Produktbild: Die Verdorbenen
Artikelbild von Die Verdorbenen
Michael Köhlmeier

1. Die Verdorbenen

Die Verdorbenen

Gesprochen von
14
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michael Köhlmeier

Spieldauer

4 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553383

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Michael Köhlmeier

Spieldauer

4 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.01.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844553383

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • meerblick

    5/5

    29.01.2025

    eBook (ePUB)

    Dreiecksbeziehung

    Während des Studiums der Germanistik und der wissenschaftlichen Politik in Marburg an der Lahm Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts macht Johann die Bekanntschaft mit dem Pärchen Tommi und Christiane, deren Tutor er ist. Die Beiden können auf eine sehr langjährige Beziehung zurückblicken, erwecken den Anschein von großer Vertrautheit und Unzertrennlichkeit. Dennoch entwickelt sich eine, wenn auch recht zwiespältige Beziehung, zwischen den dreien, die zunächst unvorstellbar erscheint. Der Eigenbrötler Johann, verändert sein alltägliches Auftreten, obwohl er gedanklich auf ganz anderen Wegen wandelt, was schließlich zu absurden Konflikthandlungen führt. Michael Köhlmeier legt mit 'Die Verdorbenen' einen Roman vor, der nicht auf dem ersten Blick offenbart, wohin die Reise geht und welche Verbindung die Geschichte zum Titel hat. Unaufgeregt berichtete er von Liebe, Schuld, Besessenheit und vorgelebte Schwächen. Er gestaltet seine Charaktere mit psychologischem Tiefgang und wirft damit Fragen nach den Ursachen von zwanghaftem Verhalten auf. Sprachlich brillant ausgearbeitet, ist dieser Roman ein Leseerlebnis der besonderen Art und verdient unbedingte Leseempfehlung.

  • meerblick

    5/5

    29.01.2025

    eBook (ePUB)

    Dreiecksbeziehung Während des…

    Dreiecksbeziehung Während des Studiums der Germanistik und der wissenschaftlichen Politik in Marburg an der Lahm Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts macht Johann die Bekanntschaft mit dem Pärchen Tommi und Christiane, deren Tutor er ist. Die Beiden können auf eine sehr langjährige Beziehung zurückblicken, erwecken den Anschein von großer Vertrautheit und Unzertrennlichkeit. Dennoch entwickelt sich eine, wenn auch recht zwiespältige Beziehung, zwischen den dreien, die zunächst unvorstellbar erscheint. Der Eigenbrötler Johann, verändert sein alltägliches Auftreten, obwohl er gedanklich auf ganz anderen Wegen wandelt, was schließlich zu absurden Konflikthandlungen führt. Michael Köhlmeier legt mit 'Die Verdorbenen' einen Roman vor, der nicht auf dem ersten Blick offenbart, wohin die Reise geht und welche Verbindung die Geschichte zum Titel hat. Unaufgeregt berichtete er von Liebe, Schuld, Besessenheit und vorgelebte Schwächen. Er gestaltet seine Charaktere mit psychologischem Tiefgang und wirft damit Fragen nach den Ursachen von zwanghaftem Verhalten auf. Sprachlich brillant ausgearbeitet, ist dieser Roman ein Leseerlebnis der besonderen Art und verdient unbedingte Leseempfehlung.

  • kaffeeelse

    aus D

    4/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Johann, Christiane und Tommi…

