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Die Wut, die bleibt

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

6450

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

384

Beschreibung

Rezension

Um zu schreiben wie Mareike Fallwickl, braucht es Mut: Sie sieht genau da hin, wo es wehtut, deckt die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts in poetischer, klarer Sprache auf, ohne dabei anzuklagen. ("Der Standard")
Mareike Fallwickl hat einen bemerkenswerten Roman über das Leben als Frau geschrieben... Über diesen Text muss - und wird - viel diskutiert werden. ("Wiener Zeitung")
Warum sind Frauen eigentlich so zornig? Diese unverschämte Frage beantwortet
der Roman der österreichischen Autorin Mareike Fallwickl ebenso frech... Ein großes Lesevergnügen. ("Berliner Zeitung")
Mareike Fallwickl hat einen sehr aktuellen und radikalen Roman über die Gefühlslage der Frauen geschrieben. ("Brigitte")
Fallwickl knüpft so subtil auch an vergangene feministische Wellen an, zeigt damit, dass der Fortschritt der Frauen, so quälend langsam er mitunter auch sein mag, immer auch auf den Mühen vergangener Frauenbewegungen basiert. ("berliner-zeitung.de")
Bisweilen ideologisch überformt und gleichzeitig unmissverständlich genau schildert Fallwickl,wie auch moderne Mütter zwischen Rollenbildern zerrieben werden. ("Der Spiegel")
Dieses Buch ist ein Hammer! Es lässt sich kaum anders sagen. "Die Wut, die bleibt", löst ein Staunen aus, das bleibt. Ein Staunen über die Fähigkeit, komplizierte Gefühle auf unabgedroschene Weise so auszudrücken, dass Wiedererkennen und Erkenntnis einander die Waage halten. Ein Staunen über die Härte gegenüber einer Gesellschaft, mit deren Verhältnissen sich zumindest ihr männlicher Teil gut arrangiert hat. Mareike Fallwickls Roman ist Sprachkunstwerk und Anklage in einem. ("sn.at (Salzburger Nachrichten Online)")
Ein richtig gutes und wichtiges Buch. Und es ist auch brutal ehrlich... Spannend und topaktuell geschrieben und eine Bestätigung: Ja, auch wir Frauen dürfen wütend sein, auf alles. ("Radio Bremen")
Ein harter, wütender und großartiger Roman...der die ganze Misere des modernen Frauseins in ein grimmiges Lesevergnügen packt...Gesellschaftlich ist ein Ende der condition feminine nicht in Sicht. Gerade deshalb macht Fallwickls leicht überdrehte Idee eines speckigen, kahlrasierten Rächerinnen-Teams beim Lesen fast schon unanständig gute Laune. ("taz")
Ein echter Glücksfall. So pointiert hat man selten von Frauen gelesen, die die Schnauze voll haben. ("Der Tagesspiegel")

Details

Verkaufsrang

6450

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,7 cm

Gewicht

480 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00296-1

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Tut da weh, so es soll

Bewertung am 23.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist tw kaum auszuhalten weil es so nah an der verdrängten Realität als Mutter dran ist und selbst wenn man sich nicht 100 Prozent mit den Frauen identifizieren kann, findet dank unserer patriarchalen Sozialisierung sicher jede Frau gewisse Parallelen. 100/100 Punkten für ein Buch, das wirklich notwendig war und Pflichtlektüre in der Oberstufe sein sollte!

Tut da weh, so es soll

Bewertung am 23.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist tw kaum auszuhalten weil es so nah an der verdrängten Realität als Mutter dran ist und selbst wenn man sich nicht 100 Prozent mit den Frauen identifizieren kann, findet dank unserer patriarchalen Sozialisierung sicher jede Frau gewisse Parallelen. 100/100 Punkten für ein Buch, das wirklich notwendig war und Pflichtlektüre in der Oberstufe sein sollte!

