• Produktbild: Stern 111

Stern 111 Roman | Georg-Büchner-Preis 2023

16

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

45686

Erscheinungsdatum

04.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

500 (Printausgabe)

Dateigröße

2972 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764770

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

45686

Erscheinungsdatum

04.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

500 (Printausgabe)

Dateigröße

2972 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764770

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  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    09.11.2020

    eBook (ePUB)

    Roman über die Wendezeit - mehr als Geschichte

    Am liebsten würde ich dem Autor Lutz Seiler schreiben: Sie nehmen mich mit in eine Welt, die ich glaubte zu kennen und in eine Zeit, in der ich bewusst gelebt habe. Virtuell habe ich mir die Rykestr.27 und die Umgebung in Prenzlauer Berg angeschaut. Und wenn ich dort von Carl gelesen habe, habe ich mich auf Inge und Walter, seine Eltern gefreut, die ihre Erfahrungen im Westen gemacht haben. Eigentlich ein Buch zum Durchlesen, aber ich bin geblieben und habe mich Tag für Tag auf neue Seiten gefreut. Literatur wie ich sie liebe: politisch, real, eloquent!!!

  • Bewertung

    aus Duisburg

    1/5

    18.04.2020

    eBook (ePUB)

    Langweilig

    Ich kann nicht verstehen, dass dieses Buch so gute Kritiken bekommen hat. Ich habe beim Lesen immer gehofft, dass es endlich losgeht. Ging es in meinen Augen aber leider nicht. Ebenfalls gehofft habe ich, diese Zeit wiederzuerkennen. Habe ich aber nicht. Und das, obwohl ich als Jahrgang '71 die Zeit sehr wohl bewusst erlebte... Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, was mir eigentlich nie passiert. Schade!

  • Bewertung

    aus Reichshof

    1/5

    17.04.2020

    eBook (ePUB)

    Miserabeler geht es nicht mehr.

    Und zu allem Übel warte ich immer noch auf meine Gutschrift. Noch nie so eine schlechte Performance erlebt. Nie!!! Der nächste Reader wird ein Kindle. Eindeutig

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    02.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein packendes, überzeugendes…

