Vom Ende der Einsamkeit
diogenes deluxe Band 26155

Vom Ende der Einsamkeit

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Beschreibung

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.
Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte. »Der Roman entwickelt einen Sog wie ein guter Krimi, lebensklug und voller Mitgefühl für seine Figuren. Mit Anfang dreißig schreibt Wells wie ein alter Meister.«
Martin Wolf / Literaturspiegel, Hamburg

Details

  • Verkaufsrang

    2260

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    09.12.2020

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    464

Beschreibung

Details

  • Verkaufsrang

    2260

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    09.12.2020

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    464

  • Maße (L/B/H)

    14,7/9,8/2,9 cm

  • Gewicht

    241 g

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-26155-4

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Von Verlusten, Familie und dem Weitermachen

Libertine Literatur am 16.08.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein Mann kommt in Benedict Wells ›Vom Ende der Einsamkeit‹ nach einem Motorradunfall in ein Krankenhaus. Doch während seine körperlichen Wunden zu heilen beginnen, können sich nicht alle mit der Geschichte seines Unfalls anfreunden. Ein Unfall, dessen Gründe nicht verstanden werden können, ohne die Geschichte des Fahrers zu kennen. Und diese Geschichte führt weit in die Kindheit des Mannes zurück. Zu einer Zeit, in der das Motorradfahren noch in weiter Ferne lag und seine Eltern ihn und seine beiden Geschwister Marty und Liz aufzogen. Doch ein Bruch zieht sich durch seine Kindheit und die seiner Geschwister. Von einem Tag auf den anderen wird ihr Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Eine Erschütterung, die spürbar in den Seiten von ›Vom Ende der Einsamkeit‹ weilt. »Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich. Vorsichtig öffne ich die Augen, blinzle ein paarmal. Langsam weicht die Dunkelheit.« 1980 ist Jules erst sieben und seine Kindheit kaum anders als die vieler Kinder. Unliebsame Besuche bei der Großmutter, sich zankende Geschwister auf Rücksitzen. Noch drei, fast vier Jahre soll diese scheinbare Normalität erhalten bleiben. Doch diese Normalität endet mit dem Tod seiner Eltern. Wie seine beiden Geschwister wird auch Jules in ein Internat geschickt. Doch dadurch muss er nicht nur sein Zuhause hinter sich lassen, auch seine Geschwister können nicht mehr wie gewohnt bei ihm bleiben, da sie im Internat anderen Altersgruppen angehören. »Dreieinhalb Jahre später, im Dezember 1983: das letzte Weihnachtsfest mit meinen Eltern. Am frühen Abend stand ich am Fenster meines Kinderzimmers, während die anderen das Wohnzimmer herrichteten. Wie jedes Jahr riefen sie mich erst, wenn alles fertig geschmückt war, doch wie lange dauerte es noch?« Auf dem Internat lernt Jules Alva kennen, die ihn und sein Leben für viele Jahre prägen soll. Doch es ist nicht nur die Geschichte von Jules und Alva, von der Wells in ›Vom Ende der Einsamkeit‹ erzählt. Vielmehr ist es die Geschichte einer Familie, die zugleich von Verlusten, aber auch von Zuwachs gezeichnet ist. Nicht nur Jules entwickelt sich für den Leser oder die Leserin nachvollziehbar weiter, auch seine Geschwister müssen in ›Vom Ende der Einsamkeit‹ erwachsen werden. In der Beschreibung dieser Geschwisterbeziehung steckt eine der großen Stärken dieses Romans. Wunden, die sie einander zufügen, Fehler, die sie gemeinsam machen. Der Versuch von Annäherung und eigenständiger Entwicklung. »Was folgt, ist dunkles Staunen und ein dichter Nebel, nur selten gelichtet von einigen kurzen Erinnerungen. Wie ich in meinem Zimmer in München stehe und aus dem Fenster sehe, in den Innenhof mit der Schaukel und dem Baumhaus und in das Morgenlicht, das sich in den Ästen der Bäume verfängt. Es ist der letzte Tag in unserer komplett leergeräumten Wohnung, ich höre Marty nach mir rufen.« Facetten und Teile der Geschichte erzählt Wells nur in Anspielungen und dem Ungesagten. Fragen bleiben ungeklärt, nur von dem Gefühl einer vagen Ahnung begleitet. Wieso starb Onkel Eric so jung? Und wieso sieht Jules’ Bruder Marty so anders aus als er? ›Vom Ende der Einsamkeit‹ zeigt das Leben von Jules und seinen Geschwistern Marty und Liz über mehrere Jahrzehnte ihres Lebens hinweg. Trotz aller düsterer Momente entwickeln sich die Figuren und wachsen dabei ans Herz. Ein tolles Buch über Familie, Verluste und Möglichkeiten.

