• Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther
  • Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther
Band 5

Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther

Der Schlüsselroman des "Sturm und Drang"

Buch (Gebundene Ausgabe)

4,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab 0,00 €
Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 4,95 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 3,60 €
eBook

eBook

ab 0,49 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

11216

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

192

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

11216

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,2 cm

Gewicht

242 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1279-8

Weitere Bände von Große Klassiker zum kleinen Preis

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.1

28 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Klopstock!

Norbert aus Düsseldorf am 07.06.2022

Bewertungsnummer: 1726015

Bewertet: eBook (ePUB)

Herr Henning, mein Deutschlehrer in der Mittelstufe auf dem Gymnasium, hat „Die Leiden des jungen Werthers“ vor über 30 Jahren als das „kitschige Gesülze eines Edelsofties“ bezeichnet. Vermutlich ist das der Grund, dass ich um den Briefroman, im Gegensatz zum „Faust“, den wir in der Oberstufe rauf und runter analysiert haben, stets einen Bogen gemacht habe, zumindest bis heute. Nun gut, bei Weltliteratur muss man sich überwinden, das Empfindsame ist schließlich Programm im Sturm und Drang (wie schon in der Empfindsamkeit), es gilt den manchmal nervigen Ich-Erzähler vom Werk zu trennen, zumal es die letzte Empfehlung des Literarischen Quartetts in der Besetzung um Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek war. Der Inhalt dürfte den meisten Lesern ungefähr bekannt sein (Spoiler!): Der in die bereits verlobte Lotte unglücklich verliebte Protagonist überhöht die unerreichbare Angebetete ihn Sehnsucht beinahe zu einer Art Übermensch. Als bei einem Unwetter beide an ein Gedicht von Klopstock denken müssen, fließen die Tränen in Strömen, das muss doch Liebe sein! Doch seine Avancen werden abgeblockt. Der Liebeskummer wird immer stärker, die adlige Gesellschaft weist ihn ebenfalls zurück, die enttäuschten Gefühle kulminieren im Suizid. Vermutlich hätte ich das Werk als 16-Jähriger lesen sollen, das pathetische Abfeiern der Leidenschaft und des Liebeskummers können Erwachsene nicht mehr zu 100% nachvollziehen. Zudem würde eine Person wie Werther im 21. Jahrhundert und in MeToo-Zeiten nur noch bedingt Verständnis finden, ein übergriffiger Stalker mit Borderline-Persönlichkeit (ähnlich dem Lenz bei Büchner) eignet sich nicht mehr als strahlender Held. Auf der anderen Seite ist Lottes Spiel mit dem Kanarienvogel, der erst sie und dann Werther auf den Mund küsst, ziemlich „bitchy“. Wenn auch das Werk mir subjektiv nur bedingt gefallen hat, so muss ich den literarischen Wert natürlich anerkennen. Der Gegensatz zwischen Adel und Bürgertum wird z. B. am „Vorabend“ der Französischen Revolution gut dargestellt. Vielleicht muss man aufbrausend sein, wenn man sich gegen Autorität und Tradition stellen will.
Melden

Klopstock!

Norbert aus Düsseldorf am 07.06.2022
Bewertungsnummer: 1726015
Bewertet: eBook (ePUB)

Herr Henning, mein Deutschlehrer in der Mittelstufe auf dem Gymnasium, hat „Die Leiden des jungen Werthers“ vor über 30 Jahren als das „kitschige Gesülze eines Edelsofties“ bezeichnet. Vermutlich ist das der Grund, dass ich um den Briefroman, im Gegensatz zum „Faust“, den wir in der Oberstufe rauf und runter analysiert haben, stets einen Bogen gemacht habe, zumindest bis heute. Nun gut, bei Weltliteratur muss man sich überwinden, das Empfindsame ist schließlich Programm im Sturm und Drang (wie schon in der Empfindsamkeit), es gilt den manchmal nervigen Ich-Erzähler vom Werk zu trennen, zumal es die letzte Empfehlung des Literarischen Quartetts in der Besetzung um Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek war. Der Inhalt dürfte den meisten Lesern ungefähr bekannt sein (Spoiler!): Der in die bereits verlobte Lotte unglücklich verliebte Protagonist überhöht die unerreichbare Angebetete ihn Sehnsucht beinahe zu einer Art Übermensch. Als bei einem Unwetter beide an ein Gedicht von Klopstock denken müssen, fließen die Tränen in Strömen, das muss doch Liebe sein! Doch seine Avancen werden abgeblockt. Der Liebeskummer wird immer stärker, die adlige Gesellschaft weist ihn ebenfalls zurück, die enttäuschten Gefühle kulminieren im Suizid. Vermutlich hätte ich das Werk als 16-Jähriger lesen sollen, das pathetische Abfeiern der Leidenschaft und des Liebeskummers können Erwachsene nicht mehr zu 100% nachvollziehen. Zudem würde eine Person wie Werther im 21. Jahrhundert und in MeToo-Zeiten nur noch bedingt Verständnis finden, ein übergriffiger Stalker mit Borderline-Persönlichkeit (ähnlich dem Lenz bei Büchner) eignet sich nicht mehr als strahlender Held. Auf der anderen Seite ist Lottes Spiel mit dem Kanarienvogel, der erst sie und dann Werther auf den Mund küsst, ziemlich „bitchy“. Wenn auch das Werk mir subjektiv nur bedingt gefallen hat, so muss ich den literarischen Wert natürlich anerkennen. Der Gegensatz zwischen Adel und Bürgertum wird z. B. am „Vorabend“ der Französischen Revolution gut dargestellt. Vielleicht muss man aufbrausend sein, wenn man sich gegen Autorität und Tradition stellen will.

Melden

gut als einstieg

Bewertung aus Frankfurt am Main am 18.06.2021

Bewertungsnummer: 691607

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

wenn man es nicht gewohnt ist, ältere literatur zu lesen, hilft diese fassung auf jeden fall für den einstieg. der text ist zwar vereinfacht, jedoch nicht so entfremdet, dass er sich wie moderne literatur liest. allerdings ist ja auch die fremdheit der damaligen sprache ein element, dass alte literatur zu etwas besonderem macht
Melden

gut als einstieg

Bewertung aus Frankfurt am Main am 18.06.2021
Bewertungsnummer: 691607
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

wenn man es nicht gewohnt ist, ältere literatur zu lesen, hilft diese fassung auf jeden fall für den einstieg. der text ist zwar vereinfacht, jedoch nicht so entfremdet, dass er sich wie moderne literatur liest. allerdings ist ja auch die fremdheit der damaligen sprache ein element, dass alte literatur zu etwas besonderem macht

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Die Leiden des jungen Werther

von Johann Wolfgang von Goethe

4.1

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther
  • Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther