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Robert Seethaler

1. Das Café ohne Namen

Das Café ohne Namen Der neue Roman des Bestsellerautors

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3372

Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

6 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

95

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844932959

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3372

Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

6 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

95

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844932959

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    aus Alt Tellin

    5/5

    16.07.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    empfehlenswert

    Ein klassischer Seethaler Roman, der mir gut gefiel. Vom Stil her nahe dran an "Ein ganzes Leben". Mein 6 jähriger Sohn sagte nach wenigen Minuten zuhören : Einfach so wie das Leben ist, auch schön.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    5/5

    30.04.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Endlich wieder ein echter Seethaler

    Das Café ohne Namen von Robert Seethaler, erschienen im Claassen Verlag, als Hörbuch gelesen von Matthias Brandt, erschienen im Hörbuch Hamburg Verlag am 26. April 2023. Im Spätsommer des Jahres 1966 herrscht in Wien Aufbruchsstimmung. Von dieser wird auch der 31-jährige Robert Simon erfasst. Der arbeitet auf dem Karmelitermarkt an dessen Rand eine Gastwirtschaft aufgegeben wird. Robert zögert nicht lange und mietet den Laden an, der einiges an Liebe und Arbeit erfordert. Statt eines Restaurants eröffnet er ein Café und die Wiener lassen sich auch in dem ärmeren Viertel nicht lange bitten zu kommen, zu bleiben und zu erzählen. Es ist ein Seethaler wie ich erwartet und gehofft habe. Es geht um die kleinen Leute, die unverschnörkelt und klar miteinander umgehen und reden. Ohne Aufregung, ruhig mit Geschichten, die berühren und typisch sind. Schlicht, ohne Chichi, bodenständig und aus der Gemeinschaft heraus. Einfach wieder ein Buch welches einen erdet und für seine einfache Aussage, dass wir einander helfen müssen und das Leben in Gemeinschaft einfach besser meistern werden geliebt werden wird. Ich habe das Buch und das Hörbuch gelesen. Matthias Brandt ist nicht nur ein guter Autor, er ist auch ein ausgezeichneter Sprecher. Klare Kaufempfehlung.

  • Bewertung

    aus Vorau

    5/5

    27.04.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Aufbruchstimmung

    Der Autor Robert Seethaler nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die 1960er Jahre in Wien. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung verändert sich die Stadt. Robert Simon eröffnet ein Café am Karmelitermarkt. Im Laufe der Zeit ziehen viele verschiedene Leute vorbei, im Zentrum steht immer das Café. Auch historische Ereignisse wie der Zusammenbruch der Reichsbrücke werden erwähnt. Den Stil des Romans fand ich sehr ansprechend, und ich liebe die vielen kleinen Einblicke, die man in das Leben der Kundinnen und Kunden bekommt. Seethaler schildert mit Liebe zum Detail einige Ecken der Stadt. Da ich selbst in Wien wohne, war es auch sehr cool, einiges wiederzuerkennen. Die Hauptcharaktere sind sehr fein gezeichnet, andere eher gröber umrissen. Die meisten Charaktere fand ich auch sehr mitreißend. Auch das Cover des Buches finde ich sehr gelungen.

  • bookloving

    4/5

    19.06.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Faszinierende Milieustudie

