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Die Wut, die bleibt

89

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8735

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,7 cm

Gewicht

473 g

Farbe

Aubergine

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00296-1

Beschreibung

Rezension

Eine wunderbare Mischung aus Liebesgeschichte, aus Trennungsgeschichte, aus Ich bin einsam... Das hat mir an diesem Buch so eine stille Freude bereitet, die Beobachtungsgabe dieses Schriftstellers. (Christine Westermann) ("Zwei Seiten - Podcast mit Christine Westermann + Mona Ameziane")
Um zu schreiben wie Mareike Fallwickl, braucht es Mut: Sie sieht genau da hin, wo es wehtut, deckt die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts in poetischer, klarer Sprache auf, ohne dabei anzuklagen. ("Der Standard")
Mareike Fallwickl hat einen bemerkenswerten Roman über das Leben als Frau geschrieben... Über diesen Text muss - und wird - viel diskutiert werden. ("Wiener Zeitung")
Warum sind Frauen eigentlich so zornig? Diese unverschämte Frage beantwortetder Roman der österreichischen Autorin Mareike Fallwickl ebenso frech... Ein großes Lesevergnügen. ("Berliner Zeitung")
Mareike Fallwickl hat einen sehr aktuellen und radikalen Roman über die Gefühlslage der Frauen geschrieben. ("Brigitte")
Bisweilen ideologisch überformt und gleichzeitig unmissverständlich genau schildert Fallwickl,wie auch moderne Mütter zwischen Rollenbildern zerrieben werden. ("Der Spiegel")
Dieses Buch ist ein Hammer! Es lässt sich kaum anders sagen. "Die Wut, die bleibt", löst ein Staunen aus, das bleibt. Ein Staunen über die Fähigkeit, komplizierte Gefühle auf unabgedroschene Weise so auszudrücken, dass Wiedererkennen und Erkenntnis einander die Waage halten. Ein Staunen über die Härte gegenüber einer Gesellschaft, mit deren Verhältnissen sich zumindest ihr männlicher Teil gut arrangiert hat.
Ein richtig gutes und wichtiges Buch. Und es ist auch brutal ehrlich... Spannend und topaktuell geschrieben und eine Bestätigung: Ja, auch wir Frauen dürfen wütend sein, auf alles. ("Radio Bremen")
Ein harter, wütender und großartiger Roman...der die ganze Misere des modernen Frauseins in ein grimmiges Lesevergnügen packt...Gesellschaftlich ist ein Ende der condition feminine nicht in Sicht. Gerade deshalb macht Fallwickls leicht überdrehte Idee eines speckigen, kahlrasierten Rächerinnen-Teams beim Lesen fast schon unanständig gute Laune. ("taz")

Produktdetails

Verkaufsrang

8735

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,7 cm

Gewicht

473 g

Farbe

Aubergine

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00296-1

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Clay

    aus Linz

    5/5

    22.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    riesige Lesensempfehlung

    Dieses Buch hat etwas in mir getroffen wie nichts davor. Ich habe mich durch Lola so gesehen gefühlt, weil ich in der Pandemie im selben Alter war und selbst immer wieder mit Meinungen aneckte obwohl ich nicht verstand warum. Durch dieses Buch habe ich mich umarmt gefühlt und es hat mir noch einmal mehr verdeutlicht, dass meine Wut eine Daseinsberechtigung hat, nichts das ich runterschlucken müsste, sondern etwas dass mir Kraft gibt, weiter zu machen und zu verändern und dass nicht alleine sondern gemeinsam.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein must-read für alle Frauen!

    Ich hab diesen Roman verschlungen, der Eingangstext, der Schreibstil, die wechselseitige Perspektive, die inneren Monologe, es war einfach nur ein Traum - ein "wütender" Traum! Der Bezug auf Frauen, in jeder Form und auf allen Ebenen war einfach toll. Ich kann das Buch wirklich allen Frauen ans Herz legen!