    Johann, Christiane und Tommi „Die Verdorbenen“ ist mein drittes Buch der diesjährigen Longlist des Deutschen Buchpreises. Völlig überzeugt hat es mich leider nicht. Dennoch ist es gut zu lesen. In dem Buch ist von der Liebe zu lesen. Ebenso von einer Erkundung des Bösen. Eine interessante Verbindung. Beides ist recht animalisch und verbindet sich manchmal auch. Von daher schon mal gut ausgewählt. Die 70er Jahre. Johann trifft auf Christiane und Tommi. Irgendetwas passiert zwischen ihnen. Nur was. Liebe ist das meiner Meinung nach nicht. Vielleicht eine Form der Besessenheit, die irgendwie auch in Machtspielchen mündet. Aber mit Liebe hat dies in meinen Augen nichts zu tun, eher ist es ein Begehren, aber auch dazu fehlt irgendwie ein Stück in meinen Augen. Wobei ich mich aber auch frage, ob Johann zur Liebe überhaupt fähig ist. Denn dieses Gesamtertzählte um Johann führt deutlich zu etwas Anderem. Michael Köhlmeier möchte in seinem Buch „Die Verdorbenen“ auch auf das Böse schauen. Und das gelingt ihm. Das Dreiergespann Johann, Christiane und Tommi sind junge Menschen in den 70ern, die studieren, wenig Mittel haben, sich gerade auch selbst finden. Von daher kann man ja keine vollständig ausgebildeten Charaktere erwarten. Deswegen stört mich hier das nicht völlig Auserzählte nicht. Dennoch bin ich mit der Formulierung der Charaktere auch nicht völlig zufrieden. Denn sie sind mir fremd, fern und irgendwie auch nicht greifbar. Dass, was da zwischen ihnen passiert, erscheint mir nicht schlüssig. Doch warum ist das so? Liegt das am Erzählten? Meiner Meinung nach nicht. Das Erzählte ist stimmig. Es sind diese Charaktere, gegen die ich mich irgendwie sträube. Sie machen etwas, was irgendwie Nähe suggeriert, Nähe suggerieren soll. Aber diese Nähe ist nicht spürbar. Keine Liebe, kein Begehren, keine Sucht. Nur rationales Tun. Vor allem von Johann. Doch was hat die Ratio bei der Liebe, beim Begehren verloren? Kann die Ratio zur Liebe führen? Doch die Leserschaft erlebt Johann ja nicht nur im Tun in der Dreierbeziehung. Als Kind wurde er von seinem Vater einmal gefragt, ob er einen Wunsch hat. Johann konnte sich nicht zu einer Antwort durchringen. Was man irgendwie verstehen kann, denn dieser Wunsch bestand darin irgendwann einmal einen Mann töten zu wollen. Das kann man ja nicht erzählen, denkt Johann. Ja, das kann man nicht erzählen, aber noch weniger kann man das wollen, denkt eine Bewahrerin. Manche Menschen sind manche Menschen, ja, aber Abstand ist immer noch der bessere Weg. Johann empfindet dies anders und wenn man diesen Gedanken zentraler stellt, bekommt auch das Verhalten in der Dreiecksbeziehung irgendwie eine andere Bedeutung. Johann ist für mich in dem Buch hier der dunkelste Charakter, dennoch heißt das Buch ja „Die Verdorbenen“. In der Lektüre erschließt sich das. Dennoch, Johann ist eine treibende Kraft, ein Charakter, dem man im wahren Leben nicht begegnen möchte. Und ja, man begegnet solchen Wesen trotzdem. Ein interessantes Buch. Ja. Aber empfehlen kann ich es nicht. Denn es hat mich nicht angezündet und auch nicht völlig überzeugt. Wobei ich mich schon frage, woran dies liegt. Denn das Erzählte macht dies nicht. Es ist die Thematik, die das in mir auslöst. Und auch der Hauptcharakter Johann. Ich stehe seinem Tun verständnislos gegenüber und verabscheue ihn. Und dies in einer Intension, die mit der Ratio nichts, rein gar nichts zu tun hat!

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    14.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Johann, Christiane und Tommi

