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Produktbild: Die verdammte Generation

Die verdammte Generation Gespräche mit den letzten Soldaten des Zweiten Weltkriegs

19

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

77972

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Verlag

Europa Verlag

Seitenzahl

328 (Printausgabe)

Dateigröße

2991 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783958902985

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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21.02.2020

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Europa Verlag

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328 (Printausgabe)

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783958902985

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  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    28.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die ewige Schuld: Wissen und Wahrheit die verloren geht

    Dieses Buch ist eine weitere Ausgabe von Christian Hardinghaus, die sich mit dem Schicksal der Menschen während und nach dem zweiten Weltkrieg befasst. Der Fokus liegt hierbei auf den Soldaten, ihr Erleben und persönliche Ansichten. Dazu hat der Autor zahlreiche Männer der Geburtsjahrgänge 1916 bis 1930 interviewt und deren Erinnerungen sehr gelungen zusammengefasst. Abgeschlossen wird das jeweils einer Person zugeordnete Kapitel mit einer kurzen Befragung zu dem persönlichen Empfinden. Es ist sehr mutig den Finger in die Wunde zu legen und sich damit gegen den allgemeinen Mainstream zu behaupten. Christian Hardinghaus spricht aus, was sicher viele denken, sich jedoch aus Angst vor Vorverurteilung nicht zu sagen trauen: "...Weil zuviel Politiker nicht in der Lage sind, zu differenzieren und/oder auch nicht willens, sich multiperspektivisch mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, lassen sie lieber Straßen und Plätze umbenennen. Das Gebot der Stunde heißt wieder: lieber nicht darüber reden, lieber wegsehen, lieber alle Denkmäler einreißen als ein möglicherweise Falsches stehen lassen..." Dem ist nicht wirklich viel hinzuzufügen. Überhaupt ist es eine wichtige Aufgabe, wie es auch oft in dem Buch als Wunsch von den Zeitzeugen anklimgt/anklang, das das Geschehene nicht in Vergessen gerät. Mit " Die verdammte Generation" ist Christian Hardinghaus wieder ein hervorragender und vor allem kritischer Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung gelungen. Klare Leseempfehlung!!!

  • Anika F./Nikas Lesewahnsinn

    aus Kronshagen

    5/5

    16.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die verdammte Generation

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, daß ich genau zu dieser Generation gehöre, die den zweiten Weltkrieg in der Schule nie wirklich behandelt hat. Leider, leider. Genau deswegen liebe ich Bücher aus dieser Zeit und gerade wenn sich ein Historiker mit Soldaten des Krieges unterhält und ihre Geschichten für uns fest gehalten hat. Man bekommt 13 Einblicke in die Erlebnisse von Zeitzeugen. Was ich wahnsinnig erschreckend und überraschend fand, dass alle nichts über den Holocaust während ihrer Zeit mitbekommen haben,sondern erst im Nachhinein. Kann man sich kaum vorstellen oder? Aber wahr! Definitiv wird nichts verschönigt, sondern berichtet. Man durchlebt Wut, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Elend. Man bekommt ein Einblick in eine gravierende Szene aller. Definitiv sollte man sich bewusst sein, daß diese Herren die letzten sind, welche uns noch einen ehrlichen Einblick verschaffen können. Diese Erkenntnis hat mich das Buch noch mal ganz anders erleben lassen. Es gibt dieses Zitat im Buch, welches mich nicht mehr los lässt und wo ich heftig genickt habe. „Nur schade, dass man sich in Deutschland nicht für meine Geschichte interessiert, das heißt für die Geschichte deutscher Soldaten überhaupt. Ich wäre gerne mal in Schulklassen gegangen. Die amerikanischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg haben das gemacht für Schüler. Vielleicht hätte es auch hier etwas gebracht. Vor dem Krieg muss man warnen, wenn man ihn kennt. Aber da hat niemand gefragt.“ Ich finde der Titel ist perfekt gewählt, denn diese Generation ist für mich verdammt zum Schweigen. Niemand schenkt ihnen gehör,niemand fragt nach ihrer Meinung und ihren Erlebnissen. Für mich ein Buch, was man gelesen haben muss.

