Die verdammte Generation

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Gespräche mit den letzten Soldaten des Zweiten Weltkriegs

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Beschreibung

Während Holocaust und Judenverfolgung seit Jahrzehnten ihren berechtigten Platz besetzen, haben wir vergessen, die Soldaten, die auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, zu fragen, wie das alles wirklich war im Krieg. Ein Versäumnis, das Ende der 1960er-Jahre seinen Anfang nahm, als rebellische Studenten damit begannen, ihre Elterngeneration pauschal als Nazis zu verdammen.

Alle bisherigen Versuche einer differenzierten Betrachtung unserer dunkelsten Geschichte scheiterten. Die Legende einer sauberen Wehrmacht ist zur Legende einer verbrecherischen Wehrmacht verkommen. Dabei haben historische Erkenntnisse nie bezweifelt, dass nur ein geringer Teil der Wehrmachtssoldaten an Kriegsverbrechen und Holocaust beteiligt war. Wenn es gelingt, dies anzuerkennen, können wir den Blick auf unsere Vergangenheit erweitern und uns selbst besser verstehen lernen. Wer weiß denn schon, wie es sich anfühlte, in einem Jagdflieger abgeschossen zu werden und allein im Mittelmeer zu treiben? Wie ertrugen unsere Väter und Großväter die qualvolle Hitze in Afrika oder unerträgliche Kälte und Hunger im Kessel von Stalingrad? Können wir weiterhin pauschal verurteilen, wenn wir erfahren, welches Leid Bromberger Blutsonntag, Rheinwiesenlager oder die Gemetzel während des D-Days und der Allerseelenschlacht über deutsche Soldaten gebracht haben?

13 Zeitzeugen der bedeutendsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges bitten letztmalig darum, gehört zu werden. Sie öffnen sich und sprechen schonungslos ehrlich über alles, was sie erlebten. Hören wir ihnen zu, anstatt sie zu verdammen.

Details

  • Verkaufsrang

    30899

  • Format

    ePUB 3

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Erscheinungsdatum

    21.02.2020

Beschreibung

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Format

ePUB 3

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  • Verkaufsrang

    30899

  • Erscheinungsdatum

    21.02.2020

  • Verlag Europa Verlag
  • Seitenzahl

    328 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    3471 KB

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783958902985

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Die ewige Schuld: Wissen und Wahrheit die verloren geht

Bewertung aus Brandis am 28.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch ist eine weitere Ausgabe von Christian Hardinghaus, die sich mit dem Schicksal der Menschen während und nach dem zweiten Weltkrieg befasst. Der Fokus liegt hierbei auf den Soldaten, ihr Erleben und persönliche Ansichten. Dazu hat der Autor zahlreiche Männer der Geburtsjahrgänge 1916 bis 1930 interviewt und deren Erinnerungen sehr gelungen zusammengefasst. Abgeschlossen wird das jeweils einer Person zugeordnete Kapitel mit einer kurzen Befragung zu dem persönlichen Empfinden. Es ist sehr mutig den Finger in die Wunde zu legen und sich damit gegen den allgemeinen Mainstream zu behaupten. Christian Hardinghaus spricht aus, was sicher viele denken, sich jedoch aus Angst vor Vorverurteilung nicht zu sagen trauen: "...Weil zuviel Politiker nicht in der Lage sind, zu differenzieren und/oder auch nicht willens, sich multiperspektivisch mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, lassen sie lieber Straßen und Plätze umbenennen. Das Gebot der Stunde heißt wieder: lieber nicht darüber reden, lieber wegsehen, lieber alle Denkmäler einreißen als ein möglicherweise Falsches stehen lassen..." Dem ist nicht wirklich viel hinzuzufügen. Überhaupt ist es eine wichtige Aufgabe, wie es auch oft in dem Buch als Wunsch von den Zeitzeugen anklimgt/anklang, das das Geschehene nicht in Vergessen gerät. Mit " Die verdammte Generation" ist Christian Hardinghaus wieder ein hervorragender und vor allem kritischer Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung gelungen. Klare Leseempfehlung!!!

