Das Licht in deinen Augen

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Roman

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Beschreibung

Von zwei Menschen, die allen Widerständen zum Trotz ihren eigenen Weg gehen

Die dunklen Jahre des Zweiten Weltkriegs sind vorbei, und die Menschen in dem abgelegenen Städtchen im hohen Norden Finnlands beginnen wieder an die Erfüllung ihrer Sehnsüchte zu glauben. So auch Helenas Eltern, die dem Mädchen, das früh das Augenlicht verloren hat, ein selbstständiges Leben ermöglichen wollen. Sie schicken das Kind auf eine Blindenschule im tausend Kilometer entfernten Helsinki. Dort findet Helena zur Musik. Als junge Frau nimmt sie all ihren Mut zusammen, bewirbt sich am Sibelius-Institut, und Schritt für Schritt geht sie ihrer Eigenständigkeit entgegen. So wie Tuomas, Helenas Neffe, vier Jahrzehnte später. Auch er lässt seine Familie zurück und damit all die Erwartungen an ihn, die der junge Mann nicht erfüllen will.

Kunstvoll verwebt Tommi Kinnunen in diesem fulminanten Familienroman die Schicksale zweier Außenseiter, die hoffen, dass die Menschen eines Tages die Unterschiede nicht mehr sehen, sondern nur noch die Gemeinsamkeiten. Eine ergreifende Geschichte, die vom Mut erzählt, anders zu sein.

»Was für ein Glück, dass der finnische Lehrer Tommi Kinnunen in Familienalben geblättert hat und nicht davor zurückschreckte, seinen Vorfahren eine Stimme zu geben.« Tommi Kinnunen zählt zu den wichtigsten Stimmen der finnischen Gegenwartsliteratur. Er wurde 1973 im nordfinnischen Kuusamo geboren, heute arbeitet er als Lehrer in Turku, im Südwesten des Landes. Die Geschichte seiner Familie inspirierte ihn zu seinem Debüt; »Wege, die sich kreuzen« (DVA, 2018) führte wochenlang die finnische Bestsellerliste an und war ein internationaler Leser- wie Kritikererfolg. Auch für seinen zweiten Roman standen Familienmitglieder Pate. »Das Licht in deinen Augen« (Penguin, Herbst 2019) wurde für den renommierten Finlandia-Preis nominiert. Seine Bücher erscheinen in rund 20 Ländern.

Details

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Erscheinungsdatum

    23.09.2019

  • Verlag Penguin Random House

Beschreibung

Details

Format

ePUB

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Nein

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  • Erscheinungsdatum

    23.09.2019

  • Verlag Penguin Random House
  • Seitenzahl

    368 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    2862 KB

  • Originaltitel Lopotti
  • Übersetzer

    Gabriele Schrey-Vasara

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783641242114

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

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5/5

hat alles geklappt wie immer

Eine Kundin/ein Kunde aus Stäfa am 26.12.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

habe das Buch noch nicht gelesen. Freue mich drauf. Schönen Tag

5/5

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Eine Kundin/ein Kunde aus Stäfa am 26.12.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

