Produktbild: Jahr der Wunder

Jahr der Wunder Roman

9

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

45272

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

673 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Sentence

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

EAN

9783841232342

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

45272

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

673 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Sentence

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

EAN

9783841232342

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühlsame Story aus dem Mikrokosmos Buchhandlung in Coronazeiten

    Die Geschichte wird aus der Perspektive einer fiktiven Mitarbeitern der realen Buchhandlung der Autorin in Minneapolis erzählt und spielt kurz vor, während und nach dem ersten Lockdown in 2020. Da die Hauptfigur der indigenen Bevölkerung angehört, erfährt man sehr viel Wissenswertes und mir bisher Unbekanntes über deren Leben und ausserdem über die nach wie vor leider sehr präsenten Auswirkungen der Kolonialisierung und Unterdrückung. Es werden wichtige Themen eingebunden wie die Proteste nach dem Tod von George Floyd und man wird in die Schrecken der Corona-Pandemie zurückversetzt. Es ist aber dennoch auch immer wieder ein Buch voller echter, menschlicher und berührender Momente und nicht zuletzt voller spannender Bichempfehlungen, da die Bücher während des Lockdowns und der Unruhen für die Menschen in Minneapolis ein wichtiger Halt waren und die Buchhandlung einen Run erlebte. Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen und bin froh, dass es mir empfohlen wurde.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    06.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufrüttelnd, bewegend, und…

    Aufrüttelnd, bewegend, und eine Hommage an den lokalen Buchhandel Wie in allen ihren Büchern ist es der preisgekrönten Autorin (u.a. Pulitzerpreis) ein Anliegen, auf das Unrecht, welches den indigenen Völkern seit der Landnahme durch die Weißen widerfährt, aufmerksam zumachen. Auch in diesem wunderbaren Roman spricht sie viele Themen an – wie Landraub, Diskriminierung, Rassismus. Hauptprotagonistin ist die indigene Tookie. Wir dürfen sie ein paar sehr bewegende Jahre ihres Lebens begleiten. Sie ist eine starke Frau, mit einem unbeugsamen Willen um Gerechtigkeit, und wird doch Opfer ihrer Schwächen. So erfahren wir ganz zu Anfang über einen (gutgemeinten) Fehltritt, der ihr ein Ticket ins Gefängnis beschert, oder wie sie danach in als Buchhandlerin einen Job bekommt, der wegweisend wird. Dieses Geschäft ist Dreh- und Angelpunkt der weiteren Erzählung. Es ist eine Hommage an den lokalen Buchhandel und der Liebe zu Büchern. Sogar die an Allerseelen verstorbene Flora kann nicht loslassen und irrt als Geist in der Buchhandlung herum. Sehr zum Leidwesen von Tookie, die sich zunehmend belästigt führt. Parallel dazu baut die Autorin sehr geschickt den Bogen zu zwei besonderen Vorfällen des Jahres 2020. Der Beginn der Pandemie und der Umgang damit wird erzählerisch verarbeitet, genauso wie die Ermordung von George Floyd und den damit verbundenen enormen Unruhen in Minneapolis. Erdrich erzählt das alles wie Fiktion, und beruht dennoch auf harten Tatsachen, die die Leser:Innen nicht unberührt lassen. Und dazwischen werden wir immer wieder mit den Riten, Gedanken und Gefühlen der indigen Welt konfrontiert. Es wird teilweise eine Reise von Tookie zu ihren Wurzeln, begleitet von ihrem Mann Pollux und Flora. Seitenhiebe auf die Unterdrückung, seien sie auch manchmal kaum erwähnt, dürfen da nie fehlen und sind meines Erachtens so wichtig für das Verständnis der handelnden Personen und der realen Welt. Auch dieser Roman aus der Feder der Autorin konnte mich komplett abholen und hallt noch lange nach. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, konnte viel für mich mitnehmen und gebe eine große Leseempfehlung (wie für alle ihrer Bücher).

