• Produktbild: Stoner Sonderausgabe mit einem umfangreichen Anhang zu Leben und Werk
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Stoner Sonderausgabe mit einem umfangreichen Anhang zu Leben und Werk Roman

44

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,9/14,4/3 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Ozeanblau / Natur

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28209-3

Beschreibung

Rezension

Selten war ich am Ende eines Buches so dankbar, Zeit mit der Figur, von der es handelt, verbracht haben zu dürfen. ("Die Welt")
Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen und bin stets wieder gefesselt von seiner klaren Poesie und zarten Demut. ("Focus")
»Die Sprache ist der Hammer.« ("SWR")
»Ein Roman, der mich wirklich verblüfft hat.« ("SWR")
Ein kleines Meisterwerk. ("ARD Druckfrisch")
Ein großartiger Gesellschaftsroman über den Aufstieg eines Farmerkindes zum Campus-Beamten auf Lebenszeit, dessen Geschichte der Genügsamkeit und Fügsamkeit keine Spuren hinterlässt. ("Die Welt, Literarische Welt")
Ein bewegender, trauriger und tröstlicher Roman, publiziert vor fast 50 Jahren und jetzt wiederentdeckt, ein Leseglück! ("Die Zeit")
›Stoner‹ ist ein literarischer Schatz, ein Buch, das von den kleinen Siegen und den großen Niederlagen des Universitätsprofessors William Stoner erzählt. ("Spiegel Online")
Ein Professorenroman aus den fünfziger Jahren der USA und eines der besten Bücher im Jahr 2013. ("Der Spiegel")
Melancholisches Meisterwerk ("Bild am Sonntag")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,9/14,4/3 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Ozeanblau / Natur

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28209-3

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Oberrieden

    5/5

    08.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stoner

    Sehr gutes Buch, spannend und realitätsnah. Hartes Leben von Stoner, beruflich wie privat.

  • Bewertung

    5/5

    25.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Leben

    Vielen von Ihnen ist dieses Buch wahrscheinlich schon bekannt, denn es ist ja schon lange ein Bestseller. Ich persönlich hatte mich bisher immer von dem sehr düsteren Cover abschrecken lassen. Doch nachdem ich nun schon von einigen guten Freundinnen gehört habe, dass es so ein fantastisches Buch sein soll, habe ich es endlich auch gelesen. Und ich muss zugeben, sie hatten eindeutig Recht – was für ein großartiges Buch! Sehr überrascht hat mich, als ich am Ende des Buchs gelesen habe, dass „Stoner“ ursprünglich bereits 1965 veröffentlich und erst 2006 wiederentdeckt wurde. Danach habe ich dann auch verstanden, warum mir dieses Buch vorkam wie ein Buch aus einer anderen Zeit. Doch nun ein wenig zum Inhalt des Buchs. Es wird die Geschichte von William Stoner erzählt. Geboren wurde er 1891 als Sohn eines Farmers im tiefsten Missouri. Durch einen zufälligen Hinweis, dass es ein neuartiges Institut an der Universität in Columbia geben sollte, bei dem man Landwirtschaft studieren kann, wird Stoner von seinen Eltern dorthin geschickt. Seinen Lebensunterhalt muss er sich selbst bei einem Vetter seiner Mutter verdienen. Doch es kommt ganz anders als von der Familie geplant. Stoner besucht einen Pflichtkurs zum Thema Einführung in die englische Literatur. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten hat ihn dieses Thema dermaßen fasziniert, dass er beschließt fortan auf englische Literatur umzusatteln. Und so bleibt er bis zu seinem Tod 1956 an dieser Universität. Er verliebt sich und heiratet. Er bekommt eine Tochter. Er unterrichtet leidenschaftlich gern und hat auch einen guten Ruf bei seinen Studenten. Doch obwohl er eigentlich ein unauffälliger Mensch ist, schafft er es einen Kollegen gegen sich aufzubringen. Und dieser versucht sein Leben zu zerstören. Es ist ein wunderbares Buch, welches sich sehr schwer beschreiben lässt. Es wird das Leben eines Menschen erzählt, der eigentlich einen unglaublichen gesellschaftlichen Sprung geschafft hat, doch aber irgendwie nie angekommen ist. Es ist ein Leben, bei dem ich überlegt habe, ob es ein glückliches oder ein unglückliches Leben ist. Was ist wichtiger und erfüllender? Eine glückliche Beziehung oder ein Beruf, der einen ausfüllt? Stilistisch und vom Thema erinnert mich dieses Buch sehr an die Bücher des ebenfalls spät wiederentdeckten Autors Richard Yates. Ich kann es Ihnen nur wärmstens empfehlen. Lassen Sie sich nicht von dem Cover abschrecken. Es ist ein tolles Buch, welches einfach verdient, dass es möglichst viele Menschen lesen. Und in der 2019 erschienenen Sonderausgabe gibt es einen ausführlichen Sonderteil, der sich mit dem Leben und Werk des Autors beschäftigt.

