Produktbild: Das Haus der Bücher und Schatten
Band 3

Das Haus der Bücher und Schatten Die historische Roman-Reihe von SPIEGEL Bestseller-Autor Kai Meyer

131

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8473

Erscheinungsdatum

04.11.2024

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

3044 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426293607

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

8473

Erscheinungsdatum

04.11.2024

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

3044 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426293607

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  • Tintenweberin

    aus Dahlen

    5/5

    25.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Atmosphärisch!

    Kai Meyer hat bei mir mit seinen Romanen, die im Graphischen Viertel in Leipzig angesiedelt sind, echt einen Nerv getroffen. "Das Haus der Bücher und Schatten" hat mich ganz tief in seine Geschichte gesogen und zum Ende hin absolut überrascht! Ich kann an dieser Stelle schonmal eine ganz klare Empfehlung aussprechen. Der Roman, der teils Familiensaga, teils Kriminal- und Schauerroman ist, spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen folgt man dem Kommissar Cornelius Frey durchs Graphische Viertel im Jahr 1933. Die Zeiten sind rau, die Nazis auf dem Vormarsch und die Polizei eigentlich nur dazu da, Verbrechen konsequent den Kommunisten anzulasten. Cornelius, eigentlich aus dem Dienst suspendiert (da er sich geweigert hat, eben jene Kommunisten einfach zu verhaftet) verdient sich seinen Lebensunterhalt mittlerweile als Nachtwächter in der Deutschen Bücherei. Eines Nachts beobachtet er einen Mord an seinem ehemaligen Kollegen und einer jungen Frau, der ihn nicht mehr loslässt. Durch katzbuckeln darf er zurück in den Dienst und beginnt seine Ermittlungen, die ihn auf die Spur von Séancen, einer Schule für Buchhändlerinnen, Geisterfotografen und ehemaligen Bekannten bringt. Der zweite Erzählstrang spielt im Jahr 1913. Die Lektorin Paula reist mit ihrem Verlobten Jonathan von Leipzig nach Livland, um den dritten Roman des Autors Aschenbrand abzuholen. Seine ersten beiden Bücher waren ein Erfolg und der Verlag braucht dringend Geld, daher schickt man Paula, um ein wenig Druck aufzubauen. Sie und Aschenbrand hatten in den letzten Jahren regelmäßig Briefkontakt und scheinen sich gut zu kennen. Doch angekommen im Haus, wo Aschenbrand bei einer reichen baltendeutschen Familie wohnt, die den Winter in Riga verbringt, beginnt sich Paula zu fragen, wie gut sie den Autor eigentlich kennt. Das riesige Herrenhaus steckt voller Geheimnisse und Aschenbrand gibt ihr immer mehr Rätsel auf. Sie beginnt, auf eigene Faust zu recherchieren und erhält Antworten, die sie immer tiefer in den Abgrund ziehen. Cornelius ist ein recht eigenwilliger Charakter mit dem Herzen am rechten Fleck. Er macht sich mit seiner Art wenig Freunde, aber ich mochte ihn gern. Paula ist sehr ehrgeizig und sehr von sich überzeugt, lässt sich jedoch auch klein halten (von ihrem Verlobten zum Beispiel). Ihr Charakter ist schwer zu fassen, obwohl man ihr als Leser fast näher ist als Cornelius. Auf den ersten Blick verbindet beide Erzählstränge nur die Stadt Leipzig. Man fragt sich schnell, wie alles zusammenhängt. 1933 wird alles aus der Sicht des Er-Erzählers geschildert während man Paula in der Ich-Perspektive begegnet. Das macht den Roman sehr reizvoll und wirft am Ende die große Frage der Glaubhaftigkeit auf. Meyer versteht es, den Leser bei Laune zu halten. Er streut hier und da Hinweise auf Verknüpfungen und in mir hat es pauenlos gerattert. Die Geschichte hat mich von Beginn an gepackt, weil alles so atmosphärisch beschrieben ist. Die erste Seite ist so ein wundebar poetischer Vorhang, hinter dem das Graphische Viertel lauert und omnipräsent seine Rauchschwaden ausstößt. Und 1913 lauern die Geheimnisse des Hauses an jeder Ecke. Man rechnet immer mit Gefahren und verdächtig jeden. Diese Spannung zu halten ist eine wirkliche Meistenleistung. Generell fand ich die Verzahnung der Zeiten, Geschehnisse und Personen unglaublich gut gelungen. Man konnte einiges erahnen, aber bei Weitem nicht alles. Ich wurde wieder und wieder überrascht und habe mich durchweg sehr gut unterhalten gefühlt. Noch dazu kann man sein (Geschichts-)Wissen ordentlich erweitern und ich kann mir vorstellen, dass da einiges an Recherche dahinter steckt. Und der "übernatürliche " Aspekt ist auch so gehalten, dass immer ein Funken Realität durchscheint und man sich immer fragt, wie die Wahrheit aussieht. Wenn man, wie ich, auch noch einige Jahre in Leipzig gewohnt hat (und dazu Buchbinderin ist), ist das Ganze natürlich zusätzlich reizvoll, da man viele Schauplätze kennt und verorten kann. Das hat mir die Lektüre sehr versüßt. Alles in allem hat mich "Das Haus der Bücher und Schatten " absolut begeistert und ich freue mich auf jeden weiteren Roman, der im Graphischen Viertel angesiedelt ist.