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    06.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufrüttelnd, bewegend, und eine Hommage an den lokalen Buchhandel

    Wie in allen ihren Büchern ist es der preisgekrönten Autorin (u.a. Pulitzerpreis) ein Anliegen, auf das Unrecht, welches den indigenen Völkern seit der Landnahme durch die Weißen widerfährt, aufmerksam zumachen. Auch in diesem wunderbaren Roman spricht sie viele Themen an – wie Landraub, Diskriminierung, Rassismus. Hauptprotagonistin ist die indigene Tookie. Wir dürfen sie ein paar sehr bewegende Jahre ihres Lebens begleiten. Sie ist eine starke Frau, mit einem unbeugsamen Willen um Gerechtigkeit, und wird doch Opfer ihrer Schwächen. So erfahren wir ganz zu Anfang über einen (gutgemeinten) Fehltritt, der ihr ein Ticket ins Gefängnis beschert, oder wie sie danach in als Buchhandlerin einen Job bekommt, der wegweisend wird. Dieses Geschäft ist Dreh- und Angelpunkt der weiteren Erzählung. Es ist eine Hommage an den lokalen Buchhandel und der Liebe zu Büchern. Sogar die an Allerseelen verstorbene Flora kann nicht loslassen und irrt als Geist in der Buchhandlung herum. Sehr zum Leidwesen von Tookie, die sich zunehmend belästigt führt. Parallel dazu baut die Autorin sehr geschickt den Bogen zu zwei besonderen Vorfällen des Jahres 2020. Der Beginn der Pandemie und der Umgang damit wird erzählerisch verarbeitet, genauso wie die Ermordung von George Floyd und den damit verbundenen enormen Unruhen in Minneapolis. Erdrich erzählt das alles wie Fiktion, und beruht dennoch auf harten Tatsachen, die die Leser:Innen nicht unberührt lassen. Und dazwischen werden wir immer wieder mit den Riten, Gedanken und Gefühlen der indigen Welt konfrontiert. Es wird teilweise eine Reise von Tookie zu ihren Wurzeln, begleitet von ihrem Mann Pollux und Flora. Seitenhiebe auf die Unterdrückung, seien sie auch manchmal kaum erwähnt, dürfen da nie fehlen und sind meines Erachtens so wichtig für das Verständnis der handelnden Personen und der realen Welt. Auch dieser Roman aus der Feder der Autorin konnte mich komplett abholen und hallt noch lange nach. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, konnte viel für mich mitnehmen und gebe eine große Leseempfehlung (wie für alle ihrer Bücher).

  • literatur.phantast

    aus Nürnberg

    5/5

    24.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvoll und mit Tiefe

    Louise Erdrich hat hier eine tolle weibliche Figur indigener Abstammung erschaffen und ihr Leben eingehaucht Was habe ich schon im ersten Kapitel laut gelacht. Damit hatte mich das Buch direkt abgeholt. Eine junge Frau die...speziell...ist und ihre Eigenarten hat. Sie ist stur, sarkastisch und auch so kein "einfacher" Mensch, was mir aber sehr gefallen hat. Eine Figur die mir durchweg gefallen hat. Die Geschichte an sich fängt noch vor der Corona Zeit an und im späteren Verlauf kommt die Geschichte auch zu diesen Zeitpunkt. Doch keine Sorge, um Corona ging es nicht. Es geht um eine kleine, eigenständige Buchhandlung in der Tookie arbeitet und die eines Tages von einem Geist heimgesucht wird. Es geht aber auch um Ängste, um Sorgen und Reue und Schicksal. Um die Wut. Es wird auch immer mal erwähnt wie die indigene Bevölkerung behandelt wurde. Nicht auszudenken und eigentlich eine der größten Schanden der Menschheit eine Bevölkerung beinahe ausgerottet zu haben und deren Land in Besitz genommen zu haben und die Urvölker so zu behandeln. Einfach widerlich. Insgesamt ein unglaublich tolles, unterhaltsames Buch das auch immer wieder seine ernsten Momente hat und sprachlich tadellos ist Große Empfehlung von mir

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    19.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Menschen und Büchern