  • Bewertung

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Es wird schmerzhaft sein und fies...

    ... es wird mir wehtun und euch auch, es wird fiktiv sein und trotzdem wahr." Fallwickls Worte zu ihrem eigenen Buch könnten nicht treffender sein um das zu beschreiben was ich beim Lesen empfunden habe. Das Buch hat mich wirklich sprachlos und gleichzeitig mit so vielen Worten zurück gelassen. Ihr Schreibstil ist fesselnd und sie schafft es beide Charaktere, so unterschiedlich sie auch sind, authentisch wirken zu lassen. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie großartig dieses Buch ist. Meiner Meinung nach sollte jeder diesen Roman lesen!

  • Sophia

    5/5

    30.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch, das jeder lesen sollte! Absolute Empfehlung und ein neues Highlight!

    Helene hat drei Kinder und ist mit Johannes verheiratet. Die fünf sitzen beim Abendbrot als Johannes fragt: "Haben wir kein Salz?". Helene steht auf, öffnet die Balkontür und stürzt sich hinunter. Zurück bleiben drei geschockte Kinder, allen voran die älteste Tochter Lola und Johannes. Er ist im Job sehr eingespannt und kaum zu Hause. Ohne Helene versinkt nun alles im Chaos. Helenes beste Freundin Sarah kümmert sich vorübergehend um Haushalt und Kinder. Ich hatte vorher noch nichts von Mareike Fallwickl gelesen, aber ich werde mir jeden Roman vornehmen, denn: das Buch hat eingeschlagen und auch bei mir bleibt Wut. Wut, die ich beim Lesen hatte und auch jetzt noch, nachdem ich das Buch beendet habe. Wut auf Helene, die ihre Kinder zurück lässt, Wut auf Johannes, der sich seiner Verantwortung als Vater entzieht und Wut auf Lola, die ihre eigene Wut mit Gewalt bekämpft. Wut auf Sarah, die sich fügt und alle Pflichten übernimmt, weil sie eine Frau und Helenes beste Freundin ist. Aber auch Wut auf das System, die Gesellschaft, die Selbstverständlichkeit, dass Frauen schon alles regeln, weil das eben das ist, was man als Frau und Mutter eben macht. Das Buch erschüttert, es hallt nach und man MUSS darüber diskutieren. Es sollte jeder lesen, egal welchen Alters oder Geschlechts. Ich hoffe, dass der Roman einige zum Nachdenken anregt und sich (hoffentlich) irgendwann etwas in der Gesellschaft regt und verändert. Das Buch mag an einigen Stellen überspitzt rüber kommen, aber in der Situation von Helene, Sarah oder Lola kann sich auf die eine oder andere Art jeder wiederfinden. Ein Lichtblick ist das Nachwort, in der die Autorin ihrem Mann dankt, der sie immer unterstützt und das Gegenteil der Männer im Buch ist. Vielleicht fängt die Veränderung klein an, in der Erziehung oder in der Denkweise, aber dass es Zeit dafür ist, macht dieses Buch deutlich. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, man kann sich in jede einzelne Person hinein fühlen und die Gedanken werden gut wiedergegeben. Auch das Logo ist toll gestaltet in seinen knalligen Farben. Von mir gibt es sowohl eine klare Empfehlung als auch eine Aufforderung, dieses Buch zu lesen! Es lohnt sich, denn es bleibt im Gedächtnis, hallt nach und regt zum Nachdenken an.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte Rollenbilder und die Wut

