    23.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessant aufgebauter, spannender zeitgeschichtlicher Generationenroman

    „Seitdem hat sich der Füllstand der Straßen zu einem verlässlichen Barometer für die Zerbrechlichkeit oder Stabilität der Verhältnisse auf der Insel entwickelt.“ (Zitat Seite 387) Inhalt: Rosa Bernadotte Baute bricht ihr Kunststudium ab und kehrt in ihre Heimat zurück, auf die Insel Teneriffa. Dort gehören die Bernadottes zur einflussreichen Oberschicht. Rosas Mutter ist Politikerin, Rosas Großvater mütterlicherseits, Julio Baute, lebt im Asilo La Laguna, wo er mit 96 Jahren noch Pförtnerdienste innehat. Er hat die politische Geschichte Teneriffas in den beinahe einhundert Jahren seines Lebens miterlebt, aktiv gegen die Faschisten im Bürgerkrieg, dann ihr Gefangener. Rosas Vater Felipe Bernadotte ist Historiker. Er hatte ein Forschungsprojekt gestartet, das auch die Aufarbeitung die Rolle seiner Familie unter Diktator Francisco Franco beinhaltet hätte, doch eine Kollegin wurde mit der Leitung beauftragt, worauf er sich vor elf Jahren ins Privatleben zurückgezogen hatte. Thema und Genre: Dieser Roman ist eine Mischung aus Generationen- und Familienroman und arbeitet gleichzeitig die Geschichte Teneriffas im 20. Jahrhundert auf. Daher sind neben Themen wie Familie, gesellschaftliche Strukturen und Grenzen, auch die Politik und der Widerstand ein Schwerpunkt. Die Geschichte spielt auf Teneriffa. Charaktere: Drei Familien stehen im Mittelpunkt dieses Romans: die adeligen, privilegierten Bernadottes, die Frauen Morales Ruiz, arme Unterschicht, Haushaltshilfen bei den Bernadottes, und die gutbürgerliche Familie Baute. Diese unterschiedlichen Familien sind durch die Ereignisse dieser einhundert Jahre, durch ihr Umfeld oder auch durch die Liebe miteinander verbunden. Julio Baute, geboren 1919, ist der stille Hauptprotagonist dieses Romans, denn er allein hat dies alles er- und überlebt, es ist auch seine Geschichte, die hier erzählt wird. Handlung und Schreibstil: In dieser Geschichte bilden kurze Rückblenden nur einen erklärenden Hintergrund. Erzählt wird die Handlung in einem einzigen Strang, dieser ist eingeteilt in Kapitel mit Zeitangabe. Eher ungewöhnlich ist es, dass die Geschichte von der Gegenwart in die Vergangenheit erzählt wird. Sie beginnt im Jahr 2015 und endet schließlich im Jahr 1919. Dennoch hält der Spannungsbogen den Leser gefangen, denn statt wie üblich zu erfahren „was passiert“, ist hier die interessante Frage „wie ist es dazu gekommen“. Die Sprache erfasst viele Details, ergänzt durch Schilderungen und Beschreibungen, auch die Charaktere sind sehr stimmig entwickelt. Ein Glossar am Buchende erklärt spanische Bezeichnungen, beschränkt sich leider auf die gängigen Wörter und Wortverbindungen, die man ohnedies kennt, auch wenn man die Sprache nicht spricht. Fazit: Ein zeitgeschichtlicher Generationen- und Familienroman, erzählt am Beispiel von drei Familien. Es geht vor allem um das Leben der einzelnen Menschen, beeinflusst durch die Ereignisse, die sich durch die politische Situation ergaben. Einhundert Jahre, interessant und spannend erzählt „im Rückwärtsgang“, von 2015 bis 1919.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

4

3

1

2

4

1

3

Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Willaredt

    S. Willaredt

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat den Deutschen Buchpreis wirklich verdient

    Man merkt dem Buch an, dass die Autorin auf Teneriffa groß geworden ist. Ich fühlte mich auf diese Insel zurück versetzt, die Menschen und ihr Alltag sind einfach toll beschrieben. Gleichzeitig ist es ein Ausflug in die bewegte Geschichte Teneriffas, aufgehängt an der Annäherung der Enkelin Rosa an ihren im Asilo de Ancianos lebenden Großvater. Fahren Sie einmal von Santa Cruz de Tenerife auf der Hauptstraße nach Puerto de la Cruz in den Norden. Dort begegnen Ihnen folgende Städtenahmen: Valle Guerra ( Tal des Krieges ), La Matanza ( die Schlacht ), La Victoria ( der Sieg ). Nach der Lektüre von Archipel, wissen Sie warum diese Städte so heißen.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    07.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    100 Jahre Teneriffa

