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Matrix Roman | New York Times Bestseller und Lieblingsbuch von Barack Obama 2021

85

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06854-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

263 g

Farbe

Khaki / Anthrazit

Auflage

1 Auflage Auflage

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06854-1

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • miriam.cologne

    5/5

    18.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende feministische Utopie

    Eine feministische Utopie, die im 12. Jahrhundert spielt, yes please. Als die Protagonistin Marie die Leitung eines abgelegenen und verarmten Klosters übernimmt, stellt sie alles in Frage, Glauben, Rollenbilder, etc. und entwirft ein unabhängiges Leben für sich und ihre Nonnen. Mit zunehmender Macht stellt sich aber auch immer wieder die Frage, ob das alles so richtig ist, wo das alles hinführt. Ein Buch voller spannender Figuren, eine Gemeinschaft unterschiedlicher Frauen. Ganz tolles Buch, auch wenn man sonst kein "Historical Fiction" liest.

  • Bewertung

    2/5

    01.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zwiegespalten

    Historische Figuren als Basis für eine dystopische Geschichte einer autarken, klugen und starken Klostergemeinschaft. Ein stilistisch wundervolles Werk, sprachgewaltig und mit einer hochinteressanten Botschaft. Nichts desto trotz lässt mich Matrix ungemein zwiegespalten zurück. Mich hat die extrem feministische Haltung und weitgehende Unglaubwürdigkeit der Protagonistin sehr gestört. Dieses Gefühl konnte auch die schöne bildhafte Sprache der Autorin nicht ausgleichen. Meiner Meinung nach entstand eine unüberwindbare Kluft zwischen mittelalterlicher Handlung und zeitgemäßer feministischer Denkweise. Die intensive Fokussierung auf weibliche Selbstbestimmung und Kraft wirkte pathetisch und idealisiert. Wer sich historisch auskennt, erkennt dass hier viel gewollt und wenig gut umgesetzt wurde. Insgesamt ein Buch, das ich gerne gelesen habe aber nicht zu meinen Favoriten zählt.

  • Bewertung

    aus Holzheim

    5/5

    05.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow!

    Dieses Buch war eine echte Überraschung für mich - ich hatte es gar nicht auf dem Schirm, aber es ist einfach richtig gut! Wir lernen Marie kennen, die im 11. Jahrhundert in ein armes Kloster abgeschoben wird, da sie nicht „schön“ genug für den Heiratsmarkt der Adligen war. Dabei ist Marie so viel mehr - sie ist das Sinnbild einer starken, mächtigen und einflussreichen Frau. Sie erschafft sich ihr eigenes Reich, ihr eigenes Königreich, über das sie herrschen kann. Sie beschützt ihre Töchter mit allem was sie hat, ist weise und mutig und scheut keinen Bruch der Konventionen. Sie ist ein Vorbild, deren Leben gleichzeitig inspiriert und aufwühlt. Außerdem geht es hier auch um die verbotene Liebe, Abhängigkeit, Anmaßungen, Skandale und Tragödien. Aber über allem herrscht Marie, die stets die Geschicke ihrer Schwesternschaft lenkt. Eine Geschichte über Mut, Durchhaltevermögen, Resilienz und Stärke, verpackt in einem so ganz ungewöhnlichem Roman. Eine Empfehlung!

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    5/5

    28.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnlich und fesselnd und neu!

    Was ein Buch! Im 12. Jh. wird die 17 jährige Marie vom Hof von Eleonore von Aquitanien verdammt und soll ein armseliges und heruntergekommenes Frauenkloster in England leiten. Wieder erwarten findet sie hier ihre Bestimmung und schafft es im Laufe ihres Lebens eine blühende, männerlose Oase daraus zu machen. Was sind das für Nonnen, was ist das für eine Führerin! Kraftvoll, machtvoll, mystisch, hingebungsvoll, feministisch und äußerst klug schafft Marie eine Frauenwelt nach ihren Vorstellungen, die es in sich hat. Der Titel des Buches weist auf die lateinische Bedeutung des Wortes Matrix, Stammmutter, Muttertier hin, was die Bedeutung Maries natürlich hervorhebt und durch die Sonnenstrahlen auf dem Cover noch unterstützt wird. Ein ungewöhnlicher, historischer Roman der viel Freude bereitet und den es, gerade als Leserin, zu entdecken lohnt! Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    5/5