  • the2bookaholics

    5/5

    03.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Historischer Krimi x Gothic Novel

    "Sie weinen alle im Keller ohne Treppe" ⟡ ݁₊ . Man gebe einen historischen Krimi und eine Gothic Novel in einen Hexenkessel hinein. Anschließend noch etwas von einer Essenz, die aus Büchern hergestellt wurde. Nachdem alles gut vermischt, lang genug gerührt und gekocht wurde, entsteht am Ende dieses Meisterwerk. Nämlich direkt aus der Hexenküche von Kai Meyer. Es ist der dritte Band der Reihe um das historische Buchviertel in Leipzig und wird auf zwei Zeitebenen - 1933 und 1913 - Alle Bände können auch unabhängig voneinander gelesen werden. 1933 befinden wir uns in Leipzig. Dem Autor ist es gut gelungen, diese ganze Amosphäre von damals einzufangen, was auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Cornelius ist ein Polizist, der an einem Mordfall ermittelt. Zusätzlich wird man hier mit der Thematik der Geisterbeschwörungen, den sogenannten Séancen, die damals sehr in Mode waren, konfrontiert - und zwar vorwiegend nicht auf eine mystische Weise. Uns werden darüber Dinge enthüllt, die so ganz anders sind als vielleicht erwartet. 1913 geht es um Paula, die als Lektorin für einen Verlag arbeitet und sich mit ihrem Verlobten auf den Weg zu einem Schriftsteller aufmacht, um sein neues Werk zu lektorieren. In dieser Zeitebene bekommen wir sogar noch ein Spukhaus samt seiner Geheimnisse und Toten und einen unerwarteten Plottwist. Die Atmosphäre ist hier schaurig und düster, wie es bei einer Gothic Novel ist. Die zwei Zeitebenen sind sehr gekonnt miteinander verflochten. Je weiter man kommt, desto mehr Sinn ergibt alles und am Ende fügen sich die Puzzleteile zusammen. Das Zitat "Sie weinen alle im Keller ohne Treppe" löst Gänsehaut aus und verbindet beide Zeitebenen miteinander. Auf welche Weise? Nun das erfährt man zum Schluss in seiner ganzen Tragweite.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    04.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Schaurig schön

    Ich habe schon als Jugendliche die Bücher von Kai Meyer verschlungen. Dieses habe ich zufällig entdeckt und es war wie früher. Der tolle bildhafte Schreibstil hatte mich schon nach den ersten Seiten gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Eine tolle Mischung aus historischem, schaurigem und dem Krimigenre. Wirklich lesenswert.