Die ewige Schuld: Wissen und Wahrheit die verloren geht

Bewertung aus Brandis am 28.09.2021
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch ist eine weitere Ausgabe von Christian Hardinghaus, die sich mit dem Schicksal der Menschen während und nach dem zweiten Weltkrieg befasst. Der Fokus liegt hierbei auf den Soldaten, ihr Erleben und persönliche Ansichten. Dazu hat der Autor zahlreiche Männer der Geburtsjahrgänge 1916 bis 1930 interviewt und deren Erinnerungen sehr gelungen zusammengefasst. Abgeschlossen wird das jeweils einer Person zugeordnete Kapitel mit einer kurzen Befragung zu dem persönlichen Empfinden. Es ist sehr mutig den Finger in die Wunde zu legen und sich damit gegen den allgemeinen Mainstream zu behaupten. Christian Hardinghaus spricht aus, was sicher viele denken, sich jedoch aus Angst vor Vorverurteilung nicht zu sagen trauen: "...Weil zuviel Politiker nicht in der Lage sind, zu differenzieren und/oder auch nicht willens, sich multiperspektivisch mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, lassen sie lieber Straßen und Plätze umbenennen. Das Gebot der Stunde heißt wieder: lieber nicht darüber reden, lieber wegsehen, lieber alle Denkmäler einreißen als ein möglicherweise Falsches stehen lassen..." Dem ist nicht wirklich viel hinzuzufügen. Überhaupt ist es eine wichtige Aufgabe, wie es auch oft in dem Buch als Wunsch von den Zeitzeugen anklimgt/anklang, das das Geschehene nicht in Vergessen gerät. Mit " Die verdammte Generation" ist Christian Hardinghaus wieder ein hervorragender und vor allem kritischer Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung gelungen. Klare Leseempfehlung!!!

Die verdammte Generation

Anika F am 16.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich muss zu meiner Schande gestehen, daß ich genau zu dieser Generation gehöre, die den zweiten Weltkrieg in der Schule nie wirklich behandelt hat. Leider, leider. Genau deswegen liebe ich Bücher aus dieser Zeit und gerade wenn sich ein Historiker mit Soldaten des Krieges unterhält und ihre Geschichten für uns fest gehalten hat. Man bekommt 13 Einblicke in die Erlebnisse von Zeitzeugen. Was ich wahnsinnig erschreckend und überraschend fand, dass alle nichts über den Holocaust während ihrer Zeit mitbekommen haben,sondern erst im Nachhinein. Kann man sich kaum vorstellen oder? Aber wahr! Definitiv wird nichts verschönigt, sondern berichtet. Man durchlebt Wut, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Elend. Man bekommt ein Einblick in eine gravierende Szene aller. Definitiv sollte man sich bewusst sein, daß diese Herren die letzten sind, welche uns noch einen ehrlichen Einblick verschaffen können. Diese Erkenntnis hat mich das Buch noch mal ganz anders erleben lassen. Es gibt dieses Zitat im Buch, welches mich nicht mehr los lässt und wo ich heftig genickt habe. „Nur schade, dass man sich in Deutschland nicht für meine Geschichte interessiert, das heißt für die Geschichte deutscher Soldaten überhaupt. Ich wäre gerne mal in Schulklassen gegangen. Die amerikanischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg haben das gemacht für Schüler. Vielleicht hätte es auch hier etwas gebracht. Vor dem Krieg muss man warnen, wenn man ihn kennt. Aber da hat niemand gefragt.“ Ich finde der Titel ist perfekt gewählt, denn diese Generation ist für mich verdammt zum Schweigen. Niemand schenkt ihnen gehör,niemand fragt nach ihrer Meinung und ihren Erlebnissen. Für mich ein Buch, was man gelesen haben muss.

Die verdammte Generation

Anika F am 16.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ich muss zu meiner Schande gestehen, daß ich genau zu dieser Generation gehöre, die den zweiten Weltkrieg in der Schule nie wirklich behandelt hat. Leider, leider. Genau deswegen liebe ich Bücher aus dieser Zeit und gerade wenn sich ein Historiker mit Soldaten des Krieges unterhält und ihre Geschichten für uns fest gehalten hat. Man bekommt 13 Einblicke in die Erlebnisse von Zeitzeugen. Was ich wahnsinnig erschreckend und überraschend fand, dass alle nichts über den Holocaust während ihrer Zeit mitbekommen haben,sondern erst im Nachhinein. Kann man sich kaum vorstellen oder? Aber wahr! Definitiv wird nichts verschönigt, sondern berichtet. Man durchlebt Wut, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Elend. Man bekommt ein Einblick in eine gravierende Szene aller. Definitiv sollte man sich bewusst sein, daß diese Herren die letzten sind, welche uns noch einen ehrlichen Einblick verschaffen können. Diese Erkenntnis hat mich das Buch noch mal ganz anders erleben lassen. Es gibt dieses Zitat im Buch, welches mich nicht mehr los lässt und wo ich heftig genickt habe. „Nur schade, dass man sich in Deutschland nicht für meine Geschichte interessiert, das heißt für die Geschichte deutscher Soldaten überhaupt. Ich wäre gerne mal in Schulklassen gegangen. Die amerikanischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg haben das gemacht für Schüler. Vielleicht hätte es auch hier etwas gebracht. Vor dem Krieg muss man warnen, wenn man ihn kennt. Aber da hat niemand gefragt.“ Ich finde der Titel ist perfekt gewählt, denn diese Generation ist für mich verdammt zum Schweigen. Niemand schenkt ihnen gehör,niemand fragt nach ihrer Meinung und ihren Erlebnissen. Für mich ein Buch, was man gelesen haben muss.

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von Christian Hardinghaus

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