Von Verlusten, Familie und dem Weitermachen

Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein Mann kommt in Benedict Wells ›Vom Ende der Einsamkeit‹ nach einem Motorradunfall in ein Krankenhaus. Doch während seine körperlichen Wunden zu heilen beginnen, können sich nicht alle mit der Geschichte seines Unfalls anfreunden. Ein Unfall, dessen Gründe nicht verstanden werden können, ohne die Geschichte des Fahrers zu kennen. Und diese Geschichte führt weit in die Kindheit des Mannes zurück. Zu einer Zeit, in der das Motorradfahren noch in weiter Ferne lag und seine Eltern ihn und seine beiden Geschwister Marty und Liz aufzogen. Doch ein Bruch zieht sich durch seine Kindheit und die seiner Geschwister. Von einem Tag auf den anderen wird ihr Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Eine Erschütterung, die spürbar in den Seiten von ›Vom Ende der Einsamkeit‹ weilt. »Ich kenne den Tod schon lange, doch jetzt kennt der Tod auch mich. Vorsichtig öffne ich die Augen, blinzle ein paarmal. Langsam weicht die Dunkelheit.« 1980 ist Jules erst sieben und seine Kindheit kaum anders als die vieler Kinder. Unliebsame Besuche bei der Großmutter, sich zankende Geschwister auf Rücksitzen. Noch drei, fast vier Jahre soll diese scheinbare Normalität erhalten bleiben. Doch diese Normalität endet mit dem Tod seiner Eltern. Wie seine beiden Geschwister wird auch Jules in ein Internat geschickt. Doch dadurch muss er nicht nur sein Zuhause hinter sich lassen, auch seine Geschwister können nicht mehr wie gewohnt bei ihm bleiben, da sie im Internat anderen Altersgruppen angehören. »Dreieinhalb Jahre später, im Dezember 1983: das letzte Weihnachtsfest mit meinen Eltern. Am frühen Abend stand ich am Fenster meines Kinderzimmers, während die anderen das Wohnzimmer herrichteten. Wie jedes Jahr riefen sie mich erst, wenn alles fertig geschmückt war, doch wie lange dauerte es noch?« Auf dem Internat lernt Jules Alva kennen, die ihn und sein Leben für viele Jahre prägen soll. Doch es ist nicht nur die Geschichte von Jules und Alva, von der Wells in ›Vom Ende der Einsamkeit‹ erzählt. Vielmehr ist es die Geschichte einer Familie, die zugleich von Verlusten, aber auch von Zuwachs gezeichnet ist. Nicht nur Jules entwickelt sich für den Leser oder die Leserin nachvollziehbar weiter, auch seine Geschwister müssen in ›Vom Ende der Einsamkeit‹ erwachsen werden. In der Beschreibung dieser Geschwisterbeziehung steckt eine der großen Stärken dieses Romans. Wunden, die sie einander zufügen, Fehler, die sie gemeinsam machen. Der Versuch von Annäherung und eigenständiger Entwicklung. »Was folgt, ist dunkles Staunen und ein dichter Nebel, nur selten gelichtet von einigen kurzen Erinnerungen. Wie ich in meinem Zimmer in München stehe und aus dem Fenster sehe, in den Innenhof mit der Schaukel und dem Baumhaus und in das Morgenlicht, das sich in den Ästen der Bäume verfängt. Es ist der letzte Tag in unserer komplett leergeräumten Wohnung, ich höre Marty nach mir rufen.« Facetten und Teile der Geschichte erzählt Wells nur in Anspielungen und dem Ungesagten. Fragen bleiben ungeklärt, nur von dem Gefühl einer vagen Ahnung begleitet. Wieso starb Onkel Eric so jung? Und wieso sieht Jules’ Bruder Marty so anders aus als er? ›Vom Ende der Einsamkeit‹ zeigt das Leben von Jules und seinen Geschwistern Marty und Liz über mehrere Jahrzehnte ihres Lebens hinweg. Trotz aller düsterer Momente entwickeln sich die Figuren und wachsen dabei ans Herz. Ein tolles Buch über Familie, Verluste und Möglichkeiten.

Wärmende Melancholie

Bewertung aus Vorau am 16.06.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„Wir sind von Geburt an auf der Titanic. Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben, das ist bereits entschieden. Nichts kann das ändern. Aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch umherlaufen oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt.“ „Vom Ende der Einsamkeit“ ist ein berührender Roman über das Leben, Freundschaft, Familie und vor allem: Verlust! Der als Kind so selbstbewusste Jules zieht sich nach einem Schicksalsschlag immer weiter in seine Traumwelt zurück und lässt nur eine Person wirklich an sich heran: Alva. Doch wie das Leben so spielt, verlieren die beiden sich aus den Augen. Bis sie sich Jahre später wieder finden. Aber um die verlorene Zeit aufzuholen, müssen sie kämpfen. Benedict Wells beeindruckt mit wunderschöner Sprache und authentischen Charakteren. Die Geschichte ist traurig und melancholisch, aber trotzdem warm und schön. Sie berührt, bedrückt, macht nachdenklich, aber auch glücklich.