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4/5

Melancholische Familiengeschichte

Lia48 am 14.10.2019

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

“Die Dielen fallen und neigen sich und richten sich senkrecht auf. (...) Ich muss schneller laufen, mein Kopf stößt gegen die Wand und ich pralle mit dem Knie gegen das Sofa.“ (S.23) INHALT: Der zweite Weltkrieg ist zu Ende und Helena und ihre Familie bauen in einem Dorf in Finnland ein neues Zuhause. Für die blinde Helena bedeutet das, dass sie sich komplett neu orientieren muss. Lediglich als Säugling konnte sie kurz sehen, bis sie erkrankt ist. Doch auch der Vater jagt ihr Angst ein. Seit dem Krieg hat er sich stark verändert. Eines Tages eröffnet er seiner Tochter, dass diese die Familie verlassen muss, um in Helsinki eine Blindenschule zu besuchen. Für Helena ist dies zunächst ein Schock. Gleichzeitig hat sie dadurch die Chance auf ein eigenständiges Leben... Helenas Neffe Tuomas ist traurig, als seine Geschwister nach und nach von Zuhause ausziehen. Doch irgendwann entschließt auch er sich dazu, seine Heimat weit hinter sich zu lassen, bevor irgendjemand bemerkt, dass er schwul ist... MEINUNG: In diesem äußerst melancholischen Familienroman, wird abwechselnd aus Helenas und Tuomas' Perspektive erzählt. Helenas Geschichte wird dabei aus der Ich-Perspektive geschildert, wodurch man ihr beim Lesen besonders nahe kommt. Mit ihr habe ich regelrecht mitgefiebert. Ihre Gefühle kommen unglaublich stark beim Leser an, wecken Einfühlungsvermögen und großes Mitgefühl. Eindrucksvoll konnte mir hier u.a. durch die differenzierten Beschreibungen ihrer Wahrnehmung vermittelt werden, wie es ist, blind zu sein. Und ich hatte großen Respekt vor ihr, wie sie mithilfe ihrer anderen Sinne versucht hat sich zurechtzufinden und ein eigenständiges Leben zu führen. Bei Tuomas hat sich der Autor für eine Erzählung aus der dritten Person entschieden, wodurch mir seine Figur mit der Zeit etwas zu distanziert wirkte. Doch anfangs konnte ich mich auch sehr gut auf seine Geschichte einlassen. Beide Erzählstränge beginnen in der Kindheit der zwei Protagonisten. Als gelernte Erzieherin habe ich manchmal Schwierigkeiten, wenn aus Kinderperspektiven erzählt wird, weil es bei mir nicht jeder Autor schafft, dass die Gedanken & Gefühle dem Alter entsprechend auf mich authentisch wirken. Doch Tommi Kinnunen hat dies für meinen Geschmack mit Bravour gemeistert! Und wer nach detailreiche Beobachtungen und Schilderungen sucht, wird in diesem Buch definitiv fündig. Vom Klappentext her hatte ich irgendwie erwartet, dass sich das Buch bgzl. Helena noch mehr mit Musik beschäftigt. Tatsächlich wird dieser Teil aber recht klein gehalten. Dafür sind die Beschreibungen über die Kindheit der beiden Figuren recht ausführlich dargestellt. Danach setzen in der Handlung immer wieder große Zeitsprünge ein. Diese waren mir vor allem bei Tuomas etwas zu groß, so dass ich ihn zwischendurch mehrmals etwas verloren habe. Trotzdem habe ich die Lebenswege von beiden gerne verfolgt. Für mich war dies eher eine etwas anspruchsvollere Lektüre, die meine ganze Konzentration benötigte. Da manches nur angedeutet wird, bin ich mir auch nicht sicher, ob ich tatsächlich immer alles richtig verstanden habe. Doch auch vage Andeutungen können durchaus ihren Reiz haben. So hat man als Leser selbst einen gewissen Interpretations-Spielraum... FAZIT: Eine melancholische Familiengeschichte, die den Alltag und Lebensweg der blinden Helena eindrucksvoll in den Mittelpunkt rückt. Tuomas' Geschichte blieb mir dagegen etwas zu distanziert. Trotzdem insgesamt ein lohnenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehlen möchte! 4/5 Sterne!