    01.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    (Er)leuchtend

    (Er)leuchtend! Nie hätte ich gedacht, dass ein Roman über Nonnen im 12. Jahrhundert einmal so begeistern könnte. Inhalt: Die siebzehnjährige Marie, uneheliche Tochter eines Monarchen, durch eine Vergewaltigung gezeugt, wird von Eleonore von Aquitanien, ihrer geliebten Königin, verstoßen und in ein verarmtes Nonnenkloster verbannt. Für Marie erscheint dieses Schicksal zunächst unerträglich. Doch schon bald erkennt sie, dass die einzige Möglichkeit ihrem Elend zu entrinnen, ist, sich eben diesem zu fügen, und das Bestmögliche aus ihrer ausweglosen Situation zu machen. Zorn und Verzweiflung beflügeln sie, in den folgenden Jahren auf den Grundfesten des tristen Klosters einen Ort des Reichtums und der Göttlichkeit zu erbauen. In einer düsteren Zeit, in der Frauen ohne den Schutz eines Mannes hilflos und verwundbar sind, schafft sie eine Gemeinschaft aus Schwestern, die sich gegenseitig Halt und Sicherheit bieten - und gemeinsam selbst den größten Widrigkeiten trotzen. Aber nicht nur das. Marie bringt mit dem Kloster vor allem zu einem - nämlich zu Macht. Einer berauschenden und ebenso gefährlichen Waffe. Meine Meinung: Ich finde dieses Buch sehr ungewöhnlich und ganz ausgezeichnet. Eigentlich bin ich niemand der mit der Kirche oder kirchlicher Symbolik besonders viel anfangen kann. Auf „Matrix“ bin ich durch die schöne Covergestaltung aufmerksam geworden und schließlich hat mich die Leseprobe überzeugt, welche sehr aussagekräftig für die weitere Qualität dieser berauschenden Geschichte ist. Marie ist eine großartige Protagonistin: Unerschrocken, gewaltig und modern. Ich mag es, dass „Matrix“ ein Buch über Gemeinschaft und Familie ist. Ich mag den Zusammenhalt zwischen den Nonnen und habe ebenso gern über die Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen ihnen gelesen. Ihre wundersamen Charaktere und wozu sie im Stande sind, das hat einfach Spaß gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist bildlich und mitreißend. Die Übersetzung liest sich auf den Punkt. Das muss an dieser Stelle gesondert hervorgehoben werden. Spätestens seit Sally Rooney sind wir es ja gewohnt, dass junge Autorinnen aus dem angloamerikanischen Sprachraum auf Redezeichen verzichten. Auch Lauren Groff macht das und es stört mich nicht. „Matrix“ ist eigentlich ein moderner, feministischer, sogar queerer Roman, sehr 2022, in ein historisches Gewand gesteckt. Männer spielen nur am äußersten Rand eine Rolle. Keiner von ihnen wird auch nur mit einem Namen bedacht. Hier geht es ganz allein, um die Leistung der Frauen bzw. der Nonnen, einer Gruppe, die man auf den ersten Blick für schwach hält und die aus eben dieser Schwäche Macht schöpft. Auch auf philosophischer Ebene hat mir das Buch etwas gegeben. Es hat beispielsweise Begriffe wie Heiligkeit sehr intelligent diskutiert. Fazit: „Matrix“ von Lauren Groff ist ein Buch das auf sprachlicher wie inhaltlicher Ebene leuchtet und aus der Masse der Neuerscheinungen hervorsticht. Eine Lektüre, die sich lohnt, und die ich jederzeit weiterempfehlen würde.

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Bewertungen (85)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sie weiß, dass dieser Tag die Vollendung der ersten großen Vision ist, die ihr zuteil wurde..."