    Schauplatz Minneapolis Durch die Hauptfigur Tookie lernt der Leser das Leben der indogenen Bevölkerung in Amerika kennen. Es ist ein Roman, der aufmerksam macht auf die Entwurzelung, Ausgrenzungen, Benachteiligungen und auch deren Spiritualität. Tookie findet nach einem Gefängnisaufenthalt einen Job in einer Buchhandlung. Man lernt verschiedene Kunden kennen und als die Stammkundin Flora verstirbt, geistert sie weiterhin durch die Regale. Aktualität bekommt die Geschichte durch das Einflechten von Corona sowie der George-Floyd-Demos und damit die Themen Rassismus und Polizeigewalt. Der Schreibstil der Autorin hat mich schon in anderen Romanen begeistert, so auch hier. Sie schreibt flüssig, nimmt den Leser mit in das Leben und die fremde Kultur der indogenen Bevölkerung. Eine echte Bereicherung für mich. Die toughe Tookie als Hauptfigur und alle anderen Personen waren mir sympathisch, vor allem natürlich ihre Liebe zu Büchern. Deshalb gefielen mir die Beschreibung der Buchhandlung, der eingeflochtenen Buchtitel samt Autoren und natürlich nicht zu vergessen die Kuckucksbücher, sehr gut. Eine echte Inspiration, die die eigene Wunschliste wachsen läßt. Einige Romane von dieser tollen Gegenwartsautorin liegen hier noch ungelesen, aber das wird sich nach diesem Erlebnis bald ändern. Von mir erhält das Buch eine Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Florian Beck

    Florian Beck

    Thalia Sulzbach – Main-Taunus-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Jahr der Wunder - was für ein wundersam schönes Buch!

    Zuallererst begeistert mich an diesem Buch das zunächst Offensichtliche: die Covergestaltung, welche ich in ihrer Farbigkeit einfach wunderschön finde. Das Buch hatte allein deshalb schon meine Aufmerksamkeit gewonnen. Doch bei diesem ersten, oberflächlichen Eindruck soll es nicht bleiben, denn das was wirklich zählt, liegt zwischen den Buchdeckeln und hat mich von Vorne bis Hinten begeistert. Ich muss gestehen, dass mit Louise Erdrich bisher nicht vertraut war. Umso mehr freue ich mich mit diesem wunderbaren Roman eine Autorin entdeckt zu haben, deren Sprache und Erzählweise so unheimlich lesenswert ist und Spaß macht! Das "Jahr der Wunder" ist ein Roman, der für Buchhändler wie gemacht ist. Die Rahmenerzählung spielt zu großen Teilen in einer kleinen Buchhandlung und hält viele unterhaltsame und lustige Anekdoten bereit, in welche sich jeder, der ebenfalls in einer Buchhandlung arbeitet, wohl bestens einfinden kann. Doch dieses Buch ist so viel mehr! Es versucht auf beeindruckende Weise dieses verrückte Jahr 2020 literarisch aufzuarbeiten; das Jahr in welchem die Pandemie begann und George Floyd in Minneapolis ermordet wurde. Erdrich erzählt diese schwierige Zeit auf sehr eindrückliche Weise und obwohl das Thema des Buches eher nachdenklich ist, so ist es an vielen Stellen unheimlich witzig und auch etwas schräg. Ich habe das Jahr der Wunder sehr gerne gelesen und empfehle diesen wunderbaren Roman seither gerne weiter.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besonders

    Ein „Gefallen“ für die beste Freundin bringt die Indigene Tookie ins Gefängnis, ihr Zufluchtsort wird die Gefängnisbibliothek. Nach ihrer Freilassung arbeitet sie in einer kleinen Buchhandlung und heiratet den Ex-Stammespolizisten Pollux, Tookie scheint angekommen im Leben. Doch dann spürt sie auf der Arbeit die Anwesenheit einer verstorbenen Kundin. Diese beängstigende, nachhaltig erschütternde Erfahrung nimmt ihr die Leichtigkeit. Außerdem bricht die Corona-Pandemie aus und ein farbiger Polizist wird ermordet. Beim Lesen bleiben wir nah bei Tookie und ihren unmittelbaren Erfahrungen. Die Autorin bringt Übersinnliches und Realistisches gut zusammen, wieder beeindruckt mich ihre vielschichtige Charakterzeichnung. Dazu ist das Buch eine Liebeserklärung an das Lesen, die Buchhandlung und die Buchhändlerin, den Buchhändler. Großen Anklang fand bei mir die Literaturliste im Anhang.
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich war nie streng rational. Wie könnte ich auch? Ich verkaufe Bücher..."