  • Bewertung

    5/5

    01.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Wichtig, spannend, berührend u darüber hinaus wissenschaftlich von einem Historiker eingeordnet

    Diese Generation nach ihren Kriegserlebnissen zu fragen war wirklich wichtig. Die wissenschaftliche Einordnung und Ergänzung durch den Autor ist hervorragend gelungen. Meinen Schwiegervater, der aus der gleichen Generation (Jg.1925) kommt, habe ich noch gefragt und er hat auch etwas erzählt (Funker an der Ostfront, Kriegsgefangenenlager in Sibirien) aber richtig intensiv hat sich niemand in der Familie getraut zu fragen, man wollte keine Wunden aufreißen und freiwillig erzählt kein Mann aus dieser Generation von seinen Emotionen. Mich (Jg 1959) hat das Buch sehr berührt und ich bemerkte wieder, dass das ein Trauma ist für viele Deutsche und dass ich so schrecklich finde, dass das Thema der Nazizeit, des zweiten Weltkriegs, des Holocaust, der Manipulation der deutschen Bevölkerung immer noch nicht verarbeitet ist. Es werden nur Teilthemen immer wieder und wieder vorgekaut, andere einfach ausgeklammert oder, was noch schlimmer ist, sogar verdreht oder pauschal abgehandelt als unwichtig. Die (politischen) Gefahren, die aus dieser extrem einseitigen Erinnerungskultur resultieren, reißt der Autor nur kurz an, aber er hat meiner Meinung nach sehr recht. Besonders interessant fand ich die Anmerkungen des Autors über die unsägliche und größtenteils erlogene sogenannte Wehrmachtsaustellung und die schnelle Bereitschaft von Politikern der "Grünen" "PDS" und "FDP" dies so zu glauben und der Medien, die eine Sensation witterten, dies zu nützen.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    09.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Während andere Nationen ihrer…

    Während andere Nationen ihrer Helden gedenken, hat dieses Erinnern stets einen faden Beigeschmack. Ja, es scheint teilweise so als schämten wir uns unserer Väter und Großväter. Weil sie beteiligt waren am Zweiten Weltkrieg. Weil sie ja wissen m u s s t e n, was in den Konzentrationslagern geschah. In dem Sachbuch „Die verdammte Generation“ lässt der Autor die „Verdammten“ selbst zu Wort kommen. Er interviewt 13 Männer und gibt ihnen Gelegenheit, die Zeit des Zweiten Weltkriegs aus ihrer Sicht zu schildern. Er ist keiner von den 1960ern, die pauschal alle Männer der Wehrmacht als Nazis abstempelten. Herr Hardinghaus wollte den Vorurteilen ein Ende setzen und das ist ihm gelungen. Christian Hardinghaus schreibt zu den Verdammten: - Verdammt zum Kämpfen - Verdammt zum Schweigen - Verdammt, weil sie am Krieg teilnahmen Es ist noch nicht lange her da hatte ich auf Facebook eine Diskussion mit einer jungen Frau. Die ließ sich nicht davon abbringen, dass ihr keiner erzählen könnte, die Deutschen hätten von den Gräueltaten an Juden, Sinti und Roma sowie Behinderten nichts gewusst. Sie war von ihrer festgefahrenen Meinung nicht abzubringen. Nun gehört sie zu einer anderen Generation als ich und hat keinen Vater, der im Krieg gedient hat. Aber bitte, ich appelliere an jeden jungen Menschen, der diese Zeilen liest, „Die verdammte Generation“ zur Hand zu nehmen. Ihr werdet viel mehr Verständnis für Eure Vorväter haben und auch die Zeichen der heutigen Zeit ganz anders wahrnehmen. Und nein, ich bekomme keine Prozente beim Verkauf des Buches und auch Herr Hardinghaus ist nicht darauf aus, dass es ein Bestseller wird. Das hat er nämlich nicht nötig. Einige Punkte, die ich aus dem Buch mitnehme: - Es muss differenziert werden, wer einfacher Landser war und zum Militärdienst gezwungen wurde und wer als Leitender der Ideologie Hitlers folgte. Das waren nämlich nur sehr wenige. - Lest euch einmal durch, welche Lügen bei der Wanderausstellung mit dem Namen „Reemtsma-Ausstellung“ verbreitet wurden. Sie dienten ausschließlich dazu, die Soldaten zu verunglimpfen. - Der Autor beleuchtet ganz klar, wie sich die Einstellung der Bevölkerung gegenüber der Wehrmacht änderte. Die Beurteilung kam häufig von Außen und auch die Furcht, als Rechter oder Nazi bezeichnet zu werden, spielt eine Rolle. - Und noch eins: In den nächsten Tagen jährt sich wieder die Bombardierung Dresdens. Mit welchem Recht wurde diese schöne Stadt dem Erdboden gleichgemacht? Hier gab es keine Soldaten oder Nazis. Hier suchten Flüchtlinge aus den Ostgebieten Schutz, Verwundete Heilung und Frauen und Kinder wachten über die Häuser und warteten auf ihre Väter. Auch der Hürtgenwald und der D-Day in der Normandie ist ein Thema. Ich schreibe jetzt nicht noch mehr, sonst kommt der Aufschrei, dass ich ja zu viel ausplaudere. Aber wie heißt es? „Wenn das Herz voll ist, dann geht der Mund über.“

