Die Hohenzollern und die Nazis

Die Hohenzollern und die Nazis

Geschichte einer Kollaboration | Deutscher Sachbuchpreis 2022

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Die Hohenzollern und die Nazis

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

40303

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Beschreibung

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

40303

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Verlag

Ullstein Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

18892 KB

Auflage

5

Sprache

Deutsch

EAN

9783843725750

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Umfassend und fundiert

Bewertung am 08.05.2022

Bewertungsnummer: 1708751

Bewertet: eBook (ePUB)

Gerade durch die juristischen Forderungen des aktuellen "Chefs des Hauses Hohenzollern" ein unglaublich spannendes und durch die vielen zitierten Quellen auch immer wieder schockierendes Buch (z. B. wenn Wilhelm II. auf die Ermordung von Demokraten mit Champagner anstieß). Detaillreich, fundiert und mit Wissen um die Verantwortung und der eigenen Position geschrieben stellt es den zweifellos wichtigsten Beitrag zur Thematik dar und ist für alle Personen die sich fundiert mit der Thematik der Hohenzollern im 19.-21. Jahrhundert auseinandersetzen wollen Pflichtlektüre.
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Umfassend und fundiert

Bewertung am 08.05.2022
Bewertungsnummer: 1708751
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Gerade durch die juristischen Forderungen des aktuellen "Chefs des Hauses Hohenzollern" ein unglaublich spannendes und durch die vielen zitierten Quellen auch immer wieder schockierendes Buch (z. B. wenn Wilhelm II. auf die Ermordung von Demokraten mit Champagner anstieß). Detaillreich, fundiert und mit Wissen um die Verantwortung und der eigenen Position geschrieben stellt es den zweifellos wichtigsten Beitrag zur Thematik dar und ist für alle Personen die sich fundiert mit der Thematik der Hohenzollern im 19.-21. Jahrhundert auseinandersetzen wollen Pflichtlektüre.

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Eine Familiengeschichte

Gertie G. aus Wien am 27.11.2021

Bewertungsnummer: 1613596

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses rund 750 Seiten starke Buch ist das Ergebnis von Jahre langen Recherchen des Autors wie sich zahlreiche Vertreter der Familie Hohenzollern dem aufstrebenden NS-Regime anbiedern, weil sie glauben, ihre frühere Macht wieder zu erhalten. Zahlreiche Briefe belegen, wessen Geist vor allem die Söhne des letzte deutschen Kaisers und ihre Ehefrauen waren. Obwohl man meinen könnte, dass die ehemalige Herrscherfamilie und die Nationalsozialisten nichts gemeinsam haben, ergeben sich zahlreiche Gemeinsamkeiten und Überschneidungen: beide sind antidemokratisch, reaktionär, hassen sowohl Sozialisten als auch Kommunisten, Juden sowieso und beiden ist das „gemeine Volk“ völlig egal. Die Masse soll arbeiten, Steuern zahlen und im Krieg (egal für welche) Herrschaft verbluten. Ein großes Thema ist auch der, von den Hohenzollern vorgebrachte Entschädigungsanspruch nach den Enteignungen von 1918. Obwohl die Mitglieder der Familie einige Immobilien und Vermögenswerte (im Gegensatz zu den Habsburgern, die beinahe mittellos aus „Restösterreich ausgewiesen wurden) behalten durften, will die Familie mehr, viel mehr, und glauben auch noch, im Recht zu sein. Stephan Malinowski untermauert seine Thesen mit zahlreichen Quellen, und lässt sich von Anzeigen der Familie Hohenzollern gegen ihn, nicht einschüchtern. Fazit: Das Buch muss sorgfältig gelesen werden. Es ist aber verständlich geschrieben und wird durch zahlreiche Abbildungen bereichert. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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Eine Familiengeschichte