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    02.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    ein Meisterwerk

    Welch schönes Buch! Erzählt wird das Leben eines Bauernjungen, der zum Uniprofessor wird, eine unglückliche Ehe führt, sich in eine Studentin verliebt und nach einigen Spannungen unter den Professoren der Uni sich in den Ruhestand zurückzieht und stirbt. Es ist eine einfache, ziemlich unspektakuläre Biographie, aber dem Autor gelingt es, die richtige Stimmung einzufangen; der Charakter ist ausgezeichnet dargestellt, dieses Grobe, Trockene, Grobkörnige, Direkte. Die Sprache ist ausgezeichnet, einfach und immer in der richtigen Wortwahl und Tonalität. Eigentlich erstaunlich, dass dieses Buch nicht viel früher zu einem der Meisterwerke amerikanischer Literatur avanciert ist! In einem Punkt entdecke ich eine Inkonsistenz: Stoner ist wortkarg. Er spricht nicht viel; ähnlich wie seine Eltern hat er offensichtlich Mühe, seine Gefühle sprachlich auszudrücken. - Aber wie steht diese Wortkargheit im Einklang mit dem „Professor für Literatur“, der Stoner ist? Wortkarge Literaturprofessoren - das ist schon fast eine Sensation, nicht?

  • Bewertung

    5/5

    01.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios erzählte Lebensgeschichte eines einfachen Menschen

    Kam durch eine Empfehlung von Benedict Wells in einem Podcast auf das Buch. Die Ankündigung, es sei ein wunderbar geschriebener Text, stellte sich eindeutig als wahr heraus. Man wird ziemlich schnell in den Bann gezogen und durchlebt mit William Stoner, der Hauptfigur der Geschichte, die Höhen und Tiefen seines Lebens. Durch und durch eine menschliche Geschichte, in der man sich hier und da selbst wiederfindet.

  • MEva

    aus Düsseldorf

    5/5

    09.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was macht ein Leben lebenswert?

    Der zum Farmer vorbestimmte Weg des William Stoner erfährt eine Wendung als er die Literatur entdeckt, welche sein Leben bestimmen soll. Er lebt ein leises, nicht immer glückliches und zuweilen passives Leben. Seine sanft leuchtende Person, seine Güte und die Passion zur Literatur und dem Lehren bannen den Leser aber so sehr, dass man jeden kleinen Schritt atemlos und empathisch mitverfolgt. Absolut zu empfehlen!

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Bewertungen (44)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Lieblingsbuch

    Ein gleichförmiges Leben, in dem weder Stoner, noch seine Frau aus den selbst auferlegten Schranken ausbrechen. Emotionen werden unter der Decke gehalten. Für die Tochter ist das zerstörerisch. Die Melancholie duchzieht das ganze Werk. Dennoch ist es so gut ! Ich habe es schon zwei Mal gelesen.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckend, was dieses Buch mit einem macht!

