Produktbild: Das Buch Alice

Das Buch Alice Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten

8

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

12362 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843723572

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

12362 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843723572

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  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    03.10.2020

    eBook (ePUB 3)

    Interessante Einblicke in ein eher unbekanntes Thema

    Dieses Buch behandelt neben Ausführungen zu der spannenden Lebensgeschichte der Familie Urbach auch die bisher eher unbeachtete Thematik des geistigen Diebstahls Werke jüdischer Autoren und gibt gleichzeitig tiefe Einblicke in das Schicksal jüdischer Menschen in Österreich. Der Autorin Dr. Karina Urbach ist es wunderbar gelungen Erinnerungen und Zitate wie „aus einem Guss“ in einem flüssig zu lesenden Text zusammenzufassen. Dabei wird die Quelle der Zitate durch kleine Kopfnoten markiert und am Ende des Buches zusammengefasst. Vieles im Buch war für mich sehr informativ und ergänzt damit unvollständige Kenntnisse. Beeindruckend sind auch der unbeugsame Mut sowie die niedergeschrieben gestochen scharfen Beobachtungen. Eben diese Berichte ergänzen die Handlung und machen die Schilderungen sehr authentisch. Abgerundet durch Übersicht zu den Quellen der Zitate, sowie Fotos und Karten ist es ein lesenswertes Buch, welches ich sehr gern weiterempfehle!

  • Bewertung

    aus Weiskirchen

    5/5

    16.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitreise in die Vergangenheit

    Das Buch ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Man wird von Anfang an in eine unglaubliche Zeit mitgenommen, in der man die Geschichte von Alice nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Auch die Quellen sind alle super ausführlich angegeben, sodass das Herz einer "Vorwitznase" gestillt wird. Super tolles Buch! :)

  • meine.literaturliebe

    5/5

    12.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literaturraub im Nationalsozialismus

    Die Historikerin Karina Urbach erzählt in ihrem Buch die Geschichte ihrer jüdischen Großmutter Alice Urbach, die seinerzeit ein Kochbuch veröffentlicht hatte. Das Kochbuch war ein Bestseller und wurde ab 1938 unter dem Autorennamen Rudolf Rösch "arisiert". Bis auf den Namen waren beide Bücher identisch. Ob Rudolf Rösch existiert hat oder bloß eine Erfindung des Verlages war, konnte allerdings nicht geklärt werden. Ebenfalls unklar ist bis heute, wie viele "Bucharisierungen" es tatsächlich gab. Alice war eine unglaublich starke Frau. Sie beteiligte sich auch an den Kindertransporten und hatte es geschafft, sich mehrmals zwischen Wien, London und New York ihre Existenz aufzubauen. Bis zu ihrem Tod kämpfte Alice vergeblich um die Anerkennung ihrer Autorenschaft und ihr Urheberrecht. Dabei war es eigentlich ganz einfach "so kocht man in Wien" war ein Buch von Alice Urbach! Es war einer der interessantesten Bücher die ich je gelesen habe. Mir war bisher nicht bekannt, dass auch Literatur geraubt und "arisiert" wurde. Interessant war auch zu erfahren, wie die Verlage im Nationalsozialismus arbeiteten. Erschreckend ist, dass die Restitutionsforderungen der Opfer ungehört geblieben sind. Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht bereichert und ich empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    21.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Familienforschung gilt unter meinen Kollegen als schwerer Straftatbestand."

    ... schreibt die Historikerin Karina Urbach in ihrem Vorwort und verweist auf einleuchtene Gründe. Was für ein Glück, daß sie sich darüber hinweggesetzt hat! Das Ergebnis ist eine reichhaltige, hochspannende, lebendige Familiengeschichte, die auch noch flott und luftig daherkommt. Neben der beeindruckenden, zähen Alice haben mich die wahrhaft abenteuerlichen Lebenswege ihrer Söhne Otto und Karl am meisten gepackt. Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als nur eine Geschichte um...

    Mehr als nur eine Geschichte um den Diebstahl geistigen Eigentums. Urbach schreibt hier eine Familiengeschichte mit ihrer Großmutter Alice als Dreh- und Angelpunkt. Absolut spannend auch all die vielen Hintergrundinfos. Für Geschichtsinterssierte, mit vielen Querverweisen.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende und bewegende Lebensgeschichte...

    Spannende und bewegende Lebensgeschichte über die Großmutter von Karina Urbach. Hier wird einem verdeutlicht, wie die Nazis das Eigentum der Juden raubten und es sich einverleibten. Gut und flüssig zu lesen und ein denkwürdiges Zeitdokument.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebenswege

    Die fundierten, kurzweiligen Einlassungen über das englische Königshaus, die Biografie über Vicoria von Katrina Urbach schätze ich sehr. Auch in dieser (fast) Familiengeschichte spüre ich ihre Zuneigung zu England, ihre Kenntnis der Geschichte, die von Nazideutschland. Leichtfüßig führt sie uns durch die Verluste, Neuanfänge, durch das Leben ihrer Großmutter und berührte mich damit sehr.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Zimmer

    Christina Zimmer

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Wiener Familie zerstreut es in die ganze Welt

    Gut, dass sich Karina Urbach über das ungeschriebene Gesetz, dass Historikerinnen nicht über die eigene Familiengeschichte schreiben, hinweggesetzt hat. Sonst wäre uns ein bewegendes Buch entgangen. Sie nimmt uns mit ins Wien der Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Ja, und wie wir alle wissen, bald geht es auch in Österreich mit dem Naziterror los. Karinas Großmutter Alice, in eine wohlhabende jüdische Familie hineingeboren, muss später dennoch für ihr finanzielles Auskommen sorgen. Sie etabliert eine renommierte Kochschule und verfaßt den Kochbuchklassiker "So kocht man in Wien". Mit dem Anschluß Österreichs wird sie dem Verlag als jüdische Autorin allerdings unbequem. Auf den weiteren Verkauf des Bestsellers will der aber nicht verzichten. Also bekommt das Werk einfach einen neuen arischen "Autoren". Dies ist die Ausgangssituation, aus der Karina Urbach die bewegenden Lebensgeschichten der einzelnen Familienmitglieder entwickelt. Karina Urbachs Erzählungen haben mich abgeholt, mir neue Mosaiksteinchen zu den Nazijahren geliefert und mir wieder mal vor Augen geführt, dass mit Kriegsende das Nazigedankengut noch lange nicht verschwunden war.
  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In den 30er Jahren war Alice Urbach...

    In den 30er Jahren war Alice Urbach die berühmteste Kochbuchautorin Österreichs. Bis zu dem Tag, an dem die Nazis ihr ihr Buch stahlen. Was sich banal anhören mag, ist eine großartige Geschichte einer Frau, die kämpft und nie damit aufhören wird. Für sich und die, die sie liebte.

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