Was macht man, wenn die Erzfeindin tot im Teich liegt?
Richtig! Man sucht auf eigene Faust nach dem Mörder. Das zumindest denkt sich Sabine, als alle aus ihrem Dorf sie für die kaltblütige Killerin von Supermodel Judith halten. Nun stellt sich die Frage, ob Sabines Ex-Freund der Polizist Jochen ihr unter die Arme greifen wird oder ob Jago, der gutaussehende Verlobte von Judith, ihr in mehr als einer Weise behilflich sein kann.
Ein Fall für Biene Hagen
Ein heiterer Krimi mit Lokalkolorit.
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Leserstimmen:
»Flapsige Dialoge, eine supersüße Oma und Bienes Temperament lassen bis zum Schluss keine Langeweile aufkommen.«
»Ein spannungsbeladener Krimi mit außergewöhnlichen Protagonisten, die das Leserherz im Sturm erobern werden.«
»Miss Bienchen Marple auf der Suche nach dem wahren Modelmörder.....Spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite.«
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Dirk Osygus
aus Wuppertal
5/5
13.03.2021
eBook (ePUB)
Angenehmer, regionaler Cosycrime mit einem Haufen Pflaumenkuchen.
Mir macht es Freude, ab und zu Romane aus anderen Genres zu lesen und bin habe mit dem Buch „Tote Models nerven nur“ von Vera Nentwich keinen Fehler gemacht. Thriller und Krimis sind eher mein Metier, aber den einen oder anderen Cosycrime nehme ich gerne mit.
Die etwas hyperaktive Biene Hagen findet in der Kleinstadt Grefrath am Niederrhein ihre ehemalige beste Freundin tot auf. So weit so gut, doch in den ersten Kapiteln hat Frau Nentwich es etwas übertrieben mit dem Mix aus Gegenwart und Vergangenheit. Mich als Leser hat es tatsächlich etwas überfordert und gestört. Aber das läßt dann ab dem vierten Kapitel auch nach. Und dann kann man das Buch gut lesen.
Reichlich Lokalkolorit vom Niederrhein fließt in die Geschichte ein. Biene Hagen mutiert mit Hilfe eines schönen Argentiniers zur forschen Privatdetektivin, die den Verdacht gegen sich im Alleingang entkräften will. Die eine oder andere kleine Plotschwäche übertüncht Bienes süße Oma mit frischem Pflaumenkuchen. Die Oma ist ein Highlight. Ganz klar. Vielleicht darf sie in folgenden Romanen auch mehr als nur drollig sein.
Der Mord wird am Ende ohne Polizei aufgeklärt, nachdem Biene noch etwas in Gefahr geraten ist und schwupp ist am Niederrhein wieder alles so, wie es sein soll. Gemütlich.
Es hat mir bis auf ein paar kleine Details richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Man merkt, daß Vera Nentwich aus Grefrath kommt und die Geschichte liebevoll erzählt. Ich kann mir gut vorstellen, ein weiteres Buch mit Biene Hagen zu lesen.
Einen Punkt ziehe ich ab, weil es am Ende dann doch etwas viel Cosy und zu wenig Crime war.
Bewertung
aus Wien
5/5
26.02.2018
eBook (ePUB)
Tote Models nerven nur
Kann es noch nicht bewerten da ich es noch nicht gelesen habe
Yvonne Hantschel
4/5
18.06.2015
eBook (ePUB)
Sehr unterhaltsamer Krimi mit Lachgarantie
Das Buch Tote Models nerven nur von Vera Nentwich ist ein Krimi, der mit viel Witz, Humor und nicht immer ernst zunehmenden Protagonisten gespickt ist, dabei aber spannende Lesestunden verspricht.
Ich hatte das Vergnügen, dieses Buch vor Veröffentlichung lesen und mit der sehr sympathischen Autorin und anderen Lesern gemeinsam darüber diskutieren zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle an die anderen Teilnehmer und besonders an Vera Nentwich. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem Krimi.
Nun aber zu dem Buch:
Die Handlung
Sabine Hagen, von allen nur Bine genannt, arbeitet in einer Steuerkanzlei, deren Chef sich lieber auf dem Golfplatz vergnügt als seiner Arbeit nachzugehen.
Bine hatte früher eine beste Freundin, jetzt Erzfeindin, die es raus aus dem kleinen beschaulichen Örtchen Grefrath geschafft hat, jetzt als Model die Laufstege unsicher macht und auf Stippvisite mit ihrem Verlobten Jago in den Heimatort zurück kehrt. Es dauert nicht lange und Bine hat mit Judith vor der Ortsbäckerei eine kleine Auseinandersetzung. Um endlich das Kriegsbeil zu begraben, verabredet sie sich mit Judith am Aussichtsturm, doch von Judith keine Spur.
Schließlich findet Bine Judith doch noch .mit dem Kopf im Teich.