    Erzählt wird die Lebensgeschichte von Stoner, dem ständig übel mitgespielt wird, der aber nichts dagegen unternimmt. Man wird beim Lesen immer wütender und möchte ihm zurufen: „Wehre dich endlich mal!“ - eine intensives, einzigartiges Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So ein wunderbarer, leiser, intelligenter...

    So ein wunderbarer, leiser, intelligenter Roman! Einem jungen Farmersohn, der in seinem Studium der Agrarwissenschaft die Pflichtfächer Literatur und Philosophie belegen muss, erschließt sich dadurch eine neue Welt, die der Gedanken und Worte. Einfach wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle literarische Wiederentdeckung....

    Tolle literarische Wiederentdeckung. In einer wunderschönen Sprache wird das genügsame Leben von Stoner, einem Farmer, der die Liebe zur Literatur für sich entdeckt, geschildert. Man fiebert in jeder Zeile mit ihm mit! Authentisch, autobiographisch! Mein Lieblingsbuch!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Welch ein großes Glück, dass dieser Autor wiederentdeckt wurde

    Der fast in Vergessenheit geratene amerikanische Autor John Williams hat 1965 mit „Stoner“ ein kleines Meisterwerk geschaffen, das der Deutsche Taschenbuchverlag wieder aufgelegt hat. Es ist ein zutiefst menschlicher Roman über das Leben und seine Fallstricke, über die Liebe und die Vergeblichkeit, über das Lernen und die Literatur – und am Ende ein Roman über ein gelebtes und würdiges Leben. William Stoner, Sohn armer Farmer in Missouri, soll den gleichen Weg gehen wie seine von der harten Arbeit gebeutelten Eltern, allerdings schicken sie ihn auf die Universität zum Studium der Agrarwissenschaft. Dieses bricht er schnell ab, denn er hat etwas entdeckt, das ihn mit unbändiger Freude erfüllt und sein Leben lang begleiten wird: die Literatur. Inspiriert von Shakespeares Sonett 73 und beflügelt seinem späteren Mentor Sloane beginnt er ein Studium der Anglistik und Literatur, er macht seinen Doktor und fühlt sich zum ersten Mal richtig in seinem Leben angekommen. Der beginnende Erste Weltkrieg fordert auch von ihm, dem Daheimgebliebenen, seinen Tribut, denn sein bester Freund Dave Masters ist aus diesem Krieg nicht mehr zurückgekehrt und legt sich nun wie ein Schatten auf seine Seele. Aber er verliebt sich, nämlich in Edith Bostwicks unergründlichen Blick. Beide sind in der Liebe und im Miteinander unerfahren, sie heiraten fast überstürzt, und bereits die Flitterwochen zeigen, dass besonders Edith das Talent zur Liebe fehlt. Sie wird spröde und unnahbar, und ihre Abneigung gegen Stoner, die für diesen völlig überraschend kommt, bestimmt immer mehr ihre Ehe. Einzig Tochter Grace ist sein Sonnenschein, sie lässt sein Leben im Mittelmaß glänzen und er widmet sich ihrer Erziehung mit großer Wärme und Zuneigung. So ziehen die Jahre ins Land, er durchschreitet den College-Alltag, sieht seine Studenten in den Zweiten Weltkrieg ziehen, seine Ehe immer brüchiger und seine Tochter groß werden. Stoner lebt ein ganzes Leben ohne große Ereignisse, ohne große Dramen, fast ein Leben der Langeweile, hinter der er beinahe zu verschwinden droht. Dennoch erscheint uns Lesern dieses Leben als etwas Besonderes, als Einzigartiges, in seiner Bedeutungslosigkeit bedeutsam, denn Williams beherrscht es meisterhaft, die Sprache so einzusetzen, dass Stoners Geisteshaltung, seine stille Zufriedenheit und seine Leidenschaft uns verzaubern und nicht mehr loslassen. Ein großartiges Buch, in dem keine Zeile, kein Wort zu viel ist.

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