Produktbild: Die Zeit des Lichts

Die Zeit des Lichts Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.10.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3930 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Age of Light

Übersetzt von

Nicolai von Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783608191875

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.10.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3930 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Age of Light

Übersetzt von

Nicolai von Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783608191875

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  • S.

    aus Berlin

    5/5

    04.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Muse, Fotografin und mehr Man…

    Muse, Fotografin und mehr Man sieht Lee Miller im Jahr 1966, in England. Wer ist die Frau, die sich in Alkohol flüchtet, sie schreibt und fotografiert nicht mehr, hat sich auf Kochrezepte spezialisiert. War das mal anders? 1929 kommt die 22-jährige nach Paris, unzufrieden mit ihrer Arbeit als Model in New York. Sie trifft den bekannten Fotografen Man Ray, assistiert und lernt bei ihm. Ihr Traum: selbst gute Bilder machen. Whitney Scharer hat die Entwicklung Lee Millers aufgezeichnet, ihre Anstrengungen, Niederlagen, die Ungerechtigkeiten, denen sie ausgesetzt war, aber auch Erfolge und eine leidenschaftliche Liebe im Künstlermilieu der dreißiger Jahre. Nicht nur die Bohème mit Picasso und Cocteau, auch weniger bekannte Künstler kreuzen ihren Weg. Aber die wichtigste Person ist eben Man Ray, über dessen Besessenheit und Vereinnahmung viel zu erfahren ist. Sein egoistisches Verhalten macht wütend. Spannend zu lesen waren Lees Überlegungen zu bestimmten Bildkompositionen, ihre Motivsuche. Mehr hätte ich mir über die Entstehung der besonderen Fotos während ihrer Arbeit als Kriegsberichterstatterin gewünscht. Vielfache Zeitsprünge erschwerten mir den Zugang zu dieser beachtenswerten Frau. Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner, verlegt von Klett-Cotta.

  • mrs rabes bookaccount

    5/5

    25.01.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die vielen Leben der Lee Miller

    Lee Miller, Model, Fotografin, Kriegsberichterstatterin. Sie war wunderschön, geprägt in ihrer Kindheit, unsicher als junge Frau, traumatisiert durch ihre Erlebnisse im zweiten Weltkrieg, Alkoholikerin zum Lebensende. Die amerikanische Autorin Whitney Scharer debütiert mit dieser literarischen Biografie über eine besondere Frau. Lee Miller, Geliebte, Ehefrau, Künstlerin. Sie erzählt von Lee Millers Zeit an der Seite von Man Ray, der sie protegiert, sie als Assistentin anstellt, der ihr Geliebter ist am Ende der 1920er Jahre, in Paris, der Stadt der Liebe, der Stadt des Lichts. Aber Scharer erzählt auch von den dunklen Zeiten, als Lee Miller sich als Kriegsberichterstatterin für das US Militär akkreditieren lässt. Sie ist in dabei in der Normandie. Sie ist die „Frau in Hitlers Badewanne“. Sie ist aber auch dabei bei der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Dachau. Ereignisse, die sie nie wieder wird vergessen können. Lee Miller war für mich als Person, als Künstlerin nicht wirklich präsent. Hier in diesem Buch konnte ich sie aus der Sicht der Schriftstellerin Whitney Scharer kennenlernen. Ich kann nicht darüber urteilen, ob die Geschichte den tatsächlichen Ereignissen entspricht, welche literarische Freiheit sich die Autorin eventuell genommen hat. Ich weiß nicht, ob Lee Miller so dachte und fühlte, wie Whitney Scharer es beschreibt. Aber ich bin sicher, dass eine Frau genauso denken und fühlen kann. Ich habe das Buch wirklich mit großem Interesse gelesen und dabei auch immer wieder eigene Recherchen zu Lee Miller Leben, aber auch beispielsweise zu Man Ray, angestellt. Ein faszinierendes Leben in vielen Facetten!