Wärmende Melancholie

Bewertung aus Vorau am 16.06.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„Wir sind von Geburt an auf der Titanic. Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben, das ist bereits entschieden. Nichts kann das ändern. Aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch umherlaufen oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt.“ „Vom Ende der Einsamkeit“ ist ein berührender Roman über das Leben, Freundschaft, Familie und vor allem: Verlust! Der als Kind so selbstbewusste Jules zieht sich nach einem Schicksalsschlag immer weiter in seine Traumwelt zurück und lässt nur eine Person wirklich an sich heran: Alva. Doch wie das Leben so spielt, verlieren die beiden sich aus den Augen. Bis sie sich Jahre später wieder finden. Aber um die verlorene Zeit aufzuholen, müssen sie kämpfen. Benedict Wells beeindruckt mit wunderschöner Sprache und authentischen Charakteren. Die Geschichte ist traurig und melancholisch, aber trotzdem warm und schön. Sie berührt, bedrückt, macht nachdenklich, aber auch glücklich.

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Ingbert Edenhofer

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Geschwister

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

So zentral auch die Liebesgeschichten der Geschwister Jules, Marty und Liz sind, das Herzstück von "Vom Ende der Einsamkeit" ist die teils schwierige Bindung zwischen den Geschwistern selber. Auch wenn Familie ein häufiges Thema in Literatur ist, sind Geschwister häufig nicht auf der gleichen Ebene wie vertikale Beziehungen - aber natürlich gibt es mit "Buddenbrooks" oder "Die Unsterblichen" einige sehr gute Beispiele für Romane, die sich an Geschwistern orientieren. Trotzdem sind es vor Allem die weiteren Figuren, die der Geschichte ihre Würze geben - na ja, gut, Liz ist ebenfalls relativ charismatisch, aber Alva und Romanov, Toni und Elena und die Erinnerungen an die Eltern stellen Jules, den Erzähler, in den Schatten. Der Roman beginnt mit einer Anekdote über einen Familienausflug, bei dem eindrücklich der Tod eines Hunds beobachtet wird, und das setzt den Ton für den Rest des Buchs - der Tod lässt sich nicht vertreiben, aber die Aufgabe, damit allein fertig werden zu müssen, schon.
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Geschwister

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

So zentral auch die Liebesgeschichten der Geschwister Jules, Marty und Liz sind, das Herzstück von "Vom Ende der Einsamkeit" ist die teils schwierige Bindung zwischen den Geschwistern selber. Auch wenn Familie ein häufiges Thema in Literatur ist, sind Geschwister häufig nicht auf der gleichen Ebene wie vertikale Beziehungen - aber natürlich gibt es mit "Buddenbrooks" oder "Die Unsterblichen" einige sehr gute Beispiele für Romane, die sich an Geschwistern orientieren. Trotzdem sind es vor Allem die weiteren Figuren, die der Geschichte ihre Würze geben - na ja, gut, Liz ist ebenfalls relativ charismatisch, aber Alva und Romanov, Toni und Elena und die Erinnerungen an die Eltern stellen Jules, den Erzähler, in den Schatten. Der Roman beginnt mit einer Anekdote über einen Familienausflug, bei dem eindrücklich der Tod eines Hunds beobachtet wird, und das setzt den Ton für den Rest des Buchs - der Tod lässt sich nicht vertreiben, aber die Aufgabe, damit allein fertig werden zu müssen, schon.

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André Pingel

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5/5

„Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, ...

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

...und Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt.“ Bei einem Unfall sterben die Eltern von Marty, Liz und Jules. Die drei Geschwister gehen unterschiedlich mit dem Tod ihrer Eltern um, der absolut nicht leicht zu verarbeiten ist, doch vor allem der jüngste Bruder, Jules, fühlt sich von seinem Bruder und seiner Schwester im Stich gelassen. Marty flüchtet sich in die Produktivität, Liz in die Welt der Drogen und Jules zieht sich immer mehr in sich selbst zurück. Als Leser folgt man Jules zuerst auf dem Weg erwachsen zu werden und anschließend auf dem Weg als Erwachsener seinen Platz in der Welt zu finden. Dabei ist dieses Leben geprägt von Familie, Zusammenhalt, Liebe und auch verdammt viel Verlust, aber immer noch mit diesem kleinen Funken der Hoffnung, der weit in der Ferne leuchtet. Benedict Wells hat mit „Vom Ende der Einsamkeit“ einen Roman geschrieben, der einen zu Tränen rührt, aber dennoch nicht völlig deprimiert zurück lässt. Es stellt sich die Frage, wie viel ein Mensch im Leben ertragen kann, bis er daran zerbricht und wie prägen solche Erfahrungen am Ende das Leben dieser Person? Sprachlich hervorragend und emotional mitreißend erzählt Wells eine Familiengeschichte, die man so schnell nicht vergessen wird!
5/5

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Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

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