Da alle im Dorf wissen, dass zwischen Bine und Judith alles andere als eine Freundschaft bestand und Bine zu allem Unglück auch noch am Tatort gesehen wurde, spricht sehr viel für Bine als Mörderin von Judith. Auch Jochen, der Polizist, mit dem Bine ein ON-OFF- Beziehung hat, glaubt zwar nicht an Bines Schuld, kann es aber auch nicht beweisen. Und Jago möchte natürlich ebenso wissen, wer seine geliebte Judith ermordet hat. Was liegt da näher, als das sich Bine auf die Suche nach dem wahren Mörder Judiths macht? Ohne Angst und mit ein paar coolen Sprüchen auf Lager begibt sich Bine dabei nicht nur in Lebensgefahr, nein, sie stellt auch den Sinn ihres bisherigen Lebens in Frage und trifft dabei einige Entscheidungen, die es ohne den Mord an Judith wohl nicht gegeben hätte. Aber der Mörder hat andere Pläne mit Bine ..
Die Charaktere
Bine ist eine junge Frau, die tagein tagaus ihrer Arbeit in der Steuerkanzlei nachgeht ohne sich zu fragen, ob sie den Rest ihres Lebens eigentlich so verbringen möchte. Durch den Unfalltod ihrer Eltern wohnt sie bei ihrer lieben und umsorgenden Oma im Obergeschoß ihres Hauses. Eine Beziehung hat sie mal und hat sie mal nicht meistens mit Jochen, einem Polizisten. Abenteuer sind ihr fremd und sie würde wohl noch heute in der Kanzlei versauern und bis ans Lebensende nicht übers Ortsschild von Grefrath hinauskommen, wenn da nicht Jago wäre, der Verlobte von Judith. Er zeigt Bine, dass es noch andere Dinge als den trostlosen Alltag im Leben einer jungen Frau gibt und so unsympathisch er auf den ersten Blick scheint, findet ihn Bine doch irgendwie anziehend.
Jochen, Bines Ex-Freund , ist ein sehr sympathischer Kerl, der es gut mit Bine meint und immer noch glaubt, mit ihr ein gemeinsames Leben beginnen zu können. Doch Bine ist hin und her gerissen zwischen ihm und Jago. Sie muss wohl eine Entscheidung treffen .
Meine Meinung
Obwohl das Buch ein Krimi ist, kommt es als solches nicht unbedingt rüber. Wer viele Tote erwartet und ein wenig Grusel oder nicht aushaltbare Spannung, wird schnell eines besseren belehrt. Auch das Cover lässt einen schon schmunzeln, ist es doch in fröhlichen Farben gestaltet und ein Paar Beine aus dem Schilf herausschauend, lassen einen Krimi nicht auf den ersten Blick erkennen.
Man findet sehr schnell in die Geschichte, sie ist spannend erzählt und ich musste oft herzlich lachen über so manche Reaktion von Bine. Das macht die Hauptprotagonistin zwar weniger authentisch, aber es war genau der Witz und das Unerwartete in ihrem Tun und Handeln, was Bine in diesem Buch ausgemacht hat. Etwas emotionslos fand ich die Reaktion auf den Tod ihrer ehemaligen Freundin, da bleiben einige Sympathiepunkte auf der Strecke.
Das ganze Buch hinweg hatte ich als Leser keinen blassen Schimmer, wer hinter dem Mord stecken könnte. Die Auflösung war dann umso verblüffender für mich, aber dennoch schlüssig nachvollziehbar. Ein Spannungsbogen wird von Vera etwas spät aufgebaut, unterhaltsam ist das Buch dennoch von der ersten bis zur letzten Seite.
Auch die Schilderungen der Schauplätze und des Ortes Grefrath wurden sehr gut dargestellt. Die Beschreibungen der jeweiligen Handlungsplätze sind wohl dosiert, so dass es den Handlungsfluss nicht gestört hat.
Fazit
Wer einen außergewöhnlichen Krimi lesen möchte, wo nicht andauernd geschossen wird und der Mörder auch garantiert nicht der Gärtner ist, sollte bei Tote Models nerven nur zugreifen und sich unterhaltsame spannende Lesestunden bescheren.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.
Bewertung
aus Neuhaus
3/5
12.10.2016
eBook (ePUB)
Witziges und Fremdschämen....
Ein witziges und unterhaltsames Buch - durchaus gut zu lesen...
Ab und an etwas zu haarsträubend... Welche erwachsenen Frauen würden sich vor einem Café prügeln?
und das ist nicht die einzige völlig absurde Situation... Auch das Verhalten gegenüber der bedauernswerten Oma sieht eher nach einem Teenager aus... und eine Powerfrau sieht für mich auch anders aus, nicht jemand, der ständig von außen angeschubst werden muss, um Missstände in Job, Privatleben usw. auch nur anzugehen. Aber wie gesagt, gut zu lesen - unterhaltsam aber Zuviel würd ich auch nicht erwarten.
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