    „Die Verdorbenen“ ist mein drittes Buch der diesjährigen Longlist des Deutschen Buchpreises. Völlig überzeugt hat es mich leider nicht. Dennoch ist es gut zu lesen. In dem Buch ist von der Liebe zu lesen. Ebenso von einer Erkundung des Bösen. Eine interessante Verbindung. Beides ist recht animalisch und verbindet sich manchmal auch. Von daher schon mal gut ausgewählt. Die 70er Jahre. Johann trifft auf Christiane und Tommi. Irgendetwas passiert zwischen ihnen. Nur was. Liebe ist das meiner Meinung nach nicht. Vielleicht eine Form der Besessenheit, die irgendwie auch in Machtspielchen mündet. Aber mit Liebe hat dies in meinen Augen nichts zu tun, eher ist es ein Begehren, aber auch dazu fehlt irgendwie ein Stück in meinen Augen. Wobei ich mich aber auch frage, ob Johann zur Liebe überhaupt fähig ist. Denn dieses Gesamtertzählte um Johann führt deutlich zu etwas Anderem. Michael Köhlmeier möchte in seinem Buch „Die Verdorbenen“ auch auf das Böse schauen. Und das gelingt ihm.  Das Dreiergespann Johann, Christiane und Tommi sind junge Menschen in den 70ern, die studieren, wenig Mittel haben, sich gerade auch selbst finden. Von daher kann man ja keine vollständig ausgebildeten Charaktere erwarten. Deswegen stört mich hier das nicht völlig Auserzählte nicht. Dennoch bin ich mit der Formulierung der Charaktere auch nicht völlig zufrieden. Denn sie sind mir fremd, fern und irgendwie auch nicht greifbar. Dass, was da zwischen ihnen passiert, erscheint mir nicht schlüssig. Doch warum ist das so? Liegt das am Erzählten? Meiner Meinung nach nicht. Das Erzählte ist stimmig. Es sind diese Charaktere, gegen die ich mich irgendwie sträube. Sie machen etwas, was irgendwie Nähe suggeriert, Nähe suggerieren soll. Aber diese Nähe ist nicht spürbar. Keine Liebe, kein Begehren, keine Sucht. Nur rationales Tun. Vor allem von Johann. Doch was hat die Ratio bei der Liebe, beim Begehren verloren? Kann die Ratio zur Liebe führen?  Doch die Leserschaft erlebt Johann ja nicht nur im Tun in der Dreierbeziehung. Als Kind wurde er von seinem Vater einmal gefragt, ob er einen Wunsch hat. Johann konnte sich nicht zu einer Antwort durchringen. Was man irgendwie verstehen kann, denn dieser Wunsch bestand darin irgendwann einmal einen Mann töten zu wollen. Das kann man ja nicht erzählen, denkt Johann. Ja, das kann man nicht erzählen, aber noch weniger kann man das wollen, denkt eine Bewahrerin. Manche Menschen sind manche Menschen, ja, aber Abstand ist immer noch der bessere Weg. Johann empfindet dies anders und wenn man diesen Gedanken zentraler stellt, bekommt auch das Verhalten in der Dreiecksbeziehung irgendwie eine andere Bedeutung. Johann ist für mich in dem Buch hier der dunkelste Charakter, dennoch heißt das Buch ja „Die Verdorbenen“. In der Lektüre erschließt sich das. Dennoch, Johann ist eine treibende Kraft, ein Charakter, dem man im wahren Leben nicht begegnen möchte. Und ja, man begegnet solchen Wesen trotzdem. Ein interessantes Buch. Ja. Aber empfehlen kann ich es nicht. Denn es hat mich nicht angezündet und auch nicht völlig überzeugt. Wobei ich mich schon frage, woran dies liegt. Denn das Erzählte macht dies nicht. Es ist die Thematik, die das in mir auslöst. Und auch der Hauptcharakter Johann. Ich stehe seinem Tun verständnislos gegenüber und verabscheue ihn. Und dies in einer Intension, die mit der Ratio nichts, rein gar nichts zu tun hat! 

  • Bewertung

    4/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Verdorben und zugleich unschuldig“

    Michael Köhlmeier erzählt in seinem neuen Roman von Johann, der Anfang der 70er Jahre nach Marburg kommt, um dort Politologie zu studieren. Er erscheint ambitioniert, ist stolz darauf, mit dem Schreiben von Arrikeln und mit der Arbeit als Tutor für Erstsemester, sein eigenes Geld zu verdienen. In seiner Funktion als Tutor trifft er auf das Pärchen Christiane und Tommi. Christiane entpuppt sich als die treibende Kraft, die Johan in eine Dreiecksbezihung zieht. Es entspinnt sich eine fatale Verstrickung aus Liebe, Hass, Langeweile und Leere. Johann scheint seine großen Pläne aufzugeben, arbeitet nicht mehr und verfällt zunehmend dieser Beziehung, die eigentlich keiner der Betroffenen wirklich will. Er ist besessen von Christiane und gleichzeitig abgestoßen, unternimmt immer wieder Versuche, vor ihr wegzulaufen. Er kauft sich aufs Blaue Zugtickets und fährt weg, nur um dann doch zurückzukommen. Bei seinem letzten Fluchtversuch kehrt er in sein Elternhaus zurück, bestiehlt seine Eltern und zieht von dort aus weiter. Die Lage spitzt sich zu, bis Johann schließlich zum Mörder wird. Damit scheint er einen von Kindheit an gehegte Wunsch in die Tat umzusetzen, nämlich den, irgendwann einen Menschen zu töten. Köhlmeier erzählt diese abgrundtief böse Handlung von Obsession und Hass in einem leicht zu lesenden Stil. Seine Sprache bleibt nüchtern bis sachlich, was so gar nicht zum Inhalt des Erzählten passen will. Daher bleiben dem Leser die Protagonisten auch fremd und wenig nachvollziehbar. Noch weniger nachvollziehbarer erscheint, dass Johann mit seiner Tat davonkommt, von seinem Anwalt mit "verdorben und zugleich unschuldig" freigesprochen. Was als kleine böse Geschichte daherkommt, beinhaltet tiefgründige philosophische Fragetsellungen. Kann man verdorben unschuldig sein? Verdorben von Geburt an beziehungsweise unschuldig verdorben? Das Ende des Romans lässt erahnen, dass keine der Figuren etwas dazugelernt hat oder seine Taten bereut. Besonder gut beschrieben hat Köhlmeier das Studentenleben der 70er Jahre in der Universitätsstadt Marbug. Da ich selbst in Marbug studiert habe, habe ich mich über viel Lokalkolorit freuen können.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