  • Magische Farbwelt

    5/5

    14.12.2019

    eBook (ePUB 3)

    Eine Frau, die ihren Weg gehen will

    Die handelnden Personen waren mir zunächst unbekannt. Den Namen Man Ray hatte ich zwar irgendwo schon mal gehört, doch einordnen konnte ich diesen nicht. Und so tauchte ich mit dem Roman „Die Zeit des Lichts“ von Whitney Scharer in eine leicht biografische Geschichte zwischen dem Künstlerpaar Lee Miller und Man Ray ein. Im Nachwort der Autorin wird klar, dass die Handlungsstränge aus Ihrer Fantasie entsprungen sind. Und dennoch wurde versucht, die Liebes- und Lebensgeschichten zwischen den Künstlern annähern authentisch darzustellen. Ich denke, dass ist der Autorin ziemlich gut gelungen. Die Geschichte reicht von den Goldenen 20ern in Paris über die Zeit des Zweiten Weltkriegs, der Nachkriegszeit bis hin in die 70er Jahre. Und so lernt man als Leser auch ein Stück weit etwas über das Leben der Menschen in den einzelnen Zeitabschnitten. Grausame Miss- und Umstände, aber auch die Leichtigkeit des Seins, das Laissez faire in Paris. Und für mich stand ganz im Vordergrund das Leben einer Frau, die nicht nur wegen ihres Aussehens, sondern wegen ihres Könnens respektiert werden möchte. Denn Lee Miller will nicht nur schmückendes Beiwerk sein, sie will sich selbst verwirklichen. Wie sich eine Frau in der damaligen Zeit durchboxt, selbstbewusst auftreten möchte und wie sie manches Mal scheitert, wird im Roman „Die Zeit des Lichts“ im wortgewandten Schreibstil von Whitney Scharer auf besondere Weise dargestellt, so dass ich mich wahrhaftig in das Leben zwischen Lee Miller und Man Ray einfühlen konnte. Ich mag diese geschichtlichen und biografischen Erzählungen daher sehr gern, weil ich durch diese Darstellungen viel über das Leben von damals lernen kann.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    23.10.2019

    eBook (ePUB 3)

    Tolles Buch

    Ich lese wirklich gerne Bücher über starke oder auch exzentrische Frauen, daher war ich auf "Die Zeit des Lichts" wirklich gespannt. Und ich würde nicht enttäuscht! Erstmal hat mich die Eleganz und Schlichtheit des Covers sofort angesprochen. Der Schreibstil ist wirklich toll. Das Buch hat mich schon mit der Leseprobe fesseln können, und es wurde keinen Moment langweilig oder langatmig. Es ist atmosphärisch dicht geschrieben, und die Sprache transportiert sehr gelungen die Stimmungen der Charaktere. Lee Miller ist eine faszinierende Persönlichkeit, die ihre Ziele verfolgt, aber dabei oft von ihren Leidenschaften mitgerissen oder von ihnen beeinflusst wird. Sie hat ein ausgeprägtes Gefühlsleben, das auch viel Selbstzerstörerisches und depressive beinhaltet. Höhen und Tiefen, wie so viele Künstler es erleben und die eben auch ihre Kunst extrem beeinflusst und geprägt haben. Dies zu lesen ist wirklich interessant. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch und hoffe, dass ich noch mehr von dieser Autorin lesen darf!

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    11.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Muse, Fotografin und mehr

    Man sieht Lee Miller im Jahr 1966, in England. Wer ist die Frau, die sich in Alkohol flüchtet, sie schreibt und fotografiert nicht mehr, hat sich auf Kochrezepte spezialisiert. War das mal anders? 1929 kommt die 22-jährige nach Paris, unzufrieden mit ihrer Arbeit als Model in New York. Sie trifft den bekannten Fotografen Man Ray, assistiert und lernt bei ihm. Ihr Traum: selbst gute Bilder machen. Whitney Scharer hat die Entwicklung Lee Millers aufgezeichnet, ihre Anstrengungen, Niederlagen, die Ungerechtigkeiten, denen sie ausgesetzt war, aber auch Erfolge und eine leidenschaftliche Liebe im Künstlermilieu der dreißiger Jahre. Nicht nur die Bohème mit Picasso und Cocteau, auch weniger bekannte Künstler kreuzen ihren Weg. Aber die wichtigste Person ist eben Man Ray, über dessen Besessenheit und Vereinnahmung viel zu erfahren ist. Sein egoistisches Verhalten macht wütend. Spannend zu lesen waren Lees Überlegungen zu bestimmten Bildkompositionen, ihre Motivsuche. Mehr hätte ich mir über die Entstehung der besonderen Fotos während ihrer Arbeit als Kriegsberichterstatterin gewünscht. Vielfache Zeitsprünge erschwerten mir den Zugang zu dieser beachtenswerten Frau. Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner, verlegt von Klett-Cotta.

