Produktbild: Irgendwann werden wir uns alles erzählen
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Irgendwann werden wir uns alles erzählen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

62232

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2,8 cm

Gewicht

304 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001013777

Beschreibung

Rezension

»Packend und sehnsüchtig – wie die erste Liebe.«
»Unbedingt lesen.«

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

62232

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2,8 cm

Gewicht

304 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001013777

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
truepages UG (haftungsbeschränkt), Westermühlstrasse 29, DE-80469 München
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Diogenes Verlag AG, Sprecherstrasse 8, CH-8032 Zürich
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    28.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Schönes Leseerlebnis

    Die Geschichte war wirklich sehr schön erzählt und hat mich in ihren Bann gezogen. Die politischen Ereignisse sind zwar eher als eine Art Hintergrundgeräusch verwoben, haben die Geschichte aber trotzdem noch bereichert.

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Intensive Geschichte

    1990 in einem kleinen Dorf in Thüringen. Hier lebt die 16-jährige Maria bei ihrem Freund Johannes und dessen Familie auf deren Hof. Sie schwänzt die Schule, liest stattdessen lieber in ihren Büchern und hilft auf dem Hof. Eines Tages lernt sie den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof kennen, der im Dorf als Sonderling verschrien und dem Alkohol sehr zugeneigt ist. Die beiden fühlen sich seltsam voneinander angezogen und beginnen eine heimliche Beziehung, die durch teilweise übergriffiges, gewalttätiges Verhalten geprägt ist. Erzählt wird die Geschichte von Maria als Ich-Erzählerin. Dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle verstehen und nachvollziehen. Nebenbei erfährt man auch so einiges über die Stimmung in der Wendezeit. Einerseits herrscht Aufbruchsstimmung, neue Chancen tun sich auf, anderseits ist da aber auch viel Unsicherheit, wie es weitergehen wird, manche Menschen bleiben auf der Strecke. „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ ist nicht das erste Buch, das ich von Daniela Krien lese, auch wenn es ihr Debütroman ist. Ihr Erzählstil ist so intensiv, kraftvoll und schnörkellos, wie ich es auch aus ihren anderen Büchern kenne. Ich habe das Buch gern gelesen, einmal mehr hat mich Daniela Krien sprachlich als auch inhaltlich überzeugt!

  • Bewertung

    5/5

    20.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensives Leseerlebnis

    Gerade fertig gelesen und ich bin von der Geschichte immer noch gefesselt. Daniela Krien erzählt in einer tollen Sprache, gefühlsvoll, authentisch und klar. Konnte mich in die Hauptperson Maria hineinfühlen, fühlte mich gerade ins Jahr 1990 zurückversetzt. Am Anfang ist man von dem gewaltvollen Umgang des Henner mit Maria entsetzt, das löst sich jedoch im Verlauf der Geschichte auf und man kann die Sehnsucht der Maria nach Henner fast spüren. Einzigartiges Buch, Empfehlung für alle die sich gerne in Geschichten verlieren. Klare Empfehlung 5/5

  • Kaffeeelse

    5/5

    04.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Obsession

    Und wieder gelingt Daniela Krien ein 5 Sterne Buch in meinen Augen. "Irgendwann werden wir uns alles erzählen" ist eine intensive Coming of Age Story und ein berührender Blick auf eine Obsession. Ein starkes Stück Literatur und für mich ein weiterer Beweis, dass Daniela Krien eine wunderbare Autorin ist. Eine Autorin, die ich schon ein Stück begleite und die ich noch lange begleiten werde. Eine 17-jährige Lolita beginnt eine Affäre zu einem deutlich älteren Mann. Und dies passiert 1990 in einem Dorf in Thüringen. Maria ist ebenjene Lolita und Henner ist der ältere Mann. Dass das Ganze in einem Dorf passiert und unbemerkt bleibt, mag einerseits verwundern, andererseits ist Irren menschlich und vielleicht hat ebenjene Maria noch keinen weiblichen Zorn in diesem Dorf geweckt, sich etwaige Feinde eingehandelt. Dann scheint die Familie von Maria in eigenen Dramen zu verharren, Mutter und Tochter sind verlassen worden vom Mann/vom Vater. Die literarische Welt erscheint der Maria verlockender als das Leben, als die reale Welt. Wunden, Verletzungen und Pubertät. Vielleicht bewirkt dieses Szenario ein leichteres Verfallen in dieser Obsession für den Charakter der Maria. Keine Ahnung. Dennoch erschafft Daniela Krien hier wieder eine Intensität, der man sich nicht entziehen kann und will. Dies gelingt ihr schon bei ihrem Erstling. Das ist bemerkenswert und lässt mich noch auf viele weitere Bücher hoffen. Interessant ist bei diesem Buch auch die Verbindung zu den russischen Autoren, denn ihr Faible für Gefühlsirritationen und dann ein Buch über eine Obsession. Das ist interessant und sicher kein Zufall. Und noch etwas, obsessives Verhalten kostet die Beteiligten etwas, ein Drama bahnt sich an. Auch etwas, was man aus den russischen Romanen kennt.