    Mit seinem neuen Werk „Das Café ohne Namen“ hat der österreichische Schriftsteller Robert Seethaler erneut einen berührenden und unaufgeregt erzählten Roman über das Leben und die menschliche Natur vorgelegt. Es dauert eine Weile bis man in die gemächlich dahin streitende Handlung, die gewürzt ist mit der für Seethaler so typischen anheimelnden Menschlichkeit und dem faszinierenden Wiener Lokalkolorit, hineinfindet und sich von dem sanften Erzählfluss mitreißen lässt. In verschiedenen Episoden erzählt Seethaler die Geschichte um den Gelegenheitsarbeiter Robert Simon und seinem kleinen Café, das er 1966 in einem früheren Armenviertel Wiens eröffnet hat. Gekonnt entführt er uns in eine spannende, längst vergangene Zeit und lässt diese vor unserem inneren Auge lebendig werden. Zwanzig Jahre nach Kriegsende hat sich Wien voller Energie und Wachstum aus den Trümmern erhoben und die allgemeine Aufbruchstimmung ist ansteckend. Menschen aus dem Viertel kommen in Simons Gastwirtschaft auf der Suche nach Gesellschaft und bringen ihre Geschichten von unverhofften Glück und Hoffnung auf Liebe, von Sehnsucht aber auch von herben Verlusten und Verzweiflung. Hervorragend gelingt es ihm, die besondere Atmosphäre im Café ohne Namen eindrucksvoll und lebendig zu beschreiben, so dass wir das Gefühl haben, als würden wir selbst an einem der Tische sitzen, Gesprächen lauschen und das Geschehen beobachten. Mit seinem sanften, ausgefeilten Erzählstil lenkt Seethaler einen besonderen Fokus auf die feinen Details des Lebens und so erhalten wir eher beiläufig kurze, aber aufschlussreiche Einblicke in das Leben der verschiedenen Café-Besucher sowie ihre individuellen Probleme und Schicksale. Während die Zeichen der Zeit unerbittlich auf Aufbruch, Fortschritt und Umbruch stehen und viele mit den rasanten Veränderungen nicht mehr Schritt halten können, wird das Café für seine Gäste zum Rückzugsort und Trostspender. Die einfühlsame Darstellung der unterschiedlichen Charaktere – der kleinen Leute und eher gescheiterten Existenzen – ist Seethaler hervorragend gelungen. Insbesondere von seinem Protagonisten Simon, einen eigenbrötlerischen Außenseiter und tragischen Held zeichnet er ein ergreifendes, facettenreiches Portrait, so dass er im Laufe des Romans immer mehr an Tiefe gewinnt, und man sein Innenleben und seine Wandlung gut nachvollziehen kann. Die in dieser bewegenden Geschichte geschickt angerissenen existenziellen Fragen über Veränderung und Umbruch, den menschlichen Drang zum Aufbruch und seine Konsequenzen lassen einen innehalten und regen zum Nachdenken an. HÖRBUCH: Das ungekürzte Hörbuch wird vom Schauspieler und Hörbuchsprecher Matthias Brandt gelesen. Mit seiner ausgeglichenen und angenehm ruhigen Stimme fängt er die eher beschauliche Atmosphäre des Romans perfekt ein. Durch Variieren des Tempos und der Betonung gelingt es ihm, ausreichend Dynamik in seine Lesung zu legen und die Dramatik subtil zu unterstreichen. Insgesamt eine sehr überzeugende Lesung, die dieses Hörbuch zu einem empfehlenswerten Hörvergnügen macht! FAZIT Ein bewegender und feinsinniger Roman über das Leben und die menschliche Natur – ruhig und einfühlsam erzählt, mit tollem Zeit- und Lokalkolorit! Ein typischer Seethaler!

  • Fee04

    4/5

    11.06.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Rad der Zeit

    “Das Café ohne Namen” von Robert Seethaler wurde in 6 Stunden 18 Minuten von Matthias Brandt gelesen. Im Jahr 1966 erlebt Wien einen Aufschwung, die Stadt ist im Umbruch und Aufbau. Der junge Robert Simon pachtet eine längst verstaubte Gaststätte und eröffnet ein Café. Wobei es nicht wirklich ein typisches Café ist, jedoch kommen die Menschen aus der nahen Umgebung, um eine Auszeit aus dem Alltag zu nehmen. Es werden Gespräche geführt und neue Bekanntschaften geschlossen. Simon verliebt sich und alles verändert sich im Wandel der Zeit. Ein Buch über eine Stadt, die sich ändert und mit ihr die Menschen. Der Autor schreibt ruhig, stoisch und auf das Wesentliche konzentriert über die Leute der damaligen Zeit und ihre Geschichten. Das “Café ohne Namen” wird in den schwierigen Zeiten ein Ort für die einfachen Leute, durch den Perspektivenwechsel bekommt man als Leser Einblick in die Ängste, Sorgen, aber auch Wünsche und Hoffnungen der Gäste. Man taucht ein in das Leben von Simon Robert und seinen Besuchern-meist einfachen Arbeitern. Die Stadt wird bildlich beschrieben, die Zerstörungen des Krieges dargelegt, das arme Viertel und der Karmelitermarkt mit seinen Ständen dem Leser nahe gebracht. Der Wirt Robert Simon wird als zurückhaltender, bedachter Mann beschrieben, seine Gäste sind sehr verschieden jedoch authentisch dargestellt und alles dreht sich immer wieder um das “Café ohne Namen”. Die unterschiedlichen, teils melancholischen und teils euphorischen Stimmungen werden fast nach Jahreszeiten eingefangen. Leicht und schwer, jedoch oft sehr kurzweilig, werden die Lebensgeschichten unterschiedlicher Personen erzählt, keine bleibt lange im Gedächtnis haften, zu sprunghaft und schnell wird die Perspektive gewechselt. Matthias Brandt liest den Roman unaufgeregt und flüssig, seine Stimme ist angenehm und passt perfekt als Sprecher für diese Erzählung. Ein Roman der zeigt, wo Neues entsteht, ist das Ende in Sicht, um Neues zu schaffen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (171)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Cafe voller Geschichten