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  • Zum Bewerterprofil von Simone Page

    Simone Page

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Whitney Scharer: Zeit des Lichts

    Dieser Roman berichtet über das Leben der Fotografin Lee Miller. Es wird geschildert wie sie Ihr Leben im Pariser Bohème in den Dreißigerjahren gelebt hat. Der Autor berichtet über Lee Millers Liebesbeziehung mit Man Ray und ihre Arbeit als Kriegsreporterin. Sie wird als eine Frau beschrieben, die sich weigert sich in den Schatten von anderen zu stehen – sich selbstbewusst behauptet hat. Lee gibt ihre Modelkarriere in New York auf, um nach Paris zu ziehen. Geld oder einen Plan hat sie nicht, dafür aber eine Kamera, mit der sie die französische Hauptstadt erkundet. Sie verliebt sich in der schillernden Künstlerwelt der Dreißigerjahre in den ebenso genialen wie eifersüchtigen Man Ray. Roy stellt sie als Assistentin ein. Die Freunde sind Picasso und Cocteau – mit ihnen durchtanzen sie die Nächte und machen Ausflüge ans Meer. Lee möchte in dieser Welt voller Künstler und Genies aber selbst ernst genommen werden. Berühmt wird sie erst in den Kriegsjahren und mit den Fotografien, die sie im besiegten Deutschland macht, in den befreiten Konzentrationslagern und in Hitlers Badewanne. Whitney Scharer zeichnet das Porträt einer glanzvoll abgründigen Epoche und einer Frau, die sich nie vereinnahmen lassen hat.
  • Zum Bewerterprofil von V. Harings

    V. Harings

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Paris der dreißiger Jahre künstlerisch...

    Paris der dreißiger Jahre künstlerisch beleuchtet! Eine willensstarke Frau die Fotografin werden will und vom bekannten Man Ray eingeführt und ausgebildet wird und sich in einer Männerdominierten Welt beweisen muss. Interessante Romanbiographie über eine unglaubliche Frau!
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Gerhard

    Alexandra Gerhard

    Thalia Köln – City-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Neben dem vorweihnachtlichen Geplänkel,...

    Neben dem vorweihnachtlichen Geplänkel, das ich sehr gerne in der Adventszeit lese, musste mal wieder etwas Großartiges her; das habe ich mit "Die Zeit des Lichts"gefunden! Gelungener biografischer Roman über die Fotografin Lee Miller, komplexer Mensch, fantastische Künstlerin!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Licht und Schatten

    Wer sich für die Künstlerszene um Picasso, Cocteau und Man Ray begeistern kann und in das Paris der 1930er Jahre begeben möchte, zusätzlich gerne in außergewöhnlichen Liebesgeschichten versinkt, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen! Der Roman handelt von Lee Miller, einst Model, später eine erfolgreiche Fotografin. Ruhm erlangte sie erst mit ihrer Arbeit als Kriegsreporterin, mit auch heute noch bekannten Fotos. Der Werdegang dieser Frau wurde von der Autorin gründlich recherchiert, um uns Lesern eine stilsicher geschriebene, überaus unterhaltsame Romanbiographie zu präsentieren, die auch die Gefühlswelt und den Reifeprozess dieser relativ unbekannten Künstlerin umfassend würdigt.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine van Ahlen

    Sabine van Ahlen

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Im richtigen Moment am richtigen Ort