    Ein drastisches Buch! Helene, Ehefrau und Mutter dreier Kinder, leidet in ihrer Ehe schon recht lange. Sie macht das, was wir alle machen. Sie funktioniert. Aber eben nur das. Denn die Freude am Tun ist ihr abhanden gekommen. Sie erstickt in dem Bild, welches sie sich selbst auferlegt hat. Aber nicht nur sie selbst. Auch ihr Umfeld macht dies. In ewig gestrigen Erwartungshaltungen wird uns Frauen schon recht früh beigebracht, wozu wir gedacht sind. In den Rollenbildern, in der seichten Belletristik und in filmischen Schätzen a la Hollywood wird uns suggeriert, was wir wollen sollen. In bestimmten weiblich assoziierten Berufen mit niedrigen Löhnen werden wir wirtschaftlich mehr oder weniger gezwungen Bündnisse mit anderen Menschen einzugehen, um über die Runden zu kommen, um etwas abzubekommen vom großen wirtschaftlichen Kuchen. Sich dem zu entsagen kostet Kraft. Denn es wird Fragen geben. Warum hast du keine Kinder? Zum Beispiel. Und nach der Antwort folgen dann schnell gefällte Urteile. Frau gerät ins Abseits, wird stigmatisiert, wenn sie sich traut, ein anderes Lebensbild zu propagieren. Und die, die sich nicht trauen gegen den Strom zu schwimmen landen in dieser Falle. Aber auch diejenigen Frauen, die eine Familie wollen, können sich schnell in dieser Situation wiederfinden. In einer Situation wie Helene. Und sie können daran zerbrechen. Wie Helene. Denn Helene springt vom Balkon in die Tiefe, sie springt vom Balkon in den Tod. Und die Familie ist schockiert. Aber nicht nur die Familie, auch ihre engste Freundin, Sarah. Das Buch fängt dann die Reaktionen von Helenes Umfeld auf. Und zeigt hier einen schon recht kranken Umgang mit dem Verlust. Die 14-jährige Tochter Lola soll laut dem Vater Johannes die Sorgearbeit im Haushalt und in der Kinderbetreuung der beiden Geschwister Lucius und Maxi übernehmen. Dies mag vielleicht etwas überzeichnet wirken. Aber ich bin mir sicher, dass es solche Sichtweisen immer noch recht oft gibt. Und nicht nur solche Sichtweisen. Sondern auch Handlungen. Und noch etwas Überzeichnetes, die Freundin Sarah macht sich Vorwürfe und aus diesen Vorwürfen heraus handelt sie und unterstützt in ihren Augen Helenes Familie, übernimmt Helenes Rolle, übernimmt Helenes Care-Rolle, übernimmt die weibliche Pflicht. Besser kann es Johannes nicht treffen. Denn Sarah übt sich in der weiblichen Pflicht zur Selbstaufopferung. Was Lola wütend macht. Und diese Wut muss raus. Und hier kommen wir zum dritten überzeichneten Aspekt des Buches. Da ist viel Überzeichnetes. Ja. Aber dennoch hat dieses Überzeichnete einen wahren Kern. Denn ein großer Teil unserer Gesellschaft denkt genau so. Dies muss man leider sagen. Und dies ist nicht überzeichnet. Denn wir leben nicht nur in den Städten und sind fortschrittlich und aufgeschlossen. Mitnichten. Gerade in der heutigen Zeit merkt man dieses Gefälle zwischen den fortschrittlichen Geistern und den ewig Gestrigen. Leider ist dies auch nicht überzeichnet. Siehe Paragraf 218. Oder manche Diskussion zum Thema Cannabis-Legalisierung. Oder im Zuspruch zur blauen Partei. Und wer hier bemängelt, dass dieses Buch zu einseitig schaut. Ja. Mag sein. Männer kommen hier nicht gut weg. Aber mal ehrlich. Wie viele Männer helfen denn den Frauen aktiv in unserer patriarchalen Zeit, dass unsere Welt weniger aggressiv gegenüber den Frauen ist, weniger misogyn auftritt und die Geschlechter endlich gleichberechtigt sind? Auf die Taten kommt es an. Nicht auf die Worte. Nicht auf das Corona-Klatschen. Die Taten sind es, die zählen. Und sorry. Da gibts leider nicht so viel zu berichten. Von daher finde ich dieses Überzeichnete hier genau richtig. Denn es rüttelt auf. Es regt zum Nachdenken an. Und es berichtet leider viel Reales. Auch wenn man gern die Augen davor verschließt!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Luna Burkhardt