  • Katharina

    aus Sülzetal

    5/5

    01.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Wieder einmal gefesselt

    Ich habe es gelesen und stellenweise gehört. Ich war von Anfang an gefesselt. Und ab der Mitte hin und her gerissen wer der Mörder war. Ob es aschenbrand war der alles vertuschen wollte? Oder Johnatan der den Erfolg wollte? Oder wer ganz anderes.? Bis zum Schluss war es spannend.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    30.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Mein erster Kai Meyer und bestimmt nicht mein letzter!

    Der im November 2024 im Knaur-Verlag erschienene Roman wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Im Jahr 1933 ermittelt Kommissar Cornelius Frey in einem Doppelmord. Die Opfer: ein Mädchen, das er einen Tag zuvor vor dem Suizid bewahrt hat und ein ehemaliger Polizeikollege. Frey war wegen seiner nicht zur rechten Gesinnung passenden Ermittlungsergebnissen aus dem Dienst suspendiert worden und nun hat man ihn wegen Personalmangels wieder zurückgeholt. Der Satz "Sie weinen alle im Keller ohne Treppe", den das Mädchen Frey zugeflüstert hat, als er sie vor dem Selbstmord bewahrte, wird auch im weiteren Verlauf des Romans noch eine Rolle spielen. Im zweiten Zeitstrang, der im Jahr 1913 spielt, reist die Lektorin Paula Engels mit ihrem Verlobten Jonathan ins Baltikum. Sie soll dort im Auftrag ihres Verlags das Manuskript des Schriftstellers Aschenbach abholen, der sie bis dahin immer wieder mit der Fertigstellung vertröstet hat. Nach 5 Tagen sind die beiden endlich da. Sie finden im weit abgelegenen Anwesen der Familie Choriander lediglich Aschenbach und die Haushälterin Rasa vor. Familie Choriander ist nach Riga gereist, um dort den Winter zu verbringen. Bereits das Cover macht Lust auf mehr. Wunderschön anzuschauen mit der großen Bibliothek im Hintergrund strahlt es zugleich Düsternis aus. Es passt gut zum Roman. Die Handlung hat mich von Anfang gefangen genommen und ich konnte tief in den Roman eintauchen. Der Autor bedient sich einer äußerst bildhaften Sprache, sowohl die Protagonisten Cornelius Frey und Paula Engels als auch die weiteren handelnden Personen konnte ich mir gut vorstellen und mich mit ihnen identifizieren. Landschaften in Livland (heute Teile von Estland und Litauen) mit ihrer schier unendlichen Weite und das Anwesen der Chorianders werden sehr plastisch und atmosphärisch geschildert. Auch bei der Schilderung des Grafischen Viertels in Leipzig mit den Fabriken, Buchhandlungen und dem über allem schwebenden Dampf und Rauch hatte ich sofort Bilder vor Augen. Ich hätte es mir gerne einmal persönlich angesehen, aber leider wurde es 1943 komplett zerstört. Insgesamt würde ich mir eine eventuelle Verfilmung (so es denn eine geben sollte) wahrscheinlich nicht anschauen. Ich würde Gefahr laufen, die in mir entstandenen Bilder zu zerstören. Die Sprache von Kai Meyer hat mich begeistert. Einerseits leicht zu lesen, auf der anderen Seite mit viel Tiefe. Zitat: "Ich mag ihre Neugier. Und dass sie keine Angst haben. Neugier ist das Gegenteil von Angst. Mit Angst kann es keine Neugier geben." Genau diese Neugier und auch den Mut, Unerklärliches zu ergründen, haben die beiden Protagonisten Cornelius und Paula. Der Lesende erfährt im Laufe des Romans außerdem viel über Geschichte, Okkultismus, Freimaurerlogen und mafiöse Gruppierungen in und um Leipzig. Die Auflösung und Verbindung der beiden Zeitstränge ist sehr gut gelungen, ebenso die Mischung aus Krimi und Gruselfaktor. Dazu immer wieder die Wut auf die Nazis und darüber, zu was diese Menschen fähig waren. Insgesamt kann ich das Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Wer 528 Seiten nicht scheut, wird an diesem Werk viel Freude haben! Von mir gibt es daher volle 5 Sterne!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (131)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Monika Föckeler