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    06.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Gegen das Vergessen

    Das Ende des 2. Weltkriegs jährt sich in diesem Jahr zum fünfundsiebzigsten mal. Eine lange Zeit, in der die Menschheit von solch verheerenden Kriegen verschont geblieben ist. Die Gefahr des Vergessens nimmt jedoch mit fortlaufender Dauer immer zu, so dass es aus meiner Sicht unendlich wertvoll ist, den noch wenigen Zeitzeugen dieser dunklen Stunden, Gehör zu verschaffen. Aus diesem Grunde hat sich auch der Historiker und Autor dieses Buches Christian Hardinghaus aufgemacht, um den spannenden und oft erschreckenden Geschichten zu lauschen und sie so für die Nachwelt festzuhalten. Insgesamt hat er Gespräche mit 13 Zeitzeugen geführt, von denen seit den Recherchen zum Buch mittlerweile schon sechs gestorben sind. Desto wertvoller erscheint mir der Inhalt von "Die verdammte Generation". In den einzelnen Kapiteln kommen sehr unterschiedliche Personen zu Wort, die während des 2. Weltkriegs in verschiedenen Regionen und Funktionen eingesetzt waren. Eines haben die Berichte aber gemeinsam, sie lassen den Leser nie kalt und führen die Schrecken der damaligen Zeit manchmal unbarmherzig vor Augen. Für mich sehr nachhaltig die Schilderung eines Angriffs der russischen Übermacht, wo sich der Soldat vorher eingegraben hat und mit viel Glück überlebt, da der ihn überrollende Panzer nicht dreht. Wie schrecklich muss der Umgang mit einer solchen Erfahrung auch für den Rest des Lebens sein. Geschildert werden so die Geschehnisse vor während und nach dem Krieg. Gerade die Tatsache, dass es sich bei den Schilderungen um persönliche Einzelschicksale handelt verleiht dem Buch eine unglaubliche Authentizität. Sehr geschickt verbindet Christian Hardinghaus die Aussagen dieser Zeitzeugen mit den historischen Fakten, die die Geschehnisse beschreiben. Es bleibt auf diesem Wege stets sehr lehrreich und emotional ergreifend. Eine Kombination, die für einen langen Nachhall sorgt. Sehr gut gefallen hat mir ebenfalls, dass der Autor den jeweiligen Zeitzeugen im Anschluss noch drei Fragen stellt. Eine immer wiederkehrende Frage ist dabei, wann die jeweilige Person vom Holocaust erfahren hat. Gerade um diese Frage rankt sich in der heutigen Zeit viel Unverständnis, wie die deutschen Soldaten solche Gräueltaten billigen konnten. Schaut man auf die glaubwürdigen Antworten, erfährt man von tiefer Betroffenheit und zu Kriegszeiten einheitlicher Unkenntnis. was diese menschenverachtenden Taten anbetrifft. Dies kann vielleicht auch mit dem verallgemeinerten Vorurteil aufräumen, dass es sich bei den deutschen Soldaten des 2. Weltkriegs grundsätzlich um Nazis gehandelt hat. Das Gegenteil ist der Fall, die meisten Betroffenen sind aus Irrglaube einer imaginären Gefahr von außerhalb und oft auch einer Alternativlosigkeit in den Krieg gezogen, ohne jemals das Nazi-Gedankengut gutgeheißen zu haben. Insgesamt ist "Die verdammte Generation" für mich ein sehr wichtiges Buch, welches uns die Schrecken eins solchen Krieges vor Augen führt. Wenn man die heutige Welt betrachtet, kommt man leider zu dem Schluss, dass einige Personen diesbezüglich deutlichen Nachholbedarf haben. Da kann das Lesen eines solchen Buches nur nützlich sein, was ich auch jeden ans Herz legen möchte. Auch wenn die Schilderungen nicht immer leicht zu ertragen sind, verfehlen sie so auch niemals ihre Wirkung. Ein tolles Buch, welches ich mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

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    L. Schumacher

    Thalia Münster – Münster-Arkaden

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    5/5

    09.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein anderer Blickwinkel

    Der Historiker Christian Hardinghaus führt in diesem Buch Gespräche mit 13 ehemaligen Wehrmachtssoldaten. Diese waren an den unterschiedlichsten Orten stationiert und berichten von ihren erschreckenden Erfahrungen. Es wird eine Seite der Geschichte beleuchtet, die selten Beachtung findet. Die der einfachen Wehrmachtssoldaten.

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