    Ein packendes, überzeugendes Leseerlebnis „Obwohl sein Leben hinter dem Bombenwäldchen in der Rykestraße 27 vielleicht schäbig und ärmlich aussah (das Matratzenfloß auf den kalten Dielen, ein toter Schwarzweißfernseher als Anlegestelle), hatte er das Wort Armut bisher nie gedacht. Und wenn schon: ein armer Dichter zu sein, schien nicht verkehrt, wenn man ein Dichter war.“ (Zitat Seite 174) Inhalt Seine Eltern bitten Carl Bischoff, Student, sechsundzwanzig Jahre alt, nach Hause zu kommen, da sie mit ihm etwas besprechen wollen. Nach Hause, das ist Gera, gerade ist die Mauer gefallen und seine Eltern Walter und Inge, fünfzig und neunundvierzig Jahre alt, teilen ihm mit, dass sie weggehen. Er möge bitte auf die elterliche Wohnung aufpassen. Doch Carl kommt mit der Situation allein nicht zurecht und fährt nach Berlin. „Wie seine Eltern hatte er keine Adresse vor Augen gehabt, er war abgefahren ohne Ziel, nur mit irgendeiner Phantasie im Kopf, bei der man nicht wohnen konnte.“ (Zitat Seite 55). Er schließt sich einer Gruppe von Hausbesetzern an und bezieht selbst eine Wohnung in einem Abbruchhaus. Eine Werkbank, die jemand zurückgelassen hat, wird sein Schreibtisch. Dort verbringt er seine Zeit, schreibt an seinen Gedichten, hofft auf den Durchbruch, träumt davon, sein erstes eigenes Buch in Händen zu halten. Gleichzeitig hilft er mit, das Kellerlokal Assel als Treffpunkt, Kaffeekneipe auszubauen, als Asyl für die unterschiedlichsten Menschen, Außenseiter der Gesellschaft. Die Briefe seiner Mutter berichten ihm von der Reise seiner Eltern auf dem Weg zur Erfüllung eines jahrzehntealten Traumes. Thema und Genre In diesem Roman geht es um die Nachwendezeit in Deutschland, um viele Facetten von Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe, um Hoffnungen, Chancen und Träume, aber auch um die mit den raschen Veränderungen verbundene Unsicherheit und Ängste. Charaktere Carl hat in diesen Jahren direkt nach dem Wendejahr 1989 sein eigenes Leben noch nicht entdeckt, zutiefst unsicher, zweifelt er an seinem Erfolg als Schriftsteller und die Angst vor Absagen blockiert ihn. Obwohl Carl mit Mitte Zwanzig zu diesem Zeitpunkt längst ein eigenes Leben führt, fühlt er sich als Kind, von seinen Eltern im Stich gelassen. Inge, seine Mutter ist dagegen flexibel, passt sich jeder Situation aktiv an, sie entscheidet operativ (eines ihrer Lieblingsworte), will endlich ihren und Walters Traum verwirklichen. Wir lernen in dieser Geschichte viele unterschiedliche Charaktere kennen und neugierig folgen wir ihnen, gespannt, wohin sie der Weg führen wird. Kurz treffen wir auch Ed und Kruso in Berlin wieder. Handlung und Schreibstil Es sind zwei Geschichten, die uns der Autor hier erzählt. Die erste, in deren Mittelpunkt Carl, ein angehender, junger Schriftsteller steht, spielt im gerade wieder vereinten Berlin, wo nicht nur die Menschen selbst, sondern auch die Stadt auf der Suche nach einem Weg aus dem Chaos in die Zukunft zu sein scheint. Die zweite Handlung erzählt von den Problemen und der schwierigen Situation jener Menschen, die Ostdeutschland sofort verlassen und im Westen auf einen Neubeginn hoffen. Stern 111, der Titel, ist die Marke eines Kofferradios, das damals die erste Anschaffung der jungen Familie Bischoff gewesen ist und die Familie all die Jahre begleitet hat, ein Symbol ihrer Zusammengehörigkeit. Damals waren es die gemeinsam gehörte Musik und Meldungen, nun ersetzt durch die Berichte in den Briefen seiner Mutter. Die Ereignisse in der Gegenwart werden ergänzt durch Erinnerungen. Es sind einzelne Situationen oder Worte, die Carl zurück in seine Kindheit führen, nach Gera und in die Geborgenheit der Familie, die plötzlich im Jahr 1989 zu Ende ist. Als er in Berlin seine Liebe Effi wiedersieht und von einer gemeinsamen Zukunft träumt, ist es daher für Carl nicht einfach für sich selbst zu definieren, wie „zusammen sein“ funktioniert. Faszinierend ist auch in diesem Roman die eindrückliche, aber gleichzeitig unglaublich leicht

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman Stern 111 von Lutz Seiler ist der diesjährige Preisträger der Leipziger Buchmesse. Es ist die Geschichte einer Familie kurz nach der Wende, bei der sich die Wege erstmal trennen. Das Ehepaar Bischof verlässt sein altes Leben, die beiden landen in Notaufnahmelagern und Durchgangswohnheimen um ihrem Lebenstraum zu folgen. Ihr Sohn Carl flieht nach Berlin, lebt auf der Straße und schließt sich einer Gruppe von Hausbesetzern an. Der Roman erzählt ein dichtes Stück Zeitgeschichte in einer wunderbaren Sprache. Unverkennbar ist, das Lutz Seiler vor seinen Romanen Kruso und Stern 111 Lyrik verfasst hat. Ein echter Lesegenuss!