    Monika Föckeler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sie weinen alle im Keller ohne Treppe

    Wieder einmal bin ich in eine geheimnisvolle, mysteriöse und spannende Geschichte rund um das Graphische Viertel versunken. Die Zeitreise führt uns ins tiefe Baltikum, als die junge Lektorin Paula dort mit ihrem Verlobten ein wichtiges Manuskript abholen soll. Nach und nach erfahren wir, wie die Mordfälle im aktuellen Geschehen im Jahre 1933 mit dieser Reise zusammenhängen. Meyer entwirft ein großartiges Szenario mit vielen interessanten Charakteren und mysteriöser Spannung.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Grünwald

    Angela Grünwald

    Thalia Eisenhüttenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Hauch von Mystik

    "Sie weinen alle im Keller ohne Treppe" Spannende und mystische Zeitgeschichte im alten Leipzig... Was geschah damals im Baltikum? Und warum mussten ein Polizist und eine junge Frau sterben?
  • Zum Bewerterprofil von Monika Mebs

    Monika Mebs

    Thalia Mayersche Witten

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr empfehlenswert

    Eine großartige Mischung aus Historie, Krimi, Mystery! Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass dies mein erstes Buch des Autors war, wie konnte ich so lange an Kai Meyer vorbeilesen?!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suche

    Mit diesem Roman entdecken Lesende ein weiteres Mal das Graphische Viertel in Leipzig. Höchst gelungen führt Kai Meyer zwei Handlungsstränge zusammen, einen Kriminalfall im Jahr 1933, ein Doppelmord hinter der Deutschen Bücherei, und eine Reise nach Livland vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Die Reise treten die Lektorin Paula und ihr Lebensgefährte Jonathan an, sie sollen ein Manuskript abholen, das ihren Arbeitgeber vor der Pleite retten könnte. Geheimnisvoll und spannend komponiert, stimmig eingebunden in die Geschichte und bevölkert von interessanten Figuren. Ein Autor, der nie enttäuscht.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Dohrn

    Sabine Dohrn

    Thalia Brunsbüttel

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Kai Meyer entführt uns wieder ins graphische Viertel

    Kommissar Frey rettet 1933, im graphischen Viertel, einer jungen Frau das Leben. Er bringt sie ein Stück ihres Weges und beim Abschied flüstert sie ihm einen Satz zu. SIE WEINEN ALLE IM KELLER OHNE TREPPE Was hat es damit auf sich? Die junge Frau und dieser mysteriöse Satz lassen den Kommissar nicht mehr los und er beginnt zu ermitteln... Kai Meyer schreibt in zwei Erzählsträngen. Eine junge Lektorin reist kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges ins Baltikum um dort, in einem von der Aussenwelt nahezu abgeschnittenen Herrenhaus, ein Manuskript einzusehen...dort geht alles sehr mysteriös zu. Wer Kai Meyer kennt, weiß, er versteht es gekonnt eine große Spannung aufzubauen. Ich konnte mich nicht entscheiden, welchen Erzählstrang ich nun lieber weiterlesen möchte.Auch dieser dritte Teil um die Bücherwelt im graphischen Viertel, hat mir wieder sehr gut gefallen. Man kann jeden der drei Teile komplett unabhängig voneinander lesen.

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