Reflektieren

schokobook am 10.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch wurde schon so oft gezeigt, so oft besprochen und was sag ich jetzt hier jetzt noch dazu? Nichts, was wir nicht schon wissen. Was veranlasst einen Menschen dazu, zu springen? Wie tief müssen Demütigungen, Unterdrückung sitzen und wie schlimm die Ängste und Stress den Tag nicht mehr zu schaffen ohne Unterstützung? Wann ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, erreicht und warum sieht das keiner? Es wird weggelächelt, ein lockerer Spruch dazu und ja, dann ist ja alles gut. Der Mann ist umsorgt, sie funktioniert. Alles fein. Und wenn sie gesprungen ist? Weg ist? Kommt Ersatz. Die Oma, die Freundin, die Schwester… wieder alles Frauen! Und das macht das Buch. Es öffnet die Augen. Warum kommt nicht der Bruder? Warum kommt nicht der Onkel? In diesem Buch hier, wird aufgezeigt: Du kannst das ändern. Du kannst ändern, dass du nicht mehr von Männern, sogar von deinem eigenen Mann, unterdrückt wirst. Und wenn er dich nicht unterdrückt, sondern sich einfach keine Gedanken macht, weil ja alles läuft, dann ziehe Grenzen. Deutliche! Hier bin ich, ab hier ist Ende. Jetzt bin ich mal dran. Mach du mal hier weiter. Die Grenze zieht sicher jede Frau anders, aber sie kann sie ziehen. Zieht sie!!!! Jedenfalls das Buch dient dazu, mal die Augen aufzukriegen, nachzudenken und zu reflektieren was man vielleicht selbst im vollgepackten Alltag nicht mehr sieht. Teils fand ich es Krass. Die Mädchen Bande zum Beispiel. Aber vermutlich deshalb, weil Frauen das nicht machen. Man kennt es nur von Männern. Ich weiß auch nicht, ob das die Lösung ist. Die Lösung wäre, dass Männer die Frauen sowas antun hinter Gittern kommen – für immer und den Frauen anders geholfen wird als ins Frauenhaus zu ziehen oder bei Freuden unterzukommen. Wir haben hier einen Täterstaat. Für Opfer wird nix getan. Und das wissen die Täter. Ist so. Und das weiß die Autorin und deshalb hat sie dargestellt, wie es wäre, wenn die Frauen die Männer für ihre Taten verdreschen. Und das sollen Romane ja auch können. Aufrütteln. Hinsehen. Tätig werden. Und vielleicht gibt es die doch mal. Die Welt der Gleichberechtigung. Es ist noch so viel mehr im Argen als das.

Reflektieren

schokobook am 10.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch wurde schon so oft gezeigt, so oft besprochen und was sag ich jetzt hier jetzt noch dazu? Nichts, was wir nicht schon wissen. Was veranlasst einen Menschen dazu, zu springen? Wie tief müssen Demütigungen, Unterdrückung sitzen und wie schlimm die Ängste und Stress den Tag nicht mehr zu schaffen ohne Unterstützung? Wann ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, erreicht und warum sieht das keiner? Es wird weggelächelt, ein lockerer Spruch dazu und ja, dann ist ja alles gut. Der Mann ist umsorgt, sie funktioniert. Alles fein. Und wenn sie gesprungen ist? Weg ist? Kommt Ersatz. Die Oma, die Freundin, die Schwester… wieder alles Frauen! Und das macht das Buch. Es öffnet die Augen. Warum kommt nicht der Bruder? Warum kommt nicht der Onkel? In diesem Buch hier, wird aufgezeigt: Du kannst das ändern. Du kannst ändern, dass du nicht mehr von Männern, sogar von deinem eigenen Mann, unterdrückt wirst. Und wenn er dich nicht unterdrückt, sondern sich einfach keine Gedanken macht, weil ja alles läuft, dann ziehe Grenzen. Deutliche! Hier bin ich, ab hier ist Ende. Jetzt bin ich mal dran. Mach du mal hier weiter. Die Grenze zieht sicher jede Frau anders, aber sie kann sie ziehen. Zieht sie!!!! Jedenfalls das Buch dient dazu, mal die Augen aufzukriegen, nachzudenken und zu reflektieren was man vielleicht selbst im vollgepackten Alltag nicht mehr sieht. Teils fand ich es Krass. Die Mädchen Bande zum Beispiel. Aber vermutlich deshalb, weil Frauen das nicht machen. Man kennt es nur von Männern. Ich weiß auch nicht, ob das die Lösung ist. Die Lösung wäre, dass Männer die Frauen sowas antun hinter Gittern kommen – für immer und den Frauen anders geholfen wird als ins Frauenhaus zu ziehen oder bei Freuden unterzukommen. Wir haben hier einen Täterstaat. Für Opfer wird nix getan. Und das wissen die Täter. Ist so. Und das weiß die Autorin und deshalb hat sie dargestellt, wie es wäre, wenn die Frauen die Männer für ihre Taten verdreschen. Und das sollen Romane ja auch können. Aufrütteln. Hinsehen. Tätig werden. Und vielleicht gibt es die doch mal. Die Welt der Gleichberechtigung. Es ist noch so viel mehr im Argen als das.