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Uta Iwan

    Uta Iwan

    Thalia Mayersche Dormagen

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Jahr wie ein Leben

    Mit enormer Sprachgewalt erzählt Lutz Seiler in zwei Handlungssträngen die Geschichte Carls, der alleine im Dschungel der anarchischen wilden Hausbesetzerszene in Ostberlin seinen Weg und das perfekte Gedicht sucht sowie die Geschichte seiner Eltern, die auf den Spuren ihrer Jugendträume von Gera nach Westdeutschland aufgebrochen sind. Seiler zeichnet ein nuancenreiches Gemälde einer Zeit voller Aufbruch und Anfang. Sicherlich ist dieses Buch eine große Herausforderung an den Leser und doch empfehle ich: lassen Sie sich darauf ein, es lohnt sich!
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lutz Seiler schafft es, die diffuse...

    Lutz Seiler schafft es, die diffuse Gefühlslage und Irritation seiner Protagonisten in Zeiten plötzlich unerwarteter Freiheiten, in unfassbar guter Sprache darzustellen. Für mich ist Lutz Seiler momentan der beste deutschsprachige Autor.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Kaiser

    Ulrike Kaiser

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig,wie Seiler die Atmosphäre...

    Großartig,wie Seiler die Atmosphäre in (Ost-)Berlin nach dem Mauerfall einfängt!Es geht um Hausbesetzungen,Spekulanten,gewonnene Freiheiten,neue Möglichkeiten und die Ängste,die eigene Vergangenheit dafür zu verlieren.Ein Staat verschwindet und seine Bürger suchen ihre Identität.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein DDR-Roman - aber so viel mehr

    Letztes Jahr gewann Anke Stelling den Preis der Leipziger Buchmesse für "Schäfchen im Trockenen". Ich habe noch nicht alle Preisträger gelesen, aber neben Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" war das mein liebster gewinnender Roman bisher. "Stern 111" knüpft nicht nahtlos daran an, ist aber für sich genommen ein starkes Werk. Die melancholisch stimmende, aber nie melodramatische Entfremdung zwischen Sohn Carl und seinen Eltern Walter und Inge im Rahmen der Wende ist mitreißend geschildert. Seiler entlarvt seine Figuren zwar, nimmt ihnen aber nie ihre Würde, sodass man auf ihrer Seite bleibt, selbst wenn sie Entscheidungen treffen, hinter denen man nicht steht. Zwischendurch gibt es auch ein Wiedersehen mit der Welt aus Seilers Erstlingswerk "Kruso", und im Vergleich besticht "Stern 111" durch seine weiter gefasste Perspektive. Zwar trifft Seilers Stil nicht den Kern meiner Präferenz - zu wenig offen sind die Figuren häufig in ihren Emotionen -, aber er ist spannend genug, dass ich mich auf sein nächstes Werk freue.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Söllner

    Anja Söllner

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohin, wenn Alles anders wird?

    Lutz Seiler erhielt bereits 2014 für seinen hervorragenden Roman "Kruso" den Leipziger Buchpreis. Auch dieses Jahr 2020 konnte er mit "Stern 111" die Jury überzeugen! Carl wird von seinen Eltern mit der Einweihung in ihre Pläne im Herbst 1989 vollkommen überrascht... Kaum ist die Mauer der DDR zur BRD die ersten Tage geöffnet, nehmen sie ihr nötigstes Hab und Gut unter den Arm und verlassen nicht nur ihr Zu Hause, sondern auch ihren Sohn Carl mit der Bitte von nun an Alles zu versorgen. Er fühlt sich von diesem Zustand sichtlich überfordert und entwickelt eine Abneigung gegen diesen Zustand. "Eigentlich verlassen doch die Kinder das Elternhaus und nicht die Eltern, oder?" Sein Weg führt ihn nach Berlin zur Wendezeit, ein magischer Ort verschrobener skurriler, aber nicht unsympathischer Gestalten, die sich der Rettung der Häuser verschrieben haben. Auch eine Kneipe darf nicht fehlen, die Assel, die Heimat wird. Abwechslungsreich und durchaus sogar humorvoll in poetischer Manier nimmt uns Lutz Seiler mit auf einen beispiellosen Roadtrip der Eltern und Lutz durch die chaotische und revolutionäre Zeitspanne.

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