    Betreten Sie ein kleines Cafe in Wien 1966. Lernen Sie den Wirt Robert Simon kennen, der sich nach dem Krieg mit Gelegenheitsarbeiten verdingte. Und lernen Sie seine Bekannten, Freunde und Gäste kennen. Es ist kein edles Cafe, solche gibt es in Wien an anderen Ecken... Sondern eines für die "kleinen Leute", Menschen, die es schwer haben im Leben und hier einen Zufluchtsort finden. Bauarbeiter nach der Schicht. Prostituierte. Ein Pfarrer, der alkoholisiert zu predigen beginnt. Schaukämpfer vom Wiener Heumarkt. Hier findet sich eine Gemeinschaft, es wird einem geholfen. Aber es gibt auch einige Geschichten mit harten Schicksalsschlägen. Unterschwellig merkt man auch, dass eine vom Krieg traumatisierte Gesellschaft zusammenkommt. Im "Cafe ohne Namen" verlieben sich die Menschen, verleben heitere Stunden, streiten sich, lästern über Gott und die Welt, betrinken sich an schlechten Tagen, spielen Skat und gehen sich mitunter an die Gurgel. Aber es herrscht dennoch eine Atmosphäre der Menschenfreundlichkeit vor. Und der Leser darf all diesen Geschichten lauschen als wäre er ein unsichtbarer Tischnachbar. Ich liebe Robert Seethalers feine Beobachtungen. Und seine klare, einfache aber dennoch kunstvolle Sprache. Ein wundervolles Buch voller Geschichten!
  • Zum Bewerterprofil von Celine Buchholz

    Celine Buchholz

    Thalia Ludwigsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Schöner Wohlfühl-Roman für Zwischendurch

    Wien in den 1960er Jahren. Die Hauptperson Robert Simon entschließt sich mit seinen Gelegenheitsjobs auf dem Markt aufzuhören und sein eigenes Café zu eröffnen. Er erlebt mit diesem Café gute und auch schwierige Zeiten. Man lernt seine Besucher kennen, die alle ihre persönlichen Geschichten mitbringen. Mir waren die Charaktere in diesem Buch alle sehr sympathisch. So mancher findet sich bestimmt selbst in den Geschichten und Problemen der Besucher wieder. Für mich ein schöner Wohlfühl-Roman, den ich bestimmt irgendwann noch einmal lesen werde. Ein gutes Buch für Menschen, die gerne ruhige Bücher mit etwas Tiefgang Lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Leslie Samland-Voigt

    Leslie Samland-Voigt

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Spaziergang im lauen Frühlingswind...

    Wie ein Spaziergang im lauen Frühlingswind entlang der Donau. Gemächlich & ohne reißerische Wendungen. Absolut genial porträtiert Seethaler hier die kuriosesten Gäste & ermöglicht unaufdringlich Einblick in deren Leben. 60er Jahre Flair trifft auf zynische Tragik & Leichtigkeit.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man trifft im Café ohne Namen...

    Man trifft im Café ohne Namen im Wien der 60 er Jahre so viele unterschiedliche Menschen und Charaktere, die Robert Seethaler ganz wundervoll porträtiert. Es sind Gäste aus der Nachbarschaft, die einfachen Bürger Wiens. Es ist ein atmosphärisches Buch mit Tiefgang.
  • Zum Bewerterprofil von Guido Hartmann

    Guido Hartmann

    Thalia Kaiserslautern

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So herrlich unaufgeregt

    Ich mag Robert Seethaler. Es sind immer wieder schöne Geschichten, die er schreibt; unaufgeregt, und dennoch fesselnd. Ihm gelingt es in seinen Büchern, interessante Charaktere herauszuarbeiten, mit denen man sich wunderbar solidarisieren kann. Sei es mit dem Cafébesitzer aus Leidenschaft, dem alternden Ringer oder anderen Charakteren, die im Kosmos des Cafés leben.

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Bewertungen (52)

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