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Miriam Seegert

Thalia Augsburg

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Wütend werden und bleiben!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich ziehe meinen Hut vor dieser großartigen Autorin. Sie verändert meinen Blick auf die Gesellschaft und die Literatur wie niemand anderes und habe den tiefsten Respekt vor diesem Buch und der Person, die es geschrieben hat. Es hat mich unglaublich viel gelehrt und mal wieder vor Augen geführt, was wichtig ist. Und ja, besonders Wut hat unglaublich viel Potenzial alles auf den Kopf zu stellen.
5/5

Wütend werden und bleiben!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich ziehe meinen Hut vor dieser großartigen Autorin. Sie verändert meinen Blick auf die Gesellschaft und die Literatur wie niemand anderes und habe den tiefsten Respekt vor diesem Buch und der Person, die es geschrieben hat. Es hat mich unglaublich viel gelehrt und mal wieder vor Augen geführt, was wichtig ist. Und ja, besonders Wut hat unglaublich viel Potenzial alles auf den Kopf zu stellen.

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Lena Jahrstorfer

Thalia Regensburg - Donau-Einkaufszentrum

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5/5

«Sie haben ihr viele Tausend Steine in den Weg gelegt, und einer davon war der erste.»

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Helene steht eines Abends wortlos vom Tisch auf und stürzt sich vom Balkon. Erschüttert bleiben ihre Kinder, ihr Mann und ihre beste Freundin Sarah zurück. Keiner kann sich erklären, was sie dazu getrieben haben könnte, oder? Ein eindringlicher Roman der erschüttert und provoziert. Viele aktuelle gesellschaftliche Themen werden aufgegriffen und das mit einer Sprachgewalt, die begeistert. Wir begleiten Helenes älteste Tochter Lola und ihre Freundin Sarah in der Zeit nach ihrem Tod. Lola treibt es in eine extreme Richtung und Sarah schlüpft in Helenes Schuhe, um die zwei kleinen Söhne zu hüten. Nach und nach bekommen beide eine Ahnung, wie es in Helenes Kopf ausgesehen habe könnte. Was bedeutet es heute eine Frau zu sein? Welche Erwartungen werden immer noch automatisch an Frauen gestellt? Wie ist es Frauen in Situationen wie Helenes im Lockdown ergangen? Laut, voller Power und voller Wut hat mich dieses Buch vom Hocker gehauen!
5/5

«Sie haben ihr viele Tausend Steine in den Weg gelegt, und einer davon war der erste.»

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Helene steht eines Abends wortlos vom Tisch auf und stürzt sich vom Balkon. Erschüttert bleiben ihre Kinder, ihr Mann und ihre beste Freundin Sarah zurück. Keiner kann sich erklären, was sie dazu getrieben haben könnte, oder? Ein eindringlicher Roman der erschüttert und provoziert. Viele aktuelle gesellschaftliche Themen werden aufgegriffen und das mit einer Sprachgewalt, die begeistert. Wir begleiten Helenes älteste Tochter Lola und ihre Freundin Sarah in der Zeit nach ihrem Tod. Lola treibt es in eine extreme Richtung und Sarah schlüpft in Helenes Schuhe, um die zwei kleinen Söhne zu hüten. Nach und nach bekommen beide eine Ahnung, wie es in Helenes Kopf ausgesehen habe könnte. Was bedeutet es heute eine Frau zu sein? Welche Erwartungen werden immer noch automatisch an Frauen gestellt? Wie ist es Frauen in Situationen wie Helenes im Lockdown ergangen? Laut, voller Power und voller Wut hat mich dieses Buch vom Hocker gehauen!

Lena Jahrstorfer
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