    Anfang der 1930er Jahre: Paris ist DIE Metropole der Kunst und Boheme, aufregend, laut, ausschweifend und revolutionär; die großen (und skandalträchtigen) Namen dieser Zeit findet man hier, von Ernest Hemingway über Pablo Picasso bis Jean Cocteau und Man Ray, alle tummeln sich in den Ateliers, Bars und so manchen anrüchigen Etablissements, alle voller Lebenshunger und auf der Suche nach der Essenz des Daseins und der Kunst. Mittendrin: Lee Miller, ein ehemaliges Model aus der kleinbürgerlich-biederen US-Kleinstadt Poughkeepsie; gerade dem Zugriff des dominanten Vater entronnen, jung und schön, ist sie mit dem festen Vorsatz nach Paris gekommen, die Oberflächlichkeit des Modellebens hinter sich zu lassen, nicht mehr nur Objekt, sondern Schöpferin zu sein, hier, im Zentrum des Aufbruchs und der Moderne, endlich das echte Leben zu fühlen, eine Künstlerin zu werden. Aber was bedeutet das eigentlich, außer einer äußerst vagen, ja geradezu naiven Idee, einer Wunschvorstellung, wie ein solches Leben idealerweise aussehen soll? Und wo inmitten der lauten Vordergründigkeit der sich unablässig selbst feiernden Boheme wird sie als Individuum sichtbar, wo liegt ihr eigentliches Talent, die Tiefe und die Überzeugung, aus der ihre ureigene Kunst letztlich entstehen soll? Erst als ihr Vater ihr seine alte Fotokamera schenkt, scheint aus der bloßen Idee allmählich eine konkrete Möglichkeit zu werden, und dann trifft sie den gefeierten Fotografen und Surrealisten Man Ray…. „Die Zeit des Lichts“ ist ein mitreißender, lebendiger und sinnlicher Künstler-und Entwicklungsroman, der eine rauschhafte, berühmt-berüchtigte Epoche geradezu fühlbar macht, aber eben auch auf die Menschen dahinter fokussiert mit ihren Visionen und Ideen, mit ihren Zweifeln, ihrer Einsamkeit und inneren Leere. Whitney Scharers Lee Miller ist, wie praktisch alle Heldinnen und Helden biographischer Romane, notwendigerweise eine Mischung aus Fakten und Fiktion, aus Wahrheit und Wahrscheinlichkeit, und es ist der Autorin gelungen, eine glaubwürdige Figur zu schaffen, eine Frau, die ungeheuer liebes-und lebenshungrig ist, dabei zugleich verletzlich und grausam, zaghaft und ehrgeizig, anlehnungsbedürftig und abweisend und in all ihrer Widersprüchlichkeit und innerer Zerrissenheit durchweg faszinierend. Eine Frau, die in der Liebe und in der Kunst nicht zuletzt auch die Befreiung von lange verdrängten Traumata sucht, und es erscheint dabei wie eine ironische Antwort auf ihre Kindheit, dass ausgerechnet die Kamera ihres offensichtlich pädophilen Vaters, mit der er sie einst zum stets verfügbaren „Anschauungs“-Objekt machte, zum wirksamen Mittel ihrer Emanzipation wird. So ist die Geschichte Lee Millers, wie sie hier erzählt wird, die Geschichte einer allmählichen, mitunter schmerzhaften Bewusstwerdung des eigenen Ichs und des eigenen Wertes und damit notwendigerweise einhergehend die Geschichte einer Loslösung von männlicher Dominanz. Dabei bildet die Beziehung Lee Millers zu ihrem langjährigen Mentor und Geliebten Man Ray das Zentrum des Romans, gewissermaßen den Dreh-und Angelpunkt, von dem aus Lee Miller allmählich beginnt, sich selbst neu zu erfinden. Wie ein Film spult sich „Die Zeit des Lichts“ vor unseren Augen ab, eindringlich, rauschhaft und manchmal fast surreal anmutend, und wie von kurzen Schnappschüssen unterbrochen können wir in kurz und grell aufblitzenden Sequenzen einen Blick auf die späte Lee Miller als Kriegsfotografin werfen, eine Tätigkeit, die ihr das zweite große Trauma ihres Lebens beschert, aus dem sie nie wieder ganz herausfinden wird. Wer biographisch-zeitgeschichtliche Romane liebt, sollte diesen hier auf keinen Fall verpassen und ebensowenig versäumen, die Fotografin Lee Miller in dem ein oder anderen glücklicherweise noch lieferbaren Bild-und Dokumentationsband kennenzulernen.

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