Vom Aufstehen

Vom Aufstehen

Ein Leben in Geschichten | Die Wiederentdeckung einer Jahrhundertautorin

Buch (Gebundene Ausgabe)

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Vom Aufstehen

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 22,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 12,00 €
eBook

eBook

ab 9,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 15,95 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,5 cm

Beschreibung

Rezension

Und das schönste Buch des letzten Jahres war der späte Triumph der wunderbaren und viele Jahre unbemerkten Helga Schubert: 'Vom Aufstehen'. Volker Weidermann Die Zeit 20220609

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,5 cm

Gewicht

388 g

Auflage

18. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28278-9

Das meinen unsere Kund*innen

4.8

23 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Wunderbare Erzählungen

Bewertung am 13.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich diese Erzählungen genossen. Herrlicher Stil, starke Emotionen, viele historische Komponenten! Helga Schubert hat ihr Leben und das ihres familiären Umfelds auf überzeugende Weise in ihren Erzählungen verarbeitet!

Wunderbare Erzählungen

Bewertung am 13.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich diese Erzählungen genossen. Herrlicher Stil, starke Emotionen, viele historische Komponenten! Helga Schubert hat ihr Leben und das ihres familiären Umfelds auf überzeugende Weise in ihren Erzählungen verarbeitet!

Wunderbare Geschichten

Bewertung am 12.09.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Helga Schubert beschreibt in 29 Erzählungen das Leben einer Frau, die sich im Alter mit dem Erlebten, mit den Menschen und mit der politischen Geschichte versöhnt hat. Sie entwirft darin die Lebensgeschichte einer Mutter, Tochter, Ehefrau, Schriftstellerin und auch einer gläubigen Christin und Bürgerin. Manchmal sind es nur Andeutungen dann wieder ganz konkrete Situationen, die herausgehoben werden. Als Leser spürt man sehr genau, was die Autorin einem mitteilen möchte, ohne dabei zu intim zu werden. Da gibt es zum Beispiel eine etwas längere Erzählung über Wahlverwandschaften, in dem ihr schwieriges und distanziertes Verhältnis zur Mutter und die familiäre Konstellation zwischen Mutter, Tochter, Enkeltocher thematisiert wird. Erst kurz vor dem Tod der Mutter kann die Erzählerin, trotz aller Widrigkeiten, die ihr entgegengebracht wurden, eine Dankbarkeit und Versöhnung spüren, die sie dankbar macht für das geschenkte Leben. Oder auch das kurze und sehr poetische Kapitel über das Schreiben, in dem sie reflektiert über das Hinsehen und Nachdenken über den Lebensfluss und dass ‘nichts einfach gut oder böse ist’. Diese Reflexion kommt auch sehr schön im Abschnitt der ‘Dämmerung eines Tages’ zum Ausdruck. Man kann die Dinge immer von verschiedenen Seiten her betrachten. Man muss sie aber zuerst überhaupt wahrnehmen durch Hinsehen und Staunen und sich dann überlegen, wie etwas auch noch sein könnte. Einige Texte sind ergänzt durch treffende Zitate oder Aphorismen, die die Erzählerin ein Leben lang begleiten. Sie halfen ihr auch die Lebensjahre in der DDR, die immer absurder wurde zu relativieren: ‘Nicht was wir erleben, sondern wie wir erleben, was wir erleben, macht unser Leben aus’ von Marie von Ebener-Eschenbach. Es gibt auch Anklänge von humorvollen Gedanken, die einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Die Erinnerungen an die DDR-Diktatur und die Sehnsüchte der Menschen nach einer Freiheit, die es wohl nie geben würde, dann aber doch noch wahr wurde: Gelungen dazu fand ich insbesondere die Textstelle zur Spargelzeit und wie sich die Menschen darüber freuten, als Spargeln, Erdbeeren und einfach ganz alltägliche Dinge plötzlich erhältlich waren. Sowohl die politische wie auch die persönliche Freiheit sind weitere grosse Themen. Die christliche Verantwortung und insbesondere das ‘ein guter Mensch-sein-wollen’ ist nicht immer einfach umsetzbar in einem Unrechtsstaat. Ein ganz wunderbares Kapitel zum Thema Gläubigkeit findet man in ‘Meine Ostergeschichte’. Ich bin tief beeindruckt von der Weisheit und Güte dieser Frau und freue mich sehr, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist ein sehr tröstendes, leises und unaufdringliches Buch, in welchem die Tiefe und psychologische Ebene erst nach und nach in Erscheinung tritt und einem umso mehr berührt. Ich freue mich sehr, dass diese Autorin in hohem Alter des letztjährigen Ingeborg-Bachmannpreis gewonnen hat, nachdem sie viele Jahre zuvor, bereits einmal eingeladen wurde, aber nicht ausreisen durfte.