  • Emily

    aus Leverkusen

    5/5

    08.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut Grandioses Buch! :)

    Was eine Geschichte ! Ich fand zuerst das Vorwort der Autorin selbst sehr interessant, und als ich dann das erste Kapitel las, bin ich wirklich in ein Film hineingezogen worden! Alles wurde so detailliert & wunderbar beschrieben. Ein Buch was man echt auf dem Gaumen zergehen lassen sollte, und in vollen Zügen genießen sollte ! Und ich bin richtig euphorisch auf die Verfilmung, des Buches ! Also .. an alle die ein richtig gutes Buch suchen das einem noch positiv nachläuft.. es ist 100% dieses!

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Paula-Mira Zander

    Paula-Mira Zander

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mein Herz gebrochen

    Daniela Krien erzählt die Geschichte einer jungen Frau voller Potenzial, die zur Zeit des Mauerfalls in der DDR lebt. Die meiste Zeit verbringt die 16-jährige Maria auf dem Hof ihres Freundes, wo ihr nicht alle Familienmitglieder unbedingt freundlich gegenübertreten. Überall scheinen Geheimnisse zu lauern, nicht zuletzt Marias eigene. Denn sie entbrennt in grenzenloser Leidenschaft für den 40-jährigen Henner vom Nachbarhof, der nicht den besten Ruf im Dorf genießt und eine große Verbitterung in sich zu tragen scheint. Die beiden fangen an, sich heimlich zu treffen, wobei die leidenschaftlichen Begegnungen teilweise in gewalthaltigen Momenten kumulieren. Ganz nebenbei ergeben sich durch den Fall der Mauer neue Möglichkeiten für Jung und Alt, was nicht jedem sofort geheuer ist. Beim Lesen spürt man die ganze Zeit Marias Sorge, dass ihre geheime Beziehung entdeckt werden könnte. Bis zum Schluss fiebert man mit ihr mit und erlebt das große Finale mit seiner ganzen Wucht. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es in einer Nacht durchgelesen. Ein wirklich beeinduckendes Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Irmscher

    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Puhh, Daniela Kriens Erstlingswerk...

    Ich mochte es sehr, trotzdem war ich an der ein oder anderen Stelle doch etwas geschockt. Denn die geschilderte Beziehung zwischen der sechzehnjährigen Maria und dem vierzigjährigen Henner ist (besonders am Anfang) durch sehr übergriffiges, gewalttätiges Verhalten geprägt („Es war keine Vergewaltigung, obwohl alles danach aussieht“). Und niemand darf davon erfahren, denn eigentlich ist Maria mit Johannes zusammen und wohnt mit ihm auf dem Hof seiner Eltern. Doch es zieht sie immer wieder zu dem eigenbrötlerischen Henner, stets findet sie neue Wege und Ausreden, um bei ihm sein zu können. Es ist 1990, ein Dorf im Osten, Nachwendezeit, Sommerhitze, Aufbruchsstimmung. Daniela Krien schafft es perfekt, diese besondere Stimmung einzufangen. Beim Lesen spürt man beinah die sengende Hitze der flirrenden Julihitze über den Feldern und den Staub der Landstraßen. Es ist harte Arbeit, die auf dem Hof verrichtet werden muss, und in den Pausen zwischen Feld- und Hausarbeit verkriecht sich Maria in ihren Büchern, findet Ablenkung bei „Die Brüder Karamasov“ wenn sie nicht bei Henner ist. Aber kann das Versteckspiel auf Dauer gut gehen? „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ besitzt eine unglaubliche Kraft und ist dermaßen intensiv erzählt, dass ich es wirklich nicht beiseite legen konnte, obwohl es definitiv ein Buch ist über das man diskutieren kann.
  • Zum Bewerterprofil von Tordis

    Tordis

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    05.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    von emotionaler wucht. großartig.

    von emotionaler wucht. großartig.
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Celle

    Buchhändler*in

    5/5

    20.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Der Lüge ergeben

    Autorin Daniela Krien beschäftigt sich seit diesem Debüt in spürbar realistischem Stil mit menschlichem Zwischeneinander. Um die Wendezeit in der DDR siedelt sich der rustikale Alltag einer Familie vom Land an, in den die junge Maria eingebunden wird. Richtungslos kommt sie mit dem über zwanzig Jahre älteren Hofbesitzer Henner in Berührung. Er gewährt nur spärliche Einblicke in sein Leben, was so Mancher imponiert. Vor den letzten Seiten wächst die Anspannung, ob blind entschiedenes Wunschdenken je aus ist.
  • Zum Bewerterprofil von Sophia

    Sophia

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    18.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine unmögliche Liebe in einer unmöglichen Zeit

    Was zunächst den Anschein macht, als würde es sich um einen typischen Coming-of-Age-Roman handeln, entwickelt sich schnell zu einem tweilweise schwer erträglichen Drama. Eine Jugend in der Wendezeit - ohne Plan oder Ahnung, was die Zukunft wohl bringen mag -, eine gewählte Ersatzfamilie, die sich immer tiefer ins Herz eingräbt, und eine Liebe, die so absurd ist, dass die Stirn permanent in Falten liegt: Daniela Krien schafft es schon wieder, eine leicht anmutende Geschichte in einen gesellschaftlichen Konfliktkontext zu setzen, dass es kribbelt. Uff.

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