Gertie G. aus Wien am 27.11.2021
Bewertungsnummer: 1613596
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Dieses rund 750 Seiten starke Buch ist das Ergebnis von Jahre langen Recherchen des Autors wie sich zahlreiche Vertreter der Familie Hohenzollern dem aufstrebenden NS-Regime anbiedern, weil sie glauben, ihre frühere Macht wieder zu erhalten. Zahlreiche Briefe belegen, wessen Geist vor allem die Söhne des letzte deutschen Kaisers und ihre Ehefrauen waren. Obwohl man meinen könnte, dass die ehemalige Herrscherfamilie und die Nationalsozialisten nichts gemeinsam haben, ergeben sich zahlreiche Gemeinsamkeiten und Überschneidungen: beide sind antidemokratisch, reaktionär, hassen sowohl Sozialisten als auch Kommunisten, Juden sowieso und beiden ist das „gemeine Volk“ völlig egal. Die Masse soll arbeiten, Steuern zahlen und im Krieg (egal für welche) Herrschaft verbluten. Ein großes Thema ist auch der, von den Hohenzollern vorgebrachte Entschädigungsanspruch nach den Enteignungen von 1918. Obwohl die Mitglieder der Familie einige Immobilien und Vermögenswerte (im Gegensatz zu den Habsburgern, die beinahe mittellos aus „Restösterreich ausgewiesen wurden) behalten durften, will die Familie mehr, viel mehr, und glauben auch noch, im Recht zu sein. Stephan Malinowski untermauert seine Thesen mit zahlreichen Quellen, und lässt sich von Anzeigen der Familie Hohenzollern gegen ihn, nicht einschüchtern. Fazit: Das Buch muss sorgfältig gelesen werden. Es ist aber verständlich geschrieben und wird durch zahlreiche Abbildungen bereichert. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Die Hohenzollern und die Nazis

von Stephan Malinowski

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Nico Leonhardt

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Die verschmähte Republik

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein tolles Buch, welches anschaulich beschreibt, welche Verbindungen zwischen den enthronten Hohenzollern und den Nazis bestand. Der Kaiser im Exil, die adeligen Eliten im Frust über den Machtverlust, eine Republik die von wenigen gemocht und von allen Seiten bekämpft wurde. Ein Vakuum der Macht, der immer wieder versucht wurde zu füllen, von ewig gestrigen, die es leider nicht verstanden haben ihren Anspruch ruhen zu lassen. Ich brauchte etwas mehr Zeit für dieses Buch, da ich immer wieder im Internet die beschriebenen Abläufe und Akteure zu recherchieren, da ich kaum Fachwissen aber viel Interesse an Zeitgeschichte habe. Ein wichtiges Zeugnis der Zeitgeschichte. Es ist Geschichte und doch Brandaktuell, da sich damals schon Medien und die Berichterstattung je nach Gesinnung mit den Hohenzollern beschäftigten. Meiner ansicht nach konnten Kollaborateure der enthronten nur erklären lassen, mit dem unbedingten Willen die junge Demokratie abzuschaffen und sich selbst wieder in Stellung zu bringen. Leider erkannten die Hohenzollern nicht, wem sie da zugearbeitet haben und sind ein Teil der Maschinerie, die den Weg der NS Bewegung ebneten und diesen zu lange begleiteten. Das Ende ist bekannt.
5/5

Die verschmähte Republik

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Ein tolles Buch, welches anschaulich beschreibt, welche Verbindungen zwischen den enthronten Hohenzollern und den Nazis bestand. Der Kaiser im Exil, die adeligen Eliten im Frust über den Machtverlust, eine Republik die von wenigen gemocht und von allen Seiten bekämpft wurde. Ein Vakuum der Macht, der immer wieder versucht wurde zu füllen, von ewig gestrigen, die es leider nicht verstanden haben ihren Anspruch ruhen zu lassen. Ich brauchte etwas mehr Zeit für dieses Buch, da ich immer wieder im Internet die beschriebenen Abläufe und Akteure zu recherchieren, da ich kaum Fachwissen aber viel Interesse an Zeitgeschichte habe. Ein wichtiges Zeugnis der Zeitgeschichte. Es ist Geschichte und doch Brandaktuell, da sich damals schon Medien und die Berichterstattung je nach Gesinnung mit den Hohenzollern beschäftigten. Meiner ansicht nach konnten Kollaborateure der enthronten nur erklären lassen, mit dem unbedingten Willen die junge Demokratie abzuschaffen und sich selbst wieder in Stellung zu bringen. Leider erkannten die Hohenzollern nicht, wem sie da zugearbeitet haben und sind ein Teil der Maschinerie, die den Weg der NS Bewegung ebneten und diesen zu lange begleiteten. Das Ende ist bekannt.

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Julia Steffen

Thalia Hamm – Allee-Center

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4/5

Sehr lesenswert!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist eine brillante Analyse der Mitglieder des kaiserlichen Hauses Hohenzollern beginnend mit deren Verstrickungen, mit den gegen die Weimarer Republik kämpfenden Mächten, über die Kollaboration mit den Nationalsozialisten im 3. Reich bis in die heutige Zeit der Relativierung und ihren Forderungen nach "Restitution".
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Sehr lesenswert!

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Dieses Buch ist eine brillante Analyse der Mitglieder des kaiserlichen Hauses Hohenzollern beginnend mit deren Verstrickungen, mit den gegen die Weimarer Republik kämpfenden Mächten, über die Kollaboration mit den Nationalsozialisten im 3. Reich bis in die heutige Zeit der Relativierung und ihren Forderungen nach "Restitution".

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