Wunderbare Geschichten

Bewertung am 12.09.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Helga Schubert beschreibt in 29 Erzählungen das Leben einer Frau, die sich im Alter mit dem Erlebten, mit den Menschen und mit der politischen Geschichte versöhnt hat. Sie entwirft darin die Lebensgeschichte einer Mutter, Tochter, Ehefrau, Schriftstellerin und auch einer gläubigen Christin und Bürgerin. Manchmal sind es nur Andeutungen dann wieder ganz konkrete Situationen, die herausgehoben werden. Als Leser spürt man sehr genau, was die Autorin einem mitteilen möchte, ohne dabei zu intim zu werden. Da gibt es zum Beispiel eine etwas längere Erzählung über Wahlverwandschaften, in dem ihr schwieriges und distanziertes Verhältnis zur Mutter und die familiäre Konstellation zwischen Mutter, Tochter, Enkeltocher thematisiert wird. Erst kurz vor dem Tod der Mutter kann die Erzählerin, trotz aller Widrigkeiten, die ihr entgegengebracht wurden, eine Dankbarkeit und Versöhnung spüren, die sie dankbar macht für das geschenkte Leben. Oder auch das kurze und sehr poetische Kapitel über das Schreiben, in dem sie reflektiert über das Hinsehen und Nachdenken über den Lebensfluss und dass ‘nichts einfach gut oder böse ist’. Diese Reflexion kommt auch sehr schön im Abschnitt der ‘Dämmerung eines Tages’ zum Ausdruck. Man kann die Dinge immer von verschiedenen Seiten her betrachten. Man muss sie aber zuerst überhaupt wahrnehmen durch Hinsehen und Staunen und sich dann überlegen, wie etwas auch noch sein könnte. Einige Texte sind ergänzt durch treffende Zitate oder Aphorismen, die die Erzählerin ein Leben lang begleiten. Sie halfen ihr auch die Lebensjahre in der DDR, die immer absurder wurde zu relativieren: ‘Nicht was wir erleben, sondern wie wir erleben, was wir erleben, macht unser Leben aus’ von Marie von Ebener-Eschenbach. Es gibt auch Anklänge von humorvollen Gedanken, die einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Die Erinnerungen an die DDR-Diktatur und die Sehnsüchte der Menschen nach einer Freiheit, die es wohl nie geben würde, dann aber doch noch wahr wurde: Gelungen dazu fand ich insbesondere die Textstelle zur Spargelzeit und wie sich die Menschen darüber freuten, als Spargeln, Erdbeeren und einfach ganz alltägliche Dinge plötzlich erhältlich waren. Sowohl die politische wie auch die persönliche Freiheit sind weitere grosse Themen. Die christliche Verantwortung und insbesondere das ‘ein guter Mensch-sein-wollen’ ist nicht immer einfach umsetzbar in einem Unrechtsstaat. Ein ganz wunderbares Kapitel zum Thema Gläubigkeit findet man in ‘Meine Ostergeschichte’. Ich bin tief beeindruckt von der Weisheit und Güte dieser Frau und freue mich sehr, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist ein sehr tröstendes, leises und unaufdringliches Buch, in welchem die Tiefe und psychologische Ebene erst nach und nach in Erscheinung tritt und einem umso mehr berührt. Ich freue mich sehr, dass diese Autorin in hohem Alter des letztjährigen Ingeborg-Bachmannpreis gewonnen hat, nachdem sie viele Jahre zuvor, bereits einmal eingeladen wurde, aber nicht ausreisen durfte.

Unsere Kund*innen meinen

Vom Aufstehen

von Helga Schubert

4.8

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Verena Milde

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Verena Milde

Thalia Celle

Zum Portrait

5/5

Ein Rückblick

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diversen Episoden erzählt Helga Schubert aus ihrem Leben. Sehr geschickt hat sie so einen Mix aus ihren Erinnerungen und aus Fiktion geschaffen. Die Autorin schreibt schlicht, bewegend und überzeugt so mit den Schilderungen über den Alltag in der DDR. Deutsch-deutsche Geschichte wird so interessant und eindrucksvoll beleuchtet. Lesenswert!
5/5

Ein Rückblick

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diversen Episoden erzählt Helga Schubert aus ihrem Leben. Sehr geschickt hat sie so einen Mix aus ihren Erinnerungen und aus Fiktion geschaffen. Die Autorin schreibt schlicht, bewegend und überzeugt so mit den Schilderungen über den Alltag in der DDR. Deutsch-deutsche Geschichte wird so interessant und eindrucksvoll beleuchtet. Lesenswert!

Verena Milde
  • Verena Milde
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Karin Thuma

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Karin Thuma

Thalia Dresden - Haus des Buches

Zum Portrait

4/5

In kurzen Begebenheiten erzählen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine gute Idee, in zum Teil ganz kurzen Begebenheiten, in einzelnen Geschichten, in der Summe ein Leben rückblickend zu erzählen. So tat es Helga Schubert und spricht damit vom Alltag in der DDR, von der Nachkriegszeit, vom Leben als Schriftstellerin. Der Stil ist jedoch eher knapp, fast lakonisch gehalten.
4/5

In kurzen Begebenheiten erzählen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine gute Idee, in zum Teil ganz kurzen Begebenheiten, in einzelnen Geschichten, in der Summe ein Leben rückblickend zu erzählen. So tat es Helga Schubert und spricht damit vom Alltag in der DDR, von der Nachkriegszeit, vom Leben als Schriftstellerin. Der Stil ist jedoch eher knapp, fast lakonisch gehalten.

Karin Thuma
  • Karin Thuma
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Vom Aufstehen

von Helga Schubert

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Vom Aufstehen