    Mitte des zwölften Jahrhunderts, ein Nonnenkloster im ländlichen England, kaum zwei Dutzend Mitglieder zählt der Orden hier vor Ort. Keine Reliquien, bettelarm sind die Schwestern, leben von der Hand in den Mund, als Marie zur neuen Priorin bestimmt wird. Bestimmt von Eleonore von Aquitanien, ihrer "Halbschwester". Die mächtigste Frau des Mittelalters "entsorgt" eine gerade man 17 Jahre alte Frau, die mit ihr bei Hof aufgewachsen ist. Denn Marie ist groß, sehr groß, stark, grobschlächtig und als sog. "Bastard" auf dem adligen Vermählungs-Karussel kaum zu vermitteln. Marie ist verstört, depressiv, denkt gar an eine der größten Sünden, Selbstmord. Nur langsam wächst sie in ihre neue Rolle hinein. Und ist nicht länger bereit, die prekären Lebensumstände im Kloster als von Gott gegeben hinzunehmen. In einer rein maskulinen Welt, gegen ale Widerstände von außerhalb, und innerhalb der Klostermauern, wird sie, wie sie es in einer Vision sah, den Heiligen Ort zu einer besseren Welt machen. Nur durch ihre Kraft und die ihrer Schwestern. Das Kloster prosperiert, wird zu einer Insel, nur für Frauen, was Neider auf den Plan ruft, Begehrlichkeiten erweckt... Lauren Groff hat einen historischen Roman der Extra-Klasse verfasst, der die Grenzen des Genres auslotet, sprengt. Die im Mittelpunkt stehende Marie, deren Kontakt zu Eleonore nie abreisst, der geprägt ist von wahrer Hass/Liebe, ist eine echte Feministin im besten Sinne des Wortes. Ein Fazit gefällig? Die europäische Geschichte hätte durchaus anders verlaufen können! Ganz starker Stoff!
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie werden Nonnen mit anderen...

    Sie werden Nonnen mit anderen Augen sehen! Den Titel fand ich etwas irritierend, bis ich herausgefunden habe,das eine Matrix ein Siegel ist, dass dem Besitzer große Unabhängigkeit gibt. Ein Roman voll Frauenpower, Liebe, Visionen, weiblicher Selbstbestimmung- ich bin begeistert!
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Schmidt

    Stefanie Schmidt

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die grobschlächtige Marie wird...

    Die grobschlächtige Marie wird vom Hofe Eleonores in ein verarmtes Kloster verstoßen, doch Zusammenhalt, Intellekt & Glaube bringen ihr und den Nonnen Macht und Erfolg. Kühl, messerscharf, ohne schmückendes Beiwerk schreibt Lauren Groff eins der großen feministischen Werke 2022.
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Irmscher

    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz klares Lesehighlight dieses Jahr!

    Marie ist erst 17, als sie, eine Halbschwester der Königin, vom Hof abkommandiert und als Priorin in ein heruntergekommenes, englisches Kloster verfrachtet wird. Anfangs verabscheut sie den streng geregelten Alltag, das Beten und die Gemeinschaft, doch dann beginnt sie das Kloster nach ihren mannigfaltigen, schillernden Fantasien zu formen – und erschafft dabei eine Festung der Weiblichkeit, eine Insel der Frauen, einen Ort des Wachstums und der Hingabe. Lauren Groffs Roman ist zwar im zwölften Jahrhundert angesiedelt, doch bei weitem kein typischer historischer Schmöker! Der Schreibstil zieht einen sofort in den Bann – poetisch und messerscharf erzählt die Autorin von feministischen Nonnen, von Aufbau und Zerstörung und einer Protagonistin, wie man sie nur selten findet – selbstbestimmt und sinnlich, angsteinflößend und liebevoll zugleich. Zu gerne würde ich diesen Roman ein zweites Mal zum ersten Mal entdecken, denn diese Fabulierkunst, dieses Heldinnen-Epos macht einfach wahnsinnig Spaß!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...Visionen werden wahr!

    Wer hier einen opulenten historischen Roman erwartet, der sollte von diesem Titel Abstand nehmen. Hier bleiben historische Hintergründe unklar. Es ist ein feministischer angehauchter Roman, wenn man die zeitlichen Gegebenheiten zugrunde legt. Ein junges Mädchen, welches in die Klosterwelt verbannt wird, aber nach anfänglichem Zaudern ihren “Mann” steht. Es ist fast eine feministische Utopie, die zeigt, was Frauen bewegen können, wenn man sie lässt. Der Roman wird durch eine gewöhnungsbedürftige Sprache vermittelt, die völlig ohne wörtliche Rede auskommt. Man taucht auch ein in eine für uneingeweihte fast völlige fremde Welt des mittelalterlichen Klosterlebens. Am Ende gibt es noch eine sehr überraschende Erkenntnis. Ein Highlight für mich in diesem Frühjahr.

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Bewertungen (11)

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