8

3

1

2

3

1

0

Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer Obsession

    Ein wenig ratlos hat mich Köhlmeiers neuer Roman am Ende doch zurückgelassen. Eine kurze Erzählung über Obsession, Begierde und Macht, die an ihrer Kürze leidet und in meinen Augen die Motivation der Personen zu sehr im Dunkeln lässt. Andererseits ist Köhlmeiers Art zu schreiben erneut wirklich packend und hochklassig, aber ein paar Kapitel mehr hätten dem Ganzen glaube ich sehr gut getan.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    23.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So geboren?

    Johann kommt in den 70ern zum Studieren nach Marburg, lernt dort Christiane und Tom kennen. Eine von emotionaler Leere und Orientierungslosigkeit geprägte Dreiecksbeziehung entsteht, der Umgang miteinander ist abgestumpft. Johann bestiehlt seine Eltern und Schlimmeres, empfindet keinerlei schlechtes Gewissen, Reue oder Gefühle, die auf irgendeine Reflektion des Geschehens schließen lassen. Der Autor versucht das Böse zu erkunden und schafft das verstörende Psychogramm eines Mannes, dem wohl niemand im Realen begegnen möchte.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Trübestein

    Susanne Trübestein

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    16.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Boshaftigkeit

    Lakonisch und in einem nahezu sachlichen Ton erzählt Michael Köhlmeier von einer Dreiecksbeziehung, vor der man am liebsten davonlaufen möchte. Johann kommt Anfang der 70er Jahre nach Marburg zum Studieren. Er schlägt sich mehr recht als schlecht durch, bleibt aber stets an der Oberfläche. Als er Christiane und ihren langjährigen Freund Tommi kennenlernt, kommt Bewegung in sein Leben. Eine ungewöhnliche Beziehung beginnt, in der keiner den anderen schont. Geradezu gnadenlos wird mit den Gefühlen aller gespielt und nur Johann, den man als skrupellosen und schlechten Menschen bezeichnen kann, behält die Kontrolle über sein Leben. Als er seinen, in der Kindheit ausgesprochenen, Lebenswunsch erfüllt, einmal einen Mann töten zu wollen, bleibt auch diese Ungeheuerlichkeit ungestraft. So geht dieser schuldbeladene Mensch seinen Weg unbeirrt weiter und wir sind als LeserInnen dabei. Eine Lektüre, die mich etwas befremdet zurückgelassen hat. Unglaublich, wie distanziert Köhlmeier von solcher Boshaftigkeit erzählen kann und dabei den Eindruck erweckt, sein Protagonist handele aus rein kindlicher Naivität. Eine besondere Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    2/5

    30.03.2025

    eBook (ePUB)

    Befremdlich!

    Köhlmeiers Roman hat mich ehrlich gesagt verstört und eher ratlos zurückgelassen. Sprachlich ist er brillant, man bekommt auch sicherlich eine ganz gute Vorstellung von einem Studentenleben in den 70er Jahren, in dem sicher allgemein viel ausprobiert wurde, was gegen die Konventionen verstieß und Freiheit versprach. Aber darüber hinaus hat mich der Plot schlicht befremdet.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

  • Produktbild: Die Verdorbenen