4/5

Melancholische Familiengeschichte

Lia48 am 14.10.2019
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

“Die Dielen fallen und neigen sich und richten sich senkrecht auf. (...) Ich muss schneller laufen, mein Kopf stößt gegen die Wand und ich pralle mit dem Knie gegen das Sofa.“ (S.23) INHALT: Der zweite Weltkrieg ist zu Ende und Helena und ihre Familie bauen in einem Dorf in Finnland ein neues Zuhause. Für die blinde Helena bedeutet das, dass sie sich komplett neu orientieren muss. Lediglich als Säugling konnte sie kurz sehen, bis sie erkrankt ist. Doch auch der Vater jagt ihr Angst ein. Seit dem Krieg hat er sich stark verändert. Eines Tages eröffnet er seiner Tochter, dass diese die Familie verlassen muss, um in Helsinki eine Blindenschule zu besuchen. Für Helena ist dies zunächst ein Schock. Gleichzeitig hat sie dadurch die Chance auf ein eigenständiges Leben... Helenas Neffe Tuomas ist traurig, als seine Geschwister nach und nach von Zuhause ausziehen. Doch irgendwann entschließt auch er sich dazu, seine Heimat weit hinter sich zu lassen, bevor irgendjemand bemerkt, dass er schwul ist... MEINUNG: In diesem äußerst melancholischen Familienroman, wird abwechselnd aus Helenas und Tuomas' Perspektive erzählt. Helenas Geschichte wird dabei aus der Ich-Perspektive geschildert, wodurch man ihr beim Lesen besonders nahe kommt. Mit ihr habe ich regelrecht mitgefiebert. Ihre Gefühle kommen unglaublich stark beim Leser an, wecken Einfühlungsvermögen und großes Mitgefühl. Eindrucksvoll konnte mir hier u.a. durch die differenzierten Beschreibungen ihrer Wahrnehmung vermittelt werden, wie es ist, blind zu sein. Und ich hatte großen Respekt vor ihr, wie sie mithilfe ihrer anderen Sinne versucht hat sich zurechtzufinden und ein eigenständiges Leben zu führen. Bei Tuomas hat sich der Autor für eine Erzählung aus der dritten Person entschieden, wodurch mir seine Figur mit der Zeit etwas zu distanziert wirkte. Doch anfangs konnte ich mich auch sehr gut auf seine Geschichte einlassen. Beide Erzählstränge beginnen in der Kindheit der zwei Protagonisten. Als gelernte Erzieherin habe ich manchmal Schwierigkeiten, wenn aus Kinderperspektiven erzählt wird, weil es bei mir nicht jeder Autor schafft, dass die Gedanken & Gefühle dem Alter entsprechend auf mich authentisch wirken. Doch Tommi Kinnunen hat dies für meinen Geschmack mit Bravour gemeistert! Und wer nach detailreiche Beobachtungen und Schilderungen sucht, wird in diesem Buch definitiv fündig. Vom Klappentext her hatte ich irgendwie erwartet, dass sich das Buch bgzl. Helena noch mehr mit Musik beschäftigt. Tatsächlich wird dieser Teil aber recht klein gehalten. Dafür sind die Beschreibungen über die Kindheit der beiden Figuren recht ausführlich dargestellt. Danach setzen in der Handlung immer wieder große Zeitsprünge ein. Diese waren mir vor allem bei Tuomas etwas zu groß, so dass ich ihn zwischendurch mehrmals etwas verloren habe. Trotzdem habe ich die Lebenswege von beiden gerne verfolgt. Für mich war dies eher eine etwas anspruchsvollere Lektüre, die meine ganze Konzentration benötigte. Da manches nur angedeutet wird, bin ich mir auch nicht sicher, ob ich tatsächlich immer alles richtig verstanden habe. Doch auch vage Andeutungen können durchaus ihren Reiz haben. So hat man als Leser selbst einen gewissen Interpretations-Spielraum... FAZIT: Eine melancholische Familiengeschichte, die den Alltag und Lebensweg der blinden Helena eindrucksvoll in den Mittelpunkt rückt. Tuomas' Geschichte blieb mir dagegen etwas zu distanziert. Trotzdem insgesamt ein lohnenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehlen möchte! 4/5 Sterne!

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Denise Winter

Thalia Delmenhorst

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5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wer "Wege, die sich kreuzen" mochte, wird das zweite Buch von Tommi Kinnunen lieben... Denn weiter geht es mit Helena, Enkelin der Hebamme Lahja, und Tuomas, ihren Neffen. Als offensichtliche Außenseiter der Familie sind beide gezwungen ihren Weg abseits der Familie zu gehen.
5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wer "Wege, die sich kreuzen" mochte, wird das zweite Buch von Tommi Kinnunen lieben... Denn weiter geht es mit Helena, Enkelin der Hebamme Lahja, und Tuomas, ihren Neffen. Als offensichtliche Außenseiter der Familie sind beide gezwungen ihren Weg abseits der Familie zu gehen.

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