    "Im November 2019 holte der Tod eine unserer nervigsten Kundinnen. Aber sie verschwand nicht. Fünf Tage nachdem Flora gestorben war, kam sie noch immer in den Laden..." Und das ist der Auftakt zum Titel gebenden "Jahr der Wunder", das dann also 2020 ist. Das? Ein Wunder? Das erste Corona-Jahr, das Jahr, in dem George Floyd in Minneapolis von einem Polizisten ermordet wurde, das Jahr, als "the orange man" fast einen Bürgerkrieg angestiftet hat? Genau, das Jahr, als Tookie, ihren wahren Namen erfährt man erst ganz gegen Ende dieses wunderbaren Romans, Großmutter wird, ohne jemals Mutter geworden zu sein! Ihre, vorsichtig ausgedrückt, bewegte Jugend endet für Tookie bereits 2005, als sie, um einer Freundin einen Gefallen zu tun, deren jüngst verstorbenen Ex-Freund "nach Hause" holt, in dem sie ihn dessen aktueller Freundin buchstäblich aus den Armen "schwatzt", in einem "geliehenen" Transporter überführt, dabei nicht nur die Staatsgrenze von Minnesota überschreitet, sondern obendrein nicht bemerkt, dass der Tote eine größere Menge illegaler Sustanzen unter seiner Kleidung trägt. Verhaftet wird sie kurz darauf von Pollux, seines Zeichens sog. Stammespolizist und Jugendschwarm von Tookie. 60 Jahre Gefängnis lautet das Urteil, das nach ziemlich genau 10 Jahren aufgehoben wird. Draußen wartet auf Tookie nicht nur die Freiheit, sondern auch ein Leben ohne Drogen, dafür mit Pollux, der umgehend um ihre Hand anhält, sie bekommt und seinen Job schmeißt. Er wird sich stärker mit seinen indigenen Wurzeln beschäftigen, sie wird Buchhändlerin... So, jetzt wissen sie, grob zusammengefasst, was auf den ersten vierzig Seiten passiert - keine Angst, es lohnt sich durchaus, auch die in Ruhe selbst zu lesen, jede einzelne ist bereits ein Genuss! Und eine Liebeserklärung an das Buch, an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, an Buchhandlungen und an die Kraft des Lebens! Das Ganze in poetischer Sprache erzählt, auch wenn viel Zorn dabei ist. Die Maitage, als die Bilder des sterbenden George Floyd um die Welt gingen, die Reaktionen darauf, die Auswirkungen in Minnesota, zeigen das ganze Können der Autorin. Den Wechsel zwischen ironisch/leicht und sehr ernsthaft vollzieht sie immer wieder ganz locker und leicht, nicht umsonst wurde ihr 2021 der Pulitzer-Preis verliehen. Ja, und Buchhändlerin ist sie außerdem, mit Leib und Seele - der Rezensent hat seinen geliebten Beruf nur selten so großartig, echt und stimmig dargestellt gelesen :-) Nicht nur für mich eines der feinsten Bücher des Jahres, die Washington Post urteilte: "So aktuell wie unerwartet: eine pandemische Geistergeschichte, die die still köchelnde Wut des Jahres 2020 perfekt einfängt." Ich sag jetzt nichts mehr, außer: Lesen Sie dieses Buch, sie werden begeistert sein, ihre Buchhändlerin oder ihr Buchhändler ebenfalls - denn nichts erfreut uns so sehr, wie eine Empfehlung, die voll inˋs Schwarze trifft! Und sollten Sie mir das nicht glauben, lesen Sie es bei Frau Erdrich nach...
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Ausnahmebuch!

    Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Die Art und Weise, wie Erdrich Komisches, Absurdes und Tragisches zu einem großen Ganzen vereint, ist schlicht beeindruckend. Die Liebe zum Buch ist hier auf jeder Seite greifbar und besonders das Literaturverzeichnis am Ende des Buches hält so einigen Schatz parat. Eines der besten Bücher des Jahres, darauf lege ich mich fest.
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Imig

    Sophie Imig

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es spukt in der Buchhandlung...

    Minneapolis, November 2019. Nachdem sie gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, arbeitet Tookie in einer kleinen unabhängigen Buchhandlung, die sich auf indigene Literatur spezialisiert hat. So weit, so gewöhnlich. Doch dann beginnt eine kürzlich verstorbene und überaus nervige Stammkundin den Laden als Geist heimzusuchen. Und das Jahr 2020 bringt einige unangenehme Überraschungen mit sich... Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte dann nicht mehr aufhören, so begeistert war ich vom Schreibstil, von den lebendigen Charakteren und dem gelungenen Setting. Mit Humor und Tiefgang erzählt die Autorin von einem Jahr, das so außergewöhnlich wie intensiv war, und wie es die Menschen ganz persönlich beschäftigt hat. Und das alles verwoben mit der Liebe zur Literatur und zu Büchern, die durch schwere Zeiten helfen. Wirklich toll!

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