    Für Touristen ist Teneriffa eine sonnenverwöhnte Urlaubsinsel. Für die aus Lübeck kommende Schriftstellerin und Juristin Inger-Maria Mahlke wird sie in ihrem für den Deutschen Buchpreis 2018 nominierten Roman 'Archipel' zu einem Ort mit über 100 Jahren europäischer Geschichte. Ihr Roman beginnt mit Rosa's Rückkehr auf die Insel im Jahr 2015. Dann erzählt Mahlke ganz unprätentiös und ohne jede Sentimentalität vom Schicksal drei Familien bis ins Jahr 1919. Das Stilmittel des Rückwärts-Erzählens stellt einige Ereignisse auf den Kopf und es fällt zunächst schwer Zusammenhänge zu erkennen. Erst mit fortschreitender, nicht immer einfach zu lesender Lektüre wird klar, wie die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst. Ein komplexer Roman, mit ungewöhnlichem Stilmittel, das die anspruchsvolle Leserschaft herausfordert.
  • Zum Bewerterprofil von Marcel Hoffmann

    Marcel Hoffmann

    Thalia Cloppenburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    26.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein packendes Familiendrama, angesiedelt...

    Ein packendes Familiendrama, angesiedelt im Jahr 2015 auf der wunderschönen Insel Teneriffa. Packend und emotional, wenn auch manchmal etwas langatmig erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    24.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ambitioniert, aber kein Buch für mich

    Vorweg: Selten sehe ich den Mehrwert, wenn eine Geschichte nicht chronologisch erzählt wird. Natürlich gibt es Ausnahmen. Das Musical "Merrily we Roll Along" zeigt die Hintergründe, die dazu geführt haben, dass ursprünglich hoffnungsvolle Figuren immer zynischer wurden. Und im Film "Memento" erlaubt der umgedrehte Handlungsverlauf dem Zuschauer, sich in den Protagonisten einzufühlen, dem das Kurzzeitgedächtnis fehlt - wie der Zuschauer weiß er also nicht, was zuvor geschah. Hier hingegen erschließt sich die Notwendigkeit nicht, sich in die Vergangenheit zu entwickeln. Wenn "Archipel" von Figuren bevölkert wäre, die magnetisch und ein bisschen mysteriös wären, könnte es interessant sein, ihren Hintergrund kennen zu lernen, aber sofern ich nicht etwas ganz Relevantes überlesen habe, werden die Figuren in erster Linie jünger. Einmal stellt sich heraus, dass einer der Charaktere einen Bruder hat, der bisher nicht erwähnt wurde - und der wird dann noch die Figur, deren Vergangenheit zu erforschen am interessantesten ist. Ansonsten bleibt mein Blick auf die Figuren aber sehr distanziert. Die erste Rückwärtsbewegung kommt auch erst nach einem Drittel des Buchs. (Ich möchte nicht absolut meine Hand dafür ins Feuer legen - die ersten drei Kapitel spielen im Jahr 2015, aber es kann sein, dass die auch schon umgedreht ablaufen, es mir nur einfach nicht bewusst war, weil ich danach schaute.) So werden die Regeln der Erzählung nicht sehr schnell etabliert, weshalb man sich wohl auch weniger an die Hand genommen fühlt, sondern eher vor den Kopf gestoßen. Das alles soll nicht heißen, dass ich erwarte, dass Literatur nicht fordern soll. Im Gegenteil. Und ich bin sicher, dass es viele Leute gibt, die mehr Spaß an diesem Buch haben als ich. Es ist fraglos ambitioniert. Und ich bin weder Historiker noch Geograf, sodass es gut möglich ist, dass es Ebenen im Geflecht des Buchs gibt, die sich anderen Leuten erschließen, mir allerdings opak bleiben. Dennoch schließe ich mich nicht den Verleihern des Deutschen Buchpreises an: Für mich ist "Archipel" nicht das Buch des Jahres.
  • Zum Bewerterprofil von Maren Koenig

    Maren Koenig

    Thalia Pinneberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    2/5

    05.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich gebe zu, ich habe irgendwann...

    Ich gebe zu, ich habe irgendwann den Faden verloren. Sprachlich sehr schön, doch konnte mich der Inhalt nicht fesseln.

Unsere Meinungen

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Archipel
  • Produktbild: Archipel