    Luna Burkhardt

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Was passiert, wenn man einfach nicht mehr kann

    Die Wut, die bleibt ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach zuklappt und danach vergessen kann. Mareike Fallwickl schreibt direkt, unbequem und ziemlich schonungslos über Mutterschaft, Care-Arbeit, gesellschaftliche Erwartungen die Erschöpfung und die Wut, die entsteht, wenn Frauen ständig funktionieren sollen. Schon die ersten Seiten beginnen mit einem heftigen Schock: Helene steht beim Abendessen plötzlich auf und springt vom Balkon. Warum? Genau diese Frage macht neugierig und zieht einen direkt in die Geschichte. Besonders spannend sind die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. Dadurch bekommt man einen vielschichtigen Blick auf die Figuren und ihre Gefühle und kann nachvollziehen, wie unterschiedlich sie mit den Ereignissen umgehen. Wer Lust auf ein Buch hat, das nicht nur unterhalten, sondern auch etwas im Kopf auslösen soll, sollte "Die Wut, die bleibt" definitiv lesen. Und ja, ein bisschen Wut danach ist wahrscheinlich inklusive.
  • Zum Bewerterprofil von L. Fritzsche

    L. Fritzsche

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch ist eine Wucht

    Mareike Fallwickl umschreibt nichts schön, damit es sachte aufgefasst wird, sie haut genau drauf. Da wo es weh tut, da wo es unangenehm ist, schlägt sie mit ihren Worten zu. Ein so wichtiger Roman, in welchem so viel Wut steckt, oftmals die gleiche Wut, die auch in mir schlummert, vermutlich in all den Personen, die unter den patriarchalen Strukturen leiden. Hier wird dem ganzen Ausdruck verliehen. Jede*r sollte dieses Buch einmal gelesen haben.
  • Zum Bewerterprofil von Venja-Marie Schweder

    Venja-Marie Schweder

    Thalia Geesthacht – REWE Center Geesthacht

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Autsch.

    Dieses Buch tut so unendlich weh und lässt dich auch irgendwie mit einer endlosen Wut zurück. Trotzdem würde ich dieses Buch immer wieder empfehlen, weil es so unendlich wichtig ist. Vor allem die Wut.
  • Zum Bewerterprofil von David Frey

    David Frey

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnliches Buch

    Mit diesem Buch von Mareike Fallwickl können Männer mehr über Frauen erfahren, als durch das Lesen von Hunderten von Ratgebern. Die Autorin beschreibt intensiv die weibliche Gedankenwelt, die für viele Männer durchaus befremdlich erscheinen mag. Viele Sachverhalte, die gesellschaftlich anerkannt sind, werden hier als „männliche“ Selbstverständlichkeiten entlarvt und mit Recht in Frage gestellt. Ein sehr lehrreiches und interessantes Werk, das absolut lesens- und empfehlenswert ist. Einzig, die legitimierte Ausübung von Selbstjustiz, so verständlich sie auch sein mag, ist etwas kritisch zu betrachten.
  • Zum Bewerterprofil von Flynn Verheule

    Flynn Verheule

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Wut, die veranlasst uns zu kämpfen!

    Ich bin so wütend, weil dieser Roman für jede Mutter Realität ist. Die Wut bleibt, weil Care-Arbeit von Frauen erwartet wird. Die Wut bleibt, weil die meisten Femizide und Gewalttaten im eigenen zuhause stattfinden. Und die Wut bleibt, weil die Politik und die Justiz uns nicht helfen... Das ist ein unfassbar wichtiges Buch, es ist bewegend, es frustriert aber es zeigt auch wie sich alles ändern kann. Wir begleiten zwei Frauen auf Ihrer Reise zu sich selbst, zum Feminismus und zu ihrer Stimme auf ganz